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geschrieben am: 27.12.2000 um 03:42 Uhr
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Eine wissenschaftliche Abhandlung zum Thema:
Gibt es den Weihnachtsmann wirklich ?
Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER es
gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert
werden müssen, und obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten
und Bakterien handelt, schliesst dies nicht mit letzter Sicherheit
fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen
hat.
Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. ABER
da der
Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindus, Juden und
Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15% der
Gesamtzahl 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro).
Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt
das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, dass in jedem Haus
mindestens ein braves Kind lebt.
Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch
die
verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was
logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde.
Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit
braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem
Schlitten springen, den
Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke
unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übrig gebliebenen Reste des
Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und
zum nächsten Haus fliegen.
Angenommen, dass jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmässig auf
die ganze Erde verteilt ist (was natürlich, wie wir wissen, nicht
stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies),
erhalten wir
nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine
Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die
Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31
Stunden tun muss plus Essen usw.
Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km/s
fliegt, also die 3000-fache Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich:
Das schnellste vom Mensch gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses
Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km/s. Ein gewöhnliches
Rentier
schafft höchstens 24 km/h.
Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten
Effekt.
Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgrosses
Lego-Set(etwa 1kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000
Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachstmann, der
übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird.
Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst
bei der Annahme, dass ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das
ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten
nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000
Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht
einmal mitgerechnet
- auf 410.400 Tonnen.
Nochmals zum Vergleich: das mehr als das vierfache Gewicht der Queen
Elizabeth.
410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen
ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt,
genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre
eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch 16,6 TRILLIONEN
Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt:
sie werden
praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar
Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein
ohrenbetäubender Knall erzeugt.
Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 tausendstel
Sekunden
vaporisiert. Der Weihnachstmann wird währenddessen einer
Beschleunigung von der Grösse der 17.500 - fachen Erdbeschleunigung
ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung
nach lächerlich wenig sein muss) würde an das Ende seines Schlittens
genagelt - mit einer Kraft |
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