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Die Stille der Nacht

Nutzer: SeleneDeLuna
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geschrieben am: 17.04.2003    um 23:05 Uhr   
Sternenklar ist jene laue Frühlingsnacht, eine sanfte Brise sucht sich ihren Weg durch die Wälder, die Berge und Täler bis hin zu einen sanften Hügel. Nichts in der Nähe lässt auf Leben schließen, weder Häuser sind zu sehen, noch ein Laut irgendwelcher Wesen, nicht einmal Tiere scheinen sich hierher zu verirren. Und doch, auf einen kleinen Holzkreuz sitzt wohl das einzige Tier weit und breit. Ein kleiner rotbrauner Waldkautz, der mit traurigem Blick auf die angehäufte Erde vor dem Kreuz sieht.
Trostlos liegt das frische Grab da, geziert von einer einzelnen weißen Lilie, drumherum ansonsten nur verdorrtes Gras und das obwohl jener Frühling nicht reich an Sonnenstrahlen und nicht mager an klarem Regen ward.
Niemand wird je zugeben wollen, dieses Grab erschaffen zu haben und niemand wird wohl je wirklich wissen, was mit dem Wesen darin geschah. Nichts gab darauf Aufschluss.
Wer darin lag, können nur wenige erahnen.
Auf dem schlichten Holzkreuz steht ein Name. In schwarzer Schrift ohne jegliche Schnörkel, Ornamente oder andere Zeichen... Selene
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Nutzer: Tulkas
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geschrieben am: 17.04.2003    um 23:29 Uhr   
langsam geht das Wesen auf das Grab zu. In schlichter Kleidung steht er vor ihm, tortz deiser schlcihten Kleidung aht er etwas edles an sich. so beugt er sich vor und berührt leicht die lilie die darauf anfängt von sich aus zu leuchten, so wird es auch noch die nacht überdauern bis es wieder abklingt. So wollte er jedoch das bei solchen angelegenheiten etwas der alten welt dabei ist. Leise ertönt danach seine Stimme So möget ihr auf ewig in den hallen Eru's ruhen, wie es schon viele tuen..... noch ein letzter blick auf den Waldkautz bevor die Gestalt weiter ihres Weges geht.
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Nutzer: ArtemisLeto
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geschrieben am: 17.04.2003    um 23:42 Uhr   
Wo war sie.. wo war Selene? Duch Wälder und über Wiesen rannte sie, ohne Magie. Wo war sie nur? Warum fand sie sie nicht, spürte sie sie nicht, wo war ihre Schwester, sie musste reden, dringend, doch... Ihre Augen wurden matt, das Schwarz wich einem trostlosen Weiß, es war ein erstickter Aufschrei der sie zu Boden gehen ließ, auf die KNie sank sie vor dem einfachen Kreuz auf dem ihr Schiksal besiegelt stand.. Selene.. Selene.. SELENE! schrie sie aus vollem Halse, als rufe sie das verlorene Leben zurück, warum gerade sie? So herzzerreißend der Schrei, der alle Feindschaft begrab, wie Selenes Körper nun begraben war. Wirr wandert ihre HAnd zu dem Zeichen, der Schlange, der Schlange der Schwesternschaft und unter leichtem Zittern kratzen die langen Nägel jenes blutig Warum hast du sie nicht beschützt? Warum lässt du sie einafch gehen? wispert sie leise voller Zorn, verdängt hat sie ihn in letzter Zeit so oft und nun ist es vorbei... leichtfüßig erhebt sie sich, das Gotterblut rinnt ihre Aaut hinab, zeiht seine Spur langsam und quälend, als sie schwarze federn auf das Grad sendet, schwarzer Efeu sucht sich seinen weg um das kreuz, erweißt ihr die höchste Ehre, so kalt ruht ihr Blick auf der frischen Erde, viel zu ruhig...Aber Götter sind doch unsterblich... wie in Trance mit der Stimme eines Kindes das am Rockzipfel seiner mutter zupft spricht sie die letzten Worte, bevor sie gänzlich verstummt, für immer
Geändert am 17.04.2003 um 23:49 Uhr von ArtemisLeto
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Nutzer: SeleneDeLuna
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geschrieben am: 17.04.2003    um 23:48 Uhr   
Tulkas hatte der kleine Kautz nur einen kurzen Blick gegönnt. Doch auf Artemis ruht er länger, immer wieder legt er den Kopf von einer Seite auf die andere und betrachtet jenes fremde Wesen, welches er noch nie gesehen hatte und dennoch eine gewisse Verbindung zu jenem Wesen spürt, welches hier unter der Erde ihren Frieden finden sollte
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Nutzer: ArtemisLeto
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geschrieben am: 17.04.2003    um 23:57 Uhr   
so tropft das Blut aus ihren Augen, schwarz wie die Nacht, wie der Efeu, die Federn, wie sie...

~Nie wieder soll ein Wort über meine Lippen fließen, so wie ich ES dir nicht sagen konnte, so werde ich niemandem nie wieder etwas sagen... ich schwöre es bei all meiner Göttlichkeit... Selene!~

ihr Blick wandert verschwommen zum Mond, dort wo sie ihn vermutet, so wartet dort die Göttin jenes wundervollen auf sie, bald.. bald wird sie folgen...

Geändert am 18.04.2003 um 00:03 Uhr von ArtemisLeto
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Nutzer: Pyria
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geschrieben am: 18.04.2003    um 01:27 Uhr   
- „SELENE!" – Niemals wird sie diesen Schrei wohl vergessen, welcher aus voller Leibeskraft in aller Ferne erklingen sollte. Die Stimme von Artemis, von welcher sie kaum wissen kann, dass sie in ihrem Schwur bei all ihrem göttlichen Sein, nicht mehr erklingen soll.

Vielleicht zum letzten Male führen sie ihre Schritte an das Grab Selenes, die Schritte einer Frau deren Körper von lebenden Schatten umspielt wird. Anders wie sonst, gar wütiger legen sie sich um den zierlichen Körper, das seltsame Funkeln in ihrer tiefblauen Augen gewichen, mehr zeugend von einem tiefer werdenden Dunkel, welches nun in ihnen liegt.

Einige Zeit im stillen Schweigen liegt ihr verschleierter Blick auf dem Kautz, sucht mit ihren Augen den Blick in den seinen... Erst geraumer Zeit kann sie sich von ihm lösen, um sich an ihrem Grabe niederzulassen.
So sollte die schwarze Rose Pyrias ihren Platz neben der weißen Lilie finden, in stillem Kontrast, wie schon der Efeu von Artemis, doch mehr erzählend und nichts zu gleich... Ein stilles Symbol... Doch niemand der weiß...

Leise wispert sie ein paar Worte, welche von allen anderen Wesen unverständlich bleiben sollten...

Eine anmutende Ewigkeit verstreicht, ehe sich die Gestalt Pyrias erhebt, in stillem Wissen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ihrer Selbst und dem was unmittelbar bevorsteht. Vielleicht ein letztes Mal sieht sie zu dem gefiedertem Tier mit einem bedächtigen Nicken. Sie weiß dieser Vogel würde das Grab bis zum Ende seiner Tage hüten... Dann wendet sie sich um, ohne zurückzusehen...

Im fahlen, blassen Licht erstrahlt der Mond, und der Himmel beginnt zu weinen... Er weint um sie... Nein, keine Träne der Trauer, welche ihr Gesicht benetzen soll, obgleich sie jene begleiten wird, bis zum Schicksal ihrer Bestimmung und vermutlich noch weit darüber hinaus... Wer weiß dies schon.
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Nutzer: SeleneDeLuna
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geschrieben am: 18.04.2003    um 08:53 Uhr   
Stumm beobachtete der Kautz die Gestalt Pyrias, fast misstrauisch, so hatte es den Eindruck. Dennoch blieb er stumm. Kein Gezwitscher, kein Aufplustern oder ähnliches. Nicht einmal den Kopf hatte in der ganzen Zeit bewegt. Er schien beinahe ausgestopft zu sein.
Erst nachdem sich Pyria wieder entfernt hat, senkt er Kopf und Blick auf die schwarze Rose, welche ebenfalls wie die Lilie wohl für ewig dortbleiben würde. Kein Zeichen des Verfalls, der Trockenheit oder ähnliches würde sie verderben, die Schönheit und die Bedeutung der beiden Blumen, um welche sich das Efeu gerankelt hatte.
Ja ein schwarzes Grab, ein einfacher Name und eine einfaches Kreuz waren alles was von jener Frau zeugten, welche beim Anblick des Mondes regelrecht aufzublühen begann. Denken konnte manchmal eben doch tödlich sein.
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Nutzer: ArtemisLeto
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geschrieben am: 18.04.2003    um 13:02 Uhr   
JA, sie hatte geweint um ihre Schwester, nie hätte sie oder jemand anders dies vorraassehen könne, aber nun.. Pyria spürte sie im Nacken, so stand sie doch noch immer unmittelbar neben dem Grab, doch kein Wort löste sich aus ihrer für immer verstummten Kehle, ihr geist schand dahin, in Erinnerungen an Selene, die Schwesternschaft und was nicht noch alles zu ihrere Vergangenheit zählte.
Jetzt stand sie da, gekündigt des bundes der Schwesternschaft im Herzen, getrennt von alem um sich herum. Wie viele Gezeiten, Jahunderte, Jahrtausende wandelte sie schon? Wozu das alles, wozu die lange Suche nach ihren Schwestern, wenn doch so oder so bald alles ein zweites, ein endgütliges Ende finden würde...
Es waren die Schritte ins Ungewisse, sie hatt nichts wofür es zu kämpfen galt.. Evedrain, die Amazonen, Nyphen über die sie wachte... Jendis... alles verlor an Bedeutung, jeder Schritt von Selenes Grab fort ließ sie mehr und mehr in der Dunkelheit verschwinden, leer und voller Hass.. wie würde es nur weitergehn....?
Geändert am 25.04.2003 um 19:12 Uhr von ArtemisLeto
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Nutzer: MantoNijadea
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geschrieben am: 25.04.2003    um 13:18 Uhr   
einfach ist ihr weißes Gewand in der Trauer, die in ihrem herzen herrscht.Die Glöckchen verschwunden, der Schmuck verschwunden. Es wird nie wieder so sein wie es war. Leise tritt sie näher zu den beiden, kein Lächeln muntert sie auf, zu groß ist noch ihr eigener Schmerz ob des Verlustes. Sie tritt zu dem kreuz und küsst es sanft.
Hoffentlich hast du endlich deine Ruhe gefunden.
ihr ehrlicher Wunsch, kurz schweift ihr Blick über ihre beiden anderen Schwestern, es tut weh sie anzusehen, es tut weh noch am leben zu sein wo die anderen doch tot sind.Sie würde diesen Schmerz auf ewig in ihrem herzen tragen.
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Nutzer: NordwindBoreas
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geschrieben am: 25.04.2003    um 18:44 Uhr   
...der Wind geht sacht, der Wind weht still, legt sich schützend auf das feuchte Grab, verhüllend leise und in Trauer, vergibt milde Wärme verbunden mit schauriger Kälte...der Duft der toten Furie in sich, die Zärtlichkeit der blutroten Rose...er spendet Trost, umhüllt das Nichts, verschwindet lautlos, ebenso wie er erschien, doch wissend...Wissen, das alles andere überwinden wird und das Glück zurück trägt und totes erleben lässt...
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