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Der einsame Engel

Nutzer: _Axes_
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Registriert seit: 18.05.2002
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geschrieben am: 01.12.2002    um 17:57 Uhr   
In seiner violetten Lichtkugel schwebt er auf eine kleine weit entfernte Lichtung. Keiner ist bei ihm. Keiner der ihn auch nur im geringsten leiden kann. Keiner der ihn hasst. Einfach niemand will irgendwas mit ihm zu tun haben.

Seine geliebte Fin hat ihn immer abgewiesen und scheint es auch heute noch zu tun. Er gab Fin auf und besuchte die Wesen auf der Lichtung. Auch auf dieser verliebte er sich. Seine Angebetete war nun ein Wesen namens Rynn welche erst nur mit ihm spielte und sich dann in jemanden verliebte, den weder sie noch er kannte. Zu guter letzt verliebte sich der kleine Engel in einen Menschen. Diesen wählte er zu seinem Schützling aber sie musste/wollte jemanden suchen, von dem sie nicht im geringsten etwas wusste. Dann gab es auch eine Elfe die ihn liebte er aber nur mit ihr spielte und eine Person die sich ebenfalls in ihn verliebte aber alles zerstörte weil er Rynn liebte.

Zum heutigen Tage hin hat sich etwas eingestanden. Er soll wahrscheinlich niemals jemanden finden der ihn liebt und den er lieben kann. Sein Leben soll wohl die Ewigkeit andauern, jedoch in Einsamkeit. Die Wesen die er liebte wollten ihn nicht. Die Wesen die ihn liebten wollte er nicht.

Ihm ist anzusehen, dass er am Rande der Verzweiflung steht.
Sollte er überhaupt existieren? Er weiß es nicht. Niemand scheint ihm diese Frage beantworten zu können. Niemand!
Geändert am 01.12.2002 um 18:36 Uhr von _Axes_
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Nutzer: MaryGable
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Registriert seit: 26.11.2002
Anzahl Nachrichten: 9

geschrieben am: 01.12.2002    um 18:15 Uhr   
kommt zu der lichtung und schaut aus rot-braunen Augen zu axes, ein leichtes lächeln liegt auf ihren gesicht. er soll nicht traurig sein, sie ist so glücklich das er sie zum schützling ausgesucht hat, etwas besseres konnte ihr nicht passieren, wirft ihn ein aufmunternden Blick zu

~Wenn du wieder lachst, verspreche ich dir, dass ich nie wieder von den Wolken springe...~

leise und sanft in seinen gedanken ertönt

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Nutzer: Sere_Chan
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Registriert seit: 27.07.2002
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geschrieben am: 01.12.2002    um 19:15 Uhr   
Schimmernd nähert sich ein weiteres Objekt in Kugelform dem allseits bekannten und beliebten Schauplatzes einer Lichtung, auch wenn jene im herbstlichen Wandel zu ruhen scheint, der Zeit des Sterbens. Wärmer und um einge Stufen das Licht übertreffend strahlt jenes Licht, ein gewisses Wohlbefinden auslösen könnend in den Herzen,welches es mühelos zu erreichen scheint. Jene Lichtung erreicht setzt sich jenes schimmernde Licht, ein wundervolles Farbenspektrum bietend, auf ein niedersegelndes Blatt, bis es den Boden zu berühren scheint.

Eine leise, angenehme Stimme - traumhaft verzerrt - scheint von dort zu stammen ,ein wunderbar helles Kichern, dennoch verbunden mit einem unterschwelligen Murren, gleichend einem Kind wenn es seinen Luftballon aus Versehen losgelassen hat und dieser auf und davon fliegt.

Erst bei näherem Betrachten wird man ein kleines - wirklich kleines - Wesen erkennen, kaum größer als 2 cm und dennoch scheint es fein proportioniert zu sein. Das Haar schimmernd wie der wolkenlose Himmel im Sommer, lang hinabhängend und am Ende der langen Pracht wird jene durch ein strahlendes Band ,aus Licht geformt ,gehalten. Ein paar Haare fallen kunstvoll aus dem Band heraus und zieren das Gesicht des fremdartigen , feenähnlichen Wesens. Und dennoch scheint es keine Fee zu sein, obwohl dieses kleine Geschöpf ebenso Flügel zu tragen scheint, jene aber einem Gefieder gleichend in der Farbe des dunklen Nachthimmels.

Auch keinen weiteren Augenaufschlag verlierend blickt das kleine Wesen auf, die beiden fremden erspähend aus wunderlich schimmernden Augensternen gezeichnet von dem Farbton der Wolken kurz vor einem Gewitter. Lebenslustig wirkt das kleine Wesen, als es einige Centimeter aufzuflattern weiß, ein sachtes Blinzeln entgegnend, als habe sie nicht erwartet, dass sie bei ihrem Spiel gestört werden würde. Dennoch wirkt sie selbst nicht erzürnt, sondern fröhlich, gar mehr als das, eher überrascht, dass sie noch so etwas wie andere Wesen antreffen kann.

Anständig und von ruhiger Hand geführt falten sich ihre Finger vor ihrem Körper in einander, in der Luft verharrend, selbst dem Winde trotzdend, als würde er ihr Freund und nicht Feind sein. Im Grunde genommen scheint das Wesen selbst mit der Natur zu sein ,als gegen jene, im Einklang mag man fast zu sagen pflegen.

Das strahlend helle Licht ,welches sie um sich herum trägt, wird die Sicht auf ihre Kleidungsstücke erheblich beeinträchtigen, doch es wird mit einem scharfen ,geschulten Auge möglich sein etwas zu erkennen. Gewandet ist das jung - ob der Größe - anmutende Wesen in Farbenspiele aus sanftem rosé, purpur und blau gesponnen. Verwoben von einem Künstler, der es vermag mit Lichtstrahlen zu nähen. Zarte kleine Schuhe zieren ihre gebrechlichen Füße, welche den Boden nicht mehr zu berühren scheinen


Hallo!

ertönt nun passend zu diesem traumhaften Anblick dieses Wesens eine Stimme die nur aus der Traumwelt stammen kann, aus einem Reich weiter fort als man es sich wünschen mag und so verharrt das kleine Wesen, den Kopf seitlich neigend, gar grüßend oder nur um ihrer selbst Willen...


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