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"Autor"

geschichte aus dem leben

Nutzer: magic_maus
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geschrieben am: 28.09.2002    um 19:08 Uhr   
is zwar lang aber lohnt sich

Geschichte aus dem Leben:

Es war einmal ein Mann, der unheimlich gern gekochte
Bohnen aß. Er liebte sie, aber leider hatten sie immer so eine
unangenehme und irgendwie "lebendige" Wirkung bei ihm.
Eines Tages lernte er ein Mädchen kennen und verliebte
sich in sie.
Als sie dann später heiraten wollten, dachte er sich: "Sie
wird mich niemals heiraten, wenn ich nicht damit aufhöre." Also zog
er einen Schlußstrich und gab die Liebe zu den Bohnen auf.
Kurz nach der Hochzeit an seinem Geburtstag, auf dem Heimweg,
ging sein Auto plötzlich kaputt und weil sie weit draußen auf
dem Land wohnten, rief er seine Frau an und sagte, daß er später
komme,weil er laufen müßte.

Als er dann so lief, kam er an ein Gasthaus, aus dem der
unwiderstehliche Geruch von heißen Bohnen strömte.
Weil er ja nun noch einige Meter zu laufen hatte, dachte er sich,
daß die Wirkung der Bohnen bis nach hause nachgelassen haben
dürfte. Also ging er in das Gasthaus, und bestellte sich drei extra
große Portionen Bohnen.

Auf dem Heimweg furzte er ununterbrochen.
Als er dann schließlich daheim ankam, fühlte er sich ziemlich sicher.
Seine Frau erwartete ihn schon und wirkte ziemlich aufgeregt.
"Liebling, ich habe für dich die beste Überraschung zum Abendessen
vorbereitet!" und band ihm ein Tuch vor die Augen. Dann führte sie
ihn zu seinem Stuhl und er mußte versprechen, nicht zu spicken.

Plötzlich spürte er, wie sich langsam und unaufhaltsam ein
gigantischer Furz in seinem Darm bildete. Glücklicherweise klingelte genau
in diesem Moment das Telefon und seine Frau bat ihn, doch noch einen
Moment zu warten, aber nicht die Binde abzunehmen und zu spicken!
Als sie gegangen war, nütze er die Gelegenheit. Er verlagerte sein
Gewicht auf das linke Bein und ließ es krachen. Es war nicht nur laut,
sondern roch auch wie verfaulte Eier. Er konnte kaum noch
atmen. Er ertastete sich seine Serviette und fächerte sich damit
Luft zu. Er hatte sich kaum erholt, als sich eine zweite Katastrophe
anbahnte.

Wieder hob er sein Bein und fffffffrrrrrrrrrrrtttttttttt!
Es hörte sich an wie ein startender Dieselmotor und roch noch
schlimmer. Um nicht zu ersticken, fuchtelte er wild mit den Armen, in
der Hoffnung, der Gestank würde sich verziehen. Als sich wieder alles
etwas beruhigt hatte, spürte auch schon erneut ein Unheil heraufziehen.
Diesmal hob er sein anderes Bein und ließ den heißen, feuchten Dampf
ab und musste dabei laut lachen, da es so toll war. Dieser Furz hätte
einen Orden verdient! Die Fenster wackelten, das Geschirr auf dem
Tisch klapperte und eine Minute später waren alle Blumen tot.

Das ging die nächsten 10 Minuten so weiter und immer wieder lauschte
er, ob seine Frau noch am Telefon sprach.
Als er dann hörte, wie der Hörer aufgelegt wurde (was auch gleichzeitig
das Ende seiner Einsamkeit und Freiheit bedeutete), legte er fein
säuberlich die Serviette auf den Tisch und legte seine Hände darauf.
So zufrieden lächelnd, war ein Sinnbild für die Unschuld, als seine
Frau zurückkam. Sie entschuldigte sich, daß es so lang gedauert hatte und
wollte wissen, ob er auch ja nicht gespickt hatte.

Nachdem er ihr versichert hatte, daß er nicht gespickt hatte, entfernte
die die Augenbinde und rief:

"Überraschung!"

Zu seinem Entsetzen mußte er feststellen, daß am Tisch noch zwölf Gäste
saßen, die ihn entgeistert anstarrten....

Und wenn er nicht gestorben ist, so vergräbt er sich heut noch...




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