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Suche nach einem Gott

Nutzer: Khorus
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geschrieben am: 04.04.2003    um 22:53 Uhr   
Eine, in einen schwarzen Umhang gehüllte Gestalt schreitet durch den Wald und erreicht die Ruinen eines Tempels aus längst vergangener Zeit. Dort bleibt die dunkle Gestalt stehen und sieht zu den Sternen. Während Blitze über den Himmel zucken sieht sich Khorus weiterhin auf der Ruine des Tempels eines längst nicht mehr verehrten Gottes um, er scheint zufrieden und doch verzweifelt.
Er fällt auf die Knie, in der Mitte der alten Ruine, zwischen den dunklen Mauern des Ehemalig vielleicht glanzvollen Temepls, umgeben von dichtem Wald und mit wildem Efeu und anderen Pflanzen überwuchert.
Er beginnt zu den Göttern dieses Waldes zu beten:

"Ich bin ein Wanderer ohne Heimat,
Ein Verstoßener und gejagter,
Jemand der so lange existierte
und wiedergeboren wurde, dass ich
nicht mehr weiß, wer oder was ich bin,
ich suche Leitung, ich suche einen Gott
der mit den Weg weist, egal ob gut oder
böse, da ich selbst nicht mehr weiß,
welcher Gesinnung ich angehöre,
Bitte! Erhört mich und leitet mich!"

Er bleibt weiter auf den Knieen in der Ruine sitzen und wartet, hat er so lange Zeit gehabt, so lange nach einem richtigen Platz gesucht so lange war er ohne Führung...

Er legt nun sein Schicksal in die Hand des Gottes, der ihn erhört, ihm antwortet, ob gut oder böse....
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Nutzer: Lynar
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Anzahl Nachrichten: 1

geschrieben am: 04.04.2003    um 23:14 Uhr   
Die Gestalt einer Frau deren Gesicht zur gäze von einem undursichtbarem schwarzen Seidenschleier verdeckt wird, deren Deckhaar hochgesteckt ist und das daruneterliegende bis zum Poo glat und schwarz herrbafällt, deren durchtrainierter schlanker Körper von einer ttenweißen Farbe geziert wird, die einen weißen Seidenschahl mit Goldstickerein um ihre brust gewickelt trägt, die einen langen rock aus dem gleichem Stoff trägt, deren Nabel von einem schwarzen Stein geziert wird, deren Aussehen dem einer göttin würdig sei, erscheint in der Nähe der Ruine, blickt zu der Gestalt der sie und die anderen Götter anrief. Ihre Stimme hallt in seinem Kopf wieder. Ihr sucht also einen leitenden Gott, kleines Wesen. Ich die Todesgöttin Lynar biete mich an euch in den Kreis meiner Huldiger aufzunehmen.
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Nutzer: krishna
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geschrieben am: 05.04.2003    um 12:09 Uhr   
Lasst euch nicht von einem Gott leiten...
sagt eine sanfte, warme Stimme von der anderen Seite und die junge Hirtin tritt aus dem Dickicht.
Ihr sucht Halt... ihr sucht euren Platz in der Welt...
aber das muß jeder tun, ein jeder für sich selbst.
Niemandem wird etwas geschenkt....und Götter sind nicht unfehlbar.
Sie tritt zu dem knienden Mann, in einer Hand den Hirtenstab, die andere legt sie sanft auf seine Schulter.
Fürchtet euch nicht. Eure Suche müßt ihr selbst beenden... doch ihr werdet euren Platz finden. Die wahre Kraft dazu findet ihr in euch.. nicht in einem Wesen, dem ihr euch versklavt, weil es sich einen Gott nennt.
Sanft blickt die junge Frau ihn an und in den nachtblauen, uralten Augen spiegelt sich das Universum... nur einen Moment, dann ist es wieder verschwunden.
Sie lächelt, liebevoll wie eine Mutter, dann dreht sie sich um und geht langsam weiter, zwischen den alten Mauern hindurch...
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