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Die Schwestern

Nutzer: GutUndBoese
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geschrieben am: 30.05.2003    um 16:24 Uhr   
-Die Schöne und das Biest-



...Versiegelt und weggesperrt wurden die Bücher, welche von dem Unheil früherer
Jahrzehnte berichteten, so hang Furcht eiserne Schlösser vor die Lippen der
wenigen Wissenden und liess sie das grausame Geheimnis mit in den Tod nehmen.
Jahrzehnte, gar Jahrhunderte strichen vorüber... Sommer kamen und gingen,
gleich den Kriegen, Hungersnöten, Armut, Hass, Neid und Begehren. Und ein jedes
mal waren schnell Schuldige gefunden worden, obgleich sie nur sommerrotes Haar
besaßen oder in jungfräulicher Unschuld Kranken Heilung brachten... verbrannt
wurden sie alle. Törichte Menschen... denn sie hatten alle Vergessen...


Geboren eine Schönheit
Mit Schlangenzungenmacht
Gegeben ward ihr ein Geleit
Auf Hass und Mord bedacht

Sie gingen über Erdenboden
Hinterliessen Tod und Schmerz
Seelen, die sie mit sich zogen
Ohne Gewissen, gar ohne Herz

Verbannt in Landen ohne Winde
Aus kaltem Fels und Stein
Auf dass sie niemand finde
Und trage heim die alte Pein



... sehr wohl waren die Bücher vergessen worden, welche von den Schwestern
erzählten, doch gewiss wurde jenes Wissen nicht vernichtet. Wahrlich... es war
nur eine Frage von Zeit bis das Schicksal jene verstaubten Seiten in die Hände
eines Auserwählten fallen lassen würde.
Und schon hörte man die toten Winde flüstern: Die Wiedergeburt der Seelenfänger
ist nahe...


Geändert am 30.05.2003 um 16:30 Uhr von GutUndBoese
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Nutzer: Yutaka
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geschrieben am: 30.05.2003    um 17:34 Uhr   
Mund offensteht nach dem lesen des Textes (und nachtürlich auch nach ansehen des Bildes aber hauptsächlich is der Text dran schuld) .... versucht verzweifelt Mund wieder zu zu machen

Ich kann nur sagen... Solche Dinge (den Inhalt des Textes meint, nichts anderes) liebe ich... ganz ehrlich nimmt man das ironisch dann haben wir Yu's Meinung dazu, nich ironisch die Meinung des Players

Yutaka
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Nutzer: GutUndBoese
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geschrieben am: 30.05.2003    um 18:03 Uhr   
Wieder war es der wind der ahnend tote laute wisperte, sie demjenigen zu bringen, welcher sich imstande fühlt das zu befreien, was unter Angst und Furcht in kalten Stein gefercht wurde. Denn tief verborgen zwischen eiserner Kälte, welche dem Herzen jener dunklen Kreatur glich, regten sich die Körper der Schwestern um erneut zum Leben zu erwachen. Ein steinerner Berg inmitten des Ödlandes ward seit Jahrzehnten das eiserne Gefängnis der Kreaturen, welche sich mehr und mehr nach den Seelen Unschuldiger sehnten. Das Buch... das Buch Graien... es ward für sie der Schlüssel in die Freiheit. Immer und immer wieder trug der Wind das Verlangen mit sich jenes Buch zu finden, es bemächtigte sich der Willenlosen, sowie den Willensstarken, er machte keinen Halt vor Mauern aus festem Stein, umschlängelte die Bäume des Waldes um sich am Ende in das Gedächtnis der Auserwählten zu nisten. Galataya... der Name der Schönen, bestückt mit der Fähigkeit einer züngelnden Schlange, allein mit ihren Worten Zwietracht zu spalten und den alleinigen Geist in den Wahnsinn zu treiben. Balataya... der Name jenes dunklen Wesens, nicht minder schön als ihre Schwester, doch was sie mit Worten vermag, gelingt ihr einzig durch hasserfülltes Handeln und einem Blick grausamer als des Todes blasses Antlitz...

~was hält dich noch hier? Such ...such....such... such das Buch Graien... und befreie was zu Unrecht eingesperrt wurde~
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Nutzer: Yutaka
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geschrieben am: 30.05.2003    um 18:39 Uhr   
nimmt mal an, er ist gemeint... sodenn sollte er wirklich gemeint sein macht er sich auf die suche nach dem Buch. Die Gute Seite in ihm unterdrückt er... Er tut was ihm befohlen wird, von wem auch immer, hauptsache sein Gebieter ist etwas böses...
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Nutzer: Kyrista
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geschrieben am: 30.05.2003    um 18:48 Uhr   
ein kühler Nordwind gibt Kunde über die Anwesenheit einer fremden Macht, Form- und Gestaltlos, verborgen im Schatten der schwarzen Rosen, lediglich um zu beobachten. Interessant ist, was sich ihr bietet allemal, so wird sie verharren und abwarten, was die Zeit wohl bringen mag...
Geändert am 30.05.2003 um 19:56 Uhr von Kyrista
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Nutzer: Chrysayth
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geschrieben am: 30.05.2003    um 19:02 Uhr   
Ein kühles schmunzlen legte sich auf ihre verborgen Lippen, was war dies nur. Sie spürte etwas fremdes, verlockendes was ihre Interesse geweckt hatte. So schien sie ausschau zu halten nach jenem was dort draußen war. Ihr körper war in Dunkelheit gehüllt, welche sie nur noch selten in letzter zeit verließ und sscheint schien sie auszuharren, sie hatte alle Zeit der welt.
Geändert am 30.05.2003 um 19:27 Uhr von Chrysayth
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Nutzer: Balataya
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geschrieben am: 01.06.2003    um 18:21 Uhr   
"Die Zeit ist reif!..Sucht!...Sucht Kinder der Dunkelheit..Kinder der Schatten!!!" immer lauter, verlangender und drängender hallen ihre Worte in den Winden, von ihnen getragen zu jenen die hören sollen, die sich auf die suche begeben sollen. Fast zu einen Befehl sind sie geworden, die anfangs bittenden Worte. Jenen geltend die sich als würdig erachten, jenen die den Mut besitzen und jenen die mächtig genug sind das Buch Graien zu finden und sich seiner alten Macht zu bedienen, sie zu beherrschen und für die Schwestern einzusetzen.
"SUCHT!" noch einmal hallt der Ruf donnernd über Steppen, Wiesen und den Wald, alle sollten ihn wahrnehmen....als Aufruf, ihnen den Schwestern, ihrem Willen zu folgen, oder als Warnung sich ihnen nicht in den Weg zu stellen

Geändert am 01.06.2003 um 18:23 Uhr von Balataya
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Nutzer: Galataya
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geschrieben am: 01.06.2003    um 18:26 Uhr   
es war der Ruf der Dunklen gewesen, welcher donnernd auf jeder Ebene zu hören war, doch mischte sich nunmehr ein blasses Bild darunter... die Gestalt Galatayas. Es war ein Anblick gleich wie auf gehauenen Stein, nicht minder kalt und abweisend als jene Frauengestalt regungslos in den Gedanken der Fähigen erschien. Nebeldunst verschleierte die Schöne , verwehrte den letzten Einblick auf ihre Gestalt, doch ward das Zeichen, welches sie gab eindeutig zu erkennen. Ein Wink nur... ein zarter Fingerdeut... ein Richtungsweiser... als sie in aller Langsamkeit den kraenklich fahlen Arm erhob und ihr klarer Blick jenem beschwerlichen Wege folgte. ~Folgt ihm...Folgt ihm...~
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Nutzer: Yutaka
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geschrieben am: 03.06.2003    um 16:14 Uhr   
Er sucht und sucht und sucht, doch dann fällt ihm was ein... Ein Kleiner Besuch im Schattenreich und im Reich der Schatten dürfte nicht schaden. So entschwindet er zuerst in das Reich wo sich nicht mal die hintrauen die dort eigentlich daheim sind, ins reich der Schatten. Dort holt er sich Verstärkung. Dämonen, sehr viele Dämonen sucht er sich dort heraus und nimmt sie in sich auf. Seine Macht wird somit nur größer. Dann entschwindet er ins Schattenreich und sucht alle Lich's zusammen und nimmt auch diese in sich auf.
Gleich nachdem er dies erledigt hat sucht er weiter, doch zuvor lässt er die Lich und die Dämonen frei und ihm helfen... Sollte einer irgendwann das Buch finden kommt er zu Yutaka zurück (der natürlich auch sucht) und gibt es ihm... (aber erstmal warten ob das Buch überhaupt einer der Dämonen oder Lich findet) Das würde heißen für ihn suchen 14 ihm fremde Wesen das Buch und er selbst...
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Nutzer: Gast_Tuncay
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geschrieben am: 03.06.2003    um 21:11 Uhr   
Der Soldat der Schwarzen Magie erscheint weit oben am Himmel und blickt zu Yutaka und seiner Mannschaft, die vergeblich das Buch suchen Ihr jämmerlichen Narren... Das Buch Graien werdet ihr niemals finden! Er fliegt einmal um die Welt ohne auch nur einen kleinen Punkt zu vergessen. Die Suche scheint vergebens doch er entdeckt etwas irgendwo unter Stein vergraben... Mithilfe seiner Magie wird der Gegenstand von ihm geborgen und zu ihm hoch getragen. Das was gewisse Andere vergebens suchen, befindet sich nun in meinen Händen. kurz laut auflacht Na dann werd ich mich mal auf den Weg machen... er fliegt zu dem Ort zurück wo er von dem Buch erfuhr, zumindest, dass jenes gesucht wird/wurde. Er blickt um sich, in der Hoffnung, jemanden oder etwas zu entdecken was ihm helfen könnte die Beiden Schwestern zu finden. Als er niemanden erblickt, der dies tun würde, verlässt er sich auf seinen Instinkt und fliegt zu der Stelle wo die Beiden ursprünglich gefangen wurden. Wo die Beiden verbannt wurden
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Nutzer: GutUndBoese
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geschrieben am: 04.06.2003    um 19:11 Uhr   
die jüngsten Ereignisse bleiben den Schwestern nicht verborgen, natürlich, denn wie lange harren sie schon der Befreiung?...wie lange schon warten sie darauf endlich wieder ihrem Handwerk nachgehen zu können? Sie zählten die Minuten, die Sekunden, immer im ungewissen wie viel zeit wirklich vergangen war, ob tag oder Nacht war, ohne Möglichkeit die Aussenwelt zu erreichen, bis zu jenem tag, an dem ihre ihnen gegebenen Fähigkeiten sie zu höherem fähig machten, so reifte die zeit die sie hatten, in der sie in ihrem steinigen Gefängnis hockten, immer auf Befreiung hoffend mit dem unendlichen durst wieder zu töten.
Sollte ihr Wunsch nun endlich in Erfüllung gehen?..sollte sich jemand gefunden haben, der ihren ruf vernommen hatte und ihm folgte, jemand der fähig ist die macht des Buches Graien zu nutzen, das Ritual durch das sie eingesperrt wurden nichtig zu machen und sie befreite?
Könnten die Schwestern es in ihrem dunklen Gefängnis würden sie wohl lächeln, doch so… bleiben ihre Züge starr bis zu dem tage an dem sie jemand aus ihrem schlaf erweckt.
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Nutzer: Gast_Tuncay
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geschrieben am: 16.06.2003    um 13:37 Uhr   
Der Soldat lässt mehrere große Edelsteine und Kerzen erscheinen. Die Kerzen wirft er hoch in die Luft, und als diese wieder zum Boden zurückkehren stellen sie sich von allein auf und entzünden sich. Ein Achteck bildet sich durch die Aufreihung der acht Kerzen. Vier Steine werden zwischen die Kerzen gelegt und bilden ein Quadrat. Er selbst befindet sich zu der Zeit noch im Mittelpunkt des Gebildes. Kurz blickt er auf das noch geschlossene Buch lässt dann einen nicht gerade kleinen Rubin an seiner Stelle erscheinen. Selbst verschwindet er und erscheint außerhalb des Gebildes wieder. Zwölf Saphire legt er um die Kerzen, alle samt an den äußeren Rand des Gebildes. Sechs Diamanten platziert er im Inneren des Gebildes im gleichem Abstand voneinander vor den Kerzen. Dann öffnet er das Buch Graien. Seine rechte Hand legt er auf das Buch und spricht dann mit etwas erhobener Stimme: Die Mächte der Ewigkeit, des Todes und des Lebens, des Schmerzes und der Freude, des Hasses und der Liebe mögen hier zusammen kommen und die hier Gefangenen freigeben... das Gebilde wird zu einer gewaltigen Lichtsäule, sowohl aus weißem, als auch aus schwarzem Licht ... Wer die Gefangenen hier an dieser Stelle versucht ein zu schließen, schließe nicht sie sondern sich hier ein! Wer es wagt den Ort zu betreten, sterbe auf der Stelle, denn dieser Bann tötet alles was sich dem Ort nähert, außer den, der den Bann sprach und den ehemaligen Gefangenen! Die Seiten, die den Seelen der Schwestern entgegengesetzt sind werden der Ort ihrer Erscheinung. Balataya, die Böse, erscheint im weißen Licht, Galataya, die Gute, im schwarzen (wenn alles glatt läuft)
Geändert am 19.06.2003 um 15:18 Uhr von Tuncay
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Nutzer: GutUndBoese
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geschrieben am: 02.07.2003    um 17:07 Uhr   
Kurz weilte der blick auf dem verblassenden Ritualplatz, die gute der Schwestern reckte ihr fahles Antlitz in das grelle sonnenlicht, nach langer zeit, die wie eine Ewigkeit erschien, die sie in ihrem steinernen Gefängnis verbracht haben, da sie endlich befreit sind, ihre Aufgabe zu erfüllen, ihrem Verlangen nachgeben zu können.
Eine weile später gesellen sich zu dem Augenpaar der Guten die boshaft funkelnden Augen der Bösen.
Sie wenden den blick dem nord-östlichen Horizont zu, die Richtung in der der Wald liegt, an dem sich Kreaturen befinden, Kreaturen mit Seelen.
Nervös raschelt die Böse mit den Schwingen als sie sich auf den weg machen, voller Erwartung, sich fragend wer dort weilt, wem sie begegnen werden; ihrer Ankündigung, die manche wohl als Drohung aufgefasst haben mögen, nach zu kommen, sie zu bewahrheiten.

So trägt der Wind die Kunde mit sich, dass die Schwestern auf dem weg sind.
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Nutzer: GutUndBoese
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geschrieben am: 16.05.2004    um 18:16 Uhr   
Vielleicht waren die Schwestern längst in Vergessenheit geraten, denn Zeit vermochte so vieles. Sie liess des Menschen Schmerzensleid verebben und beizeiten auch vergessen. Doch was man vor vielen Nächten gerufen hatte, war nicht so leicht zu streichen. Verdrängen konnte man den Gedanken an die Pest, die klebend endlich Freigang gefunden hatte – doch vergessen – nein... dazu war ein angtserfüllter Menschenleib nicht in der Lage...

Es ward kein bestimmter Weg, welchen die Schwestern in ihrem verfluchtem Zuge gewählt hatten. Zufall erkor ihnen aus, welche Pfade sich zu ihren Füßen legten und sich unter diesen ausbreiteten.

„Weißt du noch Schwester, die Kuhglotzer des jungen Blondschopfes, die so gestarrt hatten, um Gnade winselnd und dann mit einem Male tot... Weißt du noch liebste Schwester? Weißt du noch? Oder das Geschrei der Küchenmagd, jenes Weibes das erschlagen wurde von dem gierigen Lüstling, der Marionette, dessen Fäden du in der Hand hieltest? Wie er sie schlug und ihr die Unschuld raubte.. Hach, weißt du noch Schwester?“ die Gute der beiden hatte oft geschwärmt auf ihrem Wege, währenddes die Schlechte, die Dunkle, das Tier sich damit vergnügt hatte die Herzen der Kinder aus deren Leibern zu reißen und die Körper mit finstrem Lachen und Grollen an hohe Baumwipfel zu hängen. Die Menschen sollten sehen, was sie erschaffen und gerufen hatten in ihren stillen Kammern, geschürt auf Eiter und matschigem Angstfluch. „Seht her- das habt ihr erschaffen“ so ward der Ruf der Dunklen begleitet von eiskaltem Grinsen, als sie eines Tages einer sonnenblonden Jungfrau das Gekröse entriss und sich gierig auf den Kadaver stürzte, welcher zuvor noch pulsierend, warm und nach Hilfe schreiend um sich geschlagen hatte. Hilfe- die Menschheit war zu feige gewesen um vorzugehen, gegen etwas, das Unsterblich schien. Solange die Menschen sich fürchteten und ihre Gedanken nicht zügelten, würden sie weiter morden, sie- ja auch die Gute, die Hübsche, die Unschuldige.

So hatte es einige Zeit gebraucht bis sich der von Tod begleitete Weg der Schwestern dem Willen der beiden unterwarf. Sie hatten längst interessantere Wege eingeschlagen – hinfort von den Menschenhäusern, und den Morden die langweilig und monoton geworden sind.

Jetzt – ja endlich jetzt – da standen sie vor den hochgewachsenen Bäumen eines Waldes, eines jenen, welcher Heim für Wesen verschiedenster Art war und es genügte den Geschwistern nur ein einziger Blick der anderen, welcher tief ging, gar tiefer als es sich so manch einer wünschte, um die Gedanken der jeweils anderen zu verstehen. Mit einem gehässigen Grinsen begann die Dunkle, ihre gefiederten Flügel zu spreizen und sich vom Boden abzustoßen, als dann sie nur noch als schattiges Gebilde am Himmel zu erkennen war. Die Gute indess sandte ihrer Schwester noch einen sanft lächelnden Blick hinauf, gleichsam mit einem zärtlichen Gedanken, der das Haupt der Bösen sacht streichelte. Dann erst fiel auch die Erscheinung jener Lichtgestalt zusammen, wie frühlinghafter Morgentau, der nur noch vorsichtig mit kleinen Tropfen die umliegenden Gräser berührte und sich langsam in des Waldesinnere verzog.

Sie war da die Pest und hielt zusammen wie Pech und Schwefel...
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