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geschrieben am: 03.07.2004 um 14:16 Uhr
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"Kain und Abel" von Jeff Archer :
Nach deutscher und russischer Gefangenschaft gelangt Abel Rosnovski, unehelicher Sohn eines polnischen Adeligen, mit einem Auswandererschiff nach Amerika. Dort arbeitet er sich mit Intelligenz, Ehrgeiz und Glück zum Hotelmanager hoch. William Lovell Kane, Erbe eines gigantischen Vermögens, soll, wie sein verstorbener Vater, Bankpräsident werden. Abel hatte ihn einst bewundert, als er ihm -noch als Kellner- das Essen servierte. Doch dann, zur Zeit der großen Wirtschaftskrise, glaubt er in Kane den Mörder seines Freundes und Gönners zu erkennen. Ein lebenslänglicher Hass nimmt seinen Anfang. Doch zwischen den Kindern der Todfeinde keimt eine wundersame Liebe...
Anmerkung: Das Buch dreht sich zu größtem Teil nur um das Leben der beiden Feinde. Der Liebe der Kinder werden nur etwa 30 Seiten gwidmet. Also es ist eher ein Thriller als ein Liebesroman, wie ich selber anfänglich befürchtete.
"Die Sultanin" von Colin Falconer:
Als das osmanische Reich die Blüte seiner Macht erreicht kommt das schöne Tatarenmädchen Hürrem in den Harem des Sultans Süleyman. Die dort herrschenden strengen Regeln und Vorschriften widerstreben der eigenwilligen Schönheit. Bald schafft sie es, sich gegenüber ihren Rivalinnen durchzusetzen unddie Sinne des Sultans mit ihren körperlichen Reizen zu betören. Und mehr noch: Mit ihrer Intelligenz und ihrer Skrupellosigkeit erlangt sie bald Einfluß und Macht in einer Welt, die bis dahin den Männern vorenthalten ist.
Anmerkung: ein wirklich schöner historischer Roman. Es geht um Morde, Eifersucht, Intrigen und Söhne.
Ich finde es lesenswert, wenn man sich für historische Romane interessiert.
Das Lächeln der Fortuna von Rebbeca Gable
Der junge Robin ist Mitte des 14. Jahrhunderts zur Ausbildung in einem Kloster in England, als ihn eines Tages der Abt zu sich ruft und ihm vom Tod seines Vaters, des Earl of Warningham, berichtet. Er war mit dem „Schwarzen Prinzen“, dem Thronfolger Englands, im Krieg in Frankreich, wurde des Hochverrats beschuldigt und hat sich selbst gerichtet. Seine Güter wurden von der Krone annektiert und so steht Robin plötzlich ohne Rang und Besitz da. Der Abt bietet ihm an, im Kloster zu bleiben. Doch Robin flieht aus dem Kloster und macht sich auf den Weg zu den ehemaligen Lehen seiner Familie.
In Warningham sucht er Arbeit und kann, wegen seines besonderen Talents beim Umgang mit Pferden, eine Stellung als Stallbursche bekommen. Bald erkennen ihn einige Leute und er bekommt manchmal Schwierigkeiten. Doch der neue Besitzer ist ihm wohlgesonnen, nur sein Sohn Mortimer hasst ihn zutiefst und sollte sein Leben lang sein unerbittlichster Feind bleiben.
Auch der Stellvertreter des Aufsehers hasst ihn wegen eines Unrechts, dass sein Vater ihm einst angetan hat. Ein Streit mit ihm eskaliert und Robin ist gezwungen, sich aus dem Staub zu machen. Der neue Earl of Warningham hat ihm bei seinem Tod die Familienbibel, seines Vaters Schwert und etwas Geld hinterlassen. Damit macht er sich auf den Weg nach Frankreich, um als Ritter sein Glück zu versuchen. Er macht den Feldzug in Spanien mit, der, trotz einer gewonnenen Schlacht, wenig ruhmreich endet. Im Dienst des „Schwarzen Prinzen“ macht er ihn sich, wie einst sein Vater zum Gegner und nur das Eingreifen dessen Bruders, des Duke of Lancaster, sollte ihm das Leben retten. Fortan ist er dessen treuer Lehensmann durch alle Höhen und Tiefen der englischen Politik.
Anmerkung: Wieder ein historischer Roman, sehr schön zu lesen, auch wenn dieses Buch über 1000 Seiten hat. Ich habs auf jeden Fall verschlungen.
Falls weiteres Interesse besteht, werde ich natürlich weiter meine Bibliothek durchforsten....
An Bücher über reine psychologie kann ich leider nichts vorweisen ausser natürlich : john GrayŽs "Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus"
Soderle, liebe Grüße, Anni
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