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Linux für verovero

Nutzer: prof.mastram
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geschrieben am: 29.09.2001    um 21:58 Uhr   
@vero,
Für die komplette Installation von SuseLinux7.2 Professional braucht man 6,1 GB, aber wer z.Bsp kein Netzwerk hat und dieses Linux nicht als Server anwenden möchte, kann ja einige features getrost weglassen...
Ich habe für Linux 4,5 GB zugeteilt und bin jetzt grade am konfigurieren und installieren.
Ob Linux ne Partition braucht?
1.) Ja, wenn du Windows nebenher betreiben möchtest.
2.)Nein, wenn du nur Linux verwenden möchtest.
zu 1.) Falls du schon vorher Windows drauf hattest, dann solltest du mit yast(nicht mit yast2) die Festplatte teilen.
Für Windows habe ich knapp 5 GB konzipert, weil da noch das Recovery-Modul auf ner versteckten Partition ist.
Die /swap für Linux bekommt ne extra Partition von ca. 133 MB.
Den boot für Linux kannst du selbst festlegen(auch nur möglich mit yast).
Falls es aber nicht klappt den boot unter Linux zu konfigurieren, dann kannst du das ganz leicht mit BootMagic von PowerQuest machen. Du brauchst dazu lediglich ne bootdiskette von BootMagic.Allerdings muß das bootmenü auch aktviert sein.
Wenn alles richtig funzt, dann siehst du beim hochfahren des rechners das genannte bootmenü und kannst zwischen Windows oder Linux wählen.
Weitere Fragen?Dann her damit,bevor ich offline gehe...*ggg*
oder mailen an: mastram@lycos.de

Was für'n Praktikum ich mache?
Praktikum zur der Ausbildung zum IT-Systemelektroniker...
Allerdings habe ich da eine Firma erwischt, die DCC-Programmierung macht...
ich darf also lernen, wie man Computer,Maschinen oder ähnliches über ein Telekommunikationsmedium steuert...*ggg*
und das ca.3 Monate lang...
Ich glaube ,das wird lustig...
Bis demnächst...
der olle *prof*
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Nutzer: verovero
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geschrieben am: 30.09.2001    um 16:51 Uhr   
::professorchen,
Gigadank! Ist genau, was ich brauchte.
Einziger Hinderungsgrund im Augenblick = HD-Platz. Dazu käme noch der RAM.
Ich muss nachdenken.
Melde mich wieder.
Wäre schon eine Wundersache.
Gruss vero :-)

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Nutzer: lordicon
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geschrieben am: 10.10.2001    um 00:38 Uhr   
Noch nen kleiner Tipp:
Wenn du nicht vorhast deinen Linuxrechner auszuschalten wähle als Filesystem ext2.
Solltest du aber mal, was ich am Anfang niemanden verüble ;-), öfters von Win nach Lin und umgekehrt wechseln, so wähle das ReiserFS als Filesystem.
Hintergrund:
Vorteil ext2: es ist so ausgereift das man wahrlich keine Probleme kennt.
Nachteil ext2: "Device reached maximum mont count - check forced" Nach dieser Meldung wird das Filesystem einer "Zwangskontrolle" unterzogen um Inkosistenzen auszumerzen.
Dieser ist seeeeeeehr zeitintensiv (20 GB ~20 Min auf nem 233 MMX) und stell dir das mal auf ner heute gebräuchlichen 40 GB Platte vor ;).

Vorteil ReiserFS: Es ist ein "Jouarnaling-Filesystem", nach einem, durch zu viel rum konfigurieren nach "Try & Fail-Method" öfters nötig ;), nötigen Neustart ist der Rechner erheblich (!) schneller als mit ext2 gebootet.

Nachteil ReiserFS: Wenige die Otto-Normaluser nicht oder sehr selten tangieren ;-).

[...]
1.) Ja, wenn du Windows nebenher betreiben möchtest.
2.)Nein, wenn du nur Linux verwenden möchtest.
[...]
Linux benötigt immer Partitionen, nur wenn man die Platte nicht anderweitig benutzt kann bei der Frage nach der Partition getrost "Gesamte Platte" wählen. Dann wird trotzdem partitioniert ...

Die vom Prof angegebene /swap-Partition existiert nicht wirklich für User.
Sie dient ledeglich zum Auslagern von selten/wenig benutzten Speicherinhalten.
Wenn du einen Rechner mit ordentlich RAM, was bei den aktuellen Preisen nicht sehr schwer ist, besitzt (ca. 256 MB und aufwärts), kannst du die weglassen.

[...]
Den boot für Linux kannst du selbst festlegen(auch nur möglich mit yast).
[...]
Hier sage ich mal hart und direkt "Humbug".
Es gibt nichts unter Linux was man nicht ohne Konfigtool (Ob Distri bhängig oder nicht) einstelle/ändern kann.

Richtig müsste der Satz folgendermassen lauten:
"Die Bootoptionen kannst du von Hand einstellen, als Beginner ist aber die zuhilfenahme von mitgelieferten Tools der Distribution zu empfehlen."

... more to come
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Nutzer: lordicon
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geschrieben am: 10.10.2001    um 00:59 Uhr   
... 2nd part

Ach ja ... zurück zum Filesystem.
Suse nutzt meines wissen per default ReiserFS. Man kann auch anderes nutzen, wenn man weiss wie man es bei Yast1/2 einstellt.

Nun ein wenig philosophisches:

Mir persönlich dreht sich der Magen um wenn ich an Suse/RedHat/usw. denke. Obwohl meine erste Linuxdistri Suse 6.0 war :-)
Aber das ist meine, persönliche, Einstellung.

Was ich dir empfehlen kann ist zu aller Anfang im Buchhandel oder im Webshop deines Vertrauens, eine Suse Distri in der Professional Edition zu erwerben.
Nicht wegen der mehr enthaltenen Software. Nein, wegen der wirklich vorzüglich und verständlich geschriebenen Handbücher die beiligen.
Diese sind wahrlich ihr Geld Wert, was man von der dazugebauten Software von Suse nicht immer behaupten kann (persönliche Meinung ;-)).

Noch ein paar sehr hilfreiche Links die dir hefen werden (da bin ich mir sicher :)
sdb.suse.de
hardwaredb.suse.de
suse.de/de/support/security/index.html
Newsgroup: de.comp.os.linux
.
.
google.com :-)

Und falls du bis zum wahren Geek mutieren solltest die wahrlich masochistische Anleitung für Linux from Scratch

www.linuxfromscratch.org

Stichwort: "Wie compiliere ich den Compiler?"

Und zu guter letzt ein Ratschlag und ne Mailadresse:
"Versuche niemanden zu Linux zu bekehren. Warte bis er selbst erkennt was ihm entgeht und unterstütze ihn dann mit allen Möglichkeiten die du hast."
E-Mail an Autor
Gruß,

Lordicon
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Nutzer: prof.mastram
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geschrieben am: 10.10.2001    um 01:10 Uhr   
@lordi,
na du? auch noch wach zu so später Stunde?
Übrigens hatte ich erwähnt das die /swap ne Art Auslagerungsdatei ist und deren Größe je nach Größe der /root-Partition abhängt...
Das mit "yast" hatte ich erwähnt, weil unter Linux nirgendwo vermerkt ist(jedenfalls nicht explizit), wo man "von Hand" Linux konfigurieren kann...
In dem Referenzbuch von meiner Linux-Distribution ist jedenfalls nur von "yast" oder "yast2" die Rede, ersteres für die, die schon Linux etwas besser kennen und zweitens für die Neueinsteiger.
Beginner von Linux sollten also "yast2" verwenden,auch wegen der schönen grafischen Oberfläche...*ggg*
In einem Punkt stimme ich dir zu: Linux partitioniert sich selbst...und zwar in /boot,/swap,/root...unabhängig davon ob die Festplatte schon vorher geteilt wurde oder nicht...
Den Bootsektor wählt Linux für sich selbst: In meinem Falle(OEM-Computer) hat Linux seine /boot-Partition genau hinter MBR gesetzt, also zwischen D:Recovery und C:Windows98...
Zu dem filesystem muß ich sagen, dass ich ursprünglich reiserfs benutzen wollte, aber da ich zu Hause meist Stunden(GottseiDank sinds noch keine Tage) verbringe,und auch mal öfters zu Windows rüberwechsle, erschien mir ext2 am günstigsten...(ist ebenfalls günstig, wenn du unter Linux das Samba-Programm verwenden solltest)
Ich denke mal, dass verovero die Voreinstellung nehmen wird(also ext2), weil ich glaube, dass er Linux erstmal voll durchtesten möchte...naja,nur so'n Gedanke...
Hmm,im großen und ganzen war es ja keine Kritik deinerseits, sondern mehr oder weniger eine kleine Korrektur in meiner Ausdrucksweise...
Ich wollte lediglich eine einfachere Ausdrucksweise benutzen, als in den Referenzbüchern verwendet wird...
Linux soll ja schließlich begeistern und nicht langweilen,oder? ;-)
Also dann, Gute nacht und bis zum nächsten Linux-Posting

der olle *prof*

P.S. Ich habe übrigens die SuseLinux7.2Professional-Distribution....
Ich hätte sie bestimmt nicht gekauft,wenn ich nicht schon vorher damit zu tun gehabt hätte...
Wir hatten mal zur Übung in der Umschulung unseren ganzen Unterrichtsraum(20 Rechner) unter Linux das Netzwerk konfiguriert, aber mit der Text-Konsole. Von der Konfiguration der eth0 angefangen bishin zum routing für den letzten angeschlossenen Rechner...Wir waren zum Schluß Internettauglich! Meinte jedenfalls unser Fachinformatik-Dozent.Desweiteren hatten wir auch bei fast jeder Informatikstunde bei ihm mindestens eine Linux-Komplett-Installation auf dem Rechner unter "yast" durchgeführt, sodass ich mit Recht sagen kann, dass ich weiß wovon ich rede...
Achja,schon gehört? SuseLinux7.3 ist jetzt raus mit KDE3.0...
Kann ich mir bestimmt erst im nächsten Jahr leisten,obwohl es nur knapp 140,-DM für die Professional-Edition kostet...*grrr*
So,jetzt bin ich müde...muß bald wieder aufstehen und zum Praktikum(5 Uhr Wecker klingelt)...

P.P.S. ...im großen und ganzen war doch verovero zufrieden mit meiner verkorksten "Anleitung",oder nicht?
Also muß er es doch verstanden haben...
Daraus folgt, dass ich eigentlich nix falsches erzählt habe...
....hmmm...naja,was solls....

bis bald...
*prof*

Geändert am 10.10.2001 um 01:26 Uhr von prof.mastram

Geändert am 10.10.2001 um 01:33 Uhr von prof.mastram
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Nutzer: lordicon
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geschrieben am: 10.10.2001    um 01:28 Uhr   
Hi Prof,

[...]
Übrigens hatte ich erwähnt das die /swap ne Art Auslagerungsdatei ist und deren Größe je nach Größe der /root-Partition abhängt...
[...]
in Swap wird aus dem RAM ausgelagert ... wenn der Kernel sich mal wieder meint das sich etwas breit machen muss :-))
Früher, so vor 3 - 4 jahren galt immer die Faustregel:
"Swap = 2 x Ramgröße in MB + 20 MB" irgendwo hab ich das sogar noch letztens gelesen *g*

Aber wir sollten nicht zu sehr fachsimpeln ... nicht das wir vero noch dem Spass am knobeln nehmen ;-)

Gruß,

Lordicon
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Nutzer: prof.mastram
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geschrieben am: 10.10.2001    um 01:36 Uhr   
@lordi,
das steht-soweit ich mich nicht irre-sogar in der Referenz irgendwo, aber das gilt nur, wenn er die vollen 6,1 GB installieren möchte...
ansonsten würde doppelte RAM-Größe völlig ausreichen...

aber warte mal...ich glaube,ich weiß, worauf du hinaus willst... :-))

2xRAM ist für /swap und ca 20 MB zusätzlich für den /boot
...daher diese drei Partitionen unter Linux...

so ähnlich habe ich es auch installiert...*ggg*
133 MB für die /swap und 17 MB für den /boot
das hatte aber Linux selbst so festgelegt, nachdem ich die Parameter dafür unter "yast" eingegeben hatte...
yo,so passt der Schuh... :-))

*prof*
Geändert am 10.10.2001 um 01:43 Uhr von prof.mastram
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geschrieben am: 13.10.2001    um 02:04 Uhr   
Ne prof,
du hast nicht verstanden worauf ich hinaus will.
Matemathik 6?¿ xfg

Ich hoffe das du bald ohne yast auskommst ;-).

Gruß,

Lordicon
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Nutzer: DerAdmiral
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geschrieben am: 15.10.2001    um 05:10 Uhr   
Huhu Lordi!

Habe noch eine andere schöne "Faustregel" gefunden: "Eine vernünftige Grösse dieser Partition liegt bei etwa 16 bis 20 MB."

(Na gut, etwas aus dem Kontext gerissen - bezieht sich auf Rechner mit weniger als 4MB Speicher. Aber damit wäre die Faustregel "Swap = 5x Ramgrösse" *grins*)

Stammt übrigens aus dem SuSE-Handbuch zur 1.2.12-Distri (08/95). Die im Übrigen locker auf meine 102MB-Platte passt *lol*

xx
Daniel

P.S. Yast? Kann man das essen? *fg
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