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geschrieben am: 22.12.2000 um 17:39 Uhr
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica quote:</font><HR>1. definition liebe
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Liebe ist ,wenn man sich findet ,für immer aneinander bindet
Sich vertraut ,was auch geschieht ,sich immer in die Augen sieht
Wenn man kann fühlen ,was der Partner denkt , gemeinsam eine Zukunft
lenkt
Beieinander in der Not , Treue und Ehrlichkeit bis in den Tod !!!
Auch wenn ein Streit dann mal entfacht
Man über den anderen wacht
Intim sein ,wenn man mag , aber nicht bedrängt oder verzagt
Sollte der Partner mal nicht wollen ,sollte man niemals grollen
Gefühle beschreiben und sie spüren
Sehnsucht und Geborgenheit zueinander führen
Liebe ist ,sich zu vertrauen , gemeinsam Leben aufzubauen
Zu warten ,wenn der andere ist fort
Egal wann und an welchem Ort
Kann mann den Liebsten verstehn ,freut sich immer ,ihn zu sehn
Niemals wird man einsam sein, niemals grob oder gemein !
Keiner seine Hand erhebe , zusammen man das Leben lebe
Seit dann immer für die Liebe da ,
bleibt euch ein Leben lang ihr nah !
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2. definition liebe
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was ist liebe?
was den begriff "liebe" angeht, habe ich oft den eindruck,
daß liebe mit verlieben und begehren und unfairen
spielchen in beziehungen verwechselt wird.
verlieben
wenn du verliebt bist, bist du beschwingt und voller
lebenslust, und alles um dich herum erscheint dir viel
erfreulicher und sonniger als bisher. kein wunder, daß
man gerne verliebt ist.
verliebtsein lebt vom kontrast und dem neuen. vielleicht
hast du eine dame kennengelernt, die in dir eine saite
anschlägt, wie es so sonst keine tut. oder sie weckt in dir
ein bedürfnis, das du alleine [ ;-) ] nicht befriedigen
kannst. oder sie ist einfach ganz anders, als alle, die du
bisher getroffen hast. angesichts dessen kommt dir dein
bisheriges leben total fad vor.
verliebtsein hat etwas mit realitätsferne zu tun.
du projizierst etwas auf eine andere person und glaubst,
sie wäre dafür verantwortlich. stell dir vor, du wärest ein
diaprojektor und in dir steckt seit jeher ein dia. das ist dir
noch nie weiter aufgefallen, du fühlst dich ganz wohl so
und gehst durchs leben.
auf einmal leuchtest du auf eine leinwand, die dir das
bild, das du ausstrahlst, zurückwirfst. es zeigt dir, was in
dir steckt. du hast es irgendwie immer in dir gefühlt, aber
weil du die ganze zeit nur nach draußen geschaut hast,
glaubst du, die leinwand wäre für das bild verantwortlich.
und weil es dir so gut gefällt, daß du es nicht mehr
missen möchtest, beginnst du, die leinwand anzubeten.
genauso ist es mit dem verlieben. (leider nicht nur da,
aber das ist eine andere geschichte.) du glaubst, die
dame deines herzens wäre für das tolle gefühl in dir
verantwortlich, und du beginnst, sie dafür anzubeten.
wenn du dich verliebst, gibst du dich ganz, aber du selbst
bist nicht mehr da. du machst eine gewagte anleihe auf
die zukunft (was dir in dem moment herzlich egal ist) und
hoffst, daß sie (die zukunft wie die angebetete) dir das
auszahlt, was du ihr vorstreckst. bist du glücklich verliebt,
dann bekommst du mindestens soviel, wie du
bekommen möchtest.
beschissen ist es, wenn du unglücklich verliebt bist. dann
hast du das gefühl, weniger zurückzubekommen, als du
bekommen möchtest. du sitzt rum, weißt nix mit dir
anzufangen, fühlst dich irgendwie betrogen. je nach
mentalität fängst du an zu saufen, anderen dein leid zu
klagen oder klowände zu verschönern.
oder du gibst noch mehr - in der hoffnung, die dame
deines herzens doch noch zu gewinnen.
verliebtsein hat was mit sich-verlieren zu tun.
wenn ich mir den begriff "sich ver-lieben" anschaue, sehe
ich eine ähnliche konstruktion wie bei "sich ver-kaufen",
"sich ver-kalkulieren", "sich ver-raten", "sich ver-tun" usw.
lauter worte, die für ganz |
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