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Lyiras auftauchen im Wald |
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geschrieben am: 19.06.2003 um 03:03 Uhr
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In einer anscheinenden ruhigen Nacht in dem Zauberwald lief eine Frau durch das Dickicht, ihre blonden langen Haare wehten mit dem kühlen Abendwind und ihre Füße trugen sie nur noch schwer. Leise erhaschen Stimmen ihr Ohr und sie blieb stehen. Vielleicht war ihr langer Weg hier nun vorbei, mit dieser Hoffnung sah sie sich um, dann begann sie wieder zu laufen, langsam den Stimmen näher kamen ihre Schritte. Dann blieb sie abermals stehen und sah auf eine kleine Hütte, ein Haus wo viel gelächter und Rufe kamen. Langsam legte sich ein lächeln auf ihre Lippen und sie ging auf das Haus zu. Vor der Tür machte sie halt und klopfte an. Die Tür öffnete sich schwungvoll und ein dicker Herr mit einer Schürze um den Bauch sah die Frau an. „Tretet ein ihr seit hier Willkommen meine Dame!“ sagte der Herr mit einer Kräftigen Stimme, die Worte scheint er immer wieder gesagt zu haben, denn sie hörten sich wie aus einer Maschine an. Die Frau nickte nur und trat in die Stube, viele Männer saßen um Tischen und tranken Fässerweise Bier in sich hinein, sie musste kurz schmunzeln und drehte sich zu dem dicklichen Herren. „Ich würde hier gerne die Nacht verbringen..“ sprach sie leise, als wären ihre Stimmbänder schon seit langen nicht mehr in gebrauch zu sein. Der Mann nickte nur, „Das macht dann 10 Silbertaler“ der Herr holte einen Schlüsselbund hervor und trennte einen Schlüssel von diesen. Die Frau zog flink einen Beutel und machte ihn auf, er schepperte nur so und sie holte langsam die entsprechenden Taler und reichte sie ihm. „Ich danke..“ sagte der Herr und reichte ihr einen Schlüssel, „Die Treppe hoch und dann die erste Tür rechts“ Die Dame nickte nur und ging an den Tischen vorbei die Treppe hoch. Als sie am Zimmer ankam sah sie zu einem Mädchen das an dem Gang mit einer Puppe spielte. Das Mädchen da sie nur an bis sie dann in dem Zimmer verschwand. Langsam sah sie sich in diesem Raum um. Es war nicht gerade das schönste Zimmer, ein Tisch ein Bett, ein Fenster, eine kleine Kommode und eine Kanne mit Wasser zum waschen. Für sie lange dies jedoch und sie setzte sich auf den Stuhl vor dem Tisch, sachte holte sie ein altes Buch aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch, sie blätterte die letzen Seiten auf, diese waren leer, flink zog sie ein Tintenfass und eine Feder. Kurz tauchte sie die Feder in die Tinte, dann begann sie zu schreiben.
„Ich bin endlich entkommen aus den Krallen meines Vaters, ich floh zwar lange durch das Land, jedoch habe ich den sagenhaften Wald erreicht an denen die Wesen sich zusammen finden. Hier wird mich mein Vater nie erahnen und ich bin sicher, so lange er nichts davon mitbekommt wo ich bin. Immer noch fühle ich die Grausamkeit meines Vaters an meinem Leib, wie er mich immer wieder zu seinen Lustspielen zwang. Nun bin ich von ihm Fort und werde nie wieder zu ihm kehren. Ich weis immer noch nicht was mein Vater ist, oder war, aber er war kein Mensch...
gez. Lyira“
Langsam klappte sie das Buch. Dann lag sie sich Müde in das Bett und schlief sofort ein.
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