| "Autor" |
Im tobenden Wind |
|
|
|
geschrieben am: 06.06.2003 um 19:47 Uhr
|
|
Wenn Gefuehl weicht um der Leere und Gleichgueltigkeit die Oberhand zu lassen, wenn das Grauen der eigenen Sinnlosigkeit die Grenzen der Realitaet aufloest und eine neue Tuer zu unbegreiflichem Schmerz oeffnet, dann... ja dann ist die Zeit vorbei, in welcher man aus eigener Kraft dem Dunst des Todes entfliehen kann.
Sie schien all die Jahre ihrer eignen Evolution gefolgt zu sein, dem eigenen Willen, dem eigenen Stolz, doch leiteten in Wahrheit die Schatten ihr Handeln und Erscheinen. Mit großem Unwollen mussten jene die Szenerie beobachtet haben als der Wahnsinn sich des Tieres selbst bemaechtigte und die Leere mit Irritation und Krankheit fuellte. Welch Wesen starrte nicht schon in solch einer Situation dem Tod entgegen und verloren den Kampf... Und die kleine Kreatur war bei weitem nicht so stark. Es war als truge der Wind ihre letzte Kraft mit sich in seinem Zuge, als er tobend ueber die leere Ebene fegte und den duerren Koerper zu Boden riss. Kein Laut entwich der schwachen Gestalt, so durchschnitt nur das helle Schaellen ihres Gloeckchens die bedrueckende Stille, welche der kalte Hauch hinterliess. Sogleich kuesste der einst so menschlich-schoene Koerper den taubedeckten Wadesboden und es war als sang der Wind in seinem unaufhaltsamen Lauf ein kurzes Sterbenslied fuer das arme namenlose Tier, als jenes seinen letzten Atemzug tat und in weichen Wellen dem Frieden entgegentrieb...
So war sie in all den Jahren doch nur eine Rose gewesen, die einzig den Fruehling versaeumt hatte um ihre Bluetenpracht zu entfalten und die stechenden Dornen zu bedecken...
Geändert am 07.06.2003 um 11:10 Uhr von Zoenchen |
| I will wear whatever and blow whomever I want as long as I can breathe and kneel... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 06.06.2003 um 20:05 Uhr
|
|
| auf einem hügel erscheint die alte wölfin, das graue fell vom wind zersaust schaut sie zu der gestalt. Traurig beobachtet sie das geschehen, doch weiß sie auch dass sie nichts für die gestalt tun kann. so steht sie weiterhin auf dem hügel, wartend bis der wind ruhiger wird, um schließlich in ein klagendes, doch zugleich auch hoffnungsvolles heulen auszubrechen... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 06.06.2003 um 21:01 Uhr
|
|
(off: WÄÄÄH!!! zöni is tot??? oder hab ich mich verlesen?? *glubsch entsetzt)
Nicht jeder will der Herr über seine eigenen Füße sein, manch einer überlässt seinen Schritten die Herrschaft über sein Schicksal.
So trieb es an jenem Abend eine kleine, schlanke Gestalt, gehüllt in eine dunkle und schmuddelige Kutte an eben den Platz an welcher das Katzenwesen sich dem Boden hingegeben hatte...
Als der Leblose Körper in das Blickfeld der hellen, ausgeblichenen Augen fällt, so hält die vermummte Gestalt inne, mustert argwöhnisch die "alte Freundin" aus sicherer Entfernung heraus...
Als sich jedoch nichts tut huscht das wesen flink näher, einem lautlosen schatten gleichend.
Über der Toten steht sie schließlich still und schweigt auf den Leib herab.
~...Tot ist sie, liebste Hülle... tot... dem verderbnis hingegeben.... wie schade, das wir es nicht sein konnten, die ihr den hals umdrehte...~ wispert eine eisige stimme, schier nur aus grausamkeit bestehend...
das vermummte wesen hebt eine klauenhafte hand an das haupt und lüftet die kapuze der schwarzen kutte, so dass das bleiche mädchengesicht zum vorscheinkommt, in welches wirr die blassblonden strähnen des fahlen haarschopfes fallen. Die geschwärtzten lippen sind verzogen... genugtun? mitleid? gar trauer?
sicher... die beiden waren feinde gewesen, eine lange zeit...
doch davor hatte die beiden eine freundschaft welche im gemeinsamen leid entstanden war verbunden...
und so schließt die kreatur stumm die von tiefen schatten umrandeten augen und legt eine hand an die brust, zum zeichen, das der seele ein teil entnommen wurde.
Dann schließlich beugt sie sich herab zu dem toten Leib um ihn hin in die schatten des dickichts zu ziehen, war dies doch die heimat des katzenwesens.
Im Schatten ist man geborgener als im Licht, denn auch das ungeborene reift zuerst im finstren mutterleib heran, bis es sich schließlich in die hefahren des lichts wagen kann...
Als sie den Körper in das trockne laub gebettet hatte zog sie wieder die Kapuze über das Haupt.
Als sie sich von der dunkelheit der Nacht verschlingen lässt, bleibt nur noch die leblose Hülle Zönchens über...
Ein unsterblicher sollte nicht der sterblichkeit trauern. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 07.06.2003 um 00:18 Uhr
|
|
Sorry wegen meinem Offtopic nun, aber mir bleibt einfach die sprache weg, wenn ich dran denk det zoenchen tod is....
wieder verschwindet |
[Haltet die Welt an, ich will aussteigen.] |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 07.06.2003 um 13:03 Uhr
|
|
off...leider nur
ich finds schade dass zoe nit mehr da seis =( |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.06.2003 um 00:04 Uhr
|
|
(auch mal off mitsnift aber nix weiter dazuschreibt um den thread nicht weiter zu stören..)
xel |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.06.2003 um 00:07 Uhr
|
|
sorry zu oft Geändert am 10.06.2003 um 00:10 Uhr von Xelessia |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.06.2003 um 00:07 Uhr
|
|
. Geändert am 10.06.2003 um 00:11 Uhr von Xelessia |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 12.06.2003 um 15:35 Uhr
|
|
kurz hebt der alte magus seinen kopf, als er spürt, wie die verbindung, die er zwischen sich und dem kleinen wesen hergestellt hatte erlöscht.
es konnte nur bedeuten, dass sie entweder gestorben war oder aber jemanden gefunden hatte, der seine macht gebrochen hat.
unwichtig. sie war nun nicht mehr in seiner dienerschaft.
allein diese tatsache zählte und daran konnte er nun nichts mehr ändern.
langsam senkt sich das haupt wieder und erneut widmet sich der geist den these, die vor ihm auf dem tish ruhen.
bald, bald würde er hinter das geheimnis der freizauberei kommen, was bedeuten würde, dass seine macht um einiges steigen würde.
(off: schade, dass du dich entschlossen hast zoe nicht weiter zu spielen, aber ich kann eh nichts daran ändern. ich hoffe, du bleibst uns weiterhin erhalten) |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 13.06.2003 um 21:43 Uhr
|
|
| schon seit einiger zeit wieder verstummt, beobachtet sie die ihr fremde gestalt feraz...als diese wieder verschwunden ist geht sie langsam auf das dickicht zu, in welches zönchens körper gebettet wurde. ausdruckslos betrachtet sie den körper, bevor sie sich in wenigen schritten entfernung vor das dickkicht setzt auf über sie wacht... bei dem wetter ist es wohl eh sinnlos den langen heimweg anzutreten... |
|
|
|
|
|
|
Top
|