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geschrieben am: 07.11.2002 um 17:09 Uhr
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...nur um direkt neben Soratar und Exypra wieder aufzutauchen. Hasserfüllt sahen die beiden Mundorn den Ätherer an.
Kranodor: "So treffen wir uns also wieder... jener, von dem man sagte, er wolle die Welt bewahren und jener, von dem man behauptete, er wolle sie vernichten. Nur scheint es mir, als wären wir diesmal in vertauschten Rollen."
Soratar: "Kranodor der Verräter. Nundenn... wie ich sehe hast du ja eine neue Armee gefunden, die sich für dich in den Tod stürzt... wie die Chyt ihrerzeit, und Saeti, dein treuer Gefolgsmann..."
Kranodor: "Die Chyt haben sich bereit erklärt, uns zu unterstützen, nicht mehr und nicht weniger ein riskantes, törichtes und manchmal tödliches Unterfangen wie die Unterstützung der Mundorn durch die Daemon. Was Saeti angeht... nun, einer wie du wird die Motive eines Wesens, das nicht nach absoluter Macht strebt, wohl nie verstehen können Soratar. Ich bedaure dich deswegen..."
Exypra: "BEDAUERN!? Du hast doch niemals etwas bedauert! Schamlos angelogen hast du deine Führerin, Eciba, um sie später mit der Lanze, die du noch heute auf dem Rücken trägst zu ermorden, rücklings! Ich frage mich, ob die werte Dame, die diese Armee anführt, auch von diesem Detail in deiner ach so glorreichen Geschichte weiss..."
Soratar: "Exypra, geh. Führe die Schlacht. Dieser Kampf ist eine persönliche Auseinandersetzung zwischen Kranodor und mir."
Kranodor: "Exypra, noch ist es Zeit, umzukehren. Gehe nach Fah'tum zurück. Werde glücklich. Finde deinen Frieden, fernab von Krieg und Tod."
Exypra schnaubt und geht von beiden einige Schritte weit weg, dann beschliesst sie, mit einem Wink Stacheln aus Stein aus dem Boden heraufkommen zu lassen, ihrer 50, sie zu verhärten, und Katapultartig in Richtung der Greifen und anderen Flugwesen zu feuern.
Soratar grinsend: "Ich schätze, das bedeutet 'Nein', Kranodor."
Kranodor: "Würdet ihr nur auf das hören, was das Nigeb, das göttliche Sein von uns allen wünscht..." Schwingen aus grünem Licht breiten sich auf seinem Rücken aus, ein Zeichen der Hermeyi.
Soratar lacht auf: "Ha! Da haben wirs! Ein Bastard! spuckt aus, Kranodor vor die Füsse Dein Leben ist nichts wert, Verräter!"
Kranodor ruhig: "Wer ist hier der Verräter? Wer nennt sich Weltenschützer und schickt eine Invasionsarmee in fremde Länder? Und darf ich dich an die Stadt erinnern?"
Soratar: "Aldyngardt war nur ein Racheakt!"
Kranodor: "Und für was?!"
Soratar: "Für Jeherome."
Kranodor: "In Jeherome starben 50.000 Menschen, die es vorzogen, für sich zu bleiben, fern von den anderen Völkern, verbohrt, selbstgerecht und furchtbar starr in ihrem Denken. In Aldyngardt starben 250.000 Wesen aller Völker, grosse Schönheit und viel Wissen ging verloren, die Stadt, in der die Sterblichen am friedlichsten zusammenlebten wurde von euch vernichtet!"
Soratar: "Ich würde nicht die Leben zählen, Schlächter!"
Kranodor: "Ach nein? Ich erinnere an über 4.000.000 Elfen im zweiten Krieg der Mächte. Dein genialer Plan... und im übrigen habe ich erkannt und akzeptiert, dass die Ätherer ohne die Mundorn nicht existieren können... Schade, dass du noch nicht zu dieser Einsicht gekommen bist..."
Soratar Kranodor nachäffend: "Jaja, die schwachsinnige Theorie vom Gleichgewicht. Sieh es ein, Kranodor: WO BLUT UND ÄTHER ZUSAMMENFLIESSEN, KANN NUR TOD ENTSTEHEN!!! Entweder wir oder ihr... Wenn eine Seite und die Hermeyi fort sind hat die andere die absolute Macht..."
Kranodor: "Wenn die Ätherer ODER die Mundorn nicht mehr existieren, wird es keine Hermeyi und keine Welt mehr geben, Soratar! Allein für diesen Starrsinn müsste ich dich töten, du Narr!"
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