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Und der Himmel beginnt zu brennen...

Nutzer: Pyria
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geschrieben am: 19.04.2003    um 17:36 Uhr   

Der Niedergang der Schwesternschaft des Gezeitenstroms
So sollte das Unvermeidliche geschehen


Nicht anders wie sich in Mantos Visionen zeigte...

Heerscharen von Drachen, schwarze Armeen, alles hervortretend aus schwarzem Nebel, welcher sich um das Anwesen der Schwesternschaft legt und auch die umgrenzenden Wälder und Moore in tiefste Dunkelheit hüllt. Gewaltige Tore tun sich auf, durch welche die Scharen brechen, die dunkelsten Reiter, die stärksten Kämpfer, die mächtigsten Magier, welche sich den Weg zu ebnen versuchen. Das Symbol des Ordens der Flammen... Gigantische Feuer...
Und der Himmel beginnt zu brennen...

Als der erste Feuerhagel durch die Trebuchets und die Onager verhallt ist zieht das Sternengezücht des Cthulu
Schnurstracks durch die Reihen, um eine Schneise der Verwüstung zu ziehen, ganz ohne jede Gnade. Sie unterscheiden nicht zwischen Feind und Freund, wer oder was sich ihnen in den Weg stellt, wird zerrissen, erwürgt, zerquetscht, oder wird ein anderes qualvolles Schicksal erleiden.

Zum ersten Mal färben sich die Augen der Kere (Charitin) vollends schwarz, als etwas mächtigeres von ihr Besitz ergreift und ’so sollte auch alles sterben, was nicht Teil ihrer Selbst war’. Mächtige Flammenkreise, welche in die Höhe emporschlagen, um wieder zu versiegen. Ein Meer von Schatten, welches sich um sie sammelt. Schatten all jener, die ihr verfallen waren im Laufe der Ewigkeit. Schatten all jener, welche selbst im Tode sie noch begehren sollten und niemals von ihr lassen im ewiglich, leidenschaftlich verfallenem Spiel.
Laut erhebt sich ihre Stimme, lauter den je, das alle es hören würden. "So wisset denn, dass ich für niemanden, der hier alsbald nun zornig waltet, Partei ergreife, doch sollen die niederfallen, welche sich mir entgegenstellen! Handeln werde ich in dem, was meine Bestimmung und viele von Euch werden mir anheim fallen, auf dass sie sich vereinen mit den Schatten derer, welche ich mein Eigen nenne."



Geändert am 19.04.2003 um 17:37 Uhr von Pyria

Geändert am 19.04.2003 um 18:26 Uhr von Pyria
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Nutzer: Pyria
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geschrieben am: 19.04.2003    um 17:38 Uhr   
Alles und jeden was sie erreichen, scheinen sie zu durchfahren, im selbigen Zug ihnen das Leben zu rauben, lassen ein jedes Wesen bluten, ob Feind, ob Freund oder gar Schwester... All dies geschieht wie im Bann und nicht nur einmal ziehen die Schatten bedrohlich nahe selbst an ihr vorbei im eisig kalten Hauch des bringenden Todes. Blut... Blut, welches die Erde tränkt und schwarze Rosen wuchern aus dieser hervor als weisendes Zeichen des sich nahenden Endes.

Ein tosender Kampf zwischen den Orden, welcher scheinbar niemals enden will... Magie trifft auf Stahl... Stahl auf Magie... Und noch mehr... Die Allgegenwärtigkeit welche alles umgibt... Leiden... Schmerzen... Niemals enden wollende Qualen... Der Tod vielmehr eine Erlösung...

Die Stimme der Kere (Charitin) klingt nicht länger wie die ihre und obgleich eines Orkans der herrschenden Schlacht im tiefsten Groll und Hass, erhebt sich ihre Stimme über alles was zu hören ist, scheint jedes andere Geräusch, jede Stimme gar alles zu ersticken. "Was zögert ihr noch, Unglückselige, was sträubt ihr Euch noch länger? Nicht zum Wettlauf haben wir uns vereinigt, sondern zum Waffengang! Sammelt jetzt, was ihr an Kraft und Mut besitzt, doch wird es euch nicht vor eurem Schicksal bewahren!"


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Nutzer: Pyria
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geschrieben am: 19.04.2003    um 17:40 Uhr   
Schreie... Ja... Grausame Stimmen, welche doch nicht an ihre Ohren dringen, von den tödlichen Schatten selbst umkreist... Abermals erklingt machtvoll ihre Stimme: "Sprach’s, und mit den dunklen Augenbrauen nickte der Sohn des Kronos; die ambrosischen Locken wallten dazu von der unsterblichen Stirne des Herrschers; erbeben ließ er den großen Olymp."* Doch was geschieht in ihrem Namen? ... Denn mit den ersten Schreien der eigenen ihresgleichen, hervorgerufen durch ihre Macht, wird eines klar... Was sie beherrscht ist weder für noch gegen die Schwesternschaft... Ein Wesen fern von Gut und Böse, stehend zwischen Hell und Dunkel, zwischen allen im Schattenreich des Zwielichts. Nur jene, welche fern von ihr halten, scheinen verschont zu werden, werden von den Schatten unbeachtet gelassen. Ganz gleich ob Schwester oder Feind... Ein Nähern der unweigerliche Tod...

So prasseln sie in ihren Heerscharen aufeinander... Amazonen... Krieger... Schwestern... Wilde Magie im freien walten mischt sich mit jener der beschworene Magie der mächtigsten Magier... Erliegt der Veränderung... Legt sich verschwörerisch, gegen Anwender und Opfer zugleich...
Am gewaltigsten wohl das unaufhaltsame Ziehen des Sternengezüchts und gegen die schwarzen Schatten, welche gewaltsam im eigenen Tod den anderen gleich mit sich ziehen... So lange, bis auch der letzte von Ihnen sein Schicksal finden sollte, in ihrem Namen, in ihrer Bestimmung.


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Nutzer: Pyria
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geschrieben am: 19.04.2003    um 17:41 Uhr   
Zum Ende schwinden die Kräfte der Kere (Charitin), der schwarze Glanz, welcher in ihren Augen wütete weicht und ihre Sinne schwinden... Ein Schleier welcher sich benebelnd über sie legt und die ‘letzten‘ Schatten verblassen umgehend in ihrem einstigen sein.

Allmähliche Erkenntnis mengt sich in ihren Blick, welcher nun nicht länger von schattigem Schwarz verschleiert ist... Letzte Heerscharen derer, die wohl von der einstigen Schwesternschaft als Feinde bezeichnet würden, doch nicht von ihr... Nur wenige würde verstehen, vielleicht auch nur ihresgleichen im Rahmen des göttlichen... Das erste Mal in ihrem Dasein sieht man sie weinen... Das erste Mal... Erst langsam offenbart sich ihr was geschehen war, sollte es niemals so weit kommen... In unablässigen Strömen rinnen die Tränen aus ihren, nun wieder im üblichen Blau ersichtlichen Augen, doch wird deren Glanz durch das fließende, salzige Nass getrübt.

Nur ‘wenige‘ Schatten, welche verblassten, welche sie die restliche Zeit ihres Daseins begleiten sollen. Die letzten, welche an ihr halten... Alle anderen auf ewig mit dem Tod des Feindes verloren und mit ihnen an ihrer Macht. Ein Blick an Goh, von welchem sie wohl nur hörte, ohne ein Wort, ohne eine Regung, nur ein schwaches Funkeln in ihren Augen, schwach... Doch immer noch anziehend... Dann sieht sie zu Garokh...
Jene Schatten ihres Kleides, welchen ihren zierlichen und doch sonst so starken Körper, welcher nun von Schwäche zeugte, umspielen, schmiegen sich an sie, anders als sonst... Wohl auch schützend... Doch noch nicht sich gegen einen erhebend...

"So ist geschehen, was vorherbestimmt ward!"

Letztendlich hat der Hain der Schatten seine Botschaft geworfen, welche sich für beide gleichermaßen erfüllen sollte, so wie es immer war und auf ewig sein wird. -"Die Zeit wird alles richten."- So sollte er seine Rache erhalten und sie ihrer Bestimmung folgen, welche ihr vorhergesehen war, von allem befreit.



* [ Aussage-Quelle: Die schönsten Sagen des klassischen Altertums von Gustav Schwab (S.686) ]



Geändert am 19.04.2003 um 18:19 Uhr von Pyria

Geändert am 19.04.2003 um 18:32 Uhr von Pyria

Geändert am 19.04.2003 um 18:33 Uhr von Pyria
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Nutzer: Kyrista
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geschrieben am: 19.04.2003    um 18:16 Uhr   
Zitat: <Blut... Blut, welches die Erde tränkt und schwarze Rosen wuchern aus dieser hervor als weisendes Zeichen des sich nahenden Endes...>
Ein Schrei, wie man ihn nie hörte und welcher nur einer Furie entspringen kann... Schwarze Ranken, welche sich um den fallenden Körper der Furie winden... Welche ihn bluten lassen... Dornen, welche den blassen Leichnam spicken... Durchwuchert die ledernen Schwingen... Emporgehoben im Angesicht des Todes...

Ein Rabe mit nur noch einem Auge, das glitzerte und schimmerte wie ein Diamant, hebt sich mit einem mit kräftigen Flügelschlägen in den Himmel empor, begleitet von einem unheilvollem Krächzen, welches in der Ferne verklingen sollte...

Er wird sich auf die Suche begeben... Auf die Suche nach einer Fremden, welche die Visionen des Geschehenen in ihrem Wissen birgt... Ein Wesen, welches selbst nicht weiß, was sich ihr mit diesen Vision zeigte... Ein Wesen welches vielleicht erfahren würde... Oder auch nicht...

'Andariel DeNostra' obgleich sie niemals ihren Namen erfuhr... Oder wusste sie ihn bereits?

Die Führerin der Schwesternschaft des Gezeitenstroms war gefallen... Ihr Blut läuft in feinen Rinnsälen den fahlen, blassen Körper hinab, hinab auf die schwarzen Rosen und ebenso die Erde unter ihr tränkend. 'Eine einzele blutrote Rose, welche zwischen all den schwarzen Rosen Pyrias erblüht, doch niemals berührt werden sollte.'



Geändert am 19.04.2003 um 18:18 Uhr von Kyrista

Geändert am 19.04.2003 um 18:22 Uhr von Kyrista

Geändert am 19.04.2003 um 18:25 Uhr von Kyrista
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Nutzer: ArtemisLeto
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geschrieben am: 20.04.2003    um 01:00 Uhr   
Nie würde sie nun mehr ihrer bestimmung folgen, Nachfolgerin der Selene werden, gefeiert als das, was sie lange verlor. Starr und ohne eine regung vernahm sie die Schreie ihrer Schwestern, sah sie das Sterben ihrer Kinder, all ihrer Hoffnungen. Sie hatte sich nciht in die Schlacht geworfen, nicht für jene Schwesternschaft der sie am Grabe der Göttin abschwor, es tata ihr nicht leid, kein Hass hegt sie gegeh Hevron und seinen Orden mehr

~Mein Herz, wie kann ich nur so grausam sein und dich in diese trübe Welt entsenden? Es ist der verborgene Zorn, die selbstsüchtigkeit mein Erbe zu schenken.. Sie mit deinen Augen, fühle mit meinem Stolz.~

wispert sie über das Land hinweg und doch aller Ohren verborgen. Nun mehr war es vorbei, als sie dem verschleierten, kalten Wesen in ihren Armen, durch einen Kuss auf die blasse Haut Leben einhauchte und es von sich Stieß, auf dass es mit aufgerissenen Augen als erste Weisheit die Kunde vom Tod in sich aufnahm. Es war ihr Vermächtnis an die Welt, so sich schwarze Efeiranken durch ihren Leid bohrten, ihr das letzte, erstickende Raunen abgewannen, bevor sie Haut und Geist zerfraßen, sie zu kreuzigen wie jenen für den einst der Glaube an sie vergessen wurde.

~Geh, geh in meinem Namen zu künden meiner letzten Worte...~

Augenblicke nach ihrem Ableben erst, klingen die Worte durch den Wind getragen an das Gehör des unwirklich erschaffenen Wesens und geben ihr für kurze zeit ein Ziel. Nachtschwarze Federn wirbeln wirr durch die Luft, zerren an der gestallt, tragen ihren Köprer lagsam fort, zu jenem ort an dem sie die letzten Worte, möge sie alleine jene zu sprechen vermögen, verkünden wird...


Aber Götter sind doch unsterblich...?!

Entspring es den blutroten Lippen der Erbin, in eben jenem kindlich naiven Ton, der schon die Artemis am Grabe umagb, bevor sie gänzlich des Feldes entschwindet und alleine die leere hülle ihrer Mutter, vom Schmerz der Ewigkeit gezichnet, zurück bleibt...

off: schade drum.. wirklich.. Info: Diana Divina heißt der Char/ist der Name der Tochter
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Nutzer: Hithwen
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geschrieben am: 20.04.2003    um 15:33 Uhr   
dieser alles durchdringende Schrei der Furie schien sich wie die eisenerne Klinge eines Schwertes in ihr Herz zu schlagen, es zu zerreißen und sie vollkommen hilflos auf den Boden zusammenkauern. Tränen rannen ihre Wangen herab und ließen ihr Gesicht rot erglühen.. ihr Atem ging so schwer dass es ihr schon beinahe weh tat in diesem Moment die Luft durch ihre Lungen einzusaugen. Vollkommen in sich versunken, das Gesicht auf ihre Hände gestützt rann das salzige Nass durch ihre Finger und fing sich Gras um dort in die braune Erde einzusickern. Nichts wusste ihre kleine Seele und nichts sahen ihre gequälten Augen und doch konnte sie fühlen, dass es vorbei war. Wohin nun gehen.. kein Ziel.. wie wird es nun weiter gehen.. keine Heimat.. wer war noch da.. kein Wesen fern noch in ihrer Nähe. Überlebt hatte sie, war sie vor dem Feuersturm hinaus gegangen. Doch was man ihr nahm war alles und nichts im alleszerfressenden Moment des Schmerzes den sie nun zu erleiden hatte. Niemand außer Kyrista hatte je einen Einblick in ihre kleine Welt erhalten. Diese Welt die von Tag zu Tag nun mehr zerbrechen muss weil keine Säule sie mehr tragen kann. Die Furie, als unwirklichstes Wesen für diese Aufgabe, war nicht mehr. In Trance geweint und wer weiß schon wann sie wieder bereit war aufzustehen.. einen Schritt zu wagen, womöglich dorthin wo alles begann und nun endete. So wehte der eisige Wind, jener der sie einst zu ihren Schwestern trug, über ihren Körper hinweg.. spielte noch ein letztes Mal in ihren Haaren. Dann war es vorbei und dunkelste Nacht schlich sich in sie hinein.. lies sie schlafen.. die schmerzvollsten Träume erleiden.

off: was soll man dazu noch sagen.......besser nichts.... ich bin sprachlos und hey.. das passiert nicht oft... trotz allem schade um alles.....seufz
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Nutzer: dikenia
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geschrieben am: 20.04.2003    um 16:39 Uhr   
manch einer erkennt nicht wann die zeit gekommen ist um sich zu beugen. Er stellt sich dem kampf um am ende trotz allem starken widerstandes zu fallen. Doch die eigenart der jungen frau war es wunschdenken von realitaet zu trennen und sich der wirklichkeit hinzugeben. Jener wahrhaftigkeit, welche um laengen grausamer war als es in manch einer vorstellung sein mochte.
So tat der koerper seinen letzten atemzug, sog die bruehend heisse luft verlangend in sich ein. Dikenia fuehlte die Schwere, welche sie zu boden reissen versuchte, doch trieb ihr geist sie dazu stehen zu bleiben, mit versteinertem blick den zerstoerenden flammen entgegen zu sehen, welche nichts hinter sich liessen ausser ausche und tod. Kein schmerz, kein schrei als jene stechende flammen ihr gewand ergriffen und den hauchduennen stoff in windeseile erklommen. Flammen, tod, zerstoerung ueberall und jene zierliche gestalt inmitten dieser wut. Es war ein prickeln auf ihrer haut, die flammen bahnten sich ihren weg, zerfrassen den koerper der einst so schoenen frau. Der letzte blick glitt hinauf... hinauf zu jenem ort der ihr als heilig galt, flehend erbat sie den augenkontakt zu den sternen. Und alsbald sich ihre klaren augen schlossen sackte sie auch schon in sich zusammen, fiel zu boden, lag im staub und gewehrte dem flammenmeer ihren koerper in sich zu verschlingen. Wie ein ausgemergeltes tier schoss jene feuerdecke ueber die zierlich fahle gestalt und begrub den koerper wohl fuer immer.
Doch war es das leuchten des sternbildes der jungfraeulichkeit welches diesem verdammten ort einen teil seines alten glanzes wiedergab, es verlieh ein stueck von hoffnung in einer zeit in der es wohl keine hoffnung mehr geben wuerde. Jenes lebendige strahlen wuerde weitere jahre, jahrzehnte, ja wenn es noetig war auch jahrhunderte seinen schein hinabschicken und von der gegenwaertigkeit der gottheit zeugen.
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Nutzer: Garokh
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geschrieben am: 20.04.2003    um 17:10 Uhr   
Stolz blickt er auf die Welle der Verwüstung die sowohl das Sternengezücht hinterlassen, als scheinbar Pyria schon selbst verursachte. Nun, er ist nicht sonderlich erbaut davon, dass sich ihre Schatten auch gegen die Herrscharen des Ordens der Flamme richten, aber schließlich nahmen seine Verbündeten auch keine Rücksicht auf Freund oder Feind. Eine Schneise der Zerstörung hinterlassend stampften sie schweren schrittes auf die Schwesternschaft zu und gaben den Gebäuden und Feinden, die nach dem Beschuss der schweren Belagerungsmaschinen noch übrig blieben, den Rest. Nachdem sich das Kampfgetön und die Schreie der Sterbenden gelegt hatten und nichts mehr übrig war, wo man auch nur im geringsten von Gegenwehr sprechen konnte schritt Garokh langsam durch die Schneise, welche den geraden Weg auf das Anwesen der Schwesternschaft zog. Garokh spreizte die Arme und lief so weiter. Jene, welche ihre Seele nicht schnell genug retten konnten, gingen jetzt, durch einen schwarzen Nebel repräsentiert, auf Garokh über. Er unterschied nicht zwischen Freund und Feind und nahm so jede Seele mit, welche er auf seinem Weg in Richtung Pyria`s an sich reißen konnte. Als sich Pyrias Schatten gelegt hatten tratt er bis auf 2 Schritt an Pyria an und klatschte leicht. Dann schaut er sich einmal um: Die brennenden Mauern des Anwesens, nun nicht mehr als zukünfitge Ruinen, zerrissene Leiber mit inwändig verdrehten Augen, so dass von überall gänzliche Weiße Augen hervorstarren.
Ich bin beeindruck Pyria... selbst ich hätte nicht mit solch durchschlagendem Erfolg gerechnet. Du hast deine Sache gut gemacht seine Stimme ist getränkt von Stolz. In ihrem Zorn vernichtete sie blindlinks alles um sich herum und das macht und machte Pyria schon früh interessant. Geschwächt wie sie durch diesen massiven Verbrauch an Energie wohl sein müsste, wäre es für ihn nun ein leichtes ihr ihr Leben zu nehmen und letztendlich auch ihre Seele doch aus einem unbestimmbaren Grund tat er es nicht. Er wand sich wieder ab, das Sternengezücht wieder zurückkommandierend. Es waren keine Massen mit denen Garokh aufgetreten war, aber er setzte auch mehr auf Klasse, denn auf Masse.
Wir sehen uns Pyria...
sprach Garokh sicher. Er hatte zwar die Kontrolle über sie verloren, aber er spürte förmlich, dass sie ihn aufsuchen würde. Garokh wie auch gleichsam das Sternengezücht zogen ab durch die schwarzwabernden, wassergleichen Portale, welche sich sofort nach ihrem hindurchtreten schlossen.
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Nutzer: NordwindBoreas
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geschrieben am: 20.04.2003    um 21:09 Uhr   
leise und kalt, kalt wie die Tod bringenden Wogen der Gezeiten schleicht sich der große Bruder Kyristas, ein Schatten verborgen in den tosenden Wirbeln des eisigen Nordwinds, der einzig wahre auf das Schlachtfeld, umwebt geschmeidig die schwarzen Rosen des Verderbens, macht sich auf zu suchen, was keiner sieht...dunkle Hass erfüllte Augen durchforsten die toten Körper, zerschmettern, was noch nicht am Boden festgewachsen scheint oder gerade am vergehen ist...

Schwarz wie die Nacht formen sich die Schleier des Nichts, nehmen jedoch keine Gestalt an, bleiben verborgen im Irrsinn der Menschheit, sind jedoch allgegenwärtig...nach langem Suchen, jedoch geleitet vom letzten schlag ihres kalten Herzens, findet der Bruder seine geliebte Schwester, die blutrote Rose, umgarnt jene, geschmeidig, sanft und zärtlich, liebkost die Blüten wie die Dornen, die ihn nicht verletzen können...

Stille...ein Blatt der Rose fällt zu Boden...Stille...die Dornen brechen...Stille...dar Ruf des Schicksals der Rose...Stille...nach unendlich langer Zeit ein knacken...alles zerreißende und donnernde Böen schmettern über die leere Ebene, getränkt von Blut und Starrsinn. Der Bruder erwacht...

Orkan und Gewitter vermischt mit Blitzen die in einem Feuerkessel enden und erlischen im gleichen Atemzug...schallendes Gelächter hallt weit über die Todesszenerie...Gelächter ungewohnten Ausmaßes, das schaurige Gelächter Boreas...

Nein, es ist nicht vorbei...alles nimmt seinen Lauf...Manto hatte Recht und Unrecht zugleich, doch nur er wusste es, da andere Blind vor Ignoranz, Verleumdung und Machtwahn das Wichtigste vergaßen...

Ja, sie waren nicht ins Detail gegangen, sie vergaßen die kleinen Hintergründe, welche das Geschehen beherbergte, das geheimnisvoll mystische...nein, es ist nicht vorbei...das Spektakel fängt gerade jetzt in diesem Augenblick an...

Stille...die dampfende Erde ermattet. Leise Sonnenstrahlen dringen durch die dunkle Wolkendecke...Boreas zieht weiter, doch was er hinterließ wird Früchte tragen...die Götter mögen gewieft sein, doch ihre Schergen noch viel mehr...

Geändert am 20.04.2003 um 21:13 Uhr von NordwindBoreas
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Nutzer: Chrysayth
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geschrieben am: 20.04.2003    um 21:23 Uhr   
lautlos steht sie nahe des geschehens, die Schatten welche sie umspielen scheinen leicht zu zittern, bei all den schreien der Toten, doch kann man nicht erkennen ob es vor freude oder vor angst ist, so steht sie einfach nur dort wie eine Statur, kein Lebenszeichen geht von ihr aus. Kannte sie solche Bilder zu genüge, sie selbst stand schon mitten in so einem krieg, doch noch ein mal?? Es war schade um einige Wesen die dort nun begraben lagen, zu viel Wissen ging dabei verloren. Doch was hätte sie ändern können?? Sie wusste nicht mehr wie lange sie dort stand, ob es nur für ein paar Minuten oder doch Stunden waren, hat die zeit für sie keinen bestand. So wand sie sich wieder um, es gab soviel zu tun wie ihr herz immer zu sagen pflegt.
Geändert am 20.04.2003 um 21:38 Uhr von Chrysayth
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Nutzer: Kyrista
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geschrieben am: 21.04.2003    um 15:02 Uhr   
so scheint es, als würde sie eingehen, in die ewigen Jagdgründe des Hades, bewacht von Aiakos, um nie wieder zu kehren...das letzte, was nach der Vollendung noch zurück blieb, ihre Lippen hinabfloss, bevor das Blut jene tränkte, war ihr Klagelied an Hekate, rein und in prächtigster Form...

Du bist mein fernes Tal,
verzaubert und versunken,

Oft hast du mir in Not und Qual
empor aus deinem Schattenland gewunken

und deine Märchenaugen aufgetan,
dass ich entzückt in kurzem Wahn
mich ganz zu dir zurück verlor.

O dunkles Tor,

O dunkle Todesstunde,

Komm du heran, dass ich gesunde
und dass aus dieses Lebens Leere
ich heim zu meinen träumen kehre!


Ein finstres Lächeln...die blutrote Rose ward geboren und starb zugleich in dunkler Ewigkeit...
Geändert am 21.04.2003 um 15:03 Uhr von Kyrista

Geändert am 21.04.2003 um 15:05 Uhr von Kyrista
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Nutzer: MantoNijadea
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geschrieben am: 25.04.2003    um 13:11 Uhr   
Sie sieht auf dieses Feld der Zerstörung, doch ihr gesicht zeigt keinerlei regung. Nicht vor diesen fremden würde sie sich entblößen, ihre wahren Gefühle enthüllen. Niemals griff sie direkt in einen Kampf ein. Doch auch sie wurde getroffen von dieser Verwüstung, ihr Körper zeigt viele Verletzungen. Man hätte sie währenddessen beobachten sollen, als sie sich wand und verrenkte und doch das leben nicht aus ihr weichen wollte. So schien es zumindest. Nun kam ihre Arbeit. Doch wo waren ihre Schwestern? Vernichtet? Zerstört, ruiniert? Oder war doch noch in jeder ein Funke Leben? Sie läuft los, auf den punkt zu von dem die ganze Zerstörung ausging, zu Pyria hin. Sie zeigte nicht ihre Trauer um die anderen Schwestern, zeigte nicht die blanke Wut und das Entsetzen was sich in ihr ausbreitete.
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