Auf den Beitrag: (ID: 19931) sind "8" Antworten eingegangen (Gelesen: 607 Mal).
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quälendes Geheimnis

Nutzer: krishna
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geschrieben am: 28.11.2002    um 22:05 Uhr   
Die Kinder waren endlich im Bett, es war schon spät.
Langsam nur, Stufe für Stufe, bewegen sich die Füße der jungen Frau die Treppe hinab zum Keller ihres Tempels.
Sie schlingt die Arme um sich. Kalt war es, so kalt.

Der große Stein, das Ahnengrab. Schlimme Erinnerungen steigen in ihr auf, schreckliche Bilder von längst vergangenen Zeiten, als man ihr heiliges Heim schändlich entweihte, sie folterte in den Niederhöllen.


Ich will nicht... flüstert sie leise, immer wieder, gedankenverloren. Ihre Stimme klingt hohl und leer in dem großen dunklen Gewölbe.

Es war ihre Aufgabe.
Und es war ihre Verdammnis.
Irgendwann würde sie daran zerbrechen.
Das Gesicht der jungen Frau ist blass, als sie ihre Hände an den kalten Stein legt.

Und dann tut sie es.
Sie gibt der Dunkelheit Kraft, gleichzeitig angezogen von ihr und doch abgestossen. Wie ein Schwamm scheint der große alte Stein ihre Macht aufzusaugen, so lange, bis sie erschöpft die Hände zurückzieht.

Eine Schlacht ohne Sieger, bis in die Ewigkeit.
Die Aufgabe der Götter, das Gleichgewicht zu wahren. Es machte sie kaputt.
Und während die junge Frau müde und kraftlos die Treppe hinaufwankt, gewinnt nun die dunkle Seite an Macht und Kraft, Dämonen, alle Wesen der Finsternis.


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Nutzer: prof.mastram
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geschrieben am: 29.11.2002    um 09:28 Uhr   
der *prof* mal den/die @krishna tut...
lang nicht gesehen... :-)
Geändert am 29.11.2002 um 09:29 Uhr von prof.mastram
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Nutzer: Cedar
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geschrieben am: 29.11.2002    um 11:23 Uhr   
...als er etwas rascheln hört schlüpft er leise aus seinem Bettchen und öffnet die Tür des Hinterzimmers einen Spalt um heraus zublinzeln...mit grossen traurigen Augen, wissend das irgendwas nicht stimmen kann erblickt er seine Mutter...leicht zucken seine noch recht kleinen Engelsschwingen...seuftzt fast unhörbar...

Sollte Vater davon Erfahren...und wenn wie sollte ich zu Ihm kommen um Ihm zu berichten...blickt hinüber zum Gartentor, dann wieder zu seiner Mutter...

Ich muss, vielleicht wird mich MutterŽs Pegasus zu Ihm bringen, wie er es mit Ihr immer tat...überlegt etwas, den blick verharrend auf die Gartentüre...kriegen Engel doch nicht umsonst Ihren Pegasus erst mit 18 Götterläufen...
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Nutzer: Ved
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geschrieben am: 29.11.2002    um 16:21 Uhr   
der grosse Schaeferund liegt wachsam vor der Tuer. Die Ohren gespitzt die Augen halboffen, jedoch schlafend. Als ihr Schritte hoert den Kopf leicht anhebt, ein unangenehmes Gefuehl macht sich in ihm breit. Dieser wird immer staerker und schlimmer er sich jedoch nicht ruehrt. Was auch immr passieren wird, wird er seine Herrin beschuetzen mit all seiner Kraft und seinem Leben...
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Nutzer: krishna
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geschrieben am: 29.11.2002    um 16:53 Uhr   
Bleich und erschöpft beugt sie sich hinab, um die Kellertür zu schliessen. Sonst hat sie nie Geheimnisse, niemals.... und doch prangt nun ein Vorhängeschloss daran. Gingen die Kinder dort hinunter, niemals würde sie es sich verzeihen, jetzt schon konnte sie es sich nicht vergeben, was sie da tat.

Sie bemerkt den jungen Engel nicht, der sie beobachtet, schenkt Ved lediglich ein Lächeln mit den Worten

Ruhig, ist ja alles gut. Alles in Ordnung....,
dann schlurft sie zu den großen Kissen und begibt sich zur Ruhe.


off: Huhu Prof, lange nicht gesehn! lieb re
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Nutzer: krishna
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geschrieben am: 01.12.2002    um 22:37 Uhr   
Niemand merkt die Veränderung in ihr.
Die Schwäche, den Verlust an Kraft, an Leben.
Ein Gottstatus war nichts. Überhaupt nichts.
Sie mußte sich eingestehen, daß sie es nicht schaffte. Es war nicht ihre Aufgabe.
Aber war es das wert, das Leben ihrer Familie aufs Spiel zu setzen, nur um bei ihnen bleiben zu dürfen?

Jeder sah nur Macht in den Göttern, doch niemand wußte, wie es war, zwischen den Seiten zu stehen. Gar, wenn man nicht einmal neutral sein konnte, es aber mußte.

Und ihr raubte es den Schlaf. Eine Entscheidung mußte her.


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Nutzer: Cedar
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geschrieben am: 05.12.2002    um 00:47 Uhr   
...schaut auf seine Mum und merkt das irgendwas nicht stimmt...tritt still zurück ins Hinterzimmer an seiner Zwillingsschwester Bettchen...sie wird morgen wissen wo er verweilt...streicht sanft mit seinen noch recht kleinen Händen über Ihr Kopf...packt ein paar Sachen zusammen und schleicht sich still zur Gartentüre...blickt musternd auf Veed ob er etwas merkt und schlüpft dann heraus und klettert etwas beschwert der grösse wegen auf den Pegasus der dort steht...

Ruhig kleiner...flüstert er mit einem sachtem lächeln...Bring mich zu Vater aufs Schlachtfeld...Ich habe Ihn Kunde zutun...seine kleinen Schwingen zittern sacht der Unwissenheit was Ihm erwartet wegen...
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Nutzer: Ved
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geschrieben am: 05.12.2002    um 16:56 Uhr   
nachdem sich kurz von ihren Worten beruhigen liess, versucht er wieder einzuschlafen, wird jedoch durch neue Schritte aus der Ruhe gebracht. Diese, ihm etwas fremd vorkommen, weshalb er auch sofort aufspringt und ein drohendes knurren vor sich gibt. Als den Jungen sieht, sich an die Kinder von Krishna errinert und wieder ruhig wird, doch gefaellt es ihm nicht das Kinder mitten in der Nacht durchs Haus schleichen, so folgt er ihm leise bis er unauffaelig an den Pegasus rantritt und wieder leise knurrt.
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Nutzer: krishna
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geschrieben am: 05.12.2002    um 17:25 Uhr   
Es ist ein traumhafter Anblick, wie ihr Pegasus im Garten steht auf der Wiese, auf welche sanftes Mondlicht fällt, im Hintergrund der aus Felsen heraussprudelnde Wasserfall. Bis auf das Schnauben des stolzen Tieres und etwas Wind in den Zweigen der Obstbäume ist alles ruhig.... Der Pegasus steht ruhig da, bis sein kleiner Herr sich auf seinen Rücken geschwungen hat. Dann aber breitet er die Flügel aus, unruhig des knurrenden Hundes wegen, und erhebt sich mit einem kraftvollen Sprung in die Luft, so daß der Junge sich gut festhalten muß... um ihn schliesslich zu seinem Vater zu tragen...
Geändert am 05.12.2002 um 18:25 Uhr von krishna

Geändert am 05.12.2002 um 18:26 Uhr von krishna
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