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Ein Leben für den Tod,geboren um zu sterben...

Nutzer: Windkind
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geschrieben am: 15.10.2002    um 21:02 Uhr   
so Leute,ich würde gerne einmal wissen,was ihr eigentlich von dem Zitat "Ein Leben für den Tod,geboren um zu sterben" haltet, oder wie ihr es interpretiert.

Heisst es,man lebt nur um zu sterben,das leben ist dann sozusagen nur ein Zwischenstopp bevor man in das ewige Leben - den Tod - eintritt ?

bitte nicht nur lesen,sondern auch Stellungnahme dazu nehmen.Danke!

WK!
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Nutzer: Windkind
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geschrieben am: 15.10.2002    um 21:20 Uhr   
ja,es kann schon sein,dass es absurd klingt,jedoch wie obn schon genannt interpretiere ich den Satz so,dass das Leben nur ein kurzer Zwischenstopp ist,indem man ebn noch einige Erfahrungen sammeln kann bevor man ewig weiterleben würde...also nichts mit Helden und so,sondern das eigene Leben und die Vergänglichkeit auf Erden...wenn man ja alles betrachtet ist alles Vergänglich(der Mensch,die Natur,einfach alles) nur der Tod nicht,der wird immer dasein...
achja und fratz,das Zitat ist aus dem Lied "Exitus" von BO und das ist/war eben ein Satz mit dem ich mich etwas näher beschäftigt hab und nun aber gerne noch von anderen Leuten wissen würde wie sie darüber denken...
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Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 15.10.2002    um 21:23 Uhr   
man lebt und irgendwann stirbt man, das ist ganz natürlich. aber nur für den tod zu leben das find ich absurt..

~
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Nutzer: Windkind
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geschrieben am: 15.10.2002    um 21:25 Uhr   
(zitat)man lebt und irgendwann stirbt man, das ist ganz natürlich. aber nur für den tod zu leben das find ich absurt..

~(/zitat)
das ist klar,dass das natürlich ist,aber jetzt überleg doch mal,weswegen bzw. wofür Leben wir dann wenn wir eh sterben müssen?!

WK!
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Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 15.10.2002    um 21:29 Uhr   
um schmerzen, glück, leid zu erfahren
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Nutzer: Windkind
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geschrieben am: 15.10.2002    um 21:43 Uhr   
naja,aber von den 3 Sachen,die du da aufgezählt hast möchte man ja dann eigentlich ja nur das Glück erfahren,aber was ist mit denen,deren das Glück verwährt bleibt?!
die hoffen dann wahrscheinlich die ganze Zeit darauf,dass dieser "Zwischenstopp" so schnell wie möglich zu ende ist und sobald es nicht so ist,setzten sie dem selbst ein Ende und damit haben sie ja dann auchwieder die "Erlösung" erreicht,die sie erwartet haben und sind dann in das Leben eingetaucht in dem alles egal ist und nichts und niemanden einen mehr quält...also haben diese dann auf den Tod gewartet bzw. für ihn gelebt,da das Leben für sie nichts wert war...naja,mal schauen ob noch andere Meinungen zu dem Thema kommen...

WK!
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Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 15.10.2002    um 21:47 Uhr   
könnte man auch so sehn aber woher willste wissen das es überhaupt was nach dem leben gibt?

~
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Nutzer: Windkind
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geschrieben am: 15.10.2002    um 21:52 Uhr   
is auch ne gute Frage,da muss ich dann leider passen
aber jedoch wie man ja schon in Verbindung mit der Vergänglichkeit bringen kann sehnt sich (fast) alles nach dem Tod(zumindest in Der Barrockzeit...gg is zwar lange her aber naja egal...)und somit besteht ja dann auch der Glaube(nicht bei jedem aber bestimmt bei einigen),dass man während dem Leben auf etwas höheres hofft,was man dann durch den Tod erreicht...


WK!
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Nutzer: Menolly
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geschrieben am: 15.10.2002    um 22:48 Uhr   
Warum wird ein Kind geboren, bei dem schon bei der Geburt feststeht, dass es nach ca. 12Monaten stirbt??
Warum wird ein Kind geboren, bei dem bei der Geburt schon feststeht, dass es Drogensüchtig ist?
Warum wird ein Kind geboren??
Weil es geliebt wird!!
Weil es trotz allem Liebe geben kann!!
Warum wird ein Kind geboren??
Weil es gewollt ist!!
Weil es ungewollt ist!!
Weil Krieg ist!!
Warum stirbt ein Kind??
Weil es geliebt wird!!
Weil es trotzdem Liebe geben kann!!
Weil es gwollt ist!!
Weil es ungewollt ist!!
Weil kein Krieg ist!!
Weil Krieg ist!!

Warum bin ich geboren worden ?? Warum sterbe ich irgendwann??
Weil bei meiner Zeugung sich zwei Menschen geliebt haben!!
Weil ich geliebt werde!!
Weil ich Lebe und Liebe!!
Weil das Leben so ist!!
Weil der die Umstände des Lebens so wollen.
Ein Leben geht, ein neues Leben kommt.

Immer die gleiche Frage und immer wieder keine Antwort auf diese Frage.

Die Zeit zwischen Geburt und Tod gehört uns und niemand anderem, was wir daraus machen ist unsere Sache.
Ob wir nun einfach darauf warten bis das der Tod kommt oder wir Leben irgendwie!!

Menolly

ps: Fangt damit an was ihr wollt
(vergessen die erste
Geändert am 15.10.2002 um 23:31 Uhr von menolly
Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare
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Nutzer: Kaesestulle
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geschrieben am: 15.10.2002    um 22:51 Uhr   
Bravo Menolly ! :-))
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Nutzer: Windkind
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geschrieben am: 15.10.2002    um 22:54 Uhr   
(zitat)Bravo Menolly ! :-))(/zitat)
da kann ich nur zusammen,echt super gemacht von dir Menolly!(werd morgen dann vll.(gg) noch was dazu sagen,jetzt nichtmehr,da ich ziemlich müde bin...Gute Nacht!)


WK!
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Nutzer: Gast_calaxitus
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geschrieben am: 15.10.2002    um 23:01 Uhr   
(zitat)so Leute,ich würde gerne einmal wissen,was ihr eigentlich von dem Zitat "Ein Leben für den Tod,geboren um zu sterben" haltet, oder wie ihr es interpretiert. (/zitat)

soll ich dir einen interpretations aufsatz drüber schreiben??...*ggg*
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Nutzer: Windkind
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geschrieben am: 15.10.2002    um 23:06 Uhr   
Gg Cala,kannste machen würd mich dann über deine Interpretation freuen...so,nun aber geht...
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 15.10.2002    um 23:26 Uhr   
In der Gewissheit das unser Leben nicht unendlich ist,
trachtet jeder danach es sich so schön und harmonisch zu gestalten.
Die wenigsten Menschen leben mit dem Gedanken an den Tot.

Big
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Nutzer: redpandabaer
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geschrieben am: 16.10.2002    um 00:00 Uhr   
Der Tod macht das Leben erst lebenswert.

Meiner Meinung nach ist der Tod der Abschluss, das Finale für das, was man in seinem Leben alles erlebt hat. Es ist sozusagen der Abschluss, der allem eine Bedeutung gibt. Der Tod gehört zum Leben dazu; allerdings sollte man das nicht negativ sehen und denken Ich werde eh bald sterben...wieso sollte ich mir also Mühe geben?! ... Macht das Beste draus, ihr lebt nur einmal.

~rpb~
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Nutzer: naseputzen
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geschrieben am: 16.10.2002    um 00:06 Uhr   
Ihr seht die ganze Sache viel zu sehr von der Emotionalen Seite. Wir leben nicht um etwas zu tun, sondern wir leben einfach. Ohne Sinn & Zweck, einfach Evolution vom vom absoluten Nichts, über den Energiebrei....bis jetzt. Tiere machen sich auch keine Gedanken, warum sie leben oder was der Tod für eine Bedeutung hat. (jaja wir sind keine Tiere wir sind Menschen)
Eine Fliege denkt sich (wir sind keine Tiere, wir sind Fliegen)
So lange meine Opiatrezeptoren fleißig besetzt werden is mia dat schaiZegal
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Nutzer: redpandabaer
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geschrieben am: 16.10.2002    um 00:15 Uhr   
Tja, wir Menschen besitzen Intelligenz. Schrauben uns hoch, höher als alle anderen Lebewesen dieser Welt. Ein Menschenleben ist ja mehr wert als das einer Fliege...

Nun... Den persönlichen Sinn seiner Existenz kann jeder finden. Ich lebe für meinen Freund. Aber das ist jetzt mal egal.
Natürlich gleicht unser Lebensablauf dem jedes anderen Tiers. Wir werden geboren, leben unser Leben (kaschiert mit Gefühlen), sterben. Na toll... Aber egal, man sollte trotz allem sein Leben leben. Wir können an diesem Fakt eh nix ändern. Und wenn wir es versuchen würden, würden wir daran zerbrechen. Man ist nur eine Ameise im großen, unendlichem Gebilde.
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Nutzer: Gast_calaxitus
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geschrieben am: 16.10.2002    um 00:35 Uhr   
öhm muss ich das?...*ggg*

cala
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Nutzer: redpandabaer
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geschrieben am: 16.10.2002    um 00:38 Uhr   
is deine sache.

~rpb~
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Nutzer: Gast_calaxitus
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geschrieben am: 16.10.2002    um 01:07 Uhr   
hab keine zeit..*gg*
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Nutzer: Windkind
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geschrieben am: 16.10.2002    um 17:53 Uhr   
@moon
also du sagst keiner lebt mit dem Gedanken an den Tod,aber ich weiss nicht ob man ohne den lebt,da man ja damit andauernd in Berührung kommt (z.B.:Schule(Barrock),Verwandte die sterben,etc...)

@Cala
Schade,dass du keine Zeit hast,kannst ja aber auch ne gekürzte Fassung deiner Interpretation "veröffentlichen"

@naseputzen
wir leben ohne Sinn und Zweck einfch nur so? na dann sag ich ja mal dass das Leben also nichts Wert ist und es dann besser ist wenn man tot ist!

@redpandabear
in manchen punkten stimm ich dir zu:

(zitat)Der Tod macht das Leben erst lebenswert.

Den persönlichen Sinn seiner Existenz kann jeder finden. Ich lebe für meinen Freund.(< doch was ist dann mit demjenigen,der seinen Sinn nicht findet?!)

nix ändern. Und wenn wir es versuchen würden, würden wir daran zerbrechen(/zitat)
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