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Klage der Wälder |
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geschrieben am: 17.06.2003 um 10:57 Uhr
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In Schwärze umarmt die Nacht den Eichenwald...taucht ihn in scheinbar friedliche Stille,denn man beinahe die Sterne funkeln zu hören meint..Und doch ..unterschwellig mag man das leise Raunen hören,welches durch die Wipfel der riesenhaften schwarzen Kolosse zieht.Der Ursprung jener nächtlichen,stillen Unruhe scheint von der Mitte des Waldes herzurühren und zieht sich bis zu den äußersten Grenzen.
Und tatsächlich...tief inmitten jenes schattendurchzogenen Waldes findet sich ein See.Glitzernd spiegeln sich Stern- und Mondlicht in jenem wieder,als würden sie nicht am Himmel stehen sondern gefangen in den Tiefen dieses Gewässers.Leichter Nebel zieht in einigen Schwaden über die Wasseroberfläche...und beinahe mag man die kleine Insel übersehen,welche durch ihn scheinbar geborgen ward.Und wäre dieses herzschlaggleiche Pochen nicht,hätte man wohl ebenfalls jenen Baum übersehen,welcher so schwarz wie der Himmel selbst sich eben jenem entgegenreckt.Knorrig wirkt er...nun da man ihn näher betrachtet..Blattlos und auf unmögliche weise verrenkt erscheint er beinahe wie eine Mißbildung der Natur..die Rinde ist rauh un rissig..beinahe in dem maße,denn ein finger zwischen jede Rille passte.Mannsbreite Wurzeln ragen teilweise weit aus dem Boden hervor,als habe er sich gewehrt jene in die erde wachsen zu lassen.
Und eben zwischen zwei jener riesigen schwarzen Wurzeln leuchtet es leicht rötlich auf...im takte des herzschlages..immer wieder und wieder...nur ganz leicht,als sei es mehr ein glimmen..das knirschen von holz ist zu hören,als dehnte der stamm sich mit jedem pochen ein stück und ziehe sich wieder zusammen. |
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