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Rettung für die Taverne? Einhalt für die Drow? |
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geschrieben am: 06.05.2003 um 00:03 Uhr
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Blindlinks und fast kopfüber stürzt er durch das Dickicht. Äste, die gegen seine Arme schlagen - Wurzeln, über die er zu Boden fällt - Dornenranken, die sein Gesicht verkratzen - auf nichts gibt er Acht, nur ein Gedanke treibt ihn vorwärts: Hilfe holen! Egal wo, egal wen - aber schnell! Nicht zulassen, dass die Taverne, dieser Ort der Wärme, Stille, Geborgenheit, des seligsten Friedens ein Raub der Drow wird! Keuchend, schwitzend, blutend schlägt er sich durch den Wald, Verzweiflung spricht aus seinem irrenden Blick, unwillkürlich flieht ein Schrei von seinen krampfhaft verzerrten Lippen:
"Wieso ist denn hier niemand? Zu Hilfe, zu Hilfe! Bei allen Göttern, es geht um Leben und Tod!"
[Das soll eine kleine Übergangshandlung werden zu dem hier: siehe Beitrag] Geändert am 06.05.2003 um 00:05 Uhr von Eduin |
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geschrieben am: 06.05.2003 um 08:30 Uhr
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Elida sieht auf, als sie die Schrei hört. War sie doch unterwegs gewesen, um ihre Vorräte wieder aufzufüllen. Wer zum Teufel macht hier schon wieder so ein Geschrei? Der Blick aus den stechend-grünen Augen wandert suchend umher, bis er schließlich auf Eduin hängen bleibt.
Was ist passiert guter Mann?
Sie kann ein leicht amüsiertes Schmunzeln kaum verbergen. Es war wieder einmal typisch für diesen Ort...wahrscheinlich wieder eine dieser kleinen Auseinandersetzungen... |
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geschrieben am: 06.05.2003 um 11:13 Uhr
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Keuchend bleibt er stehen und versucht, die Arme auf die Knie gestützt, wieder zu Atem zu kommen. Würde diese Person Hilfe in der Not bedeuten? Noch ist es ihm unmöglich, sie zu beurteilen, doch sprudelt er einfach drauflos:
"Die Taverne am Wasserfall... Ganz friedlich saßen wir dort beisammen, als sie plötzlich eindrangen. Ohne jeden Grund und ohne jedes Recht! Die Schänke und die Besitzer ihnen ausliefern, einen Ort der Geborgenheit im Schutt untergehen, ein Raub der blinden Zerstörungswut werden lassen? Undenkbar!
Verzeiht, ich rede wirr. Gebt mir einige Augenblicke, um zu Atem zu kommen.
Die Drow sind hier. Gewiss habt Ihr schon von dieser Armee aus Verbrechern und Frevlern gehört? Auf meiner Reise habe ich mit Grauen Erzählungen gehört, wie sie in Sternenschweif, der großen glanzvollen Metropole, ein fürchterliches Blutbad und Trümmerfeld angerichtet haben. Und das war erst der Anfang! Auch viele andere Städte vielfältiger Völker und Kulturen sind ihnen zum Opfer gefallen. Und nun sind sie direkt hier!
Vielleicht ist Euch das Gasthaus bekannt, das dort an den großen Wasserfällen gelegen ist? Leichenbleiche Krieger mit schwarzen Kutten und blutroten Augen sind dort eingefallen. Geführt von zwei finsteren Zauberern, Terzio nennt sich der eine, und er kann über monströse Riesenspinnen gebieten. Er hat verlangt, dass wir ihrem Zerstörungszug - im Namen Lloths, wie dieser schwarze Götzendiener gesagt hat - das Feld räumen sollten. Im Gasthaus, dort direkt vor unserer Nase!, soll die gleiche Verwüstung und Vernichtung angerichtet werden wie an den vielen Orten zuvor! Wird das Morden denn nirgendwo ein Ende haben? Ich beschwöre Euch: Das dürfen wir nicht zulassen!" |
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geschrieben am: 06.05.2003 um 12:16 Uhr
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Die Taverne an den Wasserfällen sagt ihr?
Ihre Neugierde scheint nun geweckt zu sein und auch das leicht amüsierte Schmunzeln weicht aus ihrem Gesicht.
Wer ist dort eingefallen? Und warum? Ohne jeglichen Grund tut dies doch niemand..
Sie mustert ihn durchdringend, scheint es diesmal doch nicht um diese dämlichen Waldstreitereine zu gehen |
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geschrieben am: 06.05.2003 um 12:47 Uhr
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Ein Funken Hoffnung blitzt in seinen Augen auf. Sollte die erst merkwürdig kalt erscheinende Frau wirklich Hilfe, die Chance auf Rettung bedeuten? Er starrt ins Leere, als er sich so gut zu erinnern versucht wie es irgend geht.
"Es waren furchteinflößende Krieger, die hineingestürmt sind. Sie erinnerten mich irgendwie an Elfen, aber mit einer Haut so schwarz wie Pech. Geführt wurden sie von einem Zauberer namens Terzio... Terzio von Banre oder Bänre. Der andere Zauberer nannte seine Horde die Diener der... Tanari und der Lot. Und sagte, dass Lot ihnen befohlen hat..."
Die Frau sieht, wie es auf der Stirn des aufgeregten Jünglings zu arbeiten beginnt. Erst jetzt, da er mit ihr redet, kann er das Erlebte verarbeiten, erst jetzt begreift er dessen ganze Tragweite - und es keucht aus ihm heraus:
"... den ganzen großen Wald völlig zu unterwerfen! Sie wollen alles Edle und Gute darin ausmerzen! Das ist der Grund ihres Krieges, die Auslöschung des Guten und der Liebe!
Sie befahlen uns allen, die Taverne zu verlassen, und lassen dafür sogar bis morgen Zeit. Es muss dort also irgendetwas oder irgendjemand sein, wovor sie Angst haben. Sonst hätten sie sie ja ebenso rasend schnell niedergemäht wie alles zuvor!" |
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geschrieben am: 06.05.2003 um 12:56 Uhr
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Ihr Blick ruht die ganze Zeit auf ihm, sie unterbricht ihn nicht und sie stellt keine Fragen, bis er schließlich fertig zu sein scheint
Nun..wer weiß das schon so genau. Alles was ich dazu sagen kann, ist das sie sich wohl die falsche Taverne ausgesucht haben. Es wird einige wohl nicht begeistern, was sie dort tun, auch wenn es im Names des Bösen geschieht. Doch sagt..wer ist noch dort..und befindet sich die Besitzerin der Taverne auch darin?
Vielleicht war das die Gelegenheit eindich ihre Schuld zu begleichen. Eine Schuld die sie schon viel zu lange mit sich herumschleppte. Eine Schuld, die ihr schon zur Last geworden war. |
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geschrieben am: 06.05.2003 um 18:21 Uhr
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Und hinter einem Baum, gar nicht so weit von den Beiden entfernt, stand der Landstreicher mit seiner schäbigen grünen Robe, mit dem Rücken an den Baum gelehnt, die Arme verschränkt, den Blick gen Himmel gerichtet.
Es schien ihm fast, als würde hier kein Tag vergehen, an dem nicht irgendeine Massenschlacht stattfinden würde. Für einige Leute, besonders die der schwertschwingenden Sorte, sicherlich ein aufregendes Leben. Aber er... nein, er mochte sowas nicht, nicht in dieser Form jedenfalls. Er war kein Kämpfer, er mochte ein ruhiges und beschauliches Leben.
Außerdem hatte er schon genug Ärger am Hals, welcher den schönen Namen Haykes trug.
Aber eine Armee von Drow... das war etwas, was ihn dennoch reizte, was ihm ein Kribbeln über den Nacken laufen ließ, hatte er doch noch nie zuvor überhaupt mehr als einen der Dunkelelfen auf einem Fleck gesehen.
So entschloß er sich, entgegen aller guten Vorsätze und entgegen der Vernunft, den beiden zu folgen. Er würde kein Geheimnis daraus machen, daß er ihnen hinterher ging, er würde nur etwas Abstand wahren. Sie sollten ihn ruhig bemerken, wenn sie losgingen... |
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geschrieben am: 06.05.2003 um 20:14 Uhr
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| Nicht weit des Treffpunktes von Eduin und Elida saß die Frau im Schatten einer Eiche und genoß die frische Luft und die eigentliche Ruhe um sich.. als sie die aufgeregte Stimme Eduins vernimmt.. steht sie auf und geht näher an den Beiden heran.. aber immer darauf achtend.. sich nicht zu zeigen Die Taverne beim Wasserfall? War dies nicht jene.. von Cantos Gefährtin? Von Sanguine? leise murmelt und kurz überlegt.. bevor sie zustimmend nickt.. ja sie musste es sein.. einen Augenblick wartet sie noch.. um auch ja alles des Gespräches mitzubekommen.. bevor sie sich wieder abwendet und diesen Ort und somit auch ihre Ruhe wieder hinter sich lässt.. sie würde mit einigen reden müssen.. und zwar sofort.. denn jede Minute zählte.. wenn sie nach den Worten Eduins ging |
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geschrieben am: 07.05.2003 um 15:48 Uhr
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Auf die Fragen antwortet er nach bestem Vermögen. Dabei wächst in seinem Herzen das zaghaft aufkeimende Flämmchen der Hoffnung an, wird stärker, behauptet sich. Sein Blick wird ruhiger, seine Stimme wird fester. "Es wird einigen nicht gefallen..." Damit sind die Wenigen, die die Taverne verteidigen wollen, nicht mehr allein auf weiter Flur. Doch was bedeutet "... auch wenn es im Namen des Bösen geschieht"?
Als die undurchschaubare Frau ebenso unvermittelt verschwindet, wie sie kam, bleibt er ratlos zurück. Würde dies schon ausreichen, um seine Mission, Hilfe zu holen, zu erfüllen? Es wäre gut, wenn er noch andere aufrechte Kämpfer finden würde, die sich ehrenhaft diesem Vernichtungsfeldzug entgegen stellten. Doch wo suchen, wohin sich wenden? In Gedanken versunken lenkt er seine Schritte wieder der Taverne zu, hoffend, auf dem Weg noch Anderen zu begegnen. Was blieb ihm schon anderes übrig? |
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geschrieben am: 07.05.2003 um 16:00 Uhr
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| Sie hatte beschlossen, das es doch besser wäre gleich zu gehen. Auf eine Antwort zu warten scheint sie nicht für nötig zu halten, das was sie wusste würde ihr wohl genügen. So geht sie erst in Richtung der Lichtung und führt einige kurze Gespräche mit einigen Wesen, welche dann ebenfalls verschwinden und wieder auftauchen. Sie wartet gedulidg, scheinbar muss zuerst noch etwas geklärt werden. Schließlich kommt jener wieder und gibt ihr einige Dinge mit auf ihren Weg. Eine Schriftrolle und einen Ring. Mehr ist von weitem nicht zu erkennen. So macht sie sich noch auf den Weg in ihr Anwesen, das nicht weit von der Taverne lag. Schon wenige Minuten später kommt sie wieder heraus, den Ring nun am Finger und einen Korb in Händen, der für das er ahnscheindend Kräuter enthält recht schwer wirkt. Doch der Weg zur Taverne war ja nicht weit.. |
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geschrieben am: 07.05.2003 um 16:36 Uhr
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Zu viele Befürchtungen, Sorgen, Gedanken, auch Hoffnungen schwirren durch seinen Kopf, und so achtet er kaum auf seine Umgebung. Erst nach geraumer Zeit bemerkt er, dass jemand hinter ihm hergeht. Er dreht sich um und ruft laut in seiner ofenen und naiven Art:
"Heda! Wer ist dort?" |
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geschrieben am: 07.05.2003 um 17:36 Uhr
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| Leisen Schrittes hatte sich die junge Elbe genähert und die Gespräche halbwegs mitbekommen. Doch das, was sie gehört hat, besorgt sie zutiefst. Sachte, auf Lautlosigkeit bedacht, nähert sie sich der Gruppe |
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geschrieben am: 07.05.2003 um 22:40 Uhr
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[OFF: Die Zeit für die Zwischenhandlung scheint abgelaufen; weiter gehts wie gesagt hier: siehe Beitrag]
Der Wandel in Raum und Zeit ist ihm gar nicht aufgefallen, doch inzwischen hat er die Taverne erreicht. Angstvoll schätzt er die belagernden Feinde ab... Bei allen Göttern, es sind einfach viel zu viele! Und die Sonne senkt sich ja bereits hinab! Die Zeit ist abgelaufen. Rasch, fast hektisch betritt er erneut die Schänke, auf seinen Lippen ein frommes Gebet um Beistand. |
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