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Antwort auf "heute." : Mein Leben

Nutzer: RasPutina
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geschrieben am: 07.11.2005    um 11:54 Uhr   
Mein Leben
ist ein Lied.

Und jeder Tag ne Strophe.

Jeder Moment
ein Glied,

und ein Gefühl ne Note.

Der Notenschlüssel,
das bin ich,

geb an den Ton.

Gott der Herr,
mein Komponist.

Und das Notenblatt ist ein Äon.


RasPutina, 03.November2005
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Nutzer: Funvision
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geschrieben am: 09.11.2005    um 18:39 Uhr   
Äon (griech.) wird im Duden mit den Begriffen Zeitraum, Weltalter und Ewigkeit umschrieben.
Wenn wir vom Weltalter sprechen, beziehen wir uns auf einen Zeitraum, dessen Beginn definiert ist. Das Ende ist offen, dennoch glaube ich, dass wir das Weltalter als einen Zeitraum ansehen können.
Schwierigkeiten bereitet mir, dass Äon sowohl mit Zeitraum als auch mit Ewigkeit übersetzt wird. Ein Raum definiert sich durch seine Grenzen, die Ewigkeit aber ist grenzenlos.
In deinem Gedicht, RasPutina, hast du Gott erwähnt. Beziehen wir uns auf das Leben, und glauben wir an ein Leben nach dem Tod, so ist die Übersetzung Ewigkeit wohl treffender.
Zweifeln wir daran, dass das Leben nach dem Tod noch in irgend einer Weise eine Fortsetzung findet - Ich persönlich wage es zumindest in Frage zu stellen - so ist die Übersetzung Zeitraum angemessener.
Wie ich jedoch schon angedeutet habe: Im Sinne deines Gedichtes übersetze ich Äon mit Ewigkeit.
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Nutzer: RasPutina
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geschrieben am: 10.11.2005    um 11:23 Uhr   
danke für die ausführliche Erklärung, ich lasse den Begriff Äon jedoch lieber in seiner Zweideutigkeit stehen, denn mein Leben hier mag wohl gänzlich anders sein, als mein Leben nach dem Tod. Äon steht also für die Zeitspanne, die ich auf der Erde verbringe, als auch für die Ewigkeit.
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"Autor"  
Nutzer: Funvision
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geschrieben am: 11.11.2005    um 14:39 Uhr   
Du hast das Gedicht geschrieben, und jeder Autor denkt sich etwas bei den Worten, die er wählt. Eine Erklärung habe ich eher für mich selbst gesucht. Ich fand deine metaphorische Umschreibung des Lebens interessant und habe dann bedauerlicher Weise ausgerechnet das letzte Wort des Gedichtes nicht gekannt. Also habe ich es nachgeschlagen, bin auf die Mehrdeutigkeit gestoßen und habe begonnen darüber nachzudenken.
Der Begriff Äon bleibt selbstverständlich weiterhin bestehen, und jeder darf sich selber darunter vorstellen, was er will!
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"Autor"  
Nutzer: Maskerad
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geschrieben am: 11.11.2005    um 21:27 Uhr   
das ist eine sehr nette idee und sehr gut umschrieben

was mir nicht gefallen mag ist das Gott ein Komponist sein soll ... der komponiest bestimmt den klang der Melodie .. und wenn man möchte kann man seine melodie aber klingen lassen wie man möchte,
-Nichts ist unmöglich - entdecke die Möglichkeiten-
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Nutzer: RasPutina
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geschrieben am: 15.11.2005    um 20:08 Uhr   
mit Gott meine ich einfach das Prinzip Liebe.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 16.11.2005    um 17:51 Uhr   
also bist du die melodie, das leitmotiv auf dem notenblatt !
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