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offene Tore im Tempel |
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geschrieben am: 17.11.2002 um 14:34 Uhr
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Obgleich es Herbst ist, die Tage und Nächte stürmisch und verregnet, steht doch ein einziges Mal die breite, himmelblaue Tür zum Tempel weit offen.
Einzig Kainiten, Dämonen und ihr feindlich gesonnene Wesen beschleicht ein mulmiges Gefühl bei dem Anblick, eine Abscheu vor dem Heiligtum. Nur ein Freund oder unbekannter Wanderer erkennt eine Einladung darin, die starke und doch so sanfte Aura, die diesen Ort umgibt, die Flügel der Tür, die offen ausgebreitet sind wie die liebevollen Arme einer Mutter.
Zu lange war sie allein gewesen, der Liebste hatte sie verlassen, ohne Abschied, zog in die Schlacht und nahm ihr gar ihre Kinder. Auch ihre Geschwister waren lange fort, all die Wesen, die sie liebte.
Und während im Inneren des Heiligtums hunderte von Kerzen hell erstrahlen, dringt der Duft der exotischen Blüten und Gewürze des Tempels nach draussen, zieht in die Wälder wie ein Ruf.... Sehnsucht nach den alten Zeiten, lockend, ein Hauch von Erinnerung... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.2002 um 18:53 Uhr
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| streift unruhig um her und bleibt schließlich vor dem tempel stehen... hin- und hergerissen, ob sie fliehen oder bleiben soll..steht da und starrt den tempel an... Soviel Blut... durch euch vergossen... soviele Leben zu Unrecht genommen... schüttelt den Kopf und bleibt dort stehen, wo sie ist |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.2002 um 19:12 Uhr
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Erhaben steht das Bauwerk da, tief ins Felsgestein gehauen. Von irgendwoher erklingt das Geräusch eines Wasserfalls, doch ist nichts zu sehen, vermutlich befand er sich dahinter. Die himmelblaue Tür, deren große Flügel sich im Wind leicht bewegen, bildet einen etwas seltsamen Kontrast zu den Felsen.
Im inneren knistern warme Flammen in einer Feuerstelle, man kann Säulen erkennen, in deren Mitte sich ein Springbrunnen befindet. Und überall dieser Duft.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.2002 um 19:22 Uhr
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| atmet tief ein und fasst sich dann ein herz... tritt auf den tempel zu... Die Göttin steh ihrer Dienerin bei..leise murmelt und den Tempel betritt...vorsichtig sieht sie sich um |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.11.2002 um 17:13 Uhr
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Die Kerzen an den Wänden tauchen den großen ovalen Raum in sanftes Licht, ein paar Schatten scheinen an den Wänden zu tanzen. Die Fontäne des Springbrunnens plätschert leise vor sich hin, doch die Wasseroberfläche des Beckens ist ganz glatt, hin und wieder sind darin vorbeiziehende Bilder zu sehen, von Landschaften und verschiedenen Orten.
Es ist warm und gemütlich.
Eine junge Frau steht an der Feuerstelle und wirft gerade ein paar Kräuter und Blüten in einen großen Kessel, als sie sich zu der eintretenden Fremden wendet.
Namaste... ich grüße euch sagt sie freundlich. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.11.2002 um 17:35 Uhr
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| tritt etwas schneller und leicht neugierigen blickes heran, ist sie doch mit Kräutern, die in Kessel geworfen werden, vertraut....seid ebenfalls gegrüßt...was tut irh da..?etwas neugierig fragt.. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.11.2002 um 17:38 Uhr
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Tee kochen. lautet ihre fröhliche Antwort.
Wollt ihr ihn probieren? Er ist gleich fertig.
Sie sieht die Fremde freundlich an, betrachtet sie.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.11.2002 um 22:38 Uhr
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| Sie schlendert in Gedanken versunken dorthin, wo ihre Füsse sie tragen mögen und achtet nicht sonderlich auf den Weg. Ehe sie es sich versah, war sie auch schon in Sichtweite des Tempels angelangt. Sie runzelt leicht die Stirn, und fragt sich, warum sie ausgerechnet hier her kam. Zögernd geht sie auf das Gebäude zu, und ihre grünen Augen mustern die Umgebung aufmerksam. Dann, noch etwa 10 Schritt vor dem Tor bleibt sie stehen. Wieder zögernd und vielleicht auf etwas wartend. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.11.2002 um 23:51 Uhr
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Wenn Kasira noch Kainitin ist, beschleicht sie ein starkes anwiderndes Gefühl, mulmig, tief hervorkriechende Angst. Glaube ist an diesem heiligem, geweihten Ort gesammelt, allgegenwärtig und vertreten mit großer Macht, welche für ein Wesen der Finsternis schier unglaublich scheint.
Der Eingang des Tempels wirkt so friedlich wie zuvor....bis auf zwei dünne Flammensäulen, die nahe des Eingangs rechts und links neben der Tür in die Höhe schlagen. Bei genauem Hinsehen sind auch direkt im Eingang diverse Öffnungen sichtbar, eine Falle, wie es scheint.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.11.2002 um 16:41 Uhr
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| Sie weicht wieder ein paar Schritt zurück und verzieht das Gesicht. Die grünen Augen sind zu schmalen Schlitzen zusammen gekniffen. Offensichtlich ist sie nicht erwünscht, obwohl sie nichts böses im Sinn hatte. Obwohl es sie andererseits auch widerum nicht verwundert. Ist sie doch ein recht sonderliches Exemplar ihrer Art. Nochmals bringt sie etwas mehr Abstand zwischen sich und dem Tempel, doch sie läuft noch nicht fort, aus welchen Gründen auch immer. |
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