| "Autor" |
The Story of a Bastard |
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geschrieben am: 04.11.2002 um 21:52 Uhr
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Cyrend war mitten im Kampf mit einem besonders großen und wilden Ork und alles, was er tun konnte, war sein bestes zu geben, nicht von ihm erschlagen zu werden. Der Kampf wütete nun schon seit einiger zeit, und der Gestank und Geschrei war überall. Katapulte haben flammendes Öl über das wäldliche Schlachtfeld regnen lassen und genau dieser Teil des Waldes war ein höllisches Inferno aus Feuer, Blut, Schreien, Kampfesschreien und den Geräuschen von aufeinanderprallenden Waffen. Er war den alten gewohnten Gefühlen - dem Rausch von extrem hoher Energie, die überempfindlichkeit aller seiner Sinne, dem harten, schnellen Pulsieren seines Herzens, dem leisen Klingen in seinen Ohren; all das trieb ihn an. Sein Gegner schwang ein schweres Schlachtschwert, das eine längere Klinge hatte, als das gewöhnliche caeldarische zweischneidige Gladius und Cyrend mühte sich mit all seiner Gewandtheit, um den Schlägen und Hieben des anderen Kriegers auszuweichen. Der Zeit, die er schon kämpfte, zum Trotz schaffte er es relativ ungeschadet zu bestehen - ein paar nicht erwähnenswerte Kratzer, ein seichter Schnitt auf seinem linken Unterarm (...leichtsinnig, dachte er. Ich hätte ihn nicht unter meinen Schild kommen lassen...), aber er war sich nicht sicher, wie lange sein Glück ihm noch hold sein sollte. Um alles noch zu erschweren, hatte es jüngst geregnet und der Untergrund war nicht nur uneben, sondern auch noch aufgeweicht - ausreichender Halt war nahezu unmöglich. Es wurde ihm bewusst, dass sein Kampf an einem Randgebiet des Schlachtfeldes stattfand und er konnte nicht mit Gewissheit sagen, wer die Oberhand behielt, obwohl er aufgrunde der schieren Aufgebot an Anzahl und Waffen vor der Attacke sehr zuversichtlich war, dass die caeldarische Armee siegreich heimkehren würde.
Plötzlich sah Cyrend, dass er mindestens noch einem weiteren Kämpfer gegenüberstend, nebst dem großen Ork, mit dem er schon seit geraumer Zeit kämpfte. Er nahm eine aus dem Augenwinkel seines linken Auges wahr, doch noch bevor er angemessen reagieren konnte, machte sein erster Gegner einen mächtigen Schlag, welcher noch von Cyrend blocken konnte. Für einen Moment wurde ihr Kampf zu einem krampfhaften Gedrücke, bis er ohne Vorwarnung einen heftigen Streich auf der rechten Seite seines Unterkiefers spüren konnte. Ein Brennen durchzog den ganzen Kiefer und im selben Moment blitzte kalter Stahl im linken Augenwinkel. Er konnte sich nicht schnell genug besinnen und er fühlte, als wäre die linke Seite seines Kopfes und Gesichtes explodiert; und wieder der jähe Rausch von Hitze... Er schrie auf und wollte einen tödlichen Streich bei seinem ursprünglichen Gegner landen. Doch stattdessen war fühlte er einen grausamen Schlag auf seinen Hinterkopf und die Dunkelheit legte sich unmittelbar um ihn... der Kampf war fort...
(zitat)
(/zitat)
Falls Interesse am weiteren Verlauf besteht... Nunja - ich will mir nicht die Mühe machen und alles umsonst schreiben. Ein wenig Feedback und vielleicht geht's weiter :-). Ansonsten gibt's ja auch noch die Möglichkeit mich anzuspielen und meinen Charakter Inplay kennen zu lernen.
Ich bitte schon einmal um Verzeihung für eventuell unklar geschriebene Sätze - einfach nachfragen oder mich darauf aufmerksam machen. Es ist das erste mal, dass ich eine Geschichte in geschriebener Form ausführe - ansonsten sind sie nur in meinem Kopf existent und dahingehend auch sehr flexibel. Also gilt: widersprüche innerhalb der Geschichte sind nicht ausgeschlossen... :-) Geändert am 04.11.2002 um 21:55 Uhr von Cyrend |
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