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Kriegsherr Bush |
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geschrieben am: 29.01.2002 um 14:16 Uhr
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Bloß nicht in die Fußstapfen des Vaters treten
George W. Bush schwimmt seit dem 11. September auf einer Welle allgemeiner Anerkennung. Das amerikanische Volk schätzt seinen Präsidenten für das harte Vorgehen in Afghanistan. Doch Berater bezweifeln, dass die Sympathie von Dauer ist, und erinnern an Bush senior.
Washington - Es ist eine Premiere für den Präsidenten: Zum ersten Mal wird Bush am Dienstag vor dem Kongress die offizielle Rede zur Lage der Nation halten. Der Inhalt der Ansprache dürfte den Zuhörern vertraut sein: der Kampf gegen den Terrorismus und der Schutz der US-Bürger vor weiteren Anschlägen. Neues ist hier nicht zu erwarten.
Bushs Popularität hat Rekordwerte erreicht, sein Auftritt als Oberbefehlshaber einer Krieg führenden Nation hat die Besorgnis wegen der kränkelnden Wirtschaft bislang überdecken können. Um sich die Sympathie der Amerikaner langfristig zu sichern, müsse Bush der Nation in seiner Rede nun einen mutigen Plan für die nächsten Vorhaben seiner Präsidentschaft präsentieren, glauben Berater.
Nach deren Angaben wird Bush die Rede am Dienstagabend dazu nutzen, um:
>die nächste Phase im Antiterrorkrieg zu skizzieren. Republikanische Parteifreunde berichten, Bush werde ankündigen, dass der Krieg gegen den Terror mit allen Mitteln geführt werden müsse, um die Feinde Amerikas zu besiegen.
>der Öffentlichkeit zu versichern, dass die Regierung alles tut, um weitere Terroranschläge zu verhindern.
>neue Arbeitsplätze zu versprechen. Nach dem Enron-Desaster werde der Präsident von Firmen mehr Transparenz in Finanzangelegenheiten fordern, heißt es in Washington.
"Wir arbeiten an der Schaffung von Jobs und der Wiederherstellung unserer wirtschaftlichen Stärke. Wir werden unser Volk auf jede notwendige Art und Weise schützen, und wir werden die Kampagne gegen den internationalen Terrorismus weiterführen, bis wir unser Ziel erreicht haben: den Frieden, der sich auf den Sieg gründet", erklärte Bush am Samstag in seiner wöchentlichen Radioansprache.
Der Demokrat Dane Strother bescheinigt dem Präsidenten "brillante Arbeit", was die Kriegsführung in Afghanistan
angeht. Umfragen zufolge ist die Mehrheit der Amerikaner der Ansicht, dass die Anschläge vom 11. September das Land dauerhaft verändert haben, und zwar zum Besseren. "Aber er muss die Wirtschaft und die Sorgen der Menschen ansprechen", mahnt Strother. Bush will den Fehler seines Vaters vermeiden, der als Präsident während des Golfkrieges hohe Zustimmungsraten hatte und dann in der Wählergunst jäh abfiel, weil er in der Innen- und Wirtschaftspolitik nicht punkten konnte.
"Unser Kampf gegen den Terrorismus hat in Afghanistan begonnen, doch er wird nicht dort enden", sagte Bush am
Samstag. Ob er in seiner Rede am Dienstag einzelne Länder als Ziele nennen wird, ist ungewiss. Immer wieder fiel
der Name Irak als mögliches nächstes Angriffsziel. Erst in der vergangenen Woche bezeichnete Bush eine amerikanische Militäraktion im Irak als Option. Die US-Regierung hat angekündigt, Truppen in jedes Land zu schicken, das bei der Bekämpfung von Terrornetzwerken um Unterstützung bittet. Auf den Philippinen beteiligen sich derzeit mehrere hundert US-Soldaten am Kampf gegen die Extremisten der Abu Sayyaf. Denkbar wären auch Einsätze in Indonesien oder Malaysia.
© SPIEGEL ONLINE 2002
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Wie lassen sich die beiden fettmarkierten Stellen nur in Einklang bringen?
Der Rest ist unerheblich, da allgemeine US-Propaganda.
ReneeW |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.01.2002 um 17:44 Uhr
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sie ist doch nur für dich unerheblich, weil du es nicht sehen kannst, das es auch positive seiten an den usa gibt. du siehst nur die negativen dinge und scheinst unfähig zu sein, auch die pos. apekte aufzuzeigen. deine schreibstil hier, ist auch ziemlich einseitig.
semper fidelis |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.01.2002 um 21:05 Uhr
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(zitat) © SPIEGEL ONLINE 2002 (/zitat)
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allein die zeit zu haben den text aus dem spiegel zu kopieren ......tztztz |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.01.2002 um 21:54 Uhr
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(zitat)...der Kampf gegen den Terrorismus...(/zitat)
dient dazu
(zitat)...die Feinde Amerikas zu besiegen.(/zitat)
Der Anti-Terror-Krieg ist nur der Vorwand, um weitaus grössere Ziele in Angriff zu nehmen. Schaut doch mal, was gerade abläuft. Amerika kann anscheinend nun jeden Staat dieser Welt aufgrund unklarer Vermutungen und Beschuldigungen attackieren und okkupieren.
Der Anti-Terror-Krieg ist der reine, glorreiche und heldenhafte Vorwand, um alle unbequemen Gegner für immer zum Schweigen zu bringen.
Solange alles unter dem Deckmantel der "Unendlichen Gerechtigkeit" abläuft, dürfen sich Mr. Bush und seine imperialen Heerscharen alles erlauben.
-Jodo- |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.01.2002 um 21:59 Uhr
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welcher staat wurde okkupiert?
semper fidelis |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 00:58 Uhr
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z.B. Afghanistan?.....und der Irak wird folgen.
Und warum gerade Afghanistan?
75 Prozent der Weltölreserven in der Region um Afghanistan
In keiner anderen Region der Welt wurden in den letzten Jahrzehnten derart gigantische Vorkommen an Öl, Gas, Kohle und anderen Rohstoffen entdeckt wie in den an Afghanistan grenzenden, ehemals zur Sowjetunion zählenden Republiken Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Aserbaidschan und Tschetschenien. Dieses Gebiet beherbergt etwa 75 Prozent der Weltölreserven und 33Prozent der Erdgasreserven. Was den USA nicht in den Kram passt, ist die Tatsache, dass auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Russland alleine schon über die Transportwege die Kontrolle über diese Schätze behielt.
-Jodo-
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 01:12 Uhr
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du willst doch nicht ernsthaft behaupten, das der einsatz in afghanisten eine invasion der usa ist? mach dich doch bitte nicht lächerlich, allerdings ist das, was im irak geplant ist, durchaus eine invasion. eine, aus meiner sicht, gerechtfertigte. aber ich weiss, das dies wieder aus widerstand stossen wird.
semper fidelis |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.01.2002 um 00:16 Uhr
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