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lebenskrisen & der weg hinaus..

Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 06.05.2001    um 07:32 Uhr   
weilŽs wichtig ist, möchte ich hier gerne platz schaffen für fragen & antworten, die in lebenskrisen ansatzpunkt bieten können..

nicht, weil ich dazu besonders geeingnet wäre hüstel, sondern, weil ich mir selbst oft hier & jetzt soetwas gewünscht hätte :)

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ein anfang sei gemacht zum thema "was kann man tun bei überschuldung" (kopiere hier etwas, was ich woanders schrieb):

was man tun sollte ist wohl in erster linie reagieren, mit den leute kontakt aufnehmen und die situation schildern, verheimlichen bringt nix, schamgefühl ebenso.

die meisten gläubiger lassen sich auf ratenzahlung ein.
es müssen eingaben und ausgaben gegenübergestellt werden, um eine realistische ratenzahlung ins auge fassen zu können.

weitere kredite (auch privat, weil da außerdem oft gilt "bei geld hört die freundschaft auf") verschieben das problem meist nur..

schuldenberatungsstellen gibt es mW in jeder stadt und sind sicher über finanzamt, telefonbuch oder suchmaschine auffindbar.

wenn man will, bekommt man alles in den griff :)

nur, wenn man denn kopf in den sand steckt & nichts tut wirdŽs nur schlimmer !!!!
mahnbescheind, vollstreckung, pfändung.., kreditunwürdigkeit, vorstrafe,..um nur einigens zu nennen, was passieren kann, wenn man nicht reagiert..dazu kommen dann noch so kleinigkeiten wie magengeschwür,suchtgefahr, vernachlässigung der freunde/familie ,gefängnis oder nervenheilanstalt..

..
Geändert am 06.05.2001 um 07:34 Uhr von chicita
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Nutzer: s.alpha
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geschrieben am: 06.05.2001    um 18:43 Uhr   
Also das finde ich klasse was du da alles geschrieben hast chicita ... für alle die in solch einer situation geraten und die gelesen haben, geht und nehmt hilfe an es kann euch dadurch nur besser gehen... denn man soll das leben genießen können und nicht in verzweifelung geraten und depressionen, das hilft keinem weiter...
s.alpha
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 06.05.2001    um 21:38 Uhr   
:-) @ s.alpha..so isses lächel

und hier noch etwas zum thema sucht:

"es ist keine schande suchtkrank zu sein, es ist jedoch eine schande, nichts dagegen zu tun!"

ist vielleicht hart, auf jeden fall schwer, aber wichtig..

hier sind ein paar anlaufstellen für suchtkranke & angehörige:

Link
Link
Link
Link

und es gibt tausende mehr, nur ein anfang muß gemacht werden !

und wenn gerade niemand da ist, mit dem man reden kann oder man lieber mit einem objektiven, fremden über seinen kummer reden mag:

Link

man kann weinenden nicht die tränen abwischen, ohne sich
die hände nass zu machen
(aus südafrika)
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Nutzer: T-S-Garp
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geschrieben am: 06.05.2001    um 22:09 Uhr   
mal ein dickes lob an chicita; gute Idee :-)

wußte bisher nicht, was es alles so für Möglichkeiten gibt

Garp grüßt die gute Seele hier ...
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 07.05.2001    um 13:29 Uhr   
naja..ist ein anfang :-)

ich denke, das wichtigste ist, sich der probleme überhaupt erstmal bewußt zu werden ..
dazu habŽich dann auch noch `nen schönen link in der o.a. HP gefunden für angehörige, freunde & kollegen von abhängigen ..

Link

nur ganz ehrlich, ..erkennen ist das eine, umsetzen das andere ..

Geändert am 07.05.2001 um 13:31 Uhr von chicita
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 29.05.2001    um 08:58 Uhr   
maleinfachauseinemanderenbeitragrüberkopiert
siehe Beitrag


Link
(Eine sehr übersichtlich gestaltete Seite, mit vielen Hinweisen rund um verschiedene Süchte)

Link
("Leben ohne Alkohol" von Manfred Grünewald ist ein Forum für Alkoholkranke oder ihre Angehörigen.)
Krankheitsbild, Geschichte des Alkoholismus und Berichte von Betroffenen gruppieren sich um ein Forum, in dem man sich offen aber anonym austauschen kann.

Link
(Thomas hat zusammengetragen, was einem ratsuchenden Mitmenschen helfen könnte, seine eigenen Erfahrungen und viele Berichte von Betroffenen.)

Dann gibt es auch noch die Pages von den offiziellen Stellen:

Link
(Diese Selbsthilfegruppe hat bei mir mitgeholfen, das ich aus der Sucht herausfinde, besuche die Gruppe auch heute noch)

Link
(Die wohl bekannteste Selbsthilfegruppe in Deutschland - leider habe ich damit nicht so gute Erfahrungen gemacht - meines Erachtens zu unpersönlich, man hat nach der Zusammenkunft keine Bezugsperson)

Link

Link

Für die Angehörigen von Alkoholikern gibt es zudem Hilfe bei:

Link

(ReneeW..hoffe, es ist ok für dich..:))
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 22.06.2001    um 08:58 Uhr   
bin gerade über eine seite gestolpert, die wegweiser sein kann, welcher weg bei welcher seelenkrankheit begangen werden kann..

Link

vielleicht gibtŽs ja hier&jetzt auch jmd, der firm ist in rechtsfragen, verwaltungstechnischen fragen, bafög, arbeitslosigkeit, sozialhilfe, psychotherapie etc.pp..
einfach, um erste anhaltspunke zu liefern, wie welche wege möglich sind.. :)
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Nutzer: Äuglein
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geschrieben am: 22.06.2001    um 12:13 Uhr   
Hallo Ihr Lieben,

ich las mir gerade diese Threads mehrmals durch. Ich finde es super, dass es überhaupt so tief angesprochen wird.

Sicher Anlaufstellen für aller Art Suchtkranke gibt es zur Genüge, doch macht oder machten viele Betroffene in gewissen Räumlichkeiten, die für die Suchtkranken geschaffen waren keine positive Erfahrungen.

Sie sind guten Glaubens daran von ihrer Sucht befreit zu werden zur Entgiftung, Therapie, etc, gegangen. Und was war danach? Sie waren noch schlimmer dran wie vorher.

Sicher, es ist in erster Linie wichtig, dass man selbst sein Problem erkennt, und bereit dazu ist, an der Situation was zu ändern und sich helfen zu lassen.

Zum Beispiel müssten ganz klar Änderungen in der Werbebranche vorgenommen werden. Alkoholwerbung, Zigarettenwerbung, alles Suchtmittel.

Es ist doch so, dass Jugendliche unter 16 Jahren keinen Alkohol, keine Zigaretten kaufen dürfen. Warum hängen dann überall Zigarettenautomaten??????????

Und keiner in den Supermärkten, Tankstellen, Wirtschaften etc. verlangt einen Ausweis. Wenn dann nur ganz selten.

Viele behaupten, dass zum Beispiel bei Drogensüchtigen Hasch, die Einstiegsdroge ist. Das sehe ich anders, was ist mit den Zigaretten, dies könnte doch die Einstiegsdroge sein, oder???

Und zum Abschluss kann ich mit sehr großer Sicherheit sagen, man braucht keine Ärzte, keine Therapien, etc, um von gewissen Drogen oder Suchtmitteln wegzukommen.

Es geht auch ohne.

Viele liebe Grüße sendet Euch

Äuglein ;-)
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Nutzer: Äuglein
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geschrieben am: 22.06.2001    um 13:11 Uhr   
Hi Fratzi,

ich sehe da eher den Großteil, weil ich mit vielen die solchartige Probleme hatten zu tun gehabt habe.

Ich würde nicht über etwas eine Behauptung aufstellen, wo ich mir nicht sicher bin oder nicht weiss, ob es so ist oder nicht.

Dies ist ein Themengebiet, was sehr ausgeweitet bzw. ausgebreitet ist.

Es geht nicht darum ob die Werbung einen süchtig macht oder nicht, es geht darum um was geworben wird. Auf der einen Seite wird es verboten doch auf der anderen Seite kann man es ohne weiteres bekommen. Verstehst du was ich meine?

Davon abgesehen, es gibt auch Werbesüchtige........*schmunzeln muss

Damit hast du allerdings recht, man sollte drogenfrei bleiben bis an sein Lebensende, dennoch besteht "leider" immer die Gefahr eines Rückfalls.

Es grüßt dich ganz lieb

Äuglein ;-)
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Nutzer: Äuglein
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geschrieben am: 22.06.2001    um 13:46 Uhr   
Hi Fratzi,

das was du schilderst, sehe ich auch so.

Einem etwas sagen, ja das ist schon so, aber weiss man wie es ankommt? Viele gehen doch nur dahin, und denken sich, mein Gott muss ich mir das Gelaber schon wieder anhören.

Es muss bzw. ist bestimmt auch nicht leicht für die Therapeuten, wenn sie das Gefühl haben, es kommt all das nicht so an wie es eigentlich soll. Viele wissen doch gar nicht so richtig mit den Suchtkranken umzugehen.

Es gibt ja auch Therapeuten, die selbst einmal suchtkrank waren, und die erzielen wie ich weiss den größeren Erfolg; "Kranke" zu heilen, als die anderen, weil sie wissen von was sie sprechen und um was es geht.

Die anderen reden doch nur, weil sie das und das in Büchern etc. gelesen haben. Sie geben vor alles zu verstehen, und zu kennen, doch ist es meistens nicht so.

Sicher es gibt auch viele Studien, die alles belegen, aber kann man von Einzelfällen auf alle schließen? Nein, denke ich.

Nicht jeder ist gleich, deswegen werden Probleme, Suchtverhalten, etc. in verschiedenster Art und Weise verarbeitet. Manche schaffen den Absprung, manche eben nicht. Es ist ein ewiger Kreislauf, der "leider" nie enden wird.

finde es auch schön mit dir zu plaudern :-)

liebe Grüße von

Äuglein ;-)


P.S. Wünsch dir auch noch viel Spass bei der Arbeit.

Geändert am 22.06.2001 um 13:51 Uhr von Äuglein

Geändert am 22.06.2001 um 13:54 Uhr von Äuglein
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 22.06.2001    um 14:54 Uhr   
das Problem ist scheinbar, dass es zwar viele Wege aus Sucht, Seelenkrankheit u.ä. gibt - doch es daran zumeist scheitert, dass der Kranke selbst die Hilfe verweigert oder nicht annimmt.

ja fratzi bestimmt ist dem so & ohne das erkennen ob eines problemes wird ein angehen dagegen nicht möglich sein..
aber wenn denn jmd hilfe sucht, soll er & sie doch auch wissen, wo sie & er welche findet..:)

es geht mir aber auch darum, daß wir verstehen, daß es keine schande ist, probleme zu haben, daß man darüber reden kann & als coabhängige weiß ich, daß eben hier auch ein grund für verdrängung liegt..nämlich in schuldgefühlen, bedenken gesellschaftlich "geächtet" zu werden etc.pp..
es ist damit ebenso auch ein gesellschaftliches problem & eben nicht nur sache der betroffenen, daß menschen fehler machen & probleme passieren, ob aus eigenem verschulden oder nicht..& daß das fakt ist, den zu leugnen mehr unsinn denn sinn ergibt..

mir z.b. ist es wichtig, daß ich durch andere lerne, mich ein stück weit von außen, objektiv zu betrachten erlerne & somit probleme erkenne, die ich vorher nicht sah, ohne aber freunde & verwandte zu überfordern.. denn menschen sind nunmal häufig überfordert mit der konfrontation fremder probleme..

laufen muß man allein, keine frage, aber wie man die krücken benutzt kann man lernen :)
und fratzi das gilt eben nicht nur für den süchtigen sondern ebenso für die angehörigen..,
aber das scheint ein süchtiger offenbar nicht sehen zu können.. (nur ist es eben so, daß er trotzdem verantwortung für sein handeln zu übernehmen hat.. das mag hart sein, aber dennoch..)

Zum Beispiel müssten ganz klar Änderungen in der Werbebranche vorgenommen werden. Alkoholwerbung, Zigarettenwerbung, alles Suchtmittel.
ich weiß nicht äuglein..ich denke, daß gerade verbotenes um so mehr reizt..
& letzlich zeigt die werbung aber doch eines ganz deutlich in ihrer psychologischen trickkiste..
zigaretten & alkohol sind nur mittel zum zweck zum aufbau eines falschen selbstbewußtseins..sie machen cool & hip & machen einen "dazugehörig" zu der masse derer, die weiß, woŽs langgeht (oder täuschen gerade darin die individualität vor ?!)..wie das leben leicht zu nehmen ist etc.pp. & das ist es nunmal, was viele suchen..

das problem aber ist nicht der alkohol, die zigaretten, das hasch & der koks, die internetsucht.. das problem steckt dahinter & sucht sich nur einen weg, vergessen zu werden, kompensiert zu werden..

lieben gruß..
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