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geschrieben am: 17.08.2002 um 19:42 Uhr
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Friedlich grast der gescheckte hengst im dunkeln, nicht weitab der lichtung. Schon längst hat er sich von der aufregung des vorherigen tages beruhigt, auch sein reiter, der junge krieger scheint ruhiger geworden, doch sieht man ihm immer noch große trauer an, seine sanften braunen augen sprechen von dem leid was sie gesehen haben. Unschlüssig blickt Akiroh sich um, bemerkt dann das große feuer wo die meisten wesen der lichtung sitzen und miteinander reden. Schweigend tritt er hinzu. Der scheind er flammen erhellen den nackten, gebräunten oberkörper, eine lederkette mit den federn eines adlers hängt um seinen hals, sechs lange narben, drei zu jeder seite, ziehren seine brust. ab seinen lenden schützen ihn die dunkle wildlederhose, auch sind hier zahlreiche federn angebracht, ein wasserbeutel dient als gürtel, seine füsse sind nackt, lang fallen seine haare bis auf seine brust, dunkel und glatt, federn sind darin eingeflochten. er trägt noch fast abgewaschen die bemalung eines kriegers. Er grüsst mit leiser, dunkler stimme:
Towaho,...
Dann setzt er sich an einen freien platz. Sein blick findet bekümmert halt in den flammen. Eine junge frau lächelt, ihren säuglling auf dem arm, sie sitzt neben ihn, hat ihn hier zuvor noch nie gesehen, sie sieht ihn freundlich an.
Seid mir gegrüsst, Ich sah euch zuvor hier nicht, ihr scheint auch nicht von diesem wald zu kommen..
Er nickt und sieht sie ruhig an.. dann beginnt er zu erzählen.
Ich komme aus einem großen dorf, weit von hier. Vom stamme der Tabea. Wir sind, waren, ein großer stamm. Unser stammesführer, ein weiser mann. Ich war dort krieger, einer der besten im lande, nicht ein jeder war so jung wie ich und konnte so viele büffel erlegen, so viele pferde zähmen wie ich es tat.
er schweigt kurz
Doch nun ist es zerstört. Dunkle reiter auf dsunklen rössern kamen und zündeten unsere hütten an, brachten unsere männer um, stahlen unsere frauen... keiner blieb übrig. Nur ich. Ich suchte tagelang nach überlebenden. Nach meiner frau, Amina, nach den kindern, vielleicht hatten sie sich evrsteckt. Doch ich fand niemanden. Bis eines tages die reiter wieder kamen. Ich sprang auf mein pferd und floh vor ihnen. Sie trieben mich durch diesen wald, bis ich auf die lichtung stoß. Die vielen wesen hier schreckten sie wohl. Und sie liessen von mir ab.
Er sieht sie an, tränen stehen in seinen braunen augen, doch er weint nicht, zu groß ist sein stolz. Die frau nickt bekümmert, reicht ihm ein stück getrocknetes fleisch und wiegt seufzend den säugling auf ihrem arm. Auch die restlichen anwesenden haben seiner geshcichte gelauscht. Sie nicken ebenfalls betrübt und schütteln die köpfe, reichen ihm essen und trinken.
Geändert am 17.08.2002 um 19:44 Uhr von Akiroh Geändert am 17.08.2002 um 22:22 Uhr von Akiroh Geändert am 17.08.2002 um 22:24 Uhr von Akiroh Geändert am 17.08.2002 um 22:26 Uhr von Akiroh |
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