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geschrieben am: 01.04.2003 um 22:34 Uhr
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i)setzt ihre Brille Marke "strenge Preofessorin" auf, holt raschelnderweise ihre Papiere hervor, hustet kurz, blickt auf, sieht auf die Blätter, klopft sie auf dem Tisch in Form, hustet noch einmal und beginnt dann zu sprechen
Nachdem ich ein ein langes, interessantes Gespräch mit einer anderen Wäldlerin geführt habe und wir diverse Probleme feststellen mußten, folgt hier ein kurzer Aufruf: der Schlüssel zu allem liegt bei einer simplen Konsequenz:
Holt mehr Männer in den Wald!
Um am Anfang zu beginnen. Wie wir feststellen mußten , herrscht ein Ungleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Chars. Die letzteren überwiegen die ersteren (Prozentangaben sind nicht vorhanden, bewegen sich aber nach Schätzungen etwa im Bereich 60 zu 40). Zu sehen ist diese Tatsache allein daran, dass man jeden Tag zumindest ein offenes Sep mit einem einsamen Mägdelein (Originalton A.) darin finden kann. Daraus ergeben sich einige Konsequenzen, wie etwa die sogenannte "Haremsbildung". Dabei schart ein männlicher Char 2 bis 10 (in Ausnahmefällen, wie etwa einem langen Wälderleben oder extremer Kontaktfreudigkeit, auch mehr) weibliche Charas um sich, die von nun an seinen sogenannten Harem bilden. Sinn und Zweck eines Harems sind uns nicht bekannt, könnten sich aber im Bereich der zwischenmenschlichen Kontakte bewegen. Dies ist klar zu unterscheiden von dem Gebaren vieler weiblicher Chars (im Folgenden mit wC abgekürzt), möglichst viele Gefährten nacheinander zu finden (uns sind Fälle von bis zu 20 Gefährten im Laufe weniger Monate bekannt). Andererseits wird die Haremsproblematik verschärft von dem Verhalten vieler wC, sich in möglichst vielen Harems zu tummeln. Zwar ist die Population im Prinzip nicht begrenzt, jedoch nimmt die Intensität, mit der sich der männliche Haremsbesitzer (auch Pascha genannt) um seine Gespielinnen kümmern kann, mit jedem weiteren Mitglied ab. Falls es mehr Männer im Wald gäbe, würde sich zumindest diese Problematik entschärfen.
Zweiter Punkt: "böse" Charas sind zumeist männliche Chars. Leider sind die meisten "Bösen" jedoch allenfalls "nicht so nett". Um das zu betonen und diesen weit verbreiteten Irrtum aufzuklären: um böse zu sein, reicht es NICHT, mit der schwarzen Kapuze über den Kopf gezogen und rotglühend funkelnden Augen sowie verschränkten Armen einsam an einem Baumstamm am Rande der Lichtung gelehnt zu stehen oder Staubfänger in einem einsamen Winkel der Taverne zu spielen. Wirklich böse sind die wenigsten. Wenn es mehr Männer gäbe, würden sich auch sicher mehr "Böse" darin finden, was im besten Fall etwas mehr Konkurrenzkampf fördern würde, womit sich die halbbösen Chars entweder dazu durchringen würden, von den Meistern ihres Faches zu lernen oder aber einfach die schwierige Kunst der Dunkelheit aufzugeben und sich einzugestehen, dass sie in Wirklichkeit doch ganz liebe Kerle sind, die nur zufällig schwarz gekleidet sind. Im schlechtesten Falle gäbe es mehr Pseudoböse. Aber auch das würde der Wald verkraften.
Außerdem könnte sich unter Umständen auch einfach die Erkenntnis durchsetzen, dass RPG aus mehr als der Suche nach einem geeigneten Gefährten bestehen kann. Natürlich ist es schön, wenn ein Char irgendwann jemanden findet, den er/sie liebt. Das Spielen auf diesen Aspekt zu beschränken, könnte unter Umständen jedoch den Verzicht auf andere wesentliche Teile bedeuten. Auch das Kämpfen- oft ein unausweichlicher Teil- muss entgegen anderslautender Meinungen nicht den Lebensinhalt eines Chars bedeuten.
Natürlich birgt es nicht nur positive Apekte in sich, mehr männliche Chars im Wald zu haben. Das oftmals gezeigte Gebaren vieler Männer, in den Frauen lediglich Sexualobjekte zu sehen, könnte sich verschärfen (nun ja, hier stellt sich die Frage, ob das nicht sogar teilweise gewünscht werden könnte von der Gegenseite *räusper*). Dem könnte zwar damit begegnet werden, dass nicht mehr alle wC wunderschön sind und perfekt geformte Kurven haben, aber das würde hier zu weit führen räuspert sich, denkt, dass ihre Zeit begrenzt ist, verweist auf den Beitrag einer anderen Doktorandin mit dem Titel "Gibt es eigentlich....." und fährt fort
Abschließend möchte ich betonen, dass ich für Prügel aller Art gerne zur Verfügung stehe, Lob werde ich gerne an die andere Wäldlerin knuddelt dabei das Schnucki weiterleiten.
packt hiermit die Papiere wieder in den Aktenkoffer, klappt diesen zu, nimmt die Brille ab und packt sie ins Etui, verneigt sich kurz und verläßt den Raum wieder
(und um Himmels Wissen.. nehmt das hier bloß nicht zu ernst lach sowas entwickelt sich aus zuviel Zeit und zuviel Off..) |
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