Auf den Beitrag: (ID: 19725) sind "7" Antworten eingegangen (Gelesen: 1837 Mal).
"Autor"

Gedanken an ihn

Nutzer: Yagonar
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 20.03.2002
Anzahl Nachrichten: 95

geschrieben am: 18.10.2002    um 20:37 Uhr   
Sie steht am Fenster in ihren Gemächern der Festung Agrons. Hinter ihr auf dem Bett stehen bereits die fertig gepackten Taschen. Nervös dreht sie zwischen ihren Fingern den weichen Samtgürtel ihres weißen Kleides. An ihrem Körper selbst trägt sie die Kleidung, in der sie sich kennen lernten. Die schwarze Lederne Hose und das blaue Schnürhemd. Auch ihre Haare sind nach hinten gebunden. Man könnte meinen, vor einem Jüngling zu stehen. Wie damals...
Ein leises Seufzen streicht über ihre Lippen. Versucht die Gedanken an den jungen Mann zu vertreiben. Denn ihr ist bewusst, dass zu manchen Zeiten Gedanken verhängnisvoll werden können.
Sie legt den Gürtel auf dem Fenstersims nieder und macht sich auf dem Weg nach unten, durch den Thronsaal, hinab bis zu den Ställen. Der Aufbruch rück näher
  Top
"Autor"  
Nutzer: Sagon
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 05.10.2001
Anzahl Nachrichten: 142

geschrieben am: 18.10.2002    um 22:01 Uhr   
Irgenwo im dunkeln des ThronsaalŽs ist er verborgen von schatten....er beobachtet sie wissend das das was ihr bevor steht nur ein weiter schritt ist zu den was eins werden soll...
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yagonar
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 20.03.2002
Anzahl Nachrichten: 95

geschrieben am: 19.10.2002    um 13:33 Uhr   
den Umhang fest um den Körper gewickelt tritt sie die Treppen hinab. Ihr Pferd wartet bereits unten an den Stufen. Die meisten ihrer Sachen sind schon auf dem Weg. Leicht streicht ihre Hand über eine Stelle ihres Halses und ein mattes Lächeln tritt auf ihre Lippen als sie an den gestriegen Abend zurück denkt. Dennoch wird ihr auch schwer zu Mute. Langsam dreht sie sich um und lässt den Blick zur Treppe hinauf wandern, an dessen Ende der Thronsaal liegt. Ob ihr Vater sie wohl noch verabschieden wird?... Ein letztes mal überprüft sie noch die Taschen am Sattel des Pferdes, bevor sie sich auf den Weg nach Lyron machen wird
  Top
"Autor"  
Nutzer: Sagon
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 05.10.2001
Anzahl Nachrichten: 142

geschrieben am: 19.10.2002    um 13:46 Uhr   
stehet still am fenster und schaut auf den Hof wo seine
Tochter ist....leise seufst er....seine gedanken wandern schon nach Lyron..wissend um den Krieg und das Grenzland das dort ist......und ein Gedanke erreicht sie...getragen vom winde
~Achte auf dich wenn was ich benutzte das Portal und sollte meine cousine was sagen schickt sie zu mir~
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yagonar
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 20.03.2002
Anzahl Nachrichten: 95

geschrieben am: 19.10.2002    um 14:44 Uhr   
leicht neigt sie ihr haupt in richtung der Festung als seine Worte vernimmt und schwingt sich darauf hin in den Sattel. Verharrt so einen Augenblick, bis sie das Pferd schließlich wendet und durch die Tore reitet auf dem Weg nach Lyron
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yazinda
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 09.04.2001
Anzahl Nachrichten: 1435

geschrieben am: 20.10.2002    um 11:05 Uhr   
kurz vor dem Aufbruch tritt sie über die Grenze, ein Bündel in den Händen. Auf dem Weg den Yagonar nehmen wird lässt sie es liegen. Hoffend, dass sie es sieht und kein anderer es vor ihr tut. Ein Abschied?... ein "Alles Gute"? oder einfach nur eine Geste? Das wird sich wohl noch rausstellen...
Alles, was ich will, ist alles.
Alles, was ich geb, ist alles.
denn ich seh ein ziel vor mir, alles würd ich tun dafür
einfach alles, alles trau ich mir zu -
denn alles und noch mehr bist du
alles, was ich brauch, ist alles
alles geb ich auf, für alles
alles hat auf einmal sinn,
denn alles führt mich zu dir hin
einfach alles, einfach alles trau ich mir zu
denn alles auf der welt
bist du.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yagonar
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 20.03.2002
Anzahl Nachrichten: 95

geschrieben am: 20.10.2002    um 11:56 Uhr   
erreicht kurz vor Lyron die besagte Stelle. Verwundert auf das Bündel sieht und näher reitet. Erkennt einen dunkelsilbernen, eingestickten Stern, aus dessen Mitte mehrere kleinere Strahlen empor zu kommen scheinen. Ein Lächeln tritt auf ihre Lippen.
Nachdem sie es eingesammelt hat nimmt sie ihren Weg wieder auf, bis sie schließlich Lyron erreicht und irhe Arbeit dort aufnimmt
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yagonar
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 20.03.2002
Anzahl Nachrichten: 95

geschrieben am: 27.10.2002    um 20:01 Uhr   
die letzten Tage unruhig in Lyron verbracht hat. Zwar half sie bei dem Wiederaufbau, doch sind ihre Gedanken wo anders.
An diesem Abend zieht sie sich in ihr Gemach zurück. Unruhig sitzt sie am Fenster, bis sie sich erhebt und zum Schreibtisch hinüber geht und dort eine Feder und Papier zur Hand nimmt.


Meinen Gruß,

die Lage hat sich geändert. Auch wenn mich dein plötzliches Verschwinden mehr als beunruhigt: bleib weg von Agron! Bleib weg von mir! Vater weiß von uns und ich soll dich zu ihm schicken. Folge deinem Vater und nicht mir. Ich will dich nicht ins Verderben stürzen.

mit ihrem Blut setzt sie die Unterschrift
Yagonar von Riegen

jene Nachricht verfasst sie viermal und versiegelt sie, jedoch ohne ein Zeichen. Noch zu später Stunde verlässt sie die Stadt um zu den Boten am Rande des Reiches zu gelangen , die dort warten werden. Lange hat sie gebraucht, bis sie jene vier ausgewählt hatte.
  Top