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~Kälte~

Nutzer: Callain
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geschrieben am: 11.11.2002    um 21:22 Uhr   
am rande der lichtung...ein eiskalter lufthauch kündigt ihr kommen an...die geräusche des nächtlichen waldes verstummen für einen augenblick...als sie wieder einsetzen steht sie da, wie vom wind hergetragen...kälte breitet sich langsam aus...sie scheint von der jungen frau auszugehen...ihr rabenschwarzes zu einer komplizierten frisur hochgestecktes haar schimmert bläulich als sie leicht den kopf dreht um sich umzusehen..die dunkelblauen augen scheinen alles aufzunehmen...zierlich ist die gestalt, mit dem bodenlangen blauen kleid, doch geht von ihr eine seltsame kraft aus..sie wirkt sehr reserviert, wie die personifizierte kälte
so..ich bin da
leise doch fast schon schneidend ist ihre stimme
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Nutzer: Lightofsorrow
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geschrieben am: 11.11.2002    um 22:13 Uhr   
Ein kleiner Schatten klettert wabend, sich immer wieder verformend, an einem Stamm empor, von der Wurzel ausgehend - oder war er schon immer dort? Es scheint kein sonderlich großes, gefährlich wirkendes Gebilde zu werden, denn es verharrt schließlich auf 1,15 m, doch immer weiter bewegt sich jenes. Woher es kommt? Das mag man schwer sagen können.
Nicht lange Zeit verstreicht, bis sich ein kleiner ,zierlicher Kinderkörper um den Baumstamm herum schiebt mit einem kühlen, zufriedenen Schmunzeln auf den Kinderlippen tragend. Das Gesicht ist fein geschnitten und doch mutet es nicht an, als wäre es das Gesicht eines Kindes, wohl eher das einer erwachsenen Frau, mit den vollen, sinnlichen Lippen. Die Haut die straff über den mit alten Lumpen bedeckten Körper gespannt ist, ist so blass wie jene einer Leiche. Die schimmernden Augenlichter funkeln intensiv grasgrün auf und ruhen auf Callain ...wissend... Tiefste Bitternis und Hoffnungslosigkeit scheint von ihr auszugehen, sie zu umgeben wie eine sinflutliche Vorahnung, wie ein Mantel. Ihr Blick wirkt erniedrigend und abwertend, als würde sie jede Sünde sehen, die jemals begangen worden ist und diese bewerten. Das lange nachtschwarze Haar geht dem jungen Mädchen von vielleicht 8 Götterläufen bis zu den Kniekehlen, es ist ungebürstet und mutet gar verwittert an. Ein paar wenige geflochtene Strähnen bändigen die wilde Haarpracht ein wenig...

Die Stille scheint wohl ein ewiger Begleiter des Kindes zu sein ,denn es bleibt still, gleichwohl sie die Worte ihrer Schwester hörte. Ein sachtes Nicken des Kopfes geht jedoch von ihr aus, als sie sich an den Baumstamm hinter sich lehnt. Und nun fällt es auf, der Schatten ,der vorher den Stamm erklommen hatte gehört zu ihr, denn er befindet sich nun wieder zu ihren Füßen...






~ Fürst der Hoffnungslosigkeit ~
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Nutzer: Callain
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geschrieben am: 12.11.2002    um 15:49 Uhr   
eine weile steht die junge frau nur einfach da, wie erstarrt...doch dann regt sich langsam etwas..als erstes huscht der stechende blick aus den dunkelblaue augen zu dem kind..musternd wandert er von unten nach oben..dann, nachdem wieder etwas zeit verstrichen ist, breitet sich ein lächeln auf ihrem gesicht aus..allein, dass diese frau lächelt scheint purer spott zu sein, denn ihr lächeln strahlt keinerlei wärme aus, wirkt viel eher wie ein schlag ins gesicht...völlig gelassen, ruhig steht sie da...unantastbar scheint sie...langsam streicht sie sich mit den behandschuhten händen über ihr kleid das seltsam schimmert und mit stickereien in form von ranken übersäht ist..ebenso langsam wie sie über das kleid streicht erreicht die umwelt die kälte, die von ihr ausgeht, als ob beides in verbindung stände...das gras zu ihren füßen ist von einer reifschicht überdeckt, die sich langsam ausbreitet..plötzlich neigt sie den kopf..es scheint, wie ein gruß ,auch wenn sie sich damit zeit ließ...
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Nutzer: Noimra
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geschrieben am: 12.11.2002    um 16:02 Uhr   
einer der schatten scheint sich zu regen, kaum merklich und doch... man spürt es. kälte, hoffnungslosigkeit, unglück... alles scheint in dem schatten verborgen.
war da ein blinzeln? ein augenaufschlag?
sie wird sich kaum zu erkennen geben... warum auch? sie soll die fürsten beobachten, und sich nciht andauernd mit ihnen beschäftigen... nur ein rascheln, ein leises raunen huscht von schatten zu schatten. es ist ein flüsternder gedanke, direkt zum reich der finsternis gesannt

~mögen die spiele beginnen, armion~


NoimrA, schwester ArmioN's
(ps: ich nehm eine ähnliche stellung ein wie armion bei luna und chione, werd also kaum mit den einzelnen charas zu tun haben)
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Nutzer: Callain
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geschrieben am: 12.11.2002    um 16:17 Uhr   
falls sie etwas bemerkt hat lässt sie es sich nicht anmerken...wozu auch..gefühle oder noch schlimmer deren äußerung sind ihrer meinung nach etwas völlig unnötiges...reine energieverschwendung..so steht sie einfach weiter da..den blick immernoch auf da kind gerichtet..still
Geändert am 12.11.2002 um 16:18 Uhr von Callain
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Nutzer: Callain
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geschrieben am: 14.11.2002    um 20:34 Uhr   
schließlich formen ihre lippe worte..sie spricht sehr leise, doch ihre stimme ist deutlich zu hören
wo sind die anderen?
sie weiß,es muss noch andere geben...
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Nutzer: Lightofsorrow
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geschrieben am: 15.11.2002    um 17:13 Uhr   
Ein kaltes, erbarmungsloses Schmunzeln ziert ihre vollen Lippen, als sie ihre gefährlich funkelnden Augenlichter - wissend - in die Richtung lenkt, in der dieses Augenpaar erkennbar war. Einbildung? Nein sie hatte sich das nicht eingebildet, sie wusste was das war, oder zumindest annähernd. Einen Augenaufschlag zu lange verharrt ihr Augenmerk auf jener Stelle, nur um zurück zu ihrer Schwester zu wandern, diese erneut betrachtend. Noch immer diese Unklarheiten. Warum wussten nicht einfach alle voneinander. Mit einem erniedrigenden Schmunzeln auf den Lippen schüttelt sie ihren Kopf, die langen ,stark verwitterten Haare mit sich nehmend.

Erneut verstreicht eine geraume Zeit, anmutend wie die Ewigkeit, ehe das Kind es überhaupt in Erwägung zieht, der Frage eine Antwort zu geben. Es war eine dumme Frage. Woher sollte sie das wissen? Eigentlich ist es ihr gänzlich gleich ,doch sollte sie ihre Antwort bekommen. Keinerlei Bewegung geht von ihr aus, eine gespenstische Ruhe, wie die Ruhe vor dem Sturm... vor dem Ende... Dieser krasse Kontrast zwischen ihren schwarzen, scheinbar den Gesetzen der Gravitation trotzenden, Haaren und ihrer kreidebleichen, streng gespannten, Haut dürfte genau diesen Effekt erzielen, dieses Gespenstige, Unheimliche, immerhin ist sie ein Kind
...

Das kann ich dir nicht sagen...

ertönt hauchend ihre kindliche und dennoch von tiefster Bitternis geprägte Stimme, gar entstellt könnte man diese beschreiben. Diese niedliche Stimme eines Kindes gepaart mit der Hoffnungslosigkeit und der schleichenden Finsternis in jener. Kratzig und kehlig dringen die Worte hinüber zu ihrer Schwester, ehe sie wieder in jenes allgegenwärtige Schweigen eintaucht...




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Nutzer: Callain
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geschrieben am: 15.11.2002    um 17:35 Uhr   
kaum sind diese worte verklungen, beginnt sie zu lachen..ein seltsames geräusch..klirrend, doch irgendwie angenehm..ihr blick, das lachen scheinen das kind zu verhöhnen..das lachen verstummt dann plötzlich
nun..es ist auch nicht weiter wichtig...
sie fährt sich leicht durch das haar, die finger hinterlassen eine spur aus reif...sie schüttelt den kopf
es ist überhaupt nicht von belang..genau genommen
nach diesen worten wendet sie sich zum gehen

Geändert am 15.11.2002 um 18:02 Uhr von Callain
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