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Im Wald...

Nutzer: Gast_Cindy_
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Registriert seit: 02.11.2002
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geschrieben am: 04.12.2002    um 19:37 Uhr   
liegt am Boden mittem im Wald. In der rechten Hand hällt sie einen bluverschmierten Dolch, der eine Arm ist von sich gestreckt... Eine Blutlarche ist um sie herum. Ihre sonst so sanft braunen Augen sind starr. Ihr Körper ist kalt, eiskalt... Sie ist Tod. Bloss warum? Warum hat sie sich ihr Leben genommen? Sie hasste ihr Leben, nie war sie mit sich selber zu frieden. Hatte immer das Gefühl etwas falsch gemacht zu haben, auch wenn sie nichts Falsches gemacht hat...
Der Wind weht auf, es ist ein starker, kalter Wind. Der Mond scheint auf die Leiche... Ihre Kette funkelt kurz auf als das Mondlicht auf diese scheint. Graue Wolken ziehen auf. Es wird alles dunkler, es beginnt zu regnen als ob der Himmel um sie trauern würden...
Es sind Raben zu hören sie krähen laut auf. Nichts geschieht, einfach nichts...

Off: (keine erklärung)
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"Autor"  
Nutzer: Thane
Status: Profiuser
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Registriert seit: 04.12.2002
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geschrieben am: 05.12.2002    um 07:36 Uhr   
Die Nacht bereitet bereits ihr Gehen vor, als eine hochgewachsene Gestalt in grauem Mantel zwischen den Bäumen auftaucht. Die stahlblauen Augen inmitten des selbst für einen Elben sehr blassen Gesichts, verdunkelt durch den Schatten der Kapuze, betrachten lange das Bild, welches sich ihnen bietet.
Der Elb nickt, indem er sich in Bewegung setzt und auf die Tote zugeht, um sich alsbald neben ihr auf den Waldboden zu knien. Während sich seine schlanke Hand nach ihr ausstreckt, um ihr die Augen zu schließen, kommt einer der Raben aus den Wipfeln der Bäume hervor, und landet ihm direkt gegenüber, nur wenige Meter entfernt. Das Tier legt den Kopf leicht schief, und sieht dem Elben direkt in die Augen. Dieser zieht nach Momenten des Blickwechsels die Hand wieder zurück, ohne Cindy berührt zu haben.
Lange Zeit sehen Rabe und Elb einander an, ohne dass auch nur ein gesprochenes Wort zu vernehmen ist, und dennoch kann man denken, dass ein Gespräch zwischen ihnen stattfindet.
Einem Nachtschatten gleich schwingt sich der pechschwarze Vogel endlich wieder in die Luft, und verschwindet in den Bäumen. Der Elb sieht ihm nicht nach, sein Blick verweilt weiter an der Stelle, wo das Tier sich befand. War vorher in seinem Gesicht wenigstens andeutungsweise Leben zu sehen, ist jetzt keinerlei Gefühl darin, einer Maske gleich.
Langsam findet sein Blick wieder zu Cindy, in ihre starr blickenden Augen, dann erhebt er sich wieder. Beinahe lautlos und in fließender Bewegung geht er zurück in den Wald, und ein Lächeln kommt auf. Ein Lächeln ohne Grund, ohne Mitgefühl, oder gar Mitleid.
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