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geschrieben am: 01.12.2002 um 19:15 Uhr
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Schimmernd nähert sich ein weiteres Objekt in Kugelform dem allseits bekannten und beliebten Schauplatzes einer Lichtung, auch wenn jene im herbstlichen Wandel zu ruhen scheint, der Zeit des Sterbens. Wärmer und um einge Stufen das Licht übertreffend strahlt jenes Licht, ein gewisses Wohlbefinden auslösen könnend in den Herzen,welches es mühelos zu erreichen scheint. Jene Lichtung erreicht setzt sich jenes schimmernde Licht, ein wundervolles Farbenspektrum bietend, auf ein niedersegelndes Blatt, bis es den Boden zu berühren scheint.
Eine leise, angenehme Stimme - traumhaft verzerrt - scheint von dort zu stammen ,ein wunderbar helles Kichern, dennoch verbunden mit einem unterschwelligen Murren, gleichend einem Kind wenn es seinen Luftballon aus Versehen losgelassen hat und dieser auf und davon fliegt.
Erst bei näherem Betrachten wird man ein kleines - wirklich kleines - Wesen erkennen, kaum größer als 2 cm und dennoch scheint es fein proportioniert zu sein. Das Haar schimmernd wie der wolkenlose Himmel im Sommer, lang hinabhängend und am Ende der langen Pracht wird jene durch ein strahlendes Band ,aus Licht geformt ,gehalten. Ein paar Haare fallen kunstvoll aus dem Band heraus und zieren das Gesicht des fremdartigen , feenähnlichen Wesens. Und dennoch scheint es keine Fee zu sein, obwohl dieses kleine Geschöpf ebenso Flügel zu tragen scheint, jene aber einem Gefieder gleichend in der Farbe des dunklen Nachthimmels.
Auch keinen weiteren Augenaufschlag verlierend blickt das kleine Wesen auf, die beiden fremden erspähend aus wunderlich schimmernden Augensternen gezeichnet von dem Farbton der Wolken kurz vor einem Gewitter. Lebenslustig wirkt das kleine Wesen, als es einige Centimeter aufzuflattern weiß, ein sachtes Blinzeln entgegnend, als habe sie nicht erwartet, dass sie bei ihrem Spiel gestört werden würde. Dennoch wirkt sie selbst nicht erzürnt, sondern fröhlich, gar mehr als das, eher überrascht, dass sie noch so etwas wie andere Wesen antreffen kann.
Anständig und von ruhiger Hand geführt falten sich ihre Finger vor ihrem Körper in einander, in der Luft verharrend, selbst dem Winde trotzdend, als würde er ihr Freund und nicht Feind sein. Im Grunde genommen scheint das Wesen selbst mit der Natur zu sein ,als gegen jene, im Einklang mag man fast zu sagen pflegen.
Das strahlend helle Licht ,welches sie um sich herum trägt, wird die Sicht auf ihre Kleidungsstücke erheblich beeinträchtigen, doch es wird mit einem scharfen ,geschulten Auge möglich sein etwas zu erkennen. Gewandet ist das jung - ob der Größe - anmutende Wesen in Farbenspiele aus sanftem rosé, purpur und blau gesponnen. Verwoben von einem Künstler, der es vermag mit Lichtstrahlen zu nähen. Zarte kleine Schuhe zieren ihre gebrechlichen Füße, welche den Boden nicht mehr zu berühren scheinen
Hallo!
ertönt nun passend zu diesem traumhaften Anblick dieses Wesens eine Stimme die nur aus der Traumwelt stammen kann, aus einem Reich weiter fort als man es sich wünschen mag und so verharrt das kleine Wesen, den Kopf seitlich neigend, gar grüßend oder nur um ihrer selbst Willen...
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