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geschrieben am: 11.07.2006 um 20:14 Uhr IP: gespeichert
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Dass Lucien nun so gut auf seine kleine Aufforderung einging hatte er gar nicht erwartet. Er hätte mehr mit Ignoranz oder Amüsement gerechnet, aber nicht mit der Tatsache einer Erwiderung. Es war wundersam zu sehen wie gut der Blasse darauf reagierte. Es sah so aus, als ließ er sich gerne auf diese banalen Dinge ein, die den Menschen anhafteten.
So fand er sich nun auf dem Rücken wieder. Unter ihm das weiße Bettzeug und über ihm das Gewicht und der Duft des Gastgebers. So nah kam ihm Lucien durchaus noch schöner und verführerischer vor…, dabei war er doch selbst ein Kerl!
Er lauschte den Worten und hörte nicht auf seine Augen auf dem Gesicht des anderen ruhen zu lassen, wobei seine weich wirkenden Lippen ein Stück geöffnet waren, da die Verwunderung über diese Aktion durchaus noch in seinem Leib steckte. Er schien erst zu realisieren, als er den Biss an seinem Hals spürte und dabei die Luft anhielt.
Zuerst hatte er wirklich gedacht die Triebe des anderen herausgefordert zu haben, doch als er die umschmeichelnde Stimme erklingen hörte und keinen Schmerz spürte, musste er sanft lächeln. Lucien hatte sich durchaus unter Kontrolle, das machte vieles einfach und darüber war er sehr froh.
„Oh, eine gute Frage! Ich weiß ja nicht, wie lange deine Dienerschaft braucht um die Früchte zu bringen. Was glaubst du wie viel Zeit mir da überhaupt bleibt, um etwas Gutes auf die Beine zu stellen, die die Zeit noch zunehmender verkürzt?“
Seine feinen Brauen hatten sich gehoben und ebenso eine Hand, die nun verführend mit den Strähnen des Vampirs spielten. Das Schlimme dabei war dass er gar nicht wusste, was er damit genau bezwecken wollte und dass er dabei gar nicht an Sandro dachte. War da nicht so was wie Liebe gewesen? Ließ ihn Neugier etwa zu Untreue treiben? War da überhaupt jemals etwas Ernstes zwischen ihm und dem blonden Geiger gewesen?
Wer wusste das schon, außer den Beteiligten selbst? Felice hatte jedoch nun seinen Spaß.
„Ich glaube, dass da nicht viel übrig bleibt, hum?“
Wisperte er leise und erwiderte den Blick genausten. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.07.2006 um 20:29 Uhr IP: gespeichert
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Ob man es nun glauben mochte, oder nicht, auch in Luciens Gedanken war dieser Sandro präsent. Er fragte sich, ob er Felice wirklich liebte und ob diese Liebe erwidert wurde, denn wenn es so war, dann war es höchstverwerflich hier Spielchen zu spielen, die nicht für sie bestimmt waren. Andererseits traute er dem jungen Mailänder durchaus zu, dass er sich aus dieser Situation herauswand, sollte ihm irgendetwas daran missfallen. Mit einem kaum merklichen Kopfschütteln verbannte er diese Gedanken und zauberte ein liebliches Lächeln auf seine kühlen Lippen.
"Ich denke, wir haben durchaus noch genügend Zeit. Auch wenn es ein wenig seltsam ist, für ein Haus, wie dieses, haben wir keine Lychees und die Ananas ist auch aus. Ich habe Jeffrey damit beauftrag noch etwas zu besorgen, was zu dieser Zeit etwas schwierig werden könnte. Ich tippe auf eine bis zwei Stunden. Also?"
Verschwörerisch hob er einen Arm an und zog mit dem Finger die Konturen von Felice' Lippen nach. Er war sich nicht sicher, was ihn trieb sich so gehen zu lassen und er wollte sein Verhalten nun nicht analysieren. Es war doch schön einfach einmal das zu tun, was man wollte.
... und mit wem man wollte. |
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geschrieben am: 11.07.2006 um 20:47 Uhr IP: gespeichert
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„Eins bis zwei Stunden also… .“
Wiederholte er zärtlich und hielt plötzlich still, als er den kühlen Finger bemerkte, der über seine warmen Lippen fuhr. Er spürte ihn so deutlich, so unbeschreiblich deutlich, dass er sogar sacht erschauderte. Doch es war nicht nur der Finger, nein, es waren die Gedanken die sich plötzlich in seinem Kopf und den Leib ausbreiten, kurz nachdem er die Antwort des Älteren wiederholt hatte.
Durchaus hatte er eine Idee und die dazu passende Lust etwas zutun, was regelrecht menschlich und normal wäre, nur leider würde es hier Probleme geben. Denn Lucien war nicht wie er. Auch wenn alle Anzeichen und alle Handlungen darauf hinsteuerten würde die Ausführung wohl nicht machbar sein. Er war ein Vampir, die machten so was doch gar nicht mehr!
Und doch war da die Neugier und die Lust etwas zu erleben, was nicht jeder erleben konnte. Darum brach er die Dinge nicht ab sondern war erfüllt von einer Leidenschaft, die ihn weiter und weiter trieb, bis er wohl kräftig auf die Nase fallen würde. Aber selbst dann würde er nicht sagen können, nicht glücklich darüber zu sein.
Darum hoben sich seine Lippen zu einem zarten Lächeln und er stieß ganz unverhofft mit der Zungenspitze gegen den weißen Zeigefinger. Dann beugte er sich plötzlich etwas hinauf und nutzte die Ellenbogen zur Stütze.
„Das reicht ja um meine Neugier nun gänzlich zu stillen!" |
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TopZuletzt geändert am: 11.07.2006 um 20:49 Uhr von FeliceFoscari
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geschrieben am: 11.07.2006 um 21:03 Uhr IP: gespeichert
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Er musste zugeben, dass ihn das Stubsen der Zunge nicht wirklich überraschte. In dreihundert Jahren lernte man, wie Menschen auf bestimmte Reize reagierten, auch wenn es Variationen gab. Trotzdem ließ er nicht von Felice ab. Sein Finger glitt langsam über das Kinn des Jungen seinen Hals hinab. Selbst auf seiner hellen Haut wirke sein Hand noch weiß. Die blauen Bergseeaugen blieben auf den dunklen, unergründlichen Seelenspiegeln des Menschen liegen, als er seinen Finger noch ein Stück tiefer schon.
"Deine Neugier? Was möchtest du denn noch wissen? Du weißt, wie sich ein Unsterblicher anfühlt, wie er küsst... was kann es da denn noch geben?"
Das Lächeln auf seinen Lippen war keck und fordernd und trotzdem konnte Felice merken, dass Lucien ihn zu nichts zwang. Sie waren, wie Kinder, die im Spiel ihre Grenzen austesteten.
"Erzähl mir, was in diesem schönen Kopf, hinter diesen wundervollen Augen vor sich geht..." , raunte er in das Ohr des Jungen. |
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geschrieben am: 11.07.2006 um 21:25 Uhr IP: gespeichert
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„Ja richtig… .“
Wisperte er leise und nahm den Blick von hellen, blauen Augen, damit er ihn über Luciens Körper schicken konnte.
Der Reiz zu erfahren, ob das eigentlich Unmögliche möglich gemacht werden konnte, ließ ihn völlig neben der Spur laufen. Die Stimme an seinem Ohr und das ganze Spiel zuvor ließ ihn verrückt werden. Ja, er war durchaus geil geworden und er scheute sich nun nicht davor es nicht zu zeigen. Früher hatte er es einmal verborgen, aber nun gab es kein Entkommen, da Lucien auch die bessere Position hatte.
Sein Blick wanderte auf dem des anderen zurück und er hauchte seinen Satz leise zu Ende.
„ich weiß alles, aber nicht, wie du lieben kannst.“
Wagemutig begangen seine Finger an dem Oberteil des Vampirs zu nesteln. Der Rausch den ihn gerade erfüllte trieb ihn weiterhin an und er war gespannt auf die Reaktion die er ernten würde. |
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geschrieben am: 11.07.2006 um 21:34 Uhr IP: gespeichert
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Lucien lächelte ohne dabei abfällig zu wirken. Es war das freundliche, auffordernde Lächeln, das ihn auch sonst ausmachte. Erst als er die Finger des anderen spürte, merkte er, dass es ihm ernst war. Er beugte sich tiefer zu ihm hinab und biss ihm sanft in die Schulter. Jetzt war der beste Augenblick anzusprechen, was er die ganze Zeit dachte:
"Denk an Sandro, Felice. Was würde er sagen, wenn er es herausfinden würde? Ich möchte euer Glück nicht zerstören. Von mir würde er es nicht erfahren...", wisperte er und stieß mit seiner Zungenspitze vor die Ohrmuschel des Jungen. "Ist dir diese Erfahrung so viel wert, dass du die Gefahr eingehst Sandro, den Menschen, den du einmal geliebt hast und vielleicht noch immer liebst, betrügen kannst, oder ist sie es nicht. Entscheide dich!" |
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geschrieben am: 11.07.2006 um 21:54 Uhr IP: gespeichert
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Diese Worte, die ihm plötzlich durch den Gehörgang gejagt wurden, setzten sich für einen guten Moment in seinem Hirn fest. Natürlich, Lucien hatte durchaus Recht, jemanden zu betrügen den man liebte war durchaus etwas unschönes, aber im Moment war es ihm egal. Die Reize die von Lucien ausgingen hatten da einfach mehr Wirkung als die Worte, die sein Gewissen hätten wachrütteln sollen.
Hieß das etwa, Felice war eine untreue Seele?
Eigentlich sah er nicht danach aus, doch im Moment schien es so zu sein.
„Die Erfahrung ist es mir durchaus Wert… .“
Murmelte er leise, was so wirkte, als müsste er sich noch einmal selbst dazu vergewissern, aber die Handlungen stoppten nicht. Dieser Rausch war einfach viel zu fesselnd.
Er neigte seinen Kopf um den Berührungen am Ohr zu entgehen. Nicht, dass er da besonders zu erregen wäre, aber es hatte durchaus einen zusätzliche Wirkung auf ihn. Letztendlich würde er das Oberteil von Lucien entfernen, falls jener nicht dazwischen funken würde. |
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geschrieben am: 14.07.2006 um 19:51 Uhr IP: gespeichert
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Niemand würde ihnen glauben, wenn sie diese Geschichte erzählen würden und so war es wohl besser, wenn sie über die Nacht schwiegen. Lucien beugte sich mit einem schlemischen Lächeln über Felice und biss ihm sanft in die Schulter. Er hatte ganz vergessen, wie es sich anfühlte, einen Menschen um seiner Lust Willen in seinem Bett zu haben und nicht als Nahrungsquelle zu benutzen. Er achtete sorgfältig darauf, dass seine Berühungen und Biss nicht zu heftig waren, denn in vampirischen Kreisen galt es schon als sanft sein Gegenüber nicht vollkommen zu verstümmeln. Man kann sich also vorstellen, wie schwer es ist einen Menschen menschlich zu behandeln. Als Felice den anderen seines Hemdes entledigt hatte, schmunzelte der Unsterbliche und neigte seinen Kopf zur Seite. Es war interessant zu sehen, was der Junge als nächstes tun würde, denn schließlich musste es für ihn vollkommen neu sein. Es war ein bisschen, wie vor 300 Jahren, als er das erste Mal mit einem Mädchen sein Bett geteilt hatte.
"Und nun, Felice...? Was möchtest du nun fühlen? Einen Kuss? Eine sanfte Berührung? Einen Biss? Erzähl mir, was du dir vorstellst!", hauchte er. |
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geschrieben am: 14.07.2006 um 20:18 Uhr IP: gespeichert
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Wie unglaublich! Er hatte Lucien einfach ausziehen dürfen! Das hatte er nun wirklich nicht erwartet!
Erstaunt war somit auch sein Blick gewesen, als er die nackte, blasse Haut vor sich entdecken durfte. Doch schnell lächelte er wieder, warf das Hemd achtlos neben sich und legte seine warmen Hände auf die nackte Brust. Ganz ungeniert und mit ein paar interessanten Gedanken im Kopf begann er die Haut zu berühren, die ihm so kalt und blass willkommen hieß.
Seine jetzigen Gedanken ließen ein paar Aspekte zurück rufen, die er in den vergangenen Momenten erleben durfte. Lucien schien damit vollkommen einverstanden zu sein, ja, es war eigentlich auch so, dass er ihn dazu verführt hatte! Dazu noch die Aussage, dass er Sandro nichts verraten würde, war ziemlich aufregend. Aber wie sollte es nur enden? Lucien kann doch nicht dazu fähig sein zu lieben, wie er! Doch genau das wollte er nun herausfinden. Etwas Schlechtes sah er an der Sache nicht, durchaus nicht.
„Wie wäre es mit allem?“
Hauchte er leise und schlang seine Arme um den Oberkörper des anderen, sodass er ihn tiefer zu sich hinabziehen konnte, als er sich selbst wieder auf den Rücken legte. Er begann sanfte Küsse auf die Schultern des Vampirs zu hauchen und die Tatsache, dass er ein recht übermächtiges Wesen war, was von einer Sekunde auf die andere ihn einfach töten könnte, erregte ihn irgendwo.
Es war einfach ein tolles Erlebnis zu sehen wie gut sich Lucien unter Kontrolle hatte.
Nun löste er sich und blickte zu Lucien auf. Sacht benetzte die Zunge die zart wirkenden Lippen.
„Du wolltest mir doch beibringen wie gut dreihundertjährige Lehre sein kann. Also zeig mir das, was ich noch nicht kenne!“
Er schmunzelte.
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geschrieben am: 14.07.2006 um 20:27 Uhr IP: gespeichert
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Er genoss jeden der vielen kleinen Küsse. Nicht, wie ein Mensch, nein er war nicht mehr in der Lage Erregung zu verspüren, zumindest nicht körperliche, aber es faszinierte ihn die warmen Lippen zu spüren, zu merken, wie sich dieser Mensch nach ihm verzehrte. Seine Finger tanzten in sanften Bewegungen über Felice' Seite. Sie tasten sich über die Rippen hinauf zu den Schultern, die er mit sanftem Druck liebkoste. Dann musste er plötzlich lachen. 300 Jahre Erfahrung. Nun, wahrscheinlich waren das meiste Erfahrungen, die Felice sich nicht im Traum ausmalen konnte und wollte, denn auf eine seltsame Art und Weise, gelang es auch den Unsterblichen zu ihrem Lustempfinden zurück zu finden, allerdings, würde kein Mensch ähnliche Erfahrungen machen wollen. "Nun, dann lass mich mal überlegen. Die Frage ist ja, was du noch nicht kennst. Ich nehme an, dass das zwischen Sandro und dir bis jetzt keine platonische Freundschaft war. Ihr werdet euch geküsst haben, ja wahrscheinlich habt ihr auch mit einerander andere Intimitäten ausgetauscht, aber wie sieht es mit Sex aus? Hast du schon mal mit einem Mann geschlafen, Felice?"
Eigentlich war es eine ganz normale Frage, aber so, wie Lucien sie betonte, bekam sie etwas enorm Anziehendes. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.07.2006 um 20:47 Uhr IP: gespeichert
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Jetzt hörte er jedoch auf darüber nachzudenken, was denn wäre wenn dies und das passieren würde, oder wieso weshalb warum ist. Jetzt wollte er nur genießen und die Erfahrung begrüßen die er hier zusätzlich erwerben durfte. Meine Güte, man würde es ihm niemals glauben!
Die plötzlich neue Stimmlage ließ ihn sanft schlucken. Er wurde etwas verlegen und das Blut schoss ihm somit sanft in den Wangen.
„Natürlich… .“
Murmelte er leise, kaum verständlich.
„Ich, ich habe schon mit Sandro geschlafen… .“
Was heißt hier schon? Das war sogar mehr als nur einmal gewesen. Man mag es kaum glauben, aber er hatte mach seinen flüchtigen Freundinnen mit dem jungen Mann die ersten innigeren Erfahrungen gesammelt, dabei war er erst neunzehn Jahre alt! Aber Jungs waren ja schon immer sexuell weiter gewesen als Mädchen und heutzutage schien es modern zu sein, dass die Jugend früh anfängt.
“Warum die Frage? Ist deine Erfahrung in diesen Gebieten nicht ausreichend vorhanden?“ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.07.2006 um 20:54 Uhr IP: gespeichert
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"Mach dir darum keine Gedanken.", hauchte der Unsterbliche mit einem Schmunzeln auf den hellen Lippen. "Ich habe eher überlegt, was ich dir zumuten kann und was nicht. Da du schon erste Erfahrungen gesammelt hast, finde ich, dass es an der Zeit ist, dass du etwas nicht ganz gewöhnliches kennenlernst, obwohl ich dir zutrauen würde, dass du auch das schon erlebt hast. Wie dem auch sei... ." Er hauchte dem Jungen einen Kuss auf die Lippen und stand geschmeidig auf. Aus einer Schublade seiner Komode zog er einen dunkelroten Seidenschal, den er Felice sofort um die Augen legte, bevor er auch nur widersprechen konnte. "Nur keine Angst..." wisperte er ihm plötzlich in sein Ohr. "Ich werde dir nicht weh tun, zumindest nicht sehr." Damit drückte er ihn fester in die Kissen.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.07.2006 um 21:07 Uhr IP: gespeichert
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Er wusste gar nicht wie ihm geschah, doch als er das Seidentuch um seine Augen hatte, wusste er nicht, was er tun sollte. Dazu noch die Worte und das plötzliche drücken in die Kissen – oh Gott, worauf hatte er sich da eingelassen? Nervös leckte er sich über die Lippen und tastete über das Bett hinweg, irgendwie musste er sich ja orientieren, falls die Ohren nicht alles wahrnehmen konnten.
Dennoch hatte er so was bislang nicht praktiziert und es war durchaus eine neue Erfahrung, nichts sehen zu können. Und wie war das? Es würde nur ein bisschen wehtun? Na klasse! Es würde ihm jedoch genügen diese Sache zu überleben, doch er vertraute Lucien da ungemein, ansonsten würde er diese Augenbinde wohl nie akzeptieren.
Tief atmete er ein und aus. |
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geschrieben am: 17.07.2006 um 20:06 Uhr IP: gespeichert
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Es ist sicher schwer vorstellbar, aber auch Lucien wusste einen Moment nicht, was er tun sollte. Da saß dieser unheimlich attraktive, junge Mensch vor ihm, dessen Puls so stark schlug, dass er ihn noch aus einigen Metern Entfernung, wenn auch leise, hörte und vertraute ihm so sehr, dass er sich eine Binde aufzwängen ließ, die ihn zum erblinden brachte. Das war wirklich ein großer Vertrauensbeweis und er sollte auf gar keinen Fall enttäuscht werden. Er leckte sich kurz über die kühlen Lippen. Die Matratze gab unter dem Gewicht seines Körpers nach, als er sich neben den Jungen setzte und ihn in seine Arme zog. Schnell huschten die Lippen über die Haut am Hals, dann über die Handrücken, im nächsten Moment über den Mund des Jüngeren. Es musste ein seltsames Gefühl sein, denn sein Körper fühlte sich wirklich nicht wie der eines Menschen an, eher kühl. Doch plötzlich konnte Felice einen kurzen Stich in seinem Hals spüren. Lucien hatte die Haut aufgeritzt und den Blutstropfen, der über den Hals des Mailänders lief mit seiner Fingerspitze aufgefangen. Er leckte ihn ab und lächelte nah am Ohr des Menschen. Seine Stimme war leise, die pure Verführung.
"Du schmeckst gut!" |
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geschrieben am: 17.07.2006 um 20:24 Uhr IP: gespeichert
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Mit einem nervösen Schlucken versuchte er die Anspannung abzuwerfen, doch wenn ein Mensch das Augenlicht verliert, dann ist es wohl gar dass Schlimmste was einem passieren konnte – zumindest empfand Felice so. Ja, er würde lieber nichts mehr hören können, anstatt jemals sein Augenlicht zu verlieren. Die Welt war zu schön um nicht gesehen zu werden, außerdem könnte er dann keine Gedichte mehr lesen, zumindest nicht alle.
Als er in die Arme des anderen gezogen wurde klammerte er sich leicht hilflos an jenem. Er spürte die Kühle, er spürte sie auf den Hals, seinem Handrücken, den Lippen und dann dieser kurze Stich, der ihn aufkeuchen und sanft zusammenzucken ließ. Seine Finger drückten sich in die kalte Haut am Rücken hinein und er erschauderte. Trotzdem, je öfter er ihn zu berühren begann, desto weniger fremd wirkte diese Kälte auf ihn.
„Hey! So war das aber nicht abgemacht!“
Er kicherte leise und biss dem anderen in die Schulter. Keine Ahnung, ob Lucien dies überhaupt spüren konnte.
„Nach…, nach was schmecke ich denn? Ich meine, Blut ist doch Blut… .“ |
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geschrieben am: 17.07.2006 um 20:36 Uhr IP: gespeichert
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Der Unsterbliche grinste sanft, auch wenn Felice es nicht sehen konnte. Natürlich, ein Mensch musste einfach sagen, dass Blut Blut war, aber ein Wesen, wie er schmeckte all die herrlichen Unterschiede, auch wenn die Medikamente der Vitae des Mailänder einen bitteren Nachgeschmack verliehen. "Unbeschreiblich.", wisperte er dem Jungen in sein Ohr, bevor die kühlen Hände unter das Hemd streichelten. Er spürte die warme, weiche Haut am Bauch und die zarten, kleinen Härchen. Ungeachtet eventuellen Widerspruchs tasteten seine Fingerspitzen weiter hinauf, streichelten vorsichtig über die Brust. Plötzlich konnte Felice leichten Druck auf seinem Rücken spüren und hören, wie sein Hemd riss. Lucien ließ es achtlos neben sich fallen:
"Huch..." flüsterte er gespielt überrascht und kratzte sanft über die Schultern des Italieners. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.07.2006 um 21:11 Uhr IP: gespeichert
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„Lucien!“
Entkam es dem Jüngeren überrascht als er hören durfte, wie das Stück Stoff, welches seine Haut bedeckte, einfach in zwei Hälften gerissen wurde.
„Hast du etwa vergessen dass die Knöpfe vorne sind?“
Er konnte sich ein sanftes, angenehmes Lachen nicht verkneifen, doch er zuckte ebenso leicht auf, wenn die kühlen Finger seine erwärmte Haut berührten. Noch immer konnte er nicht sehen, was Lucien als nächstes tat und genau das trieb seine Gedanken in den Wahnsinn.
Felice versuchte sich damit abzulenken einen Weg zu den Lippen des anderen zu Suchen. Das ging natürlich nur auf tastende Weise, wozu er seine eigenen Lippen als Werkzeug benutzte. Er begann an der Halsbeuge und strich vorsichtig weiter hinauf, bis er den Kiefer erreicht hatte. Sanft tastete er sich nun weiter vor und erreichte wohl nun die kühlen Lippen seines Gegenübers, sofern dieser es zuließ. Wenn ja, dann würde er diesem durchaus einen sehr leidenschaftlichen Kuss verpassen. Etwas, was man Felice so gar nicht wirklich zutrauen konnte, aber anscheinend war er temperamentvoll und leidenschaftlich – eine schöne Mischung! |
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geschrieben am: 17.07.2006 um 21:31 Uhr IP: gespeichert
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| Welch wunderbarer Kuss! Es gab doch tatsächlich immer neue Seiten an dem Jungen zu erkennen. Lucien legte seine Hand in den Nacken des anderen und zog ihn enger an sich. Einen Moment genoss er den Kuss noch völlig ohne eigene Aktion, aber dann schob sich seine zweite Hand immer weiter an der Seite entlang, über die Rippen, die man unter der dünnen Haut so hervorragend spüren konnte, an der Hüfte hinab, bis hin zum Oberschenkel, wo sie über das Knie streichelte und von dort aus den Weg über die Innenseite wieder hinauf nahm. Dabei achtete der Unsterbliche genaustens auf jede Berührung, jede Bewegung des Jüngeren. Er fand es sehr interessant, wie er auf diese Reize reagierte. Seine zweite Hand löste sich aus Felice' Nacken. Frech schoben sich die Fingerspitzen unter den Hosenbund. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.07.2006 um 19:53 Uhr IP: gespeichert
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Weiterhin spürte er wie die kühlen Finger des Vampirs seine Haut berührten. Mit den letzten Empfindungen verfolgte er den Weg den sie über seine Haut nahmen und er konnte nichts dazu, als sein Leib wie von selbst hier und da sich wegdrückte, weil der Reiz ausgesprochen gut ankam. So, als wären sie magnetische Pole die sich gegenseitig abstießen und doch ganz nah aneinander klebten.
Nun, wo er an Stellen berührt wurde die sehr heikel sein konnten, drückte er die Schenkel zusammen und presste die Lippen aufeinander, als Lucien ihn frech unter dem Hosebund berührte.
„Uhm…, was machst du denn da?“
Wisperte Felice mit heißerer Stimme, nachdem er den Kuss gelöst hatte und eine Hand vom Rücken nahm um damit nach dem Handgelenk des anderen zu greifen.
Waren da nun doch plötzliche Zweifel?
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.07.2006 um 19:53 Uhr IP: gespeichert
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Weiterhin spürte er wie die kühlen Finger des Vampirs seine Haut berührten. Mit den letzten Empfindungen verfolgte er den Weg den sie über seine Haut nahmen und er konnte nichts dazu, als sein Leib wie von selbst hier und da sich wegdrückte, weil der Reiz ausgesprochen gut ankam. So, als wären sie magnetische Pole die sich gegenseitig abstießen und doch ganz nah aneinander klebten.
Nun, wo er an Stellen berührt wurde die sehr heikel sein konnten, drückte er die Schenkel zusammen und presste die Lippen aufeinander, als Lucien ihn frech unter dem Hosebund berührte.
„Uhm…, was machst du denn da?“
Wisperte Felice mit heißerer Stimme, nachdem er den Kuss gelöst hatte und eine Hand vom Rücken nahm um damit nach dem Handgelenk des anderen zu greifen.
Waren da nun doch plötzliche Zweifel?
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geschrieben am: 18.07.2006 um 20:05 Uhr IP: gespeichert
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| "Ich dachte, du wüsstest wie es geht, aber wenn du möchtest, erkläre ich es dir natürlich noch einmal. Wenn sich zwei Menschen - oder menschenähnliche Wesen - näher kommen, kann es passieren, dass der eine, den anderen ausziehen möchte. Was danach kommt, ist meistens Schweigen, aber weil ich glaube, dass du dir nicht ganz sicher bist, was diese Dinge betrifft, will ich sie hier noch einmal erläutern. Durch intensiven, körperlichen Kontakt können Menschen sehr erstaunliche und vor allem angenehme Gefühle erleben. Allerdings setzt das ein gewisses Vertrauen und vor allem das Gefühl von Geborgenheit voraus. Solltest du also doch nicht sicher sein, ob du das willst, sag es jetzt lieber." , hauchte er ihm ins Ohr. Sein Tonfall war eine Mischung aus Amüsement und Besorgnis und zu gleichen Teilen zutiefst leidenschaftlich. Sicher, er wollte diese Situation ungerne beenden, aber Felice würde deutlich merken, dass er es jederzeit machen würde, sollte dem Menschen danach sein. Sanfte Küsse wurden auf dem Hals des Mailänders verteilt. Sie waren nicht mehr lockend oder verlangend, sondern aufmunternd und sanft. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.07.2006 um 20:30 Uhr IP: gespeichert
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Die Art und Weise wie er Antwort bekam ließ ihn wieder sanft lächeln. Sofort schwanden die Zweifel die aufkommen wollten und seine Hand ließ vom Handgelenk des anderen genauso schnell ab, wie er es ergriffen hatte.
„Verstehe. Und du bist zu so was in der Lage? Ach komm!“
Er schmunzelte sanft und konnte es selbst kaum glauben, als ein Ton der wie ein sanftes Schnurren klang über seine Lippen huschte. Hervorgelockt von den Küssen die er ohne weiteres bekam.
Durchaus war es toll so von dem anderen berührt zu werden. Eine gewisse Sehnsucht schien vorhanden zu sein, aber auch das Interesse. Lucien sah nicht danach aus als würde er solche Zärtlichkeiten austeilen können, wenn er ehrlich sein sollte. Die Tatsache dass es aber so war verblüffte ihn noch immer.
„Was man so alles von dir lernt… .“
Er beugte sich leicht vor, tastete sich wieder mit den Lippen an Luciens Wange entlang und haschte kurze Zeit danach nach dem Ohrläppchen, welches er per Bisse zu reizen begann. Nun, ob der andere überhaupt etwas spürte stand noch immer in der Luft. |
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geschrieben am: 21.07.2006 um 08:57 Uhr IP: gespeichert
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(Wir haben uns entschieden den Rest der Szene eurer Phantasie zu überlassen, schließlich wollen wir keine Forenregeln überschreiten, gell? *g*)
Er drehte sich auf die Seite und ließ seine hellen Augen, die glitzerten, wie Saphiere in der Morgensonne, über Felice huschen. Der Körper des Jungen glänzte im warmen Licht der Kerzen und das schwere, unregelmäßige Heben des Brustkorbes entlockte den Unsterblichen ein Lächeln. Ungefragt streckte er seine Hand nach ihm aus und fuhr mit den Fingern durch die Haare. Der Kontrast war so wunderbar. Das tiefe Schwarz und die Blässe - Lucien konnte seinen Blick kaum von ihm nehmen. Doch dann zwang er sich aufzustehen. Er schämte sich nicht seiner Nacktheit, denn er wusste um die Schönheit seines Körpers. Verwirrt sah er sich nach der Wasserflasche um. Er war sich sicher, dass er sie auf den Tisch gestellt hatte. Einen Augenblick später fand er sie neben dem Korbstuhl. Er schenkte etwas Wasser ein und reichte das Glas Felice.
"Trink, mein Schöner! Du siehst erschöpft aus." Liebevoll streichelte er ihm über die Wange. |
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geschrieben am: 21.07.2006 um 09:27 Uhr IP: gespeichert
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Da war es also tatsächlich passiert. Nie hätte er sich vorstellen können dass dieser Akt bis zu seiner Vollendung durchgeführt wurde, doch einmal mehr wurde er auch an diesem Tag zu etwas Besserem belehrt. Es war fürchterlich intensiv gewesen, wenn nicht sogar extrem. Er war erstaunt gewesen als er spüren durfte dass Lucien durchaus noch in der Lage war den Geschlechtsakt durchzuführen und dies sogar ohne Pause! Viele Frauen würden sich nach so was sehnen.
Doch wie schon erwähnt hatte er gerade ganz andere Probleme. Mit tiefen Atemzügen versuchte er seinen Körper zu beruhigen der im fahlen Licht einen sanften Schimmer aufbrachte. Eine Spur von Verlegenheit stieg ihm in die Wangen auf, aber er gab sich viel Mühe dies runterzuspielen, immerhin war ja nichts Peinliches passiert, sondern eher etwas schrecklich Normales. Seine Augen hefteten sich auf Lucien als jener aufstand und ihm etwas zu Trinken brachte. Lächelnd setzte er sich auf und strich sich flüchtig durch das Haar.
„Danke… .“
Wisperte er leise, setzte das Gefäß an seine Lippen und trank den Inhalt in einem Zug heraus. Das tat wirklich gut!
„Ich…, ich weiß gar nicht was ich jetzt sagen soll.“
Betroffen senkte er seinen Blick und drehte das Glas nervös zwischen seinen Händen herum. Er mochte diese Situationen nicht. Zumindest nicht wenn er es gerade mit jemandem getrieben hatte, mit dem er es offiziell gar nicht tun durfte. |
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geschrieben am: 21.07.2006 um 09:42 Uhr IP: gespeichert
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Er legte seinen Zeigefinger auf die warmen Lippen des Jungen und zwinkerte ihm zu. Es war verständlich, dass Felice sich seltsam fühlte. Ob er Schuldgefühle hatte? Machte er sich Gedanken, ob Sandro etwas von dieser Sache erfahren würde? Hatte er Angst verlassen zu werden? Am einfachsten war es jetzt nicht davon zu reden. Vielleicht würde es den Jungen auch ablenken.
"Sag nichts.", raunte Lucien leise und streichelte über die weiche Haut der Lippen. "lass dich einfach nur ansehen. Ganz ungeniert ließ er seine Augen über den schönen Körper des Jungen gleiten. Sacht berührte er die Haut an seinem Hals, spürte den Puls. "Wie wunderschön du doch bist, Felice." Es war schwer von ihm die richtigen Vergleiche zu finden und trotzdem konnte er sich nicht zurückhalten. Sanft hauchte er in die Stille: "Besonders schön sind diese Augen... so lebendig, so wirklich! Strahlend, wie Bernstein und trotzdem dunkel, wie Kaffee!" |
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