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geschrieben am: 20.05.2003 um 17:20 Uhr
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(off:Freue mich das es dir gefällt!Dein wunsch wird sogleich erfüllt..)
~Teil 2~
>>Großer Gott<<,flüsterte Stefan.>>Becci,lauf weg!<<
Sie rührte sich nicht.Ihr bLick war starr auf das Kind gerichtet,das aufgehört hatte,im Schnee herumzukriechen
und zu lachen,sondern nun mit schräggehaltenem Kopf zu ihnen emporsah,und irgend etwas Erschreckendes begann auf
ihrem Gesicht Gestalt anzunehmen.Stefan wußte sofort,was es
bedeutete.
Die beiden Wölfe erhoben sich.Eines der Tiere kam knurrend
näher,während das andere mit zwei raschen Schritten zwischen sie und das Kind-Stefan sah jetzt,daß es ein Mädchen war-trat;in einer eindeutigen beschützenden Bewegung.
>>Becci,lauf weg!<< keuchte Stefan.Sie rührte sich immer noch nicht,so daß Stefan dasselbe tat wie der Wolf und sich mit einem raschen Schritt zwischen sie und das zweite Tier schob;eine leere Geste,mehr nicht,und ein erbärmlicher
Schutz,falls der Wolf wirklich angriff.Stefan wußte nicht viel über Wölfe,aber allein der Anblick der beiden Tiere machte ihm klar,daß sie nicht mit den Hunden zu vergleichen
waren und auch nicht mit den ausgemergelten, heruntergekommenen Zerrbildern ihrer Spezies,die er zwei-
oder dreimal im Zoo gesehen hatte.Er hatte so manchen Schäferhund gesehen,der größer und muskolöser als diese Wölfe war,aber er war niemals einer Kreatur begegnet,die so
wild,so gefährlich und so kompromißlos erschien.Er konnte Rebecca nicht schützen.Wenn dieses Tier angriff,dann würde
es erst ihn und dann Becci töten,alles in einer einzigen Bewegung und wahrscheinlich innerhalb einer einzigen Sekunde.
Sonderbarerweise griff das Tier nicht an.Es kam langsam,
fast zögernd näher,leise knurrend und ohne sie auch nur
einen Sekundenbruchteil aus den Augen zu lassen.Es hätte sich ebensogut abstoßen und sie mit einem einzigen Sprung
erreichen können,aber es verzichtete darauf.Es wollte nicht
einmal kämpfen.Aber der Sinn seiner Botschaft war so klar,
wie es nur ging.
>>Lauf weg<<,flüsterte er.Sein Blick bohrte sich in den des
Wolfs,und er las die gleichen Worte darin,eine einfache,
klare Warnung:die letzte Chance.Die einzige Chance.
>>Becci,lauf weg<<,wiederholte er.>>Sie wollen nur das Kind beschützen,versteh doch!<<
Der Wolf kam näher.Noch drei Schritte,zwei.Seine Flanken zitterten vor Erregung,und er war jetzt nahe genug,daß Stefan das furchtbare Gebiß sehen konnte;eine doppelte
Reihe entsetzlicher Zähne,die kräftig genug waren,einen menschlichen Arm einfach durchzubeißen.
Stefan spannte sich.Er schätzte das Gewicht des Tieres auf gut fünfunddreißig oder vierzig Kilo.Keine Chance.Der Wolf
würde ihn einfach von den Füßen reißen,wenn er ihn ansprang.Und das würde er tun.In spätestens zwei oder drei
Sekunden.Etwas in dem düsteren Glühen in seinen Augen änderte sich.Sie hatten die Warnung gehört,aber nicht verstanden.
>>Lauf!<< brüllte er. >>Sie-<<
Ein peitschender Knall schnitt ihm das Wort ab.
(off:Hoffe es gefällt eucg,und ihr wollt wissen wies weitergeht!)
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