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Auf Ewig |
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geschrieben am: 16.06.2003 um 16:05 Uhr
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Grob stießen die beiden Drow die junge Dunkelelfe die Treppe hinunter. Selbst jemand der sie kannte, hätte Alvenia kaum wiedererkannt. Die Lederrüstung war dreckig und gerissen, ihr Umhang nur noch ein zerfetztes Stück dunklen Stoffes, und das Schwert schartig und gebrochen. Den Kopf hielt sie gesenkt, so daß die silbrigweißen Haare wüst über ihre Schultern hingen. Kein Glanz stand mehr in ihren dunklen Augen, das Feuer erloschen, für immer. Tiefe Narben zierten nun die einst makellose dunkle Haut.
Schwach hob sie ihren Kopf als einer der Drow etwas auf Dunkelwelsch knurrte. Langezeit verstand sie diese Sprache, ihre Muttersprache, doch nun, nachdem sie lange Jahre an der Oberfläche gelebt hatte, konnte sie nur hilflos mit den Schultern zucken. Das Gesicht des Drow verzog sich zu einer Grimasse, dann gab er ihr einen festen Tritt in den Rücken. Alvenia taumelte und fiel während hinter ihr das kehlige Lachen der Drow erklang. Wie gerne würde sie liegenbleiben und nicht mehr aufstehen...sie war so müde...
Die beiden Drow zerrten sie auf die Füße und führten sie weiter den Gang entlang, immer tiefer in die Gewölbe des Unterreichs hinein. Zwar verstand sie ihre Sprache nicht mehr, doch spürte sie deutlich den Haß der sich gegen sie richtete. War sie wirklich einmal so wie diese Dunkelelfen gewesen? Bevor sie an die Oberfläche ging und die oberen Wesen kennenlernte? Tränen traten ihr in die Augen und sie machte sich keine Mühe diese wegzuwischen. Der Abschied von ihren Freunden fiel ihr sehr schwer, doch war sie freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt. Warum, fragte sie sich jetzt. Sie wußte doch das sie von ihrer Art nicht willkommen geheißen würde. Vielleicht lag ihr doch etwas an der Heimat die sie einst verließ? Sie war in all den Jahren, in denen sie von den Drow gejagt wurde, niemals richtig glücklich gewesen. Ein Teil von ihr war gestorben, als sie aus Notwehr die ersten ihrer Art töten mußte. Vielleicht könnte sie auch jetzt noch fliehen, wo sie gefangen war...Doch war sie nicht ihr ganzes leben lang nur weggelaufen? Ihr Blick glitt zu den beiden Dunkelelfen rechts und links die sie nun die Straße zum höchsten Haus von Ched Nasad geleiteten. Dem Haus der Mutter Oberin Aunrae Nasadra, ihrer Tante. Erschüttert stellte Alvenia fest, das sie die Hoffnung schon lange vor diesem Anblick aufgegeben hatte. Keine Hoffnung mehr, nicht mehr in diesem leben...
Der kleine Trupp hatte nun das kunstvoll gebaute Haus erreicht. Überall sah man die Drow, die voller Neugierde das Geschehen beobachteten, Grausamkeit brannte in ihren Augen. Die hohe Tür öffnete sich vor ihnen und ihre Drow Begleitung blieb stehen. Einer gab ihr einen heftigen Stoß, daß sie in den großen Saal wankte. Vor Erschöpfung fiel sie auf ein Knie. Ihr atem ging schwer und schließlich blickte sie auf, als eine feste Frauenstimme ertönte Vendui, Alvenia, Nichte. Ich hoffe dein Aufenthalt war bis jetzt angenehm? Aunrae Nasadra tronte vor ihr auf einem weich gepolsterten Stuhl und sah kalt auf Alvenia hinab. Ihre Stimme troff vor Verachtung und dies wurde noch durch den Umstand unterstrichen, daß sie die Allgemeine Sprache benutzte. Leise flüsterte Alvenia, und ihre Stimme klang rauh Danke, es war alles so wie ich es erwartet hatte. Aunrae lachte laut auf Ja, so wie es einer Verräterin wie du es bist gerecht wird. Es blitzte in ihren Augen auf. So viele Jahre lang habe ich geträumt mich dafür zu rechen was du deinem Volk antatest. Und nun Sie senkte ihre stimme zu einem bedrohlichen Flüstern werde ich dir verraten, das dir weitaus schlimmeres bevorstehen wird als nur der Tod...Entsetzten packte Alvenia. Sie hatte damit gerechnet gefoltert zu werden doch nun...sie stellte fest das sie das erstemal in ihrem Leben Angst verspürte. Aunrae wendete lächelnd den Kopf und Alvenias Blick folgte dem ihren. Ein einsamer Drow stand am anderen Ende des Saales, mit angelegter Armbrust. Der Bolzen richtete sich auf sie. Panisch sah Alvenia nach hinten, wo die beiden Wächter die Tür gerade mit einem spöttischen Lachen verschlossen. Aunrae lächelte nur kalt und faltete die Hände in ihren Schoß. Willkommen zu Hause sagte sie und nickte dem Armbrustschützen zu.
Der Bolzen flog durch die Luft und ein gequälter Schrei gellte durch die Stadt im Unterreich. Zufrieden wandten sich die wartenden Drow wieder ihrer Arbeit zu.
Mit dem Schrei erreicht eine ferne Stimme, wie das leise Rauschen des Windes, die Wesen, die offen sind es zu hören Auf Ewig, Freunde. Aluve.....
Als die Stimme verklungen ist, ist das einzige was bleibt, eine trostlose Stille
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geschrieben am: 16.06.2003 um 16:49 Uhr
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| abseits der waldlichtung sieht man einen dunklen schatten...er beherbergt die gestallt elves, erkennbar einzig und allein durch das matte glühen seiner beiden blutroten augen...kein geräusch ist in der umgebung zu hören...nur unheimliche stille...elve war gerade wiedereinmal dabei seine zeit mit hartem training zu verbringen...schweiß perlt von seiner stirn...dann hällt er inne als er einen schrei vernimmt...er schluckt als nun auch eine ihm wohl bekannte aura erlischt...keuchend und geschafft vom training setzt er sich auf die kalte erde...fährt sich mit einer hand über das gesicht...ein leises seufzen weicht von seinen lippen...er umgreift einen kleinen ring der an einer schlichten kette um seinen hals hängt...drückt diesen fest an seine brust...so war es also nun mit seiner freundin alvenia zuende gegangen...dann durchbricht seine stimme die stille der nacht ...auf bald alvenia...ich bin mir sicher wir werden uns eines tages wiedersehen und zusammen das glas erheben um auf alte erlebnisse anzustoßen...ich freue mich schon heute auf diesen augenblick, und hoffe ich werde dich nicht allzulange warten lassen... er sieht auf in die unendlichen weiten des himmels...zu dem großen runden mond der die dunkle nacht erleuchtet...wie lange er so sitzen bleibt weiß er selbst nicht...der augenblick ist einfach zeitlos... |
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