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Dem Tode entkommen...

Nutzer: StaraMystera
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geschrieben am: 28.02.2003    um 15:53 Uhr   
Zügig trabt der kräftige weiße Hengst über die Ebenen... und mit letzter Kraft hält sich die junge Frau auf seinem Rücken an seiner Mähne fest... ihr langes blondes Haar fällt ihr strähnig ins Gesicht und über die warmen blauen Augen. Vielleicht gerade einmal siebzehn Sommer mochte sie zählen, und ihr feines Gewand weißt auf ein reiches Elternhaus hin. Ein seltsames Zeichen auf ihrem Oberarm macht jedem klar, dass sie eine vom verschollenen Volk der Trijaner sein muss... doch was macht sie dann hier, in der Nähe der Wälder, wo ihre Heimat doch die Berge sind...?!
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Nutzer: JurielleKalais
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geschrieben am: 28.02.2003    um 20:04 Uhr   

Der weiße Hengst auf dessen Rücken die feine junge Dame zu erblicken ist, ist allerdings nicht das einzige Tier, welches sich auf den Ebenen fortbewegt. Denn in ebenso geschwindem Tempo bewegt sich ein großes, schwarzes Kriegsross geschmeidig vorwärts, ein Vollblutaraber von edelstem Geblüt. Auf dessen breitem Rücken eine gerüstete Person zu erkennen ist, wohl ein Krieger, denn nichts mag fehlen ,was ein Kriegerherz höher schlagen lässt. Angefangen von einer Lederrüstung, über feste Arm- und Beinschienen, Schwert und mächtigem Schild bis zum Helm hin – der keinen einzigen Blick auf das Gesicht gewährt - , ist alles vorhanden.

Aus dem Visier heraus blicken die verborgenen Augen hinüber zu dem Hengst und der Dame, wohl keinen Zweifel daran hegend, dass etwas nicht so ist wie es sein sollte. Es erinnert sich die voll gerüstete Person ,trotz des grimmigen, kühlen Herzens welches geschützt ist von der Rüstung, daran, dass die Grundsätze nicht zu vergessen sind. Somit soll man auch neben der Wahrheit, der Tugend und des Kampfes gegen die Ungerechtigkeit daran denken den Schwachen zu helfen - und diese junge Frau scheint sich in Schwierigkeiten zu befinden.

Vorsichtig und dennoch stetig nähert sich nun der Vollblutaraber dem weißen Hengst, angetrieben durch die gerüstete Person, die es sich zur Aufgabe gemacht hat zu helfen.

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Nutzer: StaraMystera
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geschrieben am: 01.03.2003    um 11:14 Uhr   
Erst spät erblickt sie den Krieger, der sich ihr nähert... und sofort gleitet ihre rechte Hand zu dem Dolch, den sie immer bei sich trägt. Sie traut den Rüstungen und Schwertern nicht mehr... ganz egal was sich dahinter verbirgt!

Langsam und sachte bringt sie den Hengst zum Stehen, und genauso langsam setzt sie sich aufrecht in den Sattel.

Stolz ist ihr Blick, mit dem sie dem Fremden entgegensieht. Ihre eisblauen Augen glitzern wie frisch gefallener Schnee... und doch spricht aus ihnen Müdigkeit und Kraftlosigkeit...
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Nutzer: JurielleKalais
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geschrieben am: 01.03.2003    um 22:22 Uhr   
Wohl verspürt dies die gerüstete Person, und dieses Mißtrauen teilt diese genauso, nur um dies mit einem Nicken zu bestätigen, dass aus dem metallischen Gefängnis nicht entwischt. So herrscht weiterhin eine beißende Stille und auch der Wind will nichts zu sagen wissen.
Nur zu gut, dass der Blick des Wesens verborgen blieb, denn dieser will nicht weniger Stolz erbieten, und noch vieles mehr was nun verborgen und gut geschützt ist. Somit hält der Vollblutaraber, auf Geheiß der sitzenden Person, gerade so viel Distanz ,um sich sicher zu fühlen und so wenig ,dass man die Stimmen noch vernehmen kann.

Eigentlich vermeidet das sture Herz es, sich die Blöße zu geben, und den Kopf zu neigen, doch gegenüber von eigenwilligen Damen sollte man eine Ausnahme machen - und so neigt sich der Helm mit mangelnder Kunstfertigkeit.


Mylady, kann ich euch helfen? Ihr seht - wenn ich so sagen darf - recht verloren aus.

Die Stimme ist recht rauh und sehr tief anzuhören, maskulin würde man sagen, dementsprechend sind auch keinerlei Gefühlsregungen in den metallischen Tiefen des Helmes heraus zu hören. Es ist wahrlich schwer alleinig anhand der Stimme die Absichten zu erahnen.

Der Vollblutaraber schüttelt nur ruhig den Schweif hin und her, ansonsten scheint jener niemals den Gehorsam zu verweigern, ein prächtiges, gepflegtes Tier.



Geändert am 01.03.2003 um 22:23 Uhr von JurielleKalais
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Nutzer: StaraMystera
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geschrieben am: 03.03.2003    um 13:01 Uhr   
Ihr ist anzusehen, dass sie ob der Worte des fremden Kriegers mit sich kämpft. Einerseits weiß sie ganz genau, dass sie ohne Hilfe nicht mehr weit kommen wird, und doch kann sie ihr Misstrauen nicht ganz überwinden.

Wer seid Ihr, mein Herr?

Dies ist die einzige Frage die sie stellt, aber Antwort gibt sie ihm vorerst keine.
Ihre Stimme klingt sanft, stolz und auf eine seltsame Weise kriegerisch zugleich. Was sich in Wahrheit dahinter versteckt, vermag die junge Frau gut zu verbergen.

Hoch aufgerichtet hat auch der Hengst den Kopf... leise schnaubend steht er dort. So bieten die Frau und ihr Pferd ein Bild voller Einklang...
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Nutzer: JurielleKalais
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geschrieben am: 03.03.2003    um 21:19 Uhr   
Ruhe, nichts als Ruhe mögen Reiter und Pferd ausstrahlen, auch wenn die Gefährlichkeit eines lauernden Löwen ist - der zum Glück satt ist - natürlich nicht zu übersehen ist. Man könnte behaupten ,dass dieses Erscheinungsbild zur Vorsicht einlädt, kann man doch nicht genau sagen, ob der nächste Handgriff zum Schwert hin geführt wird, oder nur eine üppige Geste. So ist die junge Frau allein gelassen, zu glauben oder zu mißtrauen.
Allerdings folgt auf ihre Frage hin wirklich eine Bewegung, die sich jedoch nur als ungefährlich erweist: Die rechte gepanzerte Hand wird zur Faust geballt und locker auf die linke Brusthälfte gesetzt. Wohl eine Geste die vom Stolz und vom Drang zur Perfektion der gerüsteten Person hindeutet.


Wollt ihr mir keine Anwort geben ,Mylady? Oder benötigt ihr erst meinen Namen, um zu wissen ob ihr mir trauen könnt? Nun gut, so es mein Name sein soll, will ich euch diesen auch nennen. Ju'ril vom Nebel so nennt man mich, Mylady.

Keine Regung will man aus dieser rauh klingenden Stimme heraus hören, kein Lächeln, kein Schmunzeln, nicht einmal ob diese sich im eigenen Mißtrauen übt. Das einzige was man behaupten kann ist, dass sie mit diesen Worten verklungen ist. Jede Frage verlangt oder verdient eine Antwort, so wurde es gelehrt und das Herz hatte es mit Freuden gelernt. Jede Geschichte bezahlt eine andere. Und auch das verborgene Herz, welches alleinig für den Krieg schlägt, verlangt es nach dem Kodex zu handeln.

Geändert am 06.03.2003 um 18:34 Uhr von JurielleKalais
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Nutzer: StaraMystera
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geschrieben am: 04.03.2003    um 12:11 Uhr   
Unwillig sieht sie den Krieger an... doch dann wird ihr Blick langsam weicher, wenn auch nicht freundlich. Eher hoheitsvoll und doch mit Respekt blickt sie der gerüsteten Person nun entgegen.

Ich danke für Euer Angebot, Herr, aber ich denke ich komme auch ohne Hilfe zurecht. Verzeiht mein Misstrauen, doch unbekannte Krieger wie Ihr es seid, begegneten mir in letzter Zeit zu häufig für meinen Geschmack.

Langsam und zögernd löst sich ihre Hand von der Waffe, auch wenn ihre Haltung angespannt bleibt. Und im gleichen Moment wird auch der schneeweiße Hengst unter ihr ruhiger.

Ein Wandel, so scheint es fast, hat sich in ihr vollzogen. Das Misstrauen wurde von dem verdrängt, was ihr Vater sie lehrte. Fremde verdienen deinen Respekt, bis sie ihn sich selbst nehmen; so auch verhält sie sich nun dem Krieger ihr gegenüber.

Sacht neigt sie das Haupt und hebt gleichzeitig die rechte Hand an die linke Schulter, wohl eine Geste des Grußes, dort wo sie herkommt.

Mein Name ist Stara, aus dem Geschlecht der Mystera, zugehörig dem alten Volk der Trijaner... wenn Euch dieser Name etwas sagen sollte.

Ihr Tonfall verrät, dass sie jenes was sich noch hinzufügte, nicht vermutet. Und doch hat sie nicht sie Absichten, dem Fremden sogleich mehr über sich zu erzählen.
Geändert am 04.03.2003 um 12:13 Uhr von StaraMystera
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Nutzer: JurielleKalais
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geschrieben am: 04.03.2003    um 16:11 Uhr   

Natürlich mag die junge Dame das Augenpaar nicht sehen ,welches voller Ruhe und Stolz beobachtet, sie beobachtet, denn Misstrauen hegen selbst die Tapfersten unter den Tapferen. Eine Vorsichtsmaßnahme ,welche die gerüstete Person selbst als unbedingt nötig erachtet und sie hochrangig schätzt - hatte dies nicht schon oft die eigene Haut gerettet? Längst hatten natürlich die wachsamen Augen die Waffe erspäht und wenn das Kriegerherz einst eine Lektion gelernt hatte, dann war es diese: Unterschätze niemals deinen Feind, denn sonst hast du verloren. Doch wer Feind und Freund ist, das weiß man oft nicht auseinander zu halten, somit bleibt auch die voll gerüstete Person vorsichtig mit einer Einordnung.

Freilich, es treiben sich wirklich finstere Gestalten auf den Straßen herum. Vorsicht und Misstrauen sind die besten Weggefährten bei langer Wanderschaft. Ich würde mir auch nicht trauen ,wenn ich mir auf der Straße begegnete. Und in Zeiten wie diesen sollte man immer Obacht geben, Mylady Stara.
Nun, einige wenige Male vernahm ich bereits Eures Volkes Namen, leider ist mir größeres Wissen nicht zuteil geworden. Jedoch hättet Ihr die Güte, meine Wissenslücke zu füllen.

Erneut ist keine Gefühlsregung zu erkennen, wahrscheinlich waren jene Worte alleinig aus Höflichkeit gesprochen und nicht aus dem reinen Interesse ein Gespräch zu beginnen. Selbst die Worte, welche ein wenig Belustigung verdienten, entsprechen der Trockenheit der Wüste zur heißesten Jahreszeit. Jegliches Interesse, Freude, Vertrauen, Freundlichkeit sind aus der rauhen Stimme gebannt, die nun erneut verklingt.


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Nutzer: Lady_Fortuna
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geschrieben am: 06.03.2003    um 13:02 Uhr   
es ist Hufgetrabbel zu Hören und ein ungewöhnlich großer Friesenhengst des alten Schlags taucht auf, auf seinem blanken Rücken trohnt eine zierlich Lady, die wohl 16 Sommer zählen wird. Ihr Blick wirkt erstaunt als sie die Trijanerin erblickt..sie kennt das Volk
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Nutzer: StaraMystera
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geschrieben am: 06.03.2003    um 14:38 Uhr   
Einige Sekunden bleibt sie stumm... sie hätte nicht mit ihrem Volk anfangen sollen... schon setzt sie zu einer ausweichenden Antwort an, doch da beginnt der Schimmel unruhig zu werden.

Aufmerksam sieht sie sich um und erblickt schließlich die Lady. Begeistert scheint sie nicht darüber zu sein, dass noch jemand hier auftaucht... unmerklich langsam gleitet ihre Hand wieder zu ihrem Dolch.

Misstrauen schießt wieder in ihr hoch... denn der Blick der Fremden gefällt ihr gar nicht.

Einen Friesen reitet sie... die Rasse des Volkes, deren sie ihre Flucht zu verdanken hatte... Wut steigt in ihr auf...

Wer seid Ihr?

Wie ein drohender Ruf hören sich diese Worte an, die sie der Reiterin entgegenbringt... mit angespannter Miene wartet sie nun die Antwort der Fremden ab... Jurielle aus den Augenwinkeln einen Blick zuwerfend...
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Nutzer: JurielleKalais
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geschrieben am: 06.03.2003    um 18:27 Uhr   

Nur das leiseste Geräusch genügt, um die voll gerüstete Person ,die stolz auf dem Vollblutaraber thront, zur erneuten Vorsicht zu ermahnen. Eine gepanzerte Hand ruht ebenfalls, gemahnt zur Vorsicht, auf dem Heft des Stahles ,welcher schon etliche Abenteuer überstanden hatte, welcher das Leben Ju'ril`s immerzu verteidigte und das höchste Vertrauen genießt – wie niemand sonst.

Der Blick aus den verborgenen Augen huscht unmittelbar nach dem Eintreten der zweiten Fremden, die noch keinen Namen besitzt, - zumindest aus der Sichtweise JuÂ’ril`s - in den Blickwinkel auf eben jene Person.
Selbst bei der genauen Musterung und der Tatsache, dass die Dame noch - in den Augen eines Kriegers - junge Jahre zählt, weicht weder die Anspannung noch die Vorsicht. Immerhin wurden schon Kinder zu Kampfmaschinen ausgebildet und ,die mit eigenen Augen gesehen wurden, die mindestens genauso gefährlich waren wie eine geschärfte Klinge.

Langsam - nicht zu schnell, der Genuß verschwindet sonst! - beginnt das Kriegerherz unter der dunklen Lederrüstung zu pochen, denn es schlägt allein für Stahl und Krieg (und natürlich auch für den Sieg).
Wie es nach Auseinandersetzung duftet! Nach Streit! Die Nasenflügel unter dem Helm beben zunehmend, doch verliert die Haltung der hochgewachsenen , kräftigen Person, in keinster Weise den Stolz und die Ausstrahlung eines erfolgreichen Kriegers. Es wird nicht viel Phantasie benötigt, um sich ausmalen zu können, wie die gepanzerte Hand kaltblütig, ohne Mitleid, den Stahl schwingt.

Und in diesem Augenblick als sich das Kriegerherz entscheiden muss , Momente können manchmal so unglaublich lange sein , zweifelt eben jenes Herz nicht mehr daran die Dame Stara zu beschützen, oder dieser zumindest beizustehen - wenn auch nicht mit Worten. Sprechen muss sie alleine, doch das imposante Erscheinungsbild einer voll gerüsteten Person müsste eigentlich einiges an Sicherheit vermitteln.


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Nutzer: Lady_Fortuna
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geschrieben am: 07.03.2003    um 12:56 Uhr   

Aus dem scharfen Galopp, in dem sie ihr Pferd getrieben hatte, bringt sie den Hengst zum stehen und blickt, wenn acuh etwas atemlos zu der Dame hinunter


Ich bin Fortuna...aus dem Volke der Númenor...dem Elbenvolke

blickt dann weiter auf den anderen Anwesenden, und wieder zurück zu der Trijanerin, sie eindringlich betrachtend.

Die Trijaner sind ein etwas merkwürdiges Volk..nicht umsonst führt ihr Volk gegen sie Krieg..doch zu tun haben will sie mit der Feindseligkeit nichts.

Als sie bemerkt das sie einen Dolch ziehen will, packt auch sie ihr Messer, doch ohne es herauszuziehen
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Nutzer: JurielleKalais
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geschrieben am: 07.03.2003    um 14:59 Uhr   

Mit der Ruhe eines Kriegers - was die voll gerüstete Person natürlich auch ist - spaltet sich die Aufmerksamkeit in zwei gebündelte Teile. Lediglich die neu hinzugekommene Dame ,mit dem Namen Fortuna, wird nun betrachtet. Die eine Hälfte der Aufmerksamkeit bezieht sich allein auf deren Hände, wobei die andere Hälfte der Haltung gilt. Nicht ein Detail würde dem scharfen Augenmerk entgehen und so wurde es wohl auch gelehrt mit strenger Hand.

Auch die gepanzerte Hand ,die an dem Heft der Klinge ruht, beweist, dass die starke Lehrerhand auch die des Schülers gestählt hatte. Kein Wort, nur ein Blick aus verborgenen dunklen Augen streift Stara einen Moment, beobachtend, was sie tun wird. Die Hektik und die Feindseligkeit gefällt dem Kriegerherz, es elektrisiert die Luft, lässt die Anspannung förmlich fühlbar sein.

Das Volk der Númenor , einige Geschichten sind schon an das Ohr gelangt, auch in das Lager in dem Ju’ril „wohnhaft“ ist. Eine traurige Geschichte, die sehr viel Mitgefühl geerntet hatte, selbst bei den rauhen Burschen, die nur „meine Jungs“ genannt werden ,so die voll gerüstete Person sich dazu entschließen würde diese Geschichten zu erzählen. Fast wäre ein Seufzen laut geworden ,doch wird jenes noch im Keim erstickt, keine Gelegenheit wird dieses bekommen, um hörbar zu werden. Nur leider wäre dies auch ein Seufzer der Enttäuschung, denn das Volk der Númenor ist ein Menschenvolk, die edelsten Menschen sind es, welche so lange leben. Unter dem Helm geht eine Braue unweigerlich in die Höhe , abwartend. Doch kein Wort wird gesprochen, sondern nur die Stille und die gefährliche Aufmerksamkeit bleibt erhalten.


(Macht bitte langsam, ich bin dieses Wochenende nicht zu Hause, es wäre lieb, wenn ihr mich nicht einfach vergesst. Dat Juri)

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