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Alle Jahre wieder...... |
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geschrieben am: 03.12.2004 um 09:05 Uhr
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.....kommt das Christuskind....
Weihnachten.....
Was seht ihr?
Zwei Engel stehen im Zentrum einer Großstadt- sagen wir, Frankfurt-
vor einer Kirche und kommentieren, was sie sehen.
Einen der Beiden möchte Gott als himmlischen Ratgeber zur Kirchenleitung entsenden.
Hören wir was sie sagen:
“ Ich sehe nichts als Zeichen der Gottlosigkeit und Sünde.
Jugendliche handeln mit Drogen und lungern herum.
Erwachsene jonglieren mit Gewalt und ergötzen sich an der gekauften Lust.
Ich sehe Armut, Hoffnungslosigkeit.
Dies ist eine Gesellschaft, die auseinanderbricht.“
Der andere Engel sagt:
“Ich sehe viele unterschiedliche Menschen. Ich sehe Kinder.
Diese Kinder werden sich fröhlich entwickeln, wenn es Familien gibt, die sich um sie kümmern.
Ich sehe Jugendliche mit Sehnsucht in den Augen. Es ist die Sehnsucht nach glaubwürdigen Vorbildern, zu denen sie aufschauen können.
Ich sehe Erwachsene, deren Leben Hoffnung braucht; Vergebung und die Gelegenheit,
noch einmal neu anzufangen.
Und ich sehe Christen, die sich diesen Menschen widmen; die sich auf den Weg machen mit liebenden Herzen und klarem Verstand.
Diese Gesellschaft hat Zukunft.
Sagt selbst: welchen Engel wird Gott wohl entsenden?
ich wünsche euch, einen positiven Eindruck, sowie ihn der zweite Engel hat, ein friedliches Weihnachtsfest, besinnliche Stunden im
Kreise eurer Lieben, Zufriedenheit, Zeit und ein gesundes 2005.
Bis zum nächsten Jahr.
Wueblu :-)
Geändert am 03.12.2004 um 09:17 Uhr von Wüstenblume01 |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.12.2004 um 15:45 Uhr
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(zitat).....kommt das Christuskind....
Weihnachten.....
Was seht ihr?
dangge wüstinchen...
aalso..mein glas ist immer noch halbvoll
in diesem sinne,
fröhliche vorweihnachtszeit
bis dahin,
lila |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.12.2004 um 19:02 Uhr
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Och, schön weihnachtsstimmungsmäßig (thumbs up für dieses beschissene Wort). Deine Frage muss nicht beantwortet werden, aber ich denke ich füge mal meine kleine liebste Weihnachtsgeschichte hinzu, wenn wir schon so stimmungsvoll sind.
Drei merkwürdige Gäste und ein guter Stern
Die vornehmen Leute aus dem Osten hatten den Stall und die Krippe noch nicht lange verlassen, da näherten sich drei merkwürdige Gestalten dem Stall.
Die Erste trug ein buntes Flickenkleid und kam langsam näher. Zwar war sie wie ein Spaßmacher geschminkt, aber eigentlich wirkte sie hinter ihrer lustigen Maske sehr, sehr traurig. Erst als sie das Kind sah, huschte ein leises Lächeln über ihr Gesicht. Vorsichtig trat sie an die Krippe heran und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht. “Ich bin die Lebensfreude”, sagte sie. “Ich komme zu dir, weil die Menschen nichts mehr zu lachen haben. Sie haben keinen Spaß mehr am Leben. Alles ist so bitterernst geworden.” Dann zog sie ihr Flickengewand aus und deckte das Kind damit zu. “Es ist kalt in dieser Welt. Vielleicht kann dich der Mantel des Clowns wärmen und schützen.”
Darauf trat die zweite Gestalt vor. Wer genau hinsah, bemerkte ihren gehetzten Blick und spürte wie sehr sie in Eile war. Als sie aber vor das Kind trat, fiel alle Hast von ihr ab. “Ich bin die Zeit”, sagte sie und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht. “Eigentlich gibt es mich kaum noch. Die Zeit, sagt man, vergeht wie im Flug. Darüber haben die Menschen ein großes Geheimnis vergessen: Zeit vergeht nicht, Zeit entsteht. Sie wächst wie die Blumen und Bäume. Sie wächst überall dort, wo man sie teilt.” Dann griff die Gestalt in ihren Mantel und legte ein Stundenglas in die Krippe. “Man hat wenig Zeit in dieser Welt. Diese Sanduhr schenke ich dir, weil es noch nicht zu spät ist. Sie soll dir ein Zeichen dafür sein, dass du immer soviel Zeit hast, wie du dir nimmst und anderen schenkst.”
Dann kam die dritte Gestalt an die Reihe. Sie hatte ein geschundenes Gesicht voller Narben, so als ob sie immer wieder geschlagen worden wäre. Als sie aber vor das Kind in der Krippe trat, war es, als heilten die Wunden und Verletzungen, die ihr das Leben zugefügt hatte. “Ich bin die Liebe”, sagte die Gestalt zärtlich zu dem Kind. “Es heißt, ich sei viel zu gut für diese Welt. Deshalb tritt man mich mit Füßen.” Während die Liebe so sprach, musste sie weinen und drei dicke Tränen tropften auf das Kind. “Wer liebt, hat viel zu leiden in dieser Welt. Nimm meine Tränen. Sie sind wie das Wasser, das den Stein schleift. Sie sind wie der Regen, der den verkrusteten Boden wieder fruchtbar macht und selbst die Wüste zum blühen bringt.”
Da kniete die Lebensfreude, die Zeit und die Liebe vor dem Kind des Himmels. Drei merkwürdige Gäste brachten dem Kind ihre Gaben dar. Das Kind aber schaute die drei an, als ob es sie verstanden hätte. Plötzlich drehte sich die Liebe um und sprach zu den Menschen, die dabeistanden:
“Man wird dieses Kind zum Narren machen, man wird es um seine Lebenszeit bringen und es wird viel leiden müssen, weil es bedingungslos lieben wird. Aber weil es Ernst macht mit der Freude und weil es seine Zeit und Liebe verschwendet, wird die Welt nie mehr so wie früher sein. Wegen dieses Kindes steht die Welt unter einem neuen, guten Stern, der alles andere in den Schatten stellt.”
Darauf standen die drei Gestalten auf und verließen den Ort. Die Menschen aber, die all das miterlebt hatten, dachten noch lange über diese rätselhaften Worte nach…
Und ihr? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.12.2004 um 23:35 Uhr
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Wann fängt Weihnachten an?
Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die kraft des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt,
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn der Leise laut wird und das Laute still
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige Wichtig und Groß,
wenn mitten im Dunkeln ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht,
und Du zögerst nicht,
sondern Du gehst so wie Du bist darauf zu...
Dann - ja dann fängt Weihnachten an !!!
(Rolf Krenzer)
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