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Geschichtenabend beim Lagerfeuer

Nutzer: Tya
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geschrieben am: 14.06.2003    um 17:08 Uhr   
Längere zeit schon hatte niemand mehr in einer gemütlichen Abendrunde beim Lagerfeuer gesessen udn allerhand Spuckgeschichten erzählt.

Doch jetzt sollte es sich ändern... Tya, das allseitsbekannte quietschgelbe Inventar, hatte überall Zettel verteilt, um die allseit geliebten und gehaßten Wäldler auf einen Geschichtenabend beim Lagerfeuer einzuladen. Für Speis und Trank war gesorgt...

Dann war es soweit... eines abends saß sie wartend am Lagerfeuer und wartete hoffend darauf, dass sich einige dazugesellen würden und es ein schön-schauriger Abend werden würde....
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Nutzer: Artis_
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geschrieben am: 14.06.2003    um 18:22 Uhr   
mag lagerfeuergeschichten und ist mal zu diesem abend gekommen um mitzulauschen...ob er nun auch eine erzählen sollte...nun man müsse ihn auffordern.
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Nutzer: DjamillaShonja
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geschrieben am: 14.06.2003    um 20:06 Uhr   
Nachdenklich steht die junge,zierliche Frau vor einem der zettel und liest ihn.Da es bereits besagter abend ist,macht sie sich auf dem weg zu dem Lagerfeuer.Sie kann zwar keine besonders guten geschichten erzählen,doch hofft sie auf eine gemütliche runde.
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Nutzer: WaldTeufelchen
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geschrieben am: 14.06.2003    um 22:16 Uhr   
immerwieder man Xsyt das einzigartige WT mitbekommt wie es Geschichten erzählt aus gar komischen sphären..
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Nutzer: Rildem
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geschrieben am: 15.06.2003    um 01:37 Uhr   
Und so begibt sich auch der Meisterbarde Atheras, Rildem, auf den Weg zu jenem Geschichtenabend, hauptsächlich um zuzuhören, waren Spukgeschichten doch nicht sein Metier.
Heldenepen, ja, und Liebesgeschichten aus seiner Heimat, Athera und vielleicht sogar die eine oder andere aus der Geburtswelt seines Meisters, Dascen Elur.
Vielleicht war sogar die eine oder andere Geschichte aus den mystischen Wäldern in seinem Repertoire, auf jeden Fall konnte er viele Lieder spielen.
Doch wie bereits angedeutet kommt er eher zum Zuhören in jene Runde, und wenn man ihn fragt, warum er sich denn Geschichten erzählen lässt, er, der Barde, so antwortet er stets:

Wisst ihr, warum die Bauern in manchen Ländern nach der Ernte ihre Felder abbrennen?
so man die richtige Antwort nicht weiss, nämlich, "um in der Asche zu säen", verrät er sie einem... fragt man ihn nun, was dies mit den Geschichten - und dem Umstand, dass er sie sich erzählen lässt - zu tun hat, so sagt er nur:
Nun, ich mache es genauso.
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Nutzer: story_teller
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geschrieben am: 15.06.2003    um 18:19 Uhr   
hoerte mein feines ohr geschichten sich selbst fragt und selbstgefaellig grinst, bevor er sich auf den weg macht
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Nutzer: Tya
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geschrieben am: 15.06.2003    um 21:51 Uhr   
So begrüsste sie erst einmal die Anwesenden

Seid mir gegrüsst, jene, die ich kenne, und jene, die ich noch kennenlernen werde. Ich dachte, es könnte vielleicht ein recht schönschauriger Abend werden, wenn man in einer Runde sitzt, Speis und Trank zu sich nimmt, und dabei den anderen einige Geschichten erzählt. Ob es sich nun um Heldenepen, Dramageschichten, Horror- und Gespensterweisen oder sonstigen Geschichten handelt, dies sei Euch überlassen. Ein jeder, der es möchte, kann eine Geshcihcte zum besten geben...

So denn, möge es beginnen...

Ja, für Speis und Trank war reichlich gesorgt und die Anwesenden konnten sich etwas nehmen, denn es stand genug auf einigen Tischen neben dem Lagerfeuer. Sie hockte sich auf einen kleineren Felsen und begann diesen Abend mit einer Geistergeschichte aus dem fernen Lande Lucilinburhug...

Es war einmal vor langer Zeit...
In der Hauptstadt Lucilinburhugs, dort wurde eine große Kathedrale gebaut... Der amthabende Pfarrer beaufsichtigte den Bau, jenes Bauwerks, welches noch heute dort in jenem fernen Lande steht.

Es war wieder einmal einer dieser warmen Junotage, an dem sich niemand freiwillig aus dem Hause getraute. Die Bauarbeiter schufteten schwer und hart... der Bau war fast abgeschlossen und es fehlten nur noch die Glocken in den Glockentürmen.

Jener Pfarrer war auch heute wieder auf dem Baugeände, denn eine der 5 Hauptglocken wurde geliefert. Die Bauern und Stadtbewohner kamen trotzdem in der sengenden Hitze heraus um zuzusehen, die die Glocke in den Turm gehievt wurde. Des Pfarrers Tochter, Noelline genannt, rannte zu ihrem Vater quer über den Bauplatz, als plötzlich eine Glocke schlug.

Niemand wusste woher der Glockenschlag kam, denn die grosse Glocke hing noch nicht, und trotzdem... dreimal schlug die Glocke. Es waren finstere Glockenschläge. Noelline hielt in jenem Moment just unter dem dritten Glockenturm, als dieser plötzlich in sich zusammenfiel und das Mädchen unter sich begrub. Die Leute kreischten und alles rannte zu dem Trümmerhaufen, doch jede Hilfe ollte zu spät kommen. Die kleine Noelline war tot.

Jahre später, nach dem die Kathedrale längst fertiggestellt worden war, sahen einige Leute ein kleines Kind über den Platz laufen und einen Glockenschlag, dreimal hintereinander... niemand wusste so recht, was dies zu bedeuten hatte. Doch dann kam am dritten Tag nach der Erscheinung die Nachricht, die Prinzessin sei gestorben, begraben von einer Zimmerdecke.

Und so erzählten sich die Leute die Legende der kleinen Noelline und dem dreimaligen Glockenschlag... die Erscheinung ihres Geistes sollte jedesmal den Tod eines Mädchens oder einer Frau aus dem Königshause hervorsagen... und jedesmal innerhalb von drei Tagen...


so beendet sie ihre Geschichte und schweigt... im Hintergrund vermeint man einen schemen eines kleinen Mädchens zu sehen und dreimal hintereinander eine Glocke schlagen zu hören....
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