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An meine Freunde |
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geschrieben am: 26.11.2002 um 21:42 Uhr
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Verwirrt geht sie durch den Wald. Tausend Gedanken streifen ihr durch den Kopf. Schließlich kommt sie zur alten Mauer tief im Wald. Hier war sie sooft und doch ist sie nun eine andere als damals. Damals... solange ist das doch noch garnicht her und doch scheint es für sie weit zurück zu liegen. Sie setzt sich wie früher auf die Mauer. Im Gegensatz zu damals sieht sie nichts. Ihre Augen vermögen nicht mehr in der Dunkelheit zu sehen. Sie streicht über das verwitterte Mauerwerk, spürt Risse, Moos, Staub. Ein Seufzen entrinnt ihr. Dann zieht sie ihren großen Rucksack von der Schulter und kramt darin. Schweigend holt sie Pergament und eine Feder hervor. Sie zieht ihre Kette hervor und schiebt den C-Anhänger zur Seite, so dass der runde Stein in der Fassung alleine an ihrem Hals baumelt. Er pulsiert schwach bäulich, doch das wenige Licht muss ihr genügen. Sie stößt sich, wie sie es schon früher gemacht hat in eine Vene, um Schreiben zu können, doch diesesmal, zieht sie scharf die Luft zwischen ihren Zähnen ein. Sie schüttelt den Kopf und konzentriert sich:
Liebe Freunde!
Ich weiß, wenn ihr mich sucht, so auch bestimmt an diesem Ort. Ja, wieder führte mich mein Weg hierher. Fühlte ich mich hier doch immer sicher und konnte in Ruhe meine Gedanken ordnen. Dieses Mal gelang es mir nicht. Ich kehre nun wieder, um an Euch eine Botschaft zu hinterlegen.
Ich habe meine wenigen Habseligkeiten gepackt. Ich werde für einige Zeit von Euch gehen. Dieser Entschluss fiel mir sehr schwer, denn ich achte Euch alle sehr, ja, liebe ich Euch auch...jeden speziell und auf meine für ihn bestimmte Art. Das Leben pulsiert wieder in mir. Immer klarer wird das Menschsein in mir wieder. Nun weiß ich, dass ich diesen Weg beschreiten werde. Das wie ist mir noch unklar. Ich habe mich zu einem großen Teil gefunden, nun werde ich mich in die Einsamkeit zurück ziehen und den Rest entschlüsseln, denn die Antworten auf alle meine Fragensind bereits vorhanden, waren es immer...tief in mir.
Ich werde Euch schrecklich vermissen. Ich weiß, dass einiges noch geklärt werden müsste, doch ich spüre, dass es Zeit ist. Vielleicht und das hoffe ich zutiefst, werde ich bald den Weg hierher zurück gehen, doch das mag ich jetzt noch nicht absehen zu können.
Ich liebe Euch, werde immer an Euch denken und im Herzen bei Euch sein. Vergesst mich nicht, falls mein Weg mich länger von Euch fernhält.
Mein Herz ängstigt sich vor den Veränderungen, schon jetzt vor der Rückkehr, aber ich muss. Ich hoffe, dass Ihr das verstehen könnt.
Ich werde meine Anhänger mit Stolz tragen!
Ich liebe Euch und ich lebe!
Shade
Sie saugt sich die Wunde aus undspürt den Schmerz noch einmal intensiv, dann packt sie die Feder wieder weg. Sie springt behende von der Mauer und befestigt das Schriftstück an dem Platz, wo sie auch immer zu sitzen pflegt. Sie küsst ihre Fingerspitzen und berührt damit das Pergament ein letztes Mal.
Ich werde euch schrecklich vermissen..flüstert sie, als sie sich aufrichtet. Dann geht sie wohin ihr Herz sie führt...
Off: Ich werde für geraume Zeit etwas zu klären haben, was sich nicht aufschieben lässt, nutze die Gelegenheit, um mir auch über Shade Gedanken zu machen. Ihr wisst warum.. Ich hoffe bald wieder playen zu können und das mit neuer Motivation für diesen Char. Wir sehen uns sicher bald wieder!!! *knuddelt alle ganz doll* |
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geschrieben am: 26.11.2002 um 21:48 Uhr
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sie las die botschaft als erste, lächelt sanft und spricht in den wind worte die shade bestimmt erreichen werden
ziehe in frieden werte shade,
ich bin dir zu dank verpflichtet und diesen wirst du auf deinen wegen jederzeit in anspruch nehmen dürfen
auf bald deine fanu
sie verlässt den ort, traurig und doch glücklich. sie freut sich für shade und doch ist dieser abschied nicht leicht |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.11.2002 um 21:59 Uhr
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liest die botschaft und eine träne läuft über seine wange. viel hatte ihm shade bedeutet, sie war eine treue gefährtin gewesen und mehr als das.
ich wollte nciht das unser abschied so aussieht, doch kann ich wohl nichts mehr daran ändern. reise wohl und komme bald wieder, denn der bund braucht dich.
er fasst an seine kette und sendet ihr diese botschaft, dann blickt in den himmel und pfeift, ein brauner falke kommt geflogen
begleite sie sodass sie uns benachrichtigen kann wenn sie uns braucht.
dann wendet er sich ab und folgt fanu, während der falke shade nach fliegt |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.11.2002 um 22:04 Uhr
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auch sie kommt zu der Nachricht. Ruhig verharrt sie dort, die Worte lesend, bevor sie sich an der Mauer niederlässt und den Blick nachdenklich über die Umgebung schweifen lässe
~Gehe deinen Weg, Shade, wie du es immer getan hast. Ich werde dich vermissen und hoffe dich bald und vor allem heil wiederzusehen. Ich werde auf dich warten, wenn es sein muss ewig.~
noch eine ganze Weile bleibt sie dort sitzen, der Abschied fällt schwer, doch weiß sie das es sein muss. Sie muss ihren Weg finden. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.11.2002 um 12:09 Uhr
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| so machte er sich auf den weg zur alten mauer, so wie es auf dem kleinen pergament stand, welches ihn erreicht hatte...er ahnte schlimmes und doch lass er sich jene nachricht bis zum ende hin durch...der schmerz in seinem körper hörte auf...sein unleben würde jenes auch bald tun, denn ohne chade hatte es keinen sinn mehr...so verschwand er tief in der dunkelheit..für ewig? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.11.2002 um 16:17 Uhr
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bei unruhigen streifzügen durch den wald war sie immer wieder hier vorbeigekommen, wo sie soviel zeit verbracht hatte... als ihre augen das pergament überfliegen, kann sie ein leises seufzen nicht unterdrücken.. zu gern wäre sie traurig, und ein Teil in ihr ist es auch, verspürt schon jetzt einsamkeit und vermisst die liebe Freundin schon jetzt innig..doch dieser Teil ist zu klein geworden.. ~Ich werde dich nicht aufhalten können, ich weiß... ich konnte es nie... aber denke ab und zu mal an mich... und wenn, dann in Liebe...~ dürfte in shades gedanken ihre stimme erklingen..nicht mehr so sanft und warm wie früher, sondern merklich kühler, aber für ihre jetzigen Begriffe immer noch herzlich... leise dreht sie sich um und geht in den wald zurück, ihren langen, schwarzen Mantel eng um sich ziehend und ihre Kapuze tief ins Gesicht streifend Geändert am 28.11.2002 um 14:27 Uhr von kanakuchikan |
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geschrieben am: 27.11.2002 um 20:08 Uhr
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hatte sie doch nicht oft mit ihr gesprochen, so verspürt sie doch Trauer
leb wohl... und hoffentlich auf bald |
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