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geschrieben am: 13.10.2002 um 22:33 Uhr
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Aus der Entstehungsgeschichte von Fah'tum (Original):
"Einst war nichts, nichts ausser dem Nigeb, dem göttlichen Sein, einer manifestation purer Macht, stark genug, eine Welt zu formen. Das Nigeb ergoss sich an einem Punkt und es entstand eine Ebene, die sich ausdehnte, unendlich weit in alle Richtungen. Ein Teil des Nigebs jedoch formte sich zu zwei gegensätzlichen Seiten: Gut und Böse. Aus diesen Teilen wurden die Manifestationen Blancues und Nihilio. Blancues wollte dieser endlos weiten Ebene einen Sinn geben und begann mit der ihm eigenen Macht, die Welt aufleben zu lassen. Nihilio jedoch dachte nur an Vernichtung und griff das Nigeb an. Mit einer klauenartigen Hand schlug er nach der grünen Lichtwolke, die das Nigeb darstellte. Er traf es und einige Teile des Nigeb materialisierten sich zu Kristallen, zersplitterten, flogen fort und versanken in der noch flüssigen Ebene. Das Nigeb, durch diese Sache verwirrt, zog sich in höhere Gefilde zurück und verschwand.
Blancues war soweit, dass er tatsächlich bereits Pflanzen geschaffen hatte und die Ebene grünte und strotzte vor Leben. Nihilio hasste diesen Anblick und verzog sich unter die Erde, was seiner Ansicht nach der einzige noch nicht von Blancues verschandelte Ort war.
Nunmehr in Ruhe gelassen konnte Blancues vier Geister entwickeln. Der erste war der Geist des Eises, der zweite der Geist des Feuers, der dritte der Schatten des Blutes und der vierte schliesslich der Schatten des Äthers.
Die Geister des Feuers und des Eises sollten die Ebene verändern. Also banden sie ihre Macht an die Splitter des Nigeb, die in der Erde lagen, jeder an je einer Seite der stabförmigen Kristallsplitter. Diese, nunmehr Caenyl genannten Splitter leiteten fortan die Wärme von einem Ende zum anderen und erschufen auf der einen Seite eine Zone der Wärme, den Canel, und auf der anderen Seite eine Zone der Kälte, den Canom. Sie gingen nach keinem System vor und alles verlief mehr oder minder zufällig. Doch bei acht Caenyl hielten sie inne. Diese acht bildeten einen Stern um den Punkt, wo das Nigeb sich ergossen hatte, wo noch immer eine Verbindung zu der höchsten Macht bestand. Da Blancues die Wärme angenehmer fand einigten sie sich darauf, an allen acht Caenyl die zueinandergerichteten Seiten zu Canel zu formen und die abgewendeten zu Canom. So enstand das Avanir. Dort sollte später die Stadt Solimar entstehen.
[...]
Die Schatten, des Äthers wie des Blutes, sollten die Welt mehr beleben. Der Schatten des Äthers formte nun die Seelen. Die Seelen waren Willenskraft mit Verstand und der Gabe der Erinnerung. Der Schatten der Blutes formte Tiere und ein Ebenbild Blancues‘, und gab ihnen Instinke. Dem Ebenbild aber wollte Blancues Verstand gegeben wissen. Die beiden Schatten wollten aber auch, dass sie vertreten wären auf dieser neuen Welt und jeder von ihnen wollte ein eigenes Wesen. Blancues entschied, dass sie zwei Wesen machen sollten, gleich anzusehen, doch eines mit stärkerem Körper und eines mit stärkerem Geist. So formte der Schatten des Blutes ein weiteres Ebenbild, jedoch schwächer als das erste, während der Schatten des Äthers dem bereits geschaffenen Ebenbild ein wenig Verstand gab. Dann bekam das zweite Ebenbild noch einen starken Verstand und aus dem ersten wurde der Mann, aus dem zweiten die Frau. In jeden Körper schlüpfte eine Seele und die Menschen erwachten zum Leben. Mit Tieren und nun auch Menschen auf der Ebene sah die Welt schon um einiges besser aus. Doch dann kam Nihilio wieder über die Erde und war zornig über diese Veränderung. Er sagte: „Gut, wenn du dieser Welt Wärme und Kälte und Leben geben willst, so soll es sein, doch auch ich kann noch etwas tun.“ Dann belegte er das Land mit einem Bann, dass dort, wo keine Caenyl mehr lagen, kein Leben mehr möglich sein sollte, für kein noch so mächtiges Volk. Ausserdem sprach er einen Bann über die Geister und Schatten, nämlich, dass sie zu Welten werden sollten. Es geschah auch so. Der Geist des Feuers wurde zum Ochernial, der Welt des Feuers, der Geist des Eises zu Arkania, der Welt des Eises, der Schatten des Blutes zum Nexus, der Welt des Blutes und der Schatten des Äthers zum Lexus, der Welt des Äthers. Schliesslich gab er den Menschen noch die Möglichkeit zum Bösen und ging."
[...]
Was in den dieser Aufzeichnung folgenden unterschlagen wird, und dennoch passiert ist, ist die Erschaffung des zweiten Ätherers, Kranodor, der zuvor ein Mensch war, der zum Hermeyi wurde - dem einzigen mit einer Seele - und dann zu einem Ätherer wurde. Auch verschwiegen wird der Fund des Endymion, des Splitters eines Caenyls, dem einzigen, der zu einem Schmuckstück verarbeitet wurde.
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Die Entstehungsgeschichte von Mundorn und Ätherern, Zwergen, Elfen sowie Dunkelelfen wird aufgrund der Länge ausgelassen, jedoch auf Anfrage gerne bekannt gemacht. |
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