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Nutzer: Sunuxalis
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geschrieben am: 16.09.2007    um 11:33 Uhr   IP: gespeichert
Stark sein,
es fällt mir manchmal so schwer.

Die Schatten der Vergangenheit,
lassen sich nicht abschütteln.
Und manchmal versinke ich
in einem Meer voll Traurigkeit.

Die Traurigkeit, sie fällt mich an,
wie ein Tier.
Taucht auf aus der Dunkelheit,
und reißt mich zu Boden.
Ausgelöst durch ein Wort,
eine geste, ein Lied.

In diesen Momenten,
fällt es mir schwer
einen Fuß vor den anderen zu setzten.
Am Liebsten würde ich in die Knie gehen,
um mit beiden Händen mein herz zu fassen
und es zu halten, damit es nicht zerspringt.

Alles was passiert ist,
all die Erfahrungen, die Angst, der Schmerz...
Es will nicht aus meinem Kopf,
es will nicht aus meinem Körper
und schon gar nicht aus meinem Herzen.

In diesen Momenten
bin ich ein Vogel ohne Flügel.
Gefangen.
Ein Leben lang.

~....~
*Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.*
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Nutzer: Sunuxalis
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geschrieben am: 16.09.2007    um 11:58 Uhr   IP: gespeichert
Blicke niemals zurück,
denn du wirst nur sehen,
welches dir ist passiert.
Blicke niemals zurück,
denn du wirst nur sehen,
die Mauern, welche du schon längst überquertest.
Blicke nur nach vorn, wo du siehst das hier und jetzt, das heute und morgen. Blicke nur nach vorn, um zu sehen das gute der Welt und um zu vergessen das schlechte, welches dir ist geschehen.

Doch wer kann das? Wer kann die vergangenhaeit hinter sich lassen und alles einfach vergessen?

~....~
*Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.*
  TopZuletzt geändert am: 16.09.2007 um 11:59 Uhr von Sunuxalis
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Nutzer: Perfectus
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geschrieben am: 19.09.2007    um 08:50 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Sunuxalis

Doch wer kann das? Wer kann die vergangenhaeit hinter sich lassen und alles einfach vergessen?
Ich stellte mir diese Frage schon mein Leben lang,
Und eines Tages hörte ich den kalten Klang,
-Schmerz-

Meine Worte sterben mit diesem Klang,
Weil ich es einfach nicht mehr hören kann,
Schwarz-Weiß Geschichten erzählen ein Leben lang,
Vers für Vers weise ich auf dessen Untergang,
Bilder ohne einen Inhalt stehen in der Ecke rum,
Kinder brauchen halt in einer netten Umgebung,
In der Liebe und Geborgenheit einfach da sind,
Doch die Vergangenheit sehnt sich nach einem StrickÂ…

Wenn ich abwesend bin, leer durch die Gegend blicke,
Wenn ich von der Linie abweiche, langsam ersticke,
Wenn das Meer unter mir, meine Tränen widerspiegeln,
Oder wenn ich aufhöre zu atmen, weil mein Herz klagt,
Dann wisst ihr wo ich zu solchen Zeiten zu finden bin,
In der Vergangenheit, Vergangenheit, VergangenÂ…

Auf immer und ewig, hackt es in meinem Kopf,
Worauf ich eigentlich bis heute noch drauf hoff,
Ist die Spiegelwelt in einer endlosen Schleife,
Diesen Ort, an dem ich immer wieder zurückkehre,
Meine Vergangenheit in einer endlosen Schlacht,
Zwischen Herzschmerz und Sternenstaub,
Manchmal denke ich, du stehst genau neben mir,
Heute laufe ich weg von dir und verriegele die Tür…

Pack mich nicht an, Schau mich nicht so an,
Hör auf zu singen, unterlasse bitte diesen Klang,
-Schmerz-

19.09.2007
MfG Perfectus alias Besim D.
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Nutzer: Sunuxalis
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geschrieben am: 30.09.2007    um 11:55 Uhr   IP: gespeichert
Hin und wieder

Hin und wieder
scheint die Vergangenheit
wie Schorf
meine Haut zu überziehen
den keine Salbe
zu lindern vermag

Hin und wieder
beginnt dieser
heftig zu jucken
bis ich mich kratze
dass ich blute
an meiner Seele

Hin und wieder
kommt es mir vor
als ob ich
den alten Schmerz
einzig mit neuem
besiegen kann


~....~
*Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.*
  TopZuletzt geändert am: 30.09.2007 um 11:56 Uhr von Sunuxalis
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Nutzer: Sunuxalis
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geschrieben am: 30.09.2007    um 12:00 Uhr   IP: gespeichert
Schreie

Die dünne Haut
löst sich erneut
von meiner Seele
Darunter liegt nur
rohes blutiges Fleisch
Die alte Wunde
liegt jetzt wieder offen
und brennt so heiss
wie flüssige Lava
Ich beisse die Zähne
fest zusammen
die ersten Tränen
schiessen in die Augen
habe Angst
jetzt laut zu schreien
habe Angst
dich dadurch zu verletzen
Ich flüchte schnell
an einen stillen Ort
in der Hoffnung
dort kann niemand
meine Schreie hören!

~....~
*Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.*
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"Autor"  
Nutzer: Anastasiya
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geschrieben am: 05.10.2007    um 18:06 Uhr   IP: gespeichert
Gefällt mir alles sehr gut und geht richtig unter die Haut...
Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist. (N. Machiavelli)
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Nutzer: geierwalli
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geschrieben am: 05.10.2007    um 18:42 Uhr   IP: gespeichert
echt schön geschrieben ..abba wie du schon selbst schriebst ...vergangenheit
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"Autor"  
Nutzer: Sunuxalis
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geschrieben am: 17.10.2007    um 18:17 Uhr   IP: gespeichert
DAMALS:


Vergebens?

Ich vermisse dich... in jeder Sekunde meines Lebens,
doch ich hoffe... verzweifelt...vergebens.
Ich denke an dich... mit jedem Atemzug,
doch vergebens... irgendwann ist es genug.
Ich fühle dich, mit jedem von meinen Schritten,
doch ist es vergebens, Gebete an Gott zu schicken?
Ich liebe dich,
doch vergebens, ich darf es nicht!



HEUTE:


Aufgeben?

Oft denke ich an dich...in meinem Leben,
doch ich versuche aufzugeben, muss aufgeben...habe schon so viel versucht und getan.
Spüre wie mein Atemzug vergeht...ich ausatme..und dabei immer wieder versuche nicht an dich zu denken, dich zu verdrängen.
Versuche die Erinnerungen zu löschen...doch kann es nicht. Weiß nicht mehr was ich noch tun soll...
Ich suche dich immer wieder....doch vergebens...gebe auf...MUSS aufgeben!



~....~
*Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.*
  TopZuletzt geändert am: 17.10.2007 um 18:20 Uhr von Sunuxalis
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Nutzer: Sunuxalis
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geschrieben am: 17.10.2007    um 18:21 Uhr   IP: gespeichert
Ich danke dir...
*Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.*
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Nutzer: Sunuxalis
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geschrieben am: 23.02.2008    um 22:05 Uhr   IP: gespeichert
Tränen der Vergangenheit

Du denkst du weinst Grundlos?
Nein!
Du weinst um etwas, dass schon längst vergangen...
etwas das dein Kopf schon wagte zu vergessen...
doch dein Herz noch immer drum trauert...

das sind die vergessenen Tränen und Schmerzen der Vergangenheit....


~...~
*Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.*
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