Auf den Beitrag: (ID: 10127) sind "30" Antworten eingegangen (Gelesen: 2199 Mal).
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Nutzer: Sonic_2
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geschrieben am: 18.08.2002    um 14:25 Uhr   
*mal zustimmt und kopf nickt*
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Nutzer: anastassja
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geschrieben am: 20.08.2002    um 21:58 Uhr   
hochschiebst weil wichtig ist!!!

aniá
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Nutzer: sussmaus1
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geschrieben am: 21.08.2002    um 06:38 Uhr   
ich bin auch geschockt von den bildern vorallem weil ich zwischen dessau und lutherstadt wittenberg wohne und das eigentlich hautnah mitbekomme ... bei usn in der stadt sind auch schon einige strassen überflutet und werden ausgepumpt auch in meiner strasse wo ich wohne steht das wasser schon po-hoch aber glücklicherweise nur an dem ende der strasse wo ich nicht wohne ... mir tun aber die leute leid die da wohnen wo das wasser steht ... im vergleich zu dresden gesehen ist das bei uns aber gar nichts ...

dieMaus
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Nutzer: vianney
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geschrieben am: 08.09.2002    um 12:35 Uhr   
HEUTE ...Sondersendung

ZDF 18.30 Uhr

Die Menschen von Weesenstein
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Nutzer: vianney
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geschrieben am: 08.09.2002    um 13:00 Uhr   
Die Mutti sitzt jetzt auf einer Wolke

Ein dreijähriger Junge kann nicht verstehen, was die Müglitz seiner Familie angetan hat...

Der Mann sitzt im Sessel und kann nichts sagen. Er kämpft mit den Tränen und schüttelt ab und an fassungslos den Kopf bei dem Gedanken an seine Tochter. Am 12. August ertrank seine Tochter in den Fluten der Müglitz.

Ihr Ehemann findet zuerst die Worte wieder. Er erzählt vom letzten Abschied von seiner Frau: "Sie war an diesem Tag nur kurz angebunden". Am Nachmittag rief er sie an, sie solle so schnell wie möglich nach Hause kommen, das Wasser steige unaufhörlich. Das war der letzte Kontakt. Unten in Schlottwitz musste sie ihr Auto stehenlassem; vermutlich wollte sie zu Fuß das Haus erreichen, welches direkt an der Müglitz steht. Doch das erreichte sie dann nicht mehr. Ein Mann soll noch gesehen haben, wie sie von den reisenden Fluten fortgerissen wurde. Er wollte sie retten, stürzte in das Wasser, bekam sie sogar zu packen. Doch dabei wurde er gegen einen Baumstamm geschlagen und verlor die Frau.

Zu diesem Zeitpunkt hatten der Ehemann und seine Helfer es schon aufgegeben, das Wasser aus dem Haus abzupumpen. Nun wuchsen die Sorgen um seine Frau. Noch hoffte er, dass sie sich in ein Haus oberhalb des Flußlaufes habe retten können. Da aber inzwischen auch die Telefonleitungen tot waren, konnte er sich nicht vergewissern. Nach drei Tagen Warten machte sich der Ehemann auf die Suche. Aber er fand nur das abgestellte Auto. Erst am Abend des 20. August wird die Leiche der Frau in Mühlbach, weit unterhalb von Schlottwitz im Geröll gefunden.

Die Flut hat der Familie die Tochter, die Ehefrau und die Mutter genommen. Der Ehemann erzählt von seinem Sohn. Er ist drei Jahre alt. "Die Schwiegermutter passt auf den Kleenen auf. Seit dem Unglück stottert er", sagt der Mann.

Vor allem aber verstehe er nicht, dass seine Mutti nicht mehr nach Hause kommt. "Er hat sich langsam wieder gefangen", berichtet der Vater. "Ich habe ihm erzählt, dass seine Mutti da oben auf einer Wolke sitzt und guckt, ob er artig iss".

(sächsische zeitung vom 07./08.09.2002)
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