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~Abschieds Wind~ |
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geschrieben am: 17.10.2003 um 16:22 Uhr
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Langsam trugen ihre schritte sie durch diesen Orte, er schien so unberührt, leer und in seiner Einsamkeit langsam zu zerbrechen. Noch weit schien der Weg den sie anstrebte, sie verließ den Orte der Sehnsucht, jene wellen die sie unglaublich liebte, doch jene hatte sich erst innig mit der Liebe umschlungen um dann wieder hinab in die tiefe zu stürzen. Ihr Herz vermochte sie dem Ozean zu schenken, denn kein anderer würde es je in sich schließen. Fest ward die Kapuze in ihr Gesicht gezogen, nur vereinzelt strich der kalte Wind den sie auf ihrer leblosen Haut nicht einmal mehr verspürte durch ihre langen braunen Korkenzieherlocken hinweg. Zärtlich ward der Augenaufschlag ihrer in schwarz eingetränkten langen Wimpern, leicht konnte man in der bodenlosen stille ein leichtes kratzen vernehmen, als ihre Wimpern an ihrem Porzellan Gesicht strichen. Ihre Lippen trugen längst nicht mehr die zarte Farbe des rosés, sie schienen erbläut, kalt und leblos wie ihr junger Leib.
So könnte man meinen der bloße Tode hatte sie längst erfasst, und vielleicht würde er ihre sanften Lippen schon bald Küssen, sie langsam ersticken. Der Schmerz, der sie in ihrer Brust zu zerreißen drohte ließ langsam ihre Seele zerblättern. Nur eine letzte Träne bahnte sich den Wege über ihre Wangen an, doch noch ehe sie zum stillstand ihrer Lippen kommen mochte blieb sie vereist zurück.
Niemand würde sie vermissen, wer sollte es auch sein? Leicht wie eine Feder gleich in ihrem Schriftzug setzte sie einen Fuß vor den anderen, nun gab es keinen Weg mehr zurück, ein letztes mal sah sie sich noch um, aus ihren langsam in Scherben zerfallenen Augen, ehe sie einmal noch das Wesen ihres Herzens sanft mit den fast zerfallenen Flügeln ihrer Seele berührte.
Vielleicht, würde es Irgendwann ein Weg zurück für sie geben...
~Mysteriana~
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geschrieben am: 15.12.2003 um 16:02 Uhr
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Leichte schritte waren in der hallenden Einsamkeit zu hören. Die Erinnerung hatte sie zurück geführt, an dem Orte der Meereswellen. Sehnsuchtsvoll hatte sie jenen Tag erwartet an dem es ein zurück gab, und heute in dieser tiefen Dunkelschwarzen Nacht waren zaghafte schritte im Sand zu hören. Fußspuren zeichneten sich ihren eigenen Weg. Der Kuss des Todes hatte sie nicht erfasst, doch war ein wenig leben in das Tor zu ihrer zerbrochenen Seele zurück gekehrt? Der Ort der Sehnsucht war nun nicht mehr allein, denn nun würde sie wieder bei ihm sein...
~Mysteriana~
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geschrieben am: 16.12.2003 um 08:05 Uhr
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zeit war etwas relatives...lag im auge des betrachters..des wesens. monate..vielleicht auch ein halbes jahr...oder ein ganzes..wie lange mochte das für einen menschen sein...für ein menschenherz. doch was war es für ein älteres wesen..eins das hunderte von jahren hintersich gebracht hatte..vielleicht nur etwas mehr als ein wimpernschlag...vielleicht nicht einmal das.
ruhe war seit einer weile über dieses kriegerische herz gekehrt...die kämpfe morden und jagten verklungen...vielleicht würde die zeit bald zurück kehren..vielleicht war es nur eine phase des ausgleichs. doch so sollte es nicht verwundern das eben jenes wesen abermals den weg zum meer gesucht hatte...die kehle zu tränken im eisigen salzigen nass. man sagte salzwasser würde nur durstiger machen und man sollte es nicht trinken...aber was oder wer war "man"...traff "man" wirklich auch auf eine kreatur des chaos zu?
im kalten vielleicht auch verschneiten sand kniend strich das meer gelegentlich über die klauen als würde es sie mit sich reißen wollen. sicher..das sich nähernde wesen war bereits bemerkt wurden...gesehen und gehört..ja vielleicht sogar beobachtet doch noch zeigte sich keine reaktion des knienden. wollte...sollte diese frau..dieses wesen sterben er wäre der letzte der es verhindern würde. wäre der tod eine person... er wäre sein bester freund...und man stellt sich nicht gegen die entscheidungen eines freundes. der tod wäre das letzte nach dem chaos gewesen was er versucht hätte abzuwenden...egal bei welcher kreatur. ja nicht selten sogar hatte er gerade diesen zu sich gerufen und auf die anderen geschickt...und er kam gern. |
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geschrieben am: 16.12.2003 um 10:13 Uhr
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Schleichend ward der Tot der Seele, der langsam seine schwingen erhob und sie fort an immer wieder um sie legte. Das leben, wahrscheinlich würde es nie wieder heim kehren. Seelenflügel erlagen in dem Leid ihrer Zerbrochenheit, und dennoch trugen ihre zierlichen Füße sie weiter durch den schwerelosen Sand, die Kapuze schien tief ins Gesicht gezogen nur vereinzelt Tänzelte der Winde mit ihren langen Korkenzieher locken, doch ihre Lippen blieben versiegelt mit der schicht es schimmernden Eises,würde es je zerbrechen?
Langsamer wurden ihre schritte als ihre Augen jenes Wesen erblickte, spuren von Angst zeichneten sich nicht, die Erinnerung spielte nun jene Melodie er war es, der hatte ihre Seele Berührt, ein heißes stechen durchfuhr ihren Hals bei jenem anblicke seiner, durchwühlt von Erinnerungen kamen sie langsam auf und blieben an jenem Orte.
Ihre Füße kamen zum stillstand, es waren nur ihre Augen die nun weiterhin nach den Erinnerungen suchten...um sie irgendwann wie zerbröckelte Scherben wieder zusammen zu setzten. Nur ein Wimpernaufschlag veränderte den Tag...
~Mysteriana~
Geändert am 16.12.2003 um 10:14 Uhr von Mysteriana |
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geschrieben am: 16.12.2003 um 12:06 Uhr
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wie ein schwarzen bündel mochte das wesen, gehüllt in den schweren schwarzen ledermantel, für manch einen betrachter wirken. nur schwer waren teile des körpers oder gar die haltung dank der kleidung zu erkennen. auf eine animalische art und weiße kniete das wesen am rande des wasser...tief vergruben sich die klauen in den sand als wollten sie alles zermalmen das sie zu fassen bekamen...auch wenn es ihnen diesesmal nicht gelang denn so rannen die kleinen steinchen zwischen den krallen hindurch um wieder mit ihres gleichen zu verschmelzen.
regelmäßig tauchte das meer einen teil seines leibes unter wasser um danach kraftvoll und gierig an diesem zu ziehen um ihn mit sich zu reißen in die schwarzen tiefen...doch das einzige was es von dem schweren körper bewegen konnte war das leder des mantels das sich wellenförmig mit rührte als seie es mit dem nass verschmolzen. es mochte wirken als wolle sich das wesen in die tiefen stürzen als es sich vorbeugte...auf die "hände" gestützt...und der saum der großen kapuze das wasser berührte...doch anstatt sich abzustoßen verharrte es in dieser haltung. die lippen etwas voneinander getrennt wurde das eisige salzige nass gierig eingezogen und floß schon beinnahe schmerzhaft die warme kehle herab um im heißen inneren der kreatur erhitzt, zerstört und verwertet zu werden.
erst nach einer weile des trinkens erhob sich das verborgene haupt wieder bis das wesen in einer art sitzenden position verharrte und langsam die dunkle öffnung der kapuze zu dem halb erfrorenen wesen zu wenden. |
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geschrieben am: 16.12.2003 um 14:05 Uhr
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Die Blühte ihrer Lippen bebte zaghaft, und doch blieben Worte in der Einsamkeit allein zurück, Gedanken strömen zum Abgrund ihrer Seele und verschwinden lautlos. Der blick ihrer Augen wirkt schwerelos doch der Glanz der einst darin wohnte schien mit den wellen unter gegangen. Dumpf schien das Klopfen ihres Herzens, ihr Atem wirkte leise doch überströmte er eine Kälte, jene die etwas erfrieren lassen würde. Einen Augenblick hoben sich ihre zarten Hände an, um die spuren ihres Haares verschwinden zu lassen. Leicht scheint sie sich wieder fort zu bewegen, tritt nahe an das Wesen heran, um so näher sie den Wellen kommt, beruhigen sie sich, wirken nicht mehr Unruhig. Beinahe schon verbittert betrachtete sie das Wesen, welches in ihren Erinnerungen verblieben ist. Es schien bekümmert zu wirken, fast zu dicht stand sie an jenem Wesen den blick ihrer Augen auf ihn gesenkt, war es ein lautloser ruf nach Nähe?
~Mysteriana~
Geändert am 16.12.2003 um 14:07 Uhr von Mysteriana |
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geschrieben am: 16.12.2003 um 14:56 Uhr
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gelegentlich fielen tropfen aus dem schatten des nur leicht erhobenen hauptes. sie konnte es nicht sehen...aber nur allzu deutlich spüren wie sein durchbohrender blick auf ihrem leib lag...ob auf ihrem körper, ihrem gesicht oder gar in ihren augen war dabei nicht zu erkennen. eine weile rührte sich nichts außer das immer wieder dichte dampfwolken aus dem schatten heraustraten und sich in der dunkelheit verloren. stunden...minuten..sekunden? nach welcher zeit genau spielt für ein zeitloses wesen keine rolle...erhob er sich in einer fließenden bewegung wobei sich sein leib zu ihr umwannte. trotz der verhüllung war deutlich die kraft...die perfekte beherrschung des eigenen leibes und der fähigkeiten zu erkennen. wie es sein sollte erhob er sich auf die zwei hinterbeine wobei der mantel schwer herab hing um jede faser seines leibes zu verbergen. weit mochte er sie überragen und so wäre spätestens jetzt für einen beobachter klar gewesen das es sich bei diesem wesen um keinen menschen handeln konnte. er verharrte schließlich in einer stolzen geraden haltung...die entspannt herabhängenden arme wurden von den langen ärmeln vollkommen verborgen. wieder kehrte scheinbare ruhe über seinen leib...keine unnötige bewegung...kein unnötiges wort. das haupt etwas gesenkt lag sein blick weiterhin auf ihr...heißer schwallender atem stieg ihr stinkend nach tod, moder und verwesung ins antlitz als wolle er sie damit ersticken. ihrem leiden ein ende bereiten...denn litt nicht jeder irgendwie wenn man es aus einem bestimmten winkel betrachtete Geändert am 16.12.2003 um 15:30 Uhr von DaemonSpawn |
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geschrieben am: 16.12.2003 um 15:16 Uhr
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Jener blick verlor sich in den Wellen der Sehnsucht, beinahe zu Träumend, denn nur Träume schienen das einzige was das Leben noch mit einem licht erhellt. Unter einem leichten zucken als er sich erhob sah sie ihn ausdruckslos an, es war gleich ob es sein Gesicht war, seine Klauen oder sein Leib. Ihr blick vermochte aber Tausende Worte zu sprechen, so machte es den Anschein. Welch seltener Besuch...nein wahrlich schien sein Besuch nicht von einer Seltenheit. Sie verspürte seine Nähe nahm sein Atem gerade zu wahr, und dennoch ihr hatte es von Anfang an nichts ausgemacht, diesen Duft des Moders der klaren Verwesung zu spüren. Doch so würde er ihrem Leiden ein Ende setzen wollen, so hätte er es über unendliche male tun können, doch Stadt dessen hatte das Wesen, von welchem man es wahrscheinlich nie erwartet, sie wie so oft berührt. Keine spuren von Angst zeichneten sich in ihrem Porzellan Gesicht, dessen Wimpern immer wieder auf die leichte härte des Porzellans geradezu kratzen. Regungslos blieb sie vor ihm stehen, das Haupt zu ihm gedreht, vielleicht mochten sie Welten trennen und dennoch fanden sich jene Seelen ihrer ab und an wieder, vielleicht vermochten sie jene Erinnerung weiterhin mit sich tragen...
~Mysteriana~
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geschrieben am: 16.12.2003 um 15:50 Uhr
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so vergingen wohl wieder momente des schweigens...momente in denen nur sein tiefer atem und das treiben des meeres geräusche hervor brachten. war es nicht bei ihren anderen treffen auch so gewesen...momente des schweigens ohne eine regung..ohne ein tun...was hatte es ihnen gebracht...sollte es überhaupt einen sinn haben?
tief saugte sich der atem durch die geblähten nüstern ein und verhielt für momente als genieße er die innerliche hitze seines leibes...bevor er lange und geräuschvoll wieder herausgestießen wurde...einem schnauben gleich...ja verächtlich gar...so mochte es zumindest wirken. dies kam nachdem er ihren körper mit verborgenen aber deutlich spürbaren blicken kritisch gemustert hatte. was mochte sie wohl für die kreatur darstellen...sicher das was sie auch war...ein bild des jammers...doch mitleid kannte er nicht...ein gefühl das weder etwas nütze noch irgendeinen vorteil brachte. die schwachen werden sterben...so ist es und so gehört es sich auch und wenn sie nicht stark genug war zu überleben so sollte auch sie dieses schicksal ereilen. |
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geschrieben am: 16.12.2003 um 21:42 Uhr
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Das schweigen ihrer Lippen zerbrach sich nicht, doch es könnte so feinlich und so lautlos in seinem zerfall wirken. Ewiglich so schien es schwiegen ihre Lippen. Angst blieb unerkannt, denn würde der Tode sie suchen, würde er sie auch erhaschen, und mit stolz sah sie ihm entgegen. Vielleicht schien es Zeitlos was passierte, und dennoch wer achtete hier schon auf die Zeit die sich windet mit dem Winde, wohl niemand. Dem lauschenden gesang der Wellen waren ihre Ohren unerbittlich nahe, auch jenem Geräusch welches er von sich gab, ihr Atem schien lautlos beinahe erloschen in der Ewigkeit. Sie schien kein ansehnliches Gebild und dennoch wieso verweilte er an jenem Orte? Ihre Lider senkten sich einen Augenblick und wieder schien man den Glitzernden hauche über ihren Lidern zu erkennen, sanft erstrahlte er in die Nacht, doch er schien wieder zu erlischen als sie jenen Blicke hinauf hob um ihn zu erblicken. Schwerelos gleiten ihre Hände in ihr Gesicht zaghaft streicht sie sich das Haar immer wieder aus dem Gesicht, während ihr Blick beinahe zu starr auf sein Wesen gerichtet war...
~Mysteriana~
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geschrieben am: 17.12.2003 um 08:20 Uhr
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abermals vergingen momente ohne ein geschehen...sein blick ging ungesehen starr auf sie herab..die gefühle, sollte er welche haben, tief im schatten verborgen. kraftvoll hob und senkte sich die brust unter dem schweren leder bei jedem zuge seines atems um diesen wieder heiß und unangenehm in ihr gesicht zu stoßen. nur gedämpft und schwer zu hören trang ein tiefes grollen aus seiner kehle...einem grummeln gleich...abermals ein schnauben fest in ihr gesicht getrieben.
stolz? sie stand stolz da? woher nahm sie sich das recht dazu? sie hatte keinerlei grund stolz zu sein...stolz worauf. sie bot einen anblick des jammers...mickrig..nichts wert...worauf stolz? sie konnte sich ja nicht einmal selbst erhalten.
dies war es vielleicht was man aus den geräuschen des verhüllten entnehmen konnte...oder etwas ähnliches. ein weiters geräusch ging von ihm aus...ein dumpfes klacken erklang...aus dem ende seines ärmels als würden die klauen wiedereinmal versuchen etwas zu zermalmen. |
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geschrieben am: 17.12.2003 um 12:16 Uhr
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Augenblicke scheinen vergangen wie jene Momente, völlig erstarrt fast wirkt sie wie ein versteinertes Gebild wirkt jene Gestallt um ihn herum. Jene Atemzüge seiner nimmt sie nur noch in ihrem Unterbewusstsein wahr, nichts scheint sich zu regen, alles scheit wie versteinert, selbst ihre Atemzüge verhallen stumm. Nein, sie stand nicht mit stolz im Stande, der immer wieder von endlosen Wellen mitgerissen wurden. Ihre Augen würden nun mehr dem Tode stolz ins Auge blicken, denn würde er sie erhaschen, so hatte er lange auf sich warten lassen. Der Klange des zermahlen brachte jedoch kein Gefühl der Angst in sie auf. Zu oft hatte sie jenen Klange schon gehört. Schließlich wendet sich jener blick der einst noch so versteinert wirkte von jenem Wesen seiner ab, hinein in die tiefe Wellen jene die sie unglaublich vermisst hatte...
~Mysteriana~ |
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geschrieben am: 17.12.2003 um 14:09 Uhr
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| man konnte nur schwer hören wie ein grollen sich in seiner brust anbahnte..den weg über seine kehle hinaufwand um sich dann einen schlupfwinkel zwischen den lippen hindurch zu winden...man konnte nicht sehen wie eben diese sich hochzogen um die tötlichen fänge zu entblösen...auch die sich augenblicklich drohend und unwohl gestimmt verschmälernden augen blieben im tiefen dunkel verborgen. er hob schließlich seine rechte wodurch der saum des ärmel zurück rutschte und den blick auf die klaue freigab. statt finger befanden sich kräftige scharfe krallen an ihr...die auch durch ihre glänzend schwarze farbe nicht freundlich wirkten...deutlich war sofort zu erkennen das sie nur zum töten geschaffen waren oder darin etwas ergriffenes nicht mehr gehen zu lassen. doch es war keine ruhige entspannte bewegung wie die frau es vielleicht von ihm kannte...es wirkte eher aggressiv als seine klaue sich ruckhaft hob und dann jedoch knapp über ihrer schulter verweilte. noch war kein hauch der berührung vorhandeln als liese er ihr noch die wenigen sekunden um zu reagieren und gegebenfalls zu entweichen...hätte man etwas unter dem mantel sehen können es hätte sich einiges erahnen lassen...doch so gab es kaum eine chance das kommende vorherzusehen. |
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geschrieben am: 17.12.2003 um 14:57 Uhr
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Dem lauschenden Klange der wellen, der zaghafte ton des Sandes der unter ihren Füßen erstarb, all jene Geräusche hafteten in ihren Ohren, ihre Lider vielen zu, Zärtlich schmiegten sich die schwarz getränkten Wimpern aufeinander, bis sie jene Bewegung seiner verspürte, jene Klaue nahe an ihrer Schulter, und mochten sie auch Kalt wirken so würde das ihr Leibe nicht einmal bemerken. Nun schien ihre Bewegung mehr als langsam und ihr Kopf, drehte sich wieder in seine Richtung, der blick ihrer rehbraunen Augen blieb auf ihm haften , welch unsanfte Berührung, würde nun folgen? Was trieb ihn zu solch einer Aggressivität? War es das anbild ihrer, oder wohl mehr das sie jenen Blicke von ihm gewand hatte, und ihm so nun wiedersprach? Doch sie entwich ihm nicht, auch ihre Augen wiedersprechen nicht. Völlig entrissen aus den Gedanken wirkt ihr blick nun ein wenig verwirrend, was würde geschehen? Und ganz gleich was geschah würde sie ausweichen?
~Mysteriana~
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geschrieben am: 18.12.2003 um 08:50 Uhr
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| nun senkte sich die klaue herab...umschloß fest ihre schulter...schmerzlich bohrten sich die schwaren krallen in ihren leib unterhalb der schulterblätter und nun war es klar...jetzt gab es kein entrinnen mehr außer wenn er es wollte. das kapuzenbedeckte haupt kam dem ihren näher als er sich herab beugte...ungesehen blähten sich die nüstern um die eisige nachtluft und ihren geruch tief einzusaugen...bevor er eben dieses mit einem ruck wieder herausstieß und ihr den heißen stinkenden schwall ins gesicht schmetterte. kein sauerstoff...keinerlei atemluft befand sich darin...vielleicht würde es sie sogar innerlich vergiften atme sie es ein. lange umhüllte der neblige dunst ihr gesicht bis keine luft mehr aus seinen lungen dringen konnte und er die luft wieder begann einzusaugen. er konnte es hören...sie es spüren wie ihre knochen unter seinem griff knirschten...drohten zu zerbersten. nur noch wenige zentimeter trennten die beiden gesichter voneinander und dennoch war der schatten zu tief und fest um etwas brauchbares erkennen zu können. abermals gräuselten sich die lefzen zu einer drohenden ungesehen geste um mit einem leichten knurren unterstrichen die fänge frei zu geben. sie konnte nachdenken und vermuten wie sie wollten..sie kannte ihn nicht und hatte keine ahnung wie und was er dachte wenn er es denn tat...aber vielleicht wurde sein handeln von der einen tatsache gelenkt....denn er war ja offensichtlich ein dämon |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.12.2003 um 12:12 Uhr
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Es schien sie zu zerschmettern, so zart ihr leib auch wirkte so schienen seine Klauen auch jene Knochen zu zerschmettern. Ein lautloser inniger schrei, so verhalte er noch unter jenem Gesang der Wellen. Ihr Atem wirkt schneller, und dennoch glichen nur einige wenige Atemzüge noch bis sie unter dem Atemlos wirkenden Geruch in Ohnmacht fallen würde, so schienen ihre Beine den halt zu verlieren und ihre Augen wirkten träge und unklänglich in ihrem zerfall, ihre Lider senkten sich und Feinlich streifen die langen schwarzen Wimpern aufeinander. Ein letztes schlucken aus ihrer Kehle entrinnt ehe sie taumelnd wirkt...Nein, sie kannte ihn nicht, nicht so, offensichtlich war er ein Dämon doch hätte er ihrem Leben ein ende setzten wollen, so hätte er es schon unzählige male tun können, für jene Verwirrung hatte sie keine Zeit, sie verspürte nur den wohl innigsten Schmerz der sie zu zerreißen droht, würde er noch in jenem Moment eine Einsicht bekommen was er da tat? War sie denn wirklich auf Ewig zum Schmerz verdammt?, und jene Wesen an dennen ihr etwas lag jene waren es die ihr immer wieder die Luft zum Atmen nahmen...
~Mysteriana~
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.12.2003 um 20:05 Uhr
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wahrscheinlich wäre es egal gewesen..wahrscheinlich hätte er die gar nicht tun müssen..sie wäre wohl sowieso nicht in der lage gewesen sich zu wehren. aber getan war getan und warum das wusste wohl nur der dämon selbst.
langsam..ja beinnahe genießend zogen sich seine krallen aus ihrem fleisch und die eisige und doch mit heißem schmerz durchtränkte berührung endete. gleichzeitig jedoch begann eine neue die zwar nicht so schmerzhaft aber ebenfalls nicht gerade sanft war. seine andere klaue hatte sich an ihre hüfte gelegt und umfasste diese fest..ja beinnahe besitz ergreifend. und die eine klaue reichte aus um sie nun hoch zu nehmen und sich selbst wie einen sack über die schulter zu legen...ein scheinbar nebensächliches tun. dann setzte sich das große wesen auch schon in fließenden kraftvollen schritten in bewegung zurück zum wald...scheinbar spürte er ihr gewicht nicht. |
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