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Der Tod zerfraß, die Kindlichkeit... |
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geschrieben am: 14.06.2003 um 12:56 Uhr
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Wenn ich verwest im Boden ruh, so süß der Duft des
Fliederstrauchs -der Herbst der Zeit des Winters weicht.
Und wenn der erste Schnee auf meinem Grabe ruht und
peinlich weiß den Hof des Friedens unter sich verhüllt,
die Zeit der Traurigkeit beginnt.
In ihrem Schloß die Tür nachgibt und gram gebeugt, ein
altes Wesen vor mein Grabmal tritt, gar bitterlich im Herzen
weint, nach außen mir fast seelig scheint.
Was gäb ich drum, was gäb ich drum, mit ihr vor meinem
leeren Grab dem Spiel der Raben zuzusehen, den Frieden
ewiglich im Herz zu spüren, dem Kinde in die Seel' zu schauen.
Wenn ich in alter Zeiten >>Glück<< nach Liebe strebend,leer
ausgehend, stehen bleiben sollt.
Nur Geist, nur Seele -nicht von dieser Welt -nur Kreatur,
nicht Mensch.
Und doch empfinde ich die Traurigkeit -die tiefe Qual,
die Bitterkeit.
Was nutzt es noch das Klagen wenn ich verwest im Boden ruh?
Was nutzt es noch -der Tod zerfraß die Kindlichkeit.
Wenn der Schneemann sein Gesicht verliert und der erste
Frühling ohne Leib beginnt, stellt sie Gebinde auf mein Grab.
Der Tod zerfraß mein Glück.
In voller Pracht das Leben blüht -so zart das Licht den Tag
erhellt -der erste Sommerregen prasselnd niederfällt, ein
liebend Paar an meinem Stein vorrüberzieht -auch diese Zeit
verwelkt -der Kirchhof sich mit braunem Laub befüllt, gefault
die Frucht am Boden liegt, die Schar der Vögel weiterzieht -
und der erste Schnee auf meinem Grabe ruht.
In ihrem Schloß die Tür verharrt, kein Wesen vor mein Grabmal tritt -ein Ring aus Schmerzen um mein Herz sich
legt- noch immer mir fast seelig scheint.
So harr' ich aus und schau dem Spiel der Raben zu, wie sie es einst getan, obgleich...
...der Tod mich längst zerfraß..
((Gedicht im Original von Misantrophe)
Axorijan Geändert am 29.06.2003 um 13:14 Uhr von Axorijan |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2003 um 13:13 Uhr
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"Sehnsucht"
Wenn der Himmel, kalte Tränen auf die Erde - weint und stille kälte bleich in meine Seele scheint, spüre ich deinen Schatten in der Nacht, verführerischer dunkler Engel mein Licht erlischt und meine Sehnsucht sticht Dornen in mein Herz. So stürze ich in den Nebel und mit durchstochenen Augen - suche ich - doch nur dich.
"alle rechte bei Axorijan" |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2003 um 13:36 Uhr
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Dunkler Wunsch
Ich warte auf den Augenblick in dem der Mond anfängt zu lächeln
um gemeinsam mit den Sternen dich zu mir zuführen
die dunkelheit das Licht verschlingt und alles was nächtlich ist singt damit wir tanzen mit der Leidenschaft der Nacht bis Blitze den Himmel zerreissen und die Wolcken die Erde ertränken
"Ilithiel" |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2003 um 13:47 Uhr
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Tiefes verlangen
hing geknebelt in der Ecke was wohl nur aus diesem zwecke
meine Taten fördern sollt, doch ich wollt, nicht ums verrecken,
jene Seeligkeit verstecken,
die gefühlsroh abgeglitten,
mit dem Zug der Freiheit rollt
"c.by. Axorijan"
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2003 um 14:21 Uhr
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Amsellieder
die Amseln
hüpfen im Winter
ihre schwarzen Noten
in den Schnee,
sie singen im Frühling
in den Blütenzweigen
über meinem Grabe
ihre hellen Lieder.
"c.by. Axorijan"
Geändert am 29.06.2003 um 14:21 Uhr von Axorijan |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2003 um 14:22 Uhr
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Ich sah der Sterne Licht verklimmen,
des Menschen Zeit verrinnen,
der Liebe Kraft verschwinden.
Nur ich - ich allein ich sterbe nicht.
"c.by.Axorijan"
Zerschlagen der Spiegel des eigenen Seins
dessen Splitter fallen wie silberner Staub
zu Boden um dort eine glänzende Masse
der Ewigkeit zu Bilden.
"c.by. Axorijan"
Der Mann, der durch die Tür
in sei ihneres tritt ist der, der nie mehr
kehrt zurück
"Axorijan"
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2003 um 14:23 Uhr
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Blau-Schwarz
Will dir meine iefe Sehnsucht schenken und dich entführen, inmitten geller
Neonlichter, fliehen wir in unserer
Hingabe und stürzen wir in unser Verlangen
und träumen uns fort.
Blau-Schwarz sind unsere Träume,
Schwarz ist dein Kleid das ich berühre
in Nächten des Sichelmondes.
Hauchdünn liegt es auf deiner Haut,
Kunststoffröhren schaffen Wunderwelten,
und ich fessle dich - doch ich fessle dich sanft.
Auch Versprechen sind endlich
und ich - entführe dich
in ein Meer aus Neonlichtern
Blau-Schwarz
"c.by. Axorijan"
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2003 um 14:23 Uhr
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Nur Du
Deine Augen und wenn vielleicht auch nur für mich, so wunderschön
verführerisch kein Blick von meinen hält ihnen stand, so sehe ich in deinen, mein herz, von einer erbarmungslosen Liebe entflammt.
Die Form deiner Bewegungen,
einzigartig, und allein, keine andere, und sei sie noch so konzentriert, sie keine so ästetischen Bewegungen vollführt.
kein Gott kann dich geschaffen haben,
Perfektion kommt nicht von Gott.
So stehst du da, wie ein wundervolles Bild und Lebst in meinen Träumen fort.
"c.by. Axorijan"
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geschrieben am: 29.06.2003 um 14:24 Uhr
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Amsellieder
die Amseln
hüpfen im Winter
ihre schwarzen Noten
in den Schnee,
sie singen im Frühling
in den Blütenzweigen
über meinem Grabe
ihre hellen Lieder.
"c.by. Axorijan"
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