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Mell adar |
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geschrieben am: 23.12.2002 um 10:29 Uhr
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Leiser Schritt dringt durch die Nebel umwobene Nacht einher, stetiger Schlag dumpfer Hufe, die sacht der Dunkelheit Stille zu brechen wagen – bis mit Male Ruhe einkehrt, die rasch von einem letzten Laut gebrochen wird: dem Aufprall eines Gegenstandes auf den mit Laub besiedelten Waldboden. Ein Gegenstand? Nein, denn bei näherem Betrachten sollte auffallen, daß jener Gegenstand wohl Gestalt besitzt, Haupt, Beine – und Hände, die in ihrer Totenstarre still ein Pergament zu halten suchen, was ihnen bald aber misslingt; das Schriftstück fällt zu Boden und die feinen Lettern darauf werden sichtbar.
Geliebter Vater.
Ich sehe mich nun mehr gezwungen Euch von unserer misslichen Lage zu berichten.
Der Feind zwang uns in die Knie und uns fehlt die Kraft uns zu erheben. Menelvagor fiel bei der Schlacht um Tumladen. Die Orks besiedeln weite Teile des Landes. Mir bleibt nichts anderes übrig als die Stadt mit meinen Gefährten zu verlassen und über den Pass in die Wälder zu fliehen. Gruith besteht darauf mit seinen Männern zu weilen und die Stadt bei einem Angriff zu behüten.
Ich kann bloß hoffen, daß die Sonne auch uns bald aufgehen wird. Wenn nicht, wird unser Volk stumm in der Nacht vergehen.
I morben gwanatha.
Eure Euch liebende Tochter
Cenedril
(ups ^^) Geändert am 25.12.2002 um 11:36 Uhr von Cenedril |
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