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°Der Weg der kalten Rose°

Nutzer: Antea
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geschrieben am: 08.06.2003    um 16:24 Uhr   
...was sind Sekunden, Minuten Stunden oder Tage im Leben eines Wesens, wenn jene ohne Hoffnung und Geborgenheit an einem verbitterten, kalten Wesen hinüber ziehen?...Nichts, genau...sinnlos und ohne Bedeutung, vor allem für das wesen selbst.

Deshalb versteht auch sie nicht, sie die Schöpfung der Machtgier, des Hasses und des Neides, sie, die das Leben bis vor einiger Zeit noch an der Seite Serians genießen konnte, sie, die dem leben beraubt wurde, ja sie, jene trostlose Seele, die verkümmert im Schatten der Einsamkeit, warum gerade ihr das "Geschenk" der Wiedergeburt, die Krankheit namens "Leben" erneut aufgehalst wurde...doch hasst sie dieses Dasein auch erst, seit sie ihre Stütze, ihren Lebensinn, ihre Liebe verlor...Serian...wird er je ersetzbar sein? Wird es je etwas geben, was ihr soviel bedeutet, wie er es tat?


...So recht glaubt sie wohl nicht daran, demnach zieht sie die Einsamkeit vor, auch wenn sie an jener zugrunde gehen wird, früher oder später...

Einsam liegt das kleine trostlose Stückchen Wald inmitten einer kargen Ebene...der Wind trug sie an jenen Ort. Hier verweilt sie im Schatten der Trauerweiden, rund um den kleinen See in Waldesmitten. Versteinert ist ihre Gestalt, die pupillenlosen weißen Augen trüb und leer, ihr Blick inunklare Richtungen gewandt und undefinierbar...nur der kühle Nordwind streift hin und wieder ihr silbrig weißes Haar, um sich in einzelnsen Locken zu verfangen und sein Spiel weiterzuführen...es ist so kalt...so bitter kalt um sie herum...





Begreift ihr nun? Mein Ursprung ist der Hauch.
Ein Hauch ist nichts. Und ist der Name auch.

Erfühlt es tief. Mein Ende ist der Duft.
Sehr sanft entläßt ihn meines Namens Gruft.

Die Gruft ist leer. O neu gehauchtes Glück:
Die Welt strömt ein. Ich atme sie zurück.



...Liebe kann so grausam sein...

Geändert am 08.06.2003 um 16:26 Uhr von Antea

Geändert am 05.02.2004 um 13:43 Uhr von Antea
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Nutzer: DraculVanSkree
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geschrieben am: 08.06.2003    um 17:57 Uhr   
Er nähert sich dem Ort .... seine Blicke liegen auf Antea .... fragend was sie dazu führt ihr Leben wegzuwerfen ... er selbst hat es verlohen und ist doch noch da .... der kalte Wind streift ihn .... so gesellt er sich zu dem wesen ...
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Nutzer: Antea
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geschrieben am: 08.06.2003    um 19:15 Uhr   
...Mit komischen Blicken sieht sie dem fremden, der sich ihr nähert entgegen...ein komisches Gefühl macht sich in ihr breit...lange hat sie kein Wesen mehr gesehen, veilleicht rührt daher dieses komische Gefühl...andererseits...sie fasst sich an den Kopf und tritt weiter in den Schatten...verführerisch umspielt der Wind ihre erscheinung, scheint sie zu hüten und sich um sie zu sorgen, fast wie ein Bruder...kein Wort rinnt über ihre blassen Lippen. Abwartend wandert ihr Augenmerk über jenes Wesen...
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Nutzer: Antea
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geschrieben am: 05.02.2004    um 13:24 Uhr   
Da der dunkle Schatten, der das Wäldchen betrat nun wieder schwand, ohne ein Wort ohne einen Wink, zog sie sich zurück, in die düstere Gruft ihrer selbst und begann zu denken...nachzudenken...über alles, was jeh geschah...

...und es schauderte sie, als erneut die dunkle Geschichte ihrer selbst, so wie sie ihr zugetragen wurde bis jetzt zu jener hoffnungslosen Zeit, ihrer Zeit, vor ihren Augen vorbeilaufen sah...

Als die hohen Götter der Unterwelt, sowie jene des Olymps im Laufe der Jahrtausende mehr und mehr an Macht gewannen, und die niedriger gestellten Gottheiten zu unterdrücken begannen, sogar versuchten sie zu knechten oder sie in ihren immer weiter ziehenden tückischen Intrigenkomplotten zu töten versuchten, riefen jene, die von schwächerer göttlicher Natur waren eine geheime Sitzung in den Bergen Nerifits ein. Sie wollten die Ungerechtigkeit, die ihnen Tag für Tag von neuem wiederfuhr nicht länger dulden. Endlose Diskussionen, wie die Misere zu bewältigen sei führten nicht ans erhoffte Ziel und einige der Gottheiten gaben ihre Mühen auf und kehrten den Bergen den Rücken. Doch eine winzige Gruppe verweilte lange Zeit auf den eisigen Gipfeln und sinnten energisch nach einer Lösung, so lange, bis sie glaubten eine gefunden zu haben...

Sie wollten ein völlig neues Geschöpf schaffen, es nach eigenen Regel kreieren, ein Geschöpf, das den Wesen die der oberen Schicht ihre Dienste erweisen in keiner Weise nachsteht...womöglich sogar noch besser sein wird...wirre Gedanken durchströmten die kranken Gemüter der Göttlichen. Es schien, als seinen sie besessen und gar zu keiner logischen Tat möglich...und dem war auch so, wie sich später herausstellen sollte. Sibylla
die Wahrsagerin prophezeite ihnen schreckliches Unheil, das sie ereilen würde, die Götter werden den Verrätern zürnen und auch ihr Vorhaben der Erschaffung eines neuen Wesens wird nicht glücken, da sie nicht bemächtigt sind ohne Erlaubnis neues Leben zu schaffen.

Dennoch verabredeten sie sich, geblendet von ihrem Hass für einen bestimmten Tag am Ort des glänzenden Mondlichts, der Heimat von Nyx, der Göttin der Nacht um auf dem Altar der schwindenden Seelen dem neuen Wesen ihre göttlichen Geschenke zu überbringen. Bei ihrer körperlichen Gestalt entschied das Los für eine weibliche Erscheinung. Ihr Körper wurde von Moiren, den Schicksalsgöttinnen und Töchtern der Nyx aus den vier Elementen geformt. Dann wurden alle göttlichen Geschenke auf das Wesen übertragen. Enyo, die Göttin des Krieges träumte von einem Wesen von enormer Ausdauer und Stärke. Nyx schenkte ihr Augen der Nacht, Anmut und Schönheit. Erebos der Gott der Finsternis schenkte ihr die Intelligenz der Sturmdämonen, die Wiederstandskraft der Erinnyen und die Blutgier der Keren. Am Schluss hauchte Eos "die Rosenfingrige", Göttin der Morgenröte dem namenlosen Wesen das Leben ein...

... und es schlug die Augen auf...Scharfsinn und Kälte spiegeln sich in den kristallblauen, je nach Sonneneinstrahlung weiß schimmernden Augen...langsam hob und senkte sich der Brustkorb...sie lebt, ja das in der Tat doch vergaßen die Götter ihr das Wissen zu schenken, das Wissen um die alten Regeln, die alte Sprache, und vor allem das Wissen, wofür sie geschaffen wurde und wem sie unterstand. Blitzschnell erhob sich ihr katzenartiger Körper, wild funkelten die Augen...so stand sie geraume Zeit auf dem Altar, bevor sie sich eine der Moiren auserkor, auf sie zu rannte und noch ehe jemand helfen oder sie retten konnte, verbiss sie sich in der Kehle der Tochter der Nyx und spürte das warme Blut, den Duft des Todes, den Atem der Ewigkeit den das Wesen langsam aushauchte...dann holte sie weit aus und im Zurückziehen ihrer rechten Hand, formten sich Krallen, wie jene der Erinnyen und diese bohrten sich in den Bauch der Schicksalsgöttin...sie verendete. Die Götter waren bestürzt ob ihrer neuen Wesensschaffung und wollten sie töten. Da bebete der Himmel und ihnen erschien Zeus. Wut spigelte sich ungewohnt kalt in seinen Augen und er strafte jede einzelne der Gottheiten...das Wesen konnte nicht mehr getötet werden. Ihr Wesen soll leben. So verschwand Zeus und die Verschwörer erinnerten sich leidvoll der Worte der Wahrsagerin. Doch diese Wesen sollte nicht länger im Reich der Götter verweilen, es soll auf die Erde geschickt werden. Sie riefen Mnemosyne Göttin des Gedächtnisses zu sich die alles aus dem Kopf des namenlosen Wesens streichen sollte, was nicht unbedingt von Nöten war, egal ob darunter auch einige Geschenke der Götter waren...sie sollte vergessen, ihre Kräfte nicht einsetzen können oder sie neu erlernen...nur einen Namen sollte sie noch bekommen, dann soll sich ein anderer ihrer Seele annehmen...


...Schwärze schleicht sich langsam in ihren Kopf...

Geändert am 05.02.2004 um 13:58 Uhr von Antea
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Nutzer: Antea
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geschrieben am: 05.02.2004    um 17:06 Uhr   
[INFO: Will mal wieder Inplay mit ihr gehen, suche neuen Meister, Mentor oder "fürsorgliche" Hand, abzugeben an Gut und/oder Böse.

ACHTUNG: Nicht gerade handzahm, böses "Haustierchen" bzw. unterliegt starken Stimmungsschwankungen, wie aus der Story ja ersichtlich wird.

Darum: Erfahrener "Erzieher"]

[Edit: Maximallänge überschritten *lol*]
Geändert am 05.02.2004 um 17:08 Uhr von Antea
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geschrieben am: 08.02.2004    um 21:44 Uhr   
Grüß dich Antea, ich wäre auf ein Play mit dir interessiert falls dein Angebot immernoch gelten sollte.
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Nutzer: Antea
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geschrieben am: 10.02.2004    um 14:25 Uhr   
Off:Ja, klar, gilt noch!

Hast du Sonntag Zeit?
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Nutzer: KjulHemresa
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geschrieben am: 10.02.2004    um 20:03 Uhr   
Klar. Am besten nicht zu früh und nicht zu spät. wie wärs mit 17:00 Uhr?
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Nutzer: Antea
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geschrieben am: 10.02.2004    um 20:24 Uhr   
Ist gut! Bin zwar gerade auch on, abba nimma all zu lang.

*hinweisen wollt*
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Nutzer: Antea
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geschrieben am: 29.02.2004    um 17:12 Uhr   
So. War wirklich verhindert. I net crash. Sorry.
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Nutzer: KjulHemresa
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geschrieben am: 01.03.2004    um 17:24 Uhr   
ja is ok.. wir sehen uns dann vielleicht
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