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geschrieben am: 05.04.2002 um 12:16 Uhr
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Erstmal vorweg: Dieser Text hier stammt leider nicht von mir, sondern ursprünglich aus irgendeinem Ultima-Online Forum, aus dem er dann von einem gewissen Markus in das Larp-Welt Forum kopiert wurde.
Naja, wie dem auch sei, der Text ist wirklich klasse und lustig und ihr müsst ihn umbedingt lesen, aber ihr dürft ihn auf keinen Fall ernst nehmen *g*!!!
Achja, zuvor muss natürlich gesagt werden, dass derBrad, von dem hier die Rede ist, keinesfalls etwas mit mir zu tun hat...*g*
Hier also die kopierte Version des Textes, viel Spaß:
Sorry an alle Damen hier, aber da dieses(zugegeben schon etwas angestaubte) Teil hier noch keiner mit einem Wort erwähnt hat und es einfach in keinem MMORPG oder RPG spiel fehlen DARF...
die original übersetzte Version von "Bräute im Rollenspiel"
Rollenspielende Frauen sind im Augenblick ein heiß diskutiertes Thema. Das waren sie schon seit die erste Generation der (männlichen) Rollenspieler alt genug war sich für Mädchen zu interessieren. Irgend jemand schaute damals in die Spielrunde und dachte: "Mann, ich wünschte ein paar Bräute würden mit uns rumhängen!" Auch die Spielehersteller bemerkten dies und dachten: "Mann, ich wünschte zweimal so viele Leute würden meine Spiele kaufen!"
Zwei verschiedene Strategien wurden entwickelt. Erstens: Füge Dinge in die Spiele ein, die den Bräuten gefallen. Zweitens: Entferne, was ihnen nicht gefällt.
Aber wenn Rollenspieler wirklich gewußt hätten, was Bräute mögen, dann hätten sie wohl kaum ihre Jugend damit verbracht mit einem Haufen Freaks rumzuhängen, die so tun als wären sie Elfen. Also mußten sie sich mit der Entferne-was-ihnen-nicht-gefällt Strategie abfinden. Das war Pech, denn was den Bräuten eigentlich an Rollenspielen nicht gefällt, sind die Spieler.
Seien wir mal ehrlich, wenn der knackige Brad, Kapitän der Footballmannschaft, Rollenspiele spielen würde, dann würden sich die Bräute schon dafür interessieren.
Statt dessen spielen aber Typen wie der nicht-so-knackige Norman, Kapitän der Schachmannschaft, vorzugsweise Rollenspiele. Die Bräute hassen es, von ihm jedesmal angebaggert zu werden, wenn sie mal versuchen eine Runde Schach zu spielen. Sie nennen es "sexuelle Belästigung", weil Norman eben ein Wichser ist.
Norman: "Wenn du verletzt bist, dann kann dich mein Paladin heilen, indem er dir die Hand auf ..."
Braut: "Denk noch nicht mal dran, du Schwein!"
Und so geschah es. Die Spielehersteller bemühten sich, die ursprünglichen Fans vom Rollenspiel-Hobby abzubringen.
Eins muß man ihnen lassen, sie haben wirklich gute Arbeit geleistet. Sie haben außerdem noch einige andere Dinge entdeckt, die Bräute nicht am Rollenspiel mögen, aber das war wahrscheinlich Zufall. Indem sie Dinge aus den Spielen entfernten, die die Fans mochten, haben sie in der Tat noch einige andere Elemente entfernt, die den Bräuten nicht ganz zusagten.
Das Wort "Braut", zum Beispiel. Bräute hassen es. Es gibt nicht mehr viele Spielregeln, die das Wort "Braut" verwenden, wenn sie über Bräute reden. Nicht daß es jemals so viele Spiele gegeben hätte, die wörtlich das Wort "Braut" verwendet haben, aber im übertragenden Sinne hatten sie denselben Tonfall. Außerdem machen die Spiele jetzt nicht mehr so viele Verallgemeinerungen über Bräute. Bräute mögen es nicht, verallgemeinert zu werden. Bilder mit Kettenhemd-Bikinis getragen von großbrüstigen Kriegerbräuten, um ein anderes Beispiel zu nennen, wurden von den meisten Bräuten verabscheut und waren zur selben Zeit eines der Dinge, die Norman, der ebenfalls von den meisten Bräuten verabscheut wurde, besonders anzogen. Jeder, der jemals die 1st Editon von AD&D gespielt hat, erinnert sich an die Zeichnung des Succubus im Monsterhandbuch. Sicher, sie würde schwer erarbeitete Erfahrungspunkte stehlen, hatte Klauen, kleine Hörner und Fledermausflügel, aber sieh dir nur mal diese Titten an! Wow!
Der Spielleiter würde drohen: "Sie beginnt damit, dir das Leben auszusaugen!"
Worauf Norman antworten würde: "Auf geht's, Baby!"
Ein anderer wichtiger Punkt war die Mathematik. Bräute sind furchtbar schlecht in Mathe, oder mögen sie zumindest nicht, wohingegen Leute wie Norman das Zahlenjonglieren lieben. Heute sind die meisten Braut-freundlichen Spiele "regelarm", benötigen wenig Rechnerei und solche Sachen. Bräute mögen das, Norman nicht. Hinzu kommt, daß der knackige Brad, Kapitän der Fußballmannschaft, ebenfalls nicht besonders gut in Mathe ist, regelarme Spiele aber selbst für ihn verständlich sind, so daß er tatsächlich spielen könnte, vorausgesetzt jemand liest ihm die Regeln vor. Brad zum Spielen zu bewegen und Norman dazu aufzuhören, ist der Schlüssel um Bräuten das Hobby näher zu bringen.
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