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Uferlos |
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geschrieben am: 02.09.2002 um 08:51 Uhr
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| Lange Zet hatte er schweigend auf der Spitze der Klippen, unweit der Festung, gestanden... und auf das Meer hinausgesehen... weit fort war er in Gedanken. Was sollte nun werden? Sein ganzes bisheriges Dasein war ein Kriegszustand... sein Licht am Horizont...verloschen. Nun sah er sich um... und da war ein weiterer Konflikt, wie soviele zuvor und in jedem davon ist etwas von ihm gestorben, zusammen mit jenen die ihm lieb waren... und teuer. Es wiederholte sich alles... doch angesichts einer Anzahl geliebter Freunde, wie er sie vorher noch niemals hatte... und angesichts der Tatsache das er Vater geworden ist... zerfrisst ihn das von innen... doch niemand, der ihn nicht kennt wird das jemals bemerken. Still ist es geworden, vielleicht wird bald niemand um ihn herum mehr da sein, vielleicht verliert er... einfach nur einmal mehr. Die Dinge stehen schlecht.. sehr schlecht und es wird ihm wohl nicht mehr viel Zeit bleiben... Das Licht der eben aufgegangenen Sonne spiegelt sich in seinem Blick... zusammen mit den Bewegungen dieser gewaltigen Wasserfläche unter ihm... selbst seine Lage erscheint ihm wie dieses Wasser dort... so unendlich... so uferlos. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.09.2002 um 09:08 Uhr
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| an einem weit entfernten ort blickt sie von ihrem buch auf, erhebt sich und geht zum fenster. sie legt eine hand auf das kühle glas und sieht hinaus. ach freund wenn ich dir doch nur helfen könnte ....flüstert...zu deutlich spürt sie was mit ihm los ist. |
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geschrieben am: 02.09.2002 um 14:10 Uhr
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| Wie lange noch? Das Chaos, dessen Schatten überall zu sein scheinen, möchte ihn tot sehen da inzwischen klar ist, dass sie ihn nicht noch einmal bekommen geschweige denn halten können. Ist Frieden zu teuer geworden als das sich die Welt dies leisten könnte? Fragen wie diese kehren immer wieder zu ihm zurück... Sovielen Wesen hat er versprochen, ja sogar geschworen, er würde bei ihnen bleiben... sie nie verlassen. Was aber, wenn er dies alles nicht halten kann? Obgleich er sich längst nicht mehr vor seinem Ableben fürchtet weiss er.. er hat inzwischen zuviel zu verlieren. Wie lange noch? Was wird sein? Was verbirgt sich hinter dem Schleier der Ungewissheit.... und will er das wirklich wissen? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.09.2002 um 14:49 Uhr
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| ein nebelartiges schwadenförmiges Wesen taucht hinter Proteus auf..die Umrisse werden immer verschwommener durchsichtiger...kaum noch sind die Konturen zu erkennen..ihre Hoffnung schwindet immer mehr zurückkehren zu können...tobenden Lärm schreiender Wesen Hört sie Kampfgebrüll sie spürt die anwesenheit von Aleriasona irgendwo vor dem Schloss..der verbitterte Kampf um mein Leben..doch wofür Aleria wofür die banden der Freundschaft scheinen zu brechen wie ich sehe |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.09.2002 um 15:10 Uhr
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ein Schatten am Horizont ist zu sehen... eine V Formation zu erkennen allen voran die Fenvar auf des Pegasus rücken neben ihr eine zaumlose weiße Stute...hinter ihr circa 200 Hippogreife mit Elfen in Kampfesrobe besetzt..einige Banner wehen einen Bogen fliegend landet sie nahe Proteus an den Klippen einem unabgesprochenen befehl gleich setzten die andren Wesen hinter ihr ebenfalls fließend auf so als wäre es eine bewegung...müde sieht sie aus doch flammt noch immer die Hoffnung....... auf ein baldiges ende in ihren Augen...wird sie nicht ohne Myriel heimkehren geschmeidig steigt sie ab und geht auf Proteus zu...nur die Geräusche der Hippogreife und das leise Raunen der Elfen ist zu hören..die Banner schlagen wallend in den wind...mit einem Ruhigen und sehr sanften Blick betrachtet Myriels erscheinungsbild...bei Proteus ankommend legt sie ihre Hand warm auf seine Schulter leise und sehr sehr weich klingt ihre Stimme
Proteus mein Freund...gib nicht auf nichts ist Uferlos du bist unser Hoffnungsträger...der Frieden wird wiederkehren ...alle werden wir wieder vereint sein dessen bin ich mir sicher gib nicht auf..... glaube..glaube weiter denn dein Glaube gibt uns Kraft...wendet sich nach dem gesprochenen dem Blauschwarzen Pegasus zu und steigt auf ihr Gefolge wird aufmerksam und wartet...weiterhin verweil sie noch etwas |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.09.2002 um 16:03 Uhr
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| Proteus... es ist vorbei, du weisst es und ich weiss es auch doch wenn du es nicht einsehen willst, werde ich dich dazu zwingen. Mutter will deinen Tod und du rennst ihr ins offene Messer hinein. Ich sagte es dir, Mut ist ein recht armseeliger Ersatz für Vernunft. Aber sollte es mich wundern? Nein. Denn solange ich ihn kenne hat der "grosse Proteus" noch nie vernünftig gehandelt. Aber diesmal wird das anders sein, und wenn ich selbst dein Leben auslösche. Verlass dich darauf. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.09.2002 um 10:04 Uhr
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| Nach allem was passiert ist muss nun gesucht werden... was zu helfen vermag. Aufgebaut werden, was zerstört scheint... denn sonst könnte es passieren das alles vorbei ist... und nichts übrig blieb. Ungeachtet dessen was andere darüber denken... widerstrebt Proteus diese Vorstellung... auch wenn dies nicht erkennbar ist. Vielleicht in diesen Tagen noch nicht einmal für ihn selbst. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.09.2002 um 17:47 Uhr
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sieht von den klippen hinab ins meer....lauscht den unzähligen stimmen...
proteus..sei stark..kämpfe..gib nicht auf..schau auf das licht...
lächelt voller zuversicht...und im nebel verschwindet |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.09.2002 um 12:11 Uhr
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| Heute... wenn du den Mut aufbringst werden wir das heute beenden. Ich werde warten. Wenn du jedoch nicht erscheinst, verlass dich darauf, ich werde dich finden und auf die eine oder andere Weise wird es enden. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.09.2002 um 11:28 Uhr
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| Am Fuße der Klippen steht sie....der Wind spielt mit ihren langen blonden Haaren.....traurig blicken die tief blauen Augen hinauf zu Proteus......kein Wort verlässt ihre Lippen....steht einfach nur da und sieht zu ihm auf.....was in ihr vorgeht vermag niemand zu ahnen......sanft drückt sie ihren kleinen Sohn an die Brust......streichelt ihm sanft über das kleine Köpfchen.....dann dreht sie sich traurig um und verschwindet so leise wie sie kam..... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.09.2002 um 12:21 Uhr
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| [i]lange steht er am fusse der klippen...doch dann entschliesst er sich diese zu erklimmen und sich dicht bei dem freund aufzuhalten...nein nicht nur einmal hat er an seiner seite gekämpft und nicht nur einmal war er es der das leid zu teilen versucht...auch in dieser stunde wird er nicht weichen von der seite seines freundes...denn freundschaft wiegt mehr als alles andere....[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.09.2002 um 15:59 Uhr
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| Aufgeben? Nein, niemals. Proteus ist nicht diesen weiten Weg gegangen um zu scheitern, nachdem er erreicht hat was vor einem Jahr noch undenkbar schien. Er hat eine Gefährtin, die er über alles liebt, er hat einen wundervollen Sohn... und mehr Freunde als er sich jemals erträumt hätte. Nein, aufgeben kommt nicht in Frage. |
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