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Rollenspiel

Nutzer: XarellaMijou
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geschrieben am: 04.04.2002    um 06:36 Uhr   
Der Wind spielt mit den Kronen der Bäume, als die junge Frau - oder sollte man besser sagen das das junge Mädchen? - einen einsamen lang nicht mehr beschrittenen Pfad entlang schlendert, der dennoch nicht von der Natur verschlungen wurde. Sie streicht sich eine Strähne ihres dunklen Haares aus dem Gesicht, die der Wind ihr sorgfältig dorthin legte und sieht sich um. Die Welt schlummert noch friedlich unter dem Schleier der Morgendämmerung und es scheint still...kein Vogel singt, nichts...Einzig das Rauschen eines Baches oder Flusses dringt von weit her, getragen von den Schwingen des Windes zu ihr....schliesslich tritt sie auf eine Lichtung...irgendwie fremd und doch ein wenig bekannt...zögerlich verläßt sie den Pfad und setzt sich auf einen alten Baumstamm...


(wer will darf gern fortsetzen)



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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 04.04.2002    um 12:05 Uhr   
Nach schier unendlich währenden Momenten vermischt sich mit dem fernen Rauschen des Baches ein weiteres Geräusch, langsam immer deutlicher sich von jenem abscheidend... Ein rhythmisches Geräusch von gleichsam natürlicher Schönheit wie auch ein Zeugnis von Kraft, das leise Stampfen nahender Pferdehufe auf einem der Waldespfade in naher Ferne...

Die Strahlen der aufgehenden Sonne werden vom Metall einer silbrig glänzenden Rüstung reflektiert, hier und da aufblitzend, als die Reiterin auf ihrem weißen Hengst sich nähert. Sacht schmiegt sich der von Elfenhand gemachte dunkle samtseidene Umhang um ihre Schultern, vorn von einer schmalen silbernen Fibel gehalten. Das Schwert zu ihrer linken lugt im langsamen Ritt nur teilweise unter jenem Umhang hervor, was der jungen Frau mit den halblangen dunklen Haaren beinah eine edle Erscheinung verleiht, wären da nicht die Leinenhose und das einfache Hemd, die inzwischen recht abgenutzt, wenn auch noch nicht schäbig, erscheinen...

In Faszination liegt der verträumte Blick jener jungen Kriegerin, die das Wappen des Phoenix auf ihrer linken Brust und auf dem großen Schild, der am Sattel des Hengstes befestigt ist, trägt, auf den Schönheiten der Natur... Prächtige alte Bäume, wuchernde Hecken und hier und dort ein paar Schattengewächse und Flechten rahmen ihren Weg an diesem frühen Morgen... Auch sie genießt die Stille, die so selten in letzter Zeit in diesem Walde herrscht...


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Nutzer: XarellaMijou
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geschrieben am: 04.04.2002    um 16:53 Uhr   
Sanft streichelt ihr Blick die friedliche erwachende Natur, deren Schönheit ihre Sinne zu verzaubern vermögen. Fast scheint sie schon ein wenig in Träumen und Gedanken versunken, als der Wind aus der Ferne leise Geräuche zu ihr trägt. Sie wendet ihre Aufmerksamkeit für einen Moment lang den Geräuschen zu, doch als ihr Auge ihr noch nicht preis geben mag, ob und wer sich vielleicht nähern könnte, läßt sie dieses wieder in die nahe Umgebung gleiten. Inzwischen haben auch die Vögel einen Gesang angestimmt. Sie lauscht diesem und schliesst die Augen, um den lieblichen Klang auf sich wirken zu lassen und lehnt sich zurück. Ihre schlanken Hände legt sie auf den Rand des Baumstammes und stimmt nach einer Weile ein in den Gesang der Vögel. Das Rauschen des Baches unterstützt ihre Stimme.
So verharrt sie und wartet, wer sich denn nähern möge...
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Nutzer: Gast_Paccy
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geschrieben am: 04.04.2002    um 18:01 Uhr   
Die junge Frau wartet darauf, daß der anmutig erscheinende Reiter näherkommt. Aus der Ferne läßt sich bereits erahnen, daß es sich um eine Frau handelt.
Doch wie kann das sein? Fürst Gregor, der Besitzer dieser Wälder, verabscheut Kriegerinnen, weil seine jüngere Schwester bei der Niederschlagung einer Revolte durch Frauenhand verstarb.
Folglich muß die Reiterin auf der Durchreise sein. Doch was führt sie im Schilde?
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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 04.04.2002    um 19:12 Uhr   
Nahe des Baches heißt die junge Frau ihren Hengst zu stehen...

Komm Tamaron, lass uns ein wenig Wasser trinken... spricht sie mit leiser, sachter Stimme, unwissend, dass jene beiden anderen in einiger Distanz zugegen sind und um ihre Anwesenheit wissen...

Langsam tritt sie an den Bach heran und geht dort in die Hocke um sich an dem frischen klaren Wasser zu laben, von jenem mit einer Hand schöpfend, während der kräftige Schimmel ebenfalls seinen Durst nach dem langen Ritt zu stillen beginnt...

Als sie selbst genug getrunken hat, richtet sie sich langsam wieder auf und blickt sich in der stillen Umgebung um... Ein herrlicher Forst... flüstert sie leise, indes sie mit zwei Fingern wohl eher unbewusst über das Phoenixwappen auf der linken Brustseite der Rüstung streicht...

Eine ganze Weile bleibt sie stehen, blickt auf das munter fließende Wasser direkt vor sich, dann wartet sie, bis ihr Ross seinen Durst gestillt hat und streicht diesem alsdann sacht über den Hals... ..Nun mein Freund... Wollen wir weiter..? erklingt abermals leise ihre Stimme. Beinah scheint es, als spreche sie derart leise um den Frieden der Waldtiere nicht zu stören, als wisse sie, dass jene Stille all jenen gelte, die sie verdienten und die ohne sie nicht zu leben wüssten... Abermals blitzt das silbrige Metall im Sonnenlicht, als sie sich auf des Hengstes Rücken schwingt und im Begriff ist, ihren Weg den schmalen Pfad entlang fortzusetzen...


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Nutzer: XarellaMijou
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geschrieben am: 06.04.2002    um 17:29 Uhr   
Einen Moment lang sieht sie auf und sich um. So gewahrt sie recht bald die Gegenwart eines Fremden. Sie mustert diesen kurz, ehe sie einen leisen Gruß zu ihm spricht...Seid mir gerüßt, Fremder...tönt ihre Stimme, von Scheu durchzogen ihre Worte. Doch etwas sagt ihr, dass eben dieser nicht der einzige ist, der in der Nähe verweilt. So richtet sie sich auf und geht einige Schritte hinab in Richtung des Baches, dessen Rauschen den Weg in ihr Gehör fand. Und alsbald erkennt sie lichte die Gestalt der ihr so bekannten Phönixkriegerin, die sie Freundin ruft, und deren starkem Schimmel. Sie legt eine Hand über ihre Augen, um so das Sonnenlicht ein wenig abzuschirmen und tritt beiden entgegen...

Relaja, welche Freude, dich und Tamaron hier zu sehen. Ein erfreutes Lächeln zeichnet sich in ihren Zügen, als diese Worte in sehr ruhigem Tonfall ihre Lippen verlassen. Noch ein wenig näher tritt sie und streicht dem ihr bekannten Hengst über die Blesse. Sogleich richtet sie das Wort abermals an die Freundin Möchtet ihr beiden mir nicht ein wenig Gesellschaft leisten?....sie deutet zurück auf die kleine Lichtung, dessen Grün im Sonnenlichte erstrahlt und blickt zu der jungen Frau auf....harrend einer Antwort eben jener....

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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 06.04.2002    um 17:41 Uhr   
Überrascht zunächst ob der unerwarteten Anwesenheit jener vertrauten Gestalt, blickt sie zu eben jener nieder, ihrer gesprochenen Worte harrend und diese alsbald mit einem sachten Nicken zu bestätigen...

Nun, so es Dein Wunsch ist, Xarella... Nach diesen Worten lässt sie sich abermals aus dem Sattel gleiten, obschon sie gerade weiter ziehen wollte, fixiert mit ihren hoffenden beinah von einer Art eigenem Lichte erstrahlenden Augen den Blick der Freundin und neigt sodann ihr Haupt vor jener... Phoenix sei mit Dir an diesem herrlichen Tage... Und schon legt sich erneut ein Lächeln über die schmalen Lippen der Gerüsteten...

Kurzerhand ergreift sie die Zügel des weißen mit der einen, während ihre andre Hand sacht dessen Hals klopft... Sodenn, mein treuer Freund, so sollst Du doch ein wenig Rast noch halten...

So harrt sie aus um bald Xarella in die gewiesene Richtung zu folgen, hin zu jenem Orte der Stille und der Einsamkeit, der dennoch geräuschvoll und belebt von der umgebenden Natur inmitten jenes teils fremden Waldes seine Existenz beweist...


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Nutzer: XarellaMijou
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geschrieben am: 06.04.2002    um 18:04 Uhr   
sie deutet eine Verbeugung zu der Freundin an und nickt dann leicht. Noch immer sind ihre Lippen von dem Lächeln geziert, das dort vor wenigen Augenblicken seinen Platz bezog.

Ja, meine Freundin, nichts vermag mir eine größere Freude zu bereiten als diesen herrlichen Tag mit dir zu begehen...bestätigt sie die Worte der Gerüsteten und schreitet dann voraus zu dem gemütlichen Ort der Stille, dem lediglich Mutter Natur ein wenig Leben einzuhauchen vermag. Nach einem kurzen Marsch läßt sie sich auf das leuchtende Grün des Rasens gleiten und sieht der Freundin entgegen...
Geändert am 06.04.2002 um 19:16 Uhr von XarellaMijou
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Nutzer: Gaea
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geschrieben am: 28.04.2002    um 09:52 Uhr   
Leise ein Knacksen der Äste in den naheliegenden Schatten, ein Rascheln der Äste, auffällig in dieser stillen Harmonie nun auch leise das zierliche Lachen eines Kindes...fröhlich und verträumt...unschuldig und noch unerfahren die reine Seele, von deren Lippen dieses kindliche Kichern hervordringt...

Schließlich sondern sich auch einzelne Konturen der kleinen Gestalt in den Schatten ab, die jedoch noch völlig von den Blättern umhüllt zu sein scheinen, bis......

Ein kleines Mädchen von höchstens 4/5 Jahren mit einem Purzelbaum aus dem Gebüsch auf der freien Wiese zur Erscheinung tritt. Weinrote seidige Löckchen in den schon lang gewachsenen Haaren, die fast feurig in den morgentlichen Sonnenstrahlen schimmern. Doch wild und zerzaust sehen sie aus, ja niedlich wirken die einzelnen Blätter, die sich von den Gebüschen gelöst haben und nun vereinzelt in ihren Haaren zu erblicken sind...smaragd-türkies die großen Kinderaugen die mit reinem Blick umherwirbeln...sehr blass ist die zarte Haut die auf den jungen Zügen liegt. Auf ihrer Stirn, ungewöhnlich, ein schwarzes Pentagramm der weißen Magie, auf ihren Wangen freche Sommersprossen, die von Keckheit sprechen...

Hinter ihr fliegt ebensostürmisch, wie sie aus den Schatten purzelte, eine kleine weiße Eule, die verspielt auf ihrer Schulter aufsetzt, sich mit den Krallen im Umhang sichert und wild mit den Flügeln flattert...ein Herz und eine Seele, die scheinbar beide beginnen zu lachen...warum dieses Lachen plötzlich erklingt..es ist wohl nur die Fröhlichkeit des beisammenseins...um sich herum scheinen sie nichts zu bemerken, zu abgelenkt mit sich selbst geht das fröhliche Spiel der Beiden nun auf der Wiese weiter...
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Nutzer: Nylei
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geschrieben am: 30.04.2002    um 00:26 Uhr   
Hell funkelnde Augen blicken aus dem Gebüsch heraus und mustern die anwesenden im einzelnen sehr gründlich. Kein einziges Geräusch hat dieses Wesen gemacht, als es sich näherte. Auch ist nichts außer den funkelnden raubtieraugen zu erkennen, die sich umblicken.
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Nutzer: punkt37
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geschrieben am: 27.05.2002    um 19:05 Uhr   
Sehr vorsichtig, Pfote vor Pfote, kein Blättchen bewegt sich, schleicht das Raubtier langsam weiter bis zum Rand der Wiese.
Das kleine Mädchen schlägt einen weiteren Purzelbaum und landet genau dort an den Wiesenrand. Mit schreckensweiten Augen schaut es in die funkelnden Lichter des Raubtieres. Nach einer langen Schrecksekunde schreit das Mädchen vor Angst auf.
Geändert am 28.05.2002 um 12:10 Uhr von Punkt37

Geändert am 28.05.2002 um 12:11 Uhr von Punkt37

Geändert am 01.06.2002 um 16:31 Uhr von Punkt37

Geändert am 01.08.2002 um 14:33 Uhr von Punkt37
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Nutzer: punkt37
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geschrieben am: 17.06.2002    um 19:06 Uhr   
warum gehts hier nicht weiter? Sind die Ideen ausgegangen.?
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