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Die Seele gefangen, der Dunkelheit übereignet |
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geschrieben am: 29.05.2003 um 17:40 Uhr
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Regungslos liegt sie da... inmitten des Waldes, verdreckt, die Kleidung einer Kriegerin zerrissen und von Blut gezeichnet. Langsam bilden sich die Narben alter Zeiten wieder auf Rücken und Gesicht, Merkmale der Dunkelheit. Die Seele wurde ihr geraubt, befindet sich in Feindeshand. Ein Seelenstein beherbergt ihr Licht, das Gute in ihr. Neben ihr ein Schwert, eine schwarze Klinge mit Runen des Verderbens geziert.
Ein Windstoß weht ihr eine Strähne aus dem Nacken und zum Vorschein kommt eine eingebrannte Rune... Zeichen des Besitzes, eingebrannt von ihm, dem Erzfeind, der nun endlich am Ziel seiner Mühen steht.
Er beherrscht sie, Azanthul, Herrscher der Drow, Herrscher über Juniper, der schwarzen Rose Urigons.
Ausgezogen, um das Leben der Enkelin zu retten, stürzte sie sich ins Verderben. Keine Zeit blieb mehr, die Unterstützung der Freunde anzufordern... keine Zeit.
Ihre Lider flattern, die mandelförmigen Augen werden aufgerissen. Das smaragdgrün weicht langsam der schwärze. Tastend fährt die schlanke, mithrilbewehrte Hand um sich und ergreift des Schwertes Klinge.
Feuer lodert in ihrem Blicke auf... Feuer erfasst die Klinge und taumelnd erhebt sie sich.
Halb auf das Schwert gestützt, halb an einen Baum gelehnt, blickt sie um sich, das nachtschwarze Haar windet sich wild und ungebändigt um Hals und Schultern.
Die Klinge fest umfassend setzt sich die Kriegerin in Bewegung... Schritt für Schritt ins Ungewisse, sich der Dunkelheit ergebend.
... Ein letzter stummer Schrei der gepeinigten Seele hoch oben in der Schwarzen Feste, dann Totenstille...
 Geändert am 30.05.2003 um 02:50 Uhr von *Juniper* Geändert am 30.05.2003 um 02:51 Uhr von *Juniper* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.05.2003 um 11:58 Uhr
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leise seufzend legt sie den Kopf wieder auf das Kissen in ihrem Sarkophag. Eine dunkle Vorahnung beschleicht die junge Frau und nachdenklich starrt sie in die ewige dunkelheit ihrer Grabkammern.
Schon wieder ist eine gute Freundin gegangen, sie spürt es ganz deutlich tief im inneren ihrers toten Herzens und blutige Tränen der Trauer laufen über das weiße Gesicht. Leise wispernd dringen ihre Worte durch die Finsterniss
Vielleicht wird alles wieder wie es war.....sie hat es schoneinmal geschafft....ihre Kraft wird sie bewahren...hoffe ich.
Große Netjert Nephtys, weise sie zurück ich flehe dich an
so schickt sie ihren Geist auf reisen, um herauszufinden wie schlimm es tatsächlich ist, stetig hoffend das sie sich irrt |
Du öffnest die Bücher
und sie öffnen Dich
>Tschingis Aitmatov< |
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