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Die Nacht |
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geschrieben am: 21.08.2004 um 09:54 Uhr
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„Sowas frigides wie dich hab ich noch net gesehn!“ – Kaum waren diese magischen Worte ausgesprochen, flog mir auch schon die Vase entgegen und zerschellte an der Tür. Mein Gott, war sie geladen! „Du verdammtes Arschloch! Hau endlich ab!“ entgegnete sie mir rosig. Ich entschied mich dann auch zu gehen, nahm meine Jacke und öffnete die Haustür als noch einmal eine angeflogene CD meiner Sammlung (!!!) mit meinem Hinterkopf liebäugelte. Ich schloß die Tür hinter mir, fasste mir an den Hinterkopf, bemerkte, dass ich nun blutete und machte mich davon. Ein schöner Abend.
Als ich ziellos durch die Stadt lief begann es zu regnen. Und zwar nicht diesen lauwarmen Sommerregen, den man uns im TV immer vorgaukelt. Nein, diesen arschkalten, durch alle Poren dringenden Versager – Regen, den man immer abbekommt, wenn man schon nicht von der Gesamtsituation angetan ist.
„Diese blöde Jacke“, dachte ich mir. Der Regen hatte sie durchtränkt. Mein Mantel lag noch in der Wohnung. Doch bevor ich dahin zurückgehen würde, würde ich eher in voller Wehrmachtsmontur durchs Türkenviertel marschieren. Das wäre weniger gefährlich.
Nichtsdestotrotz musste ich einen Ort finden, wo ich mich aufwärmen konnte. Und da sah ich ihn auch schon. In blauer Neonschrift prangte es über einer Tür: „Zum rolligen Otter“.
Ich zögerte nicht lange, da es ja eigentlich nur besser werden konnte. Also betrat ich das Etablissement.
Eine Wand aus Zigarettenrauch begrüßte mich. Ich hustete ein wenig, kämpfte mich dann aber wie ein Blinder durch den Irrgarten – mit herumtasten. Doch anstatt einen leeren Hocker zu greifen griff ich die Brüste einer jungen Frau. Ich sah ja nichts. Und dann wurde es vollkommene Nacht, weil mir der Freund der jungen Frau mit seiner Faust zeigte, was er davon hielt.
Ich erwachte später auf einer Eckband. Ein bildhübsches Mädel schaut mich umsorgt an und sagt: „Alles wieder okay mit dir?“ Ich setze mein 16:9 - Breitband – Grinsen auf und entgegne: „Ja, geht alles wieder.“ Sie lächelt mich an und wir beginnen ein Gespräch. Wir reden über Gott und die Welt. Sie ist witzig und charmant, zwar hat sie die Intelligenz nicht gerade mit Löffeln gefressen, aber dafür sieht sie gut aus. Die Welt ist halt doch irgendwo gerecht.
Wir entscheiden uns mit ner Taxe zu ihr zu fahren. Ich zahle die Fahrt. „Reicht ja, wenn die Nacht schon nix kostet“, denke ich mir. Wir sitzen auf dem Sofa, reden ein wenig und kommen uns näher. Bis sich schließlich unsere Zungen verheddern. Ich beginne mit meiner Hand ihren Körper von oben nach unten abzutasten. Als meine Hand zwischen ihre Beine fährt, bemerke ich etwas komisches. „Da ist doch was“, denke ich mir. Hier stimmt was nicht. Ich schaue sie etwas verdutzt an. Sie lächelt und sagt: „Ich hieß früher Dieter.“
Ein lauter Schrei begleitet meinen Sprung vom Sofa. Ich renne weg, raus aus ihrer, ich meine seiner, Wohnung.
Um die Ecke hat noch eine Tanke auf. Ich flitze hinein und besorge mir ne Flasche Jim Beam, um meinen Mund auszuwaschen. Wieder draußen spüle ich mir mit fast der halben Flasche den Mund aus. Mir gehen alle möglichen Krankheiten durch den Kopf, die ich mir vielleicht nun eingefangen habe. Es schüttelt mich vor Ekel.
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| "Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw |
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geschrieben am: 21.08.2004 um 09:54 Uhr
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Ich wollte auf die Uhr schauen, als ich bemerkte, dass mir die wohl jemand in der Kneipe gestohlen hatte. Ganz toll. Also schaue ich auf mein Handy. Da war wohl auch mal wieder jemand sonderlich witzig und hat eine 0190-Nummer während meines unfreiwilligen Schlafes gewählt, die nun noch immer fröhlich aufblinkte. Das Leben ist schön!
Ich begab mich nun doch auf den Weg nach Hause. Schon aus dem Hausflur bemerke ich diese Laute, die wohl aus meiner Wohnung dringen mögen. Ich öffne die Tür, betrete die Wohnung und begebe mich ins Schlafzimmer, wo sich mein kleines Engelchen grade mit unserem 20 Jahre älteren Nachbarn vergnügt. Da sie mich in ihrer Ekstase nicht bemerken, gehe ich wieder, klingele seine Ehefrau wach und schleife sie an den Ort des Geschehens.
Ein lautes und in meinen Ohren wohlklingendes „Herbert, du alte Drecksau! Geh runter von der Schlampe!“ durchhallt den gesamten Bau. Erschrocken springt dieser auf und fängt sich einen voll durchgezogenen Tritt in die Kronjuwelen ein. Er gibt Töne von sich, die einer Operndiva gleichen. „Nur gut, dass die beiden schon zwei Kinder haben, denn da können die bestimmt nix mehr drauf aufbauen.“, denke ich mir und grinse. Die beiden begeben sich in ihre Wohnung zurück und diskutieren es bis in die Morgenstunden aus. Eine glückliche Ehe!
Mein allerliebstes Schatzilein sitzt auf dem Bett, weint und jammert herum. Ich setze mich zu ihr, nehme sie in den Arm. Sie lächelt mich an. Ich schaue ihr tief in die Augen und sage ganz sanft zu ihr: „Meine Güte, was bist du nur für eine hohle Frucht!“
Ich packe sie mehr oder weniger sanft am Arm und setze sie sie vor die Tür. Splitternackt. Sie schreit laut und hämmert an die Tür. Doch ich begebe mich aufs Sofa, setze die Kopfhörer auf aus denen lautstark „Motörhead“ dröhnt und trinke meinen Whiskey. Was für eine Nacht!
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| "Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw |
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geschrieben am: 21.08.2004 um 12:15 Uhr
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| muah :p viel unrealiatisch sich doch allein der erste teil anhört :-)) |
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geschrieben am: 21.08.2004 um 21:31 Uhr
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(zitat)lachtz, ey tom, wo haste das alles her? lolweg (/zitat)
Takti, is ganz einfach:
Ich bin heute morgen aufgewacht, so um acht. (Toller Reim.^^)
Ich konnte net mehr pennen, musste an meine Ex und ihren Neuen denken, doch bevor ich anfing zu flennen bin ich aufgestanden und habe das hier von kurz nach acht bis viertel vor zehn einfach frei Hand geschrieben.
Glaub mir, ich habe literarisch schon was drauf. Erst gestern schrieb ich in weniger als zwei Stunden ne Story. Kannst sie im Poesie-Forum lesen.
Ich werde nun jeden Tag eine posten. Mir ist langweilig ohne sie. Da brauch ich eine Beschäftigung. |
| "Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw |
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geschrieben am: 22.08.2004 um 20:17 Uhr
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| Alles prima! :-)) |
| "Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw |
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geschrieben am: 22.08.2004 um 23:47 Uhr
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(zitat)
alles klar bei dir ? @ tommy ;-) - wie war doch der slogan von "thommy - die weihnachtsgans" : feel me, touch me, love me .. grill me ;-)(/zitat)
es gibt ein wunderbares rezept für eine tofu weihnachtsgans!!
essen,ohne mord! |
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geschrieben am: 22.08.2004 um 23:59 Uhr
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(zitat)(zitat)
alles klar bei dir ? @ tommy ;-) - wie war doch der slogan von "thommy - die weihnachtsgans" : feel me, touch me, love me .. grill me ;-)(/zitat)
es gibt ein wunderbares rezept für eine tofu weihnachtsgans!!
essen,ohne mord!(/zitat)
Lies mal lieber meine Geschichte als das. |
| "Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw |
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geschrieben am: 23.08.2004 um 20:47 Uhr
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| Hach, bin ich humorvoll! :-P |
| "Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw |
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geschrieben am: 25.08.2004 um 14:13 Uhr
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schüttelt sich immer noch....sag mal. warum hast den kerl nicht hergenommen.fg...du hast gedanken...lach mich wech....aber muss sagen...schöne gutenachtgeschichte...na wenns hilft kleiner...weiter so...ich werde er verfolgen...grinst...warte auf "bärwärse" einträge von dir...sfg...dickes bussi
Darky |
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geschrieben am: 25.08.2004 um 14:24 Uhr
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looool
ich hör grad so motörhead üba kopphörer...
sollsch ma guggen ob vor meiner tür jemand steht? xD
edit: hirn war beim schreiben woaners xD Geändert am 25.08.2004 um 14:28 Uhr von zmiti |
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