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göttlicher Zorn

Nutzer: krishna
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geschrieben am: 12.12.2002    um 16:57 Uhr   
Es war soweit.
Es war der Tag...oder besser die Nacht, vor welcher sie sich immer gefürchtet hatte, wo sie das tun mußte, was sie immer vermieden hatte.
Sich einmischen.
Sich einmischen in die Belange der Sterblichen, zwischen den Seiten entscheiden, ihre Neutralität ablegen.
Doch verdammt, sie hatte Familie und neutral war sie schon lange nicht mehr.

Sie wirft einen Blick ins Hinterzimmer des Tempels, alles ruhig. Ruhe und Frieden überall in diesen Mauern.... nur nicht in ihr.
Ihr Gesichtsausdruck ist hart und unbarmherzig, als sie mit festem Griff ihren Stab zur Hand nimmt und zur Gartentür geht, den Tempel verlässt und sich mitten auf der Wiese in einen silbernes Schein auflöst, als wolle sie mit dem Licht des Mondes reisen.

Der Ort, an welchem der Leib der unscheinbaren Frau in dem orientalischen Sari sich festigt, ist in tiefes Dunkel gehüllt.
Sie sieht sich nicht um. Nein... wenn er kam, sie würde es wissen. Und sie würde nicht ohne das gehen, was er ihr schuldig war.
Erstaunlich laut hallt ihre Stimme in dieser Finsternis und Kälte, als sie den Kopf hebt und den Ruf ausstösst, den Ruf nach ihm....


Phaldor! Wo seid ihr?!

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Nutzer: Phaldor
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geschrieben am: 12.12.2002    um 19:13 Uhr   
...vor Ihr reisst der Boden auf, heisse glühende Magma fliesst an den gerissenen Stellen hinab ins nichts, in die ewige Dunkelheit, nie am Ziel ankommend...ein Weg tut sich vor Ihr auf übersäht mit gepfählten und auf den Kopf gekreutzigten SethŽs ...schreie von verlorenen Seelen klingen schmerzhaft und bestialisch gequält durch die Finsternis...Lichtwesen wie Elfen, Elben und Engel gefangen Ihrer selbst, Pflastern Ihre noch Lebenden Körper den Weg auf eine Dunkle Feste, Schmerz in Ihren augen zu erkennen wie Schatten sich Ihrer Seelen bedienen...an der Feste Dämonen aller Art verweilen, Ihre Rüstung mit dem Blut Ihrer Gegner getränkt, Kainiten welche sich der Maskerade versagten und in den dunklen Gassen der Feste Ihr Unwesen treiben...auf einem Vorsprung zum Hofe steht er umgeben von den gleichen seiner Art...spürt die Ankunft KrishnaŽs...erhebt sich und ruft weit in das Land heraus da sie noch am Anfang des Weges steht...

~Krishna...lacht kalt laut auf...Eine Göttin die dem Verrat naht...so kommt und rennt in Euer verderben...spreitzt provokant die Schwarzen Schwingen...Nie überlebte es eine Gottheit, wenn sie sich auf eine der Seiten schlug...seine Augen schwarz voller unendlichen Hass...Kommt und holt Euch diese erbährmliche Seele eines Bastards...Ihr scheint ja noch törigter als mein Bruder zu sein...~

...hinter Ihm erscheint SunnyŽs Seele in einem schwarzen Stein verschlossen...Schmerz und Leid in Ihren Augen...sie hämmert verzweifelt des Schmerzes gegen Ihr Gefängnis...
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Nutzer: krishna
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geschrieben am: 12.12.2002    um 19:35 Uhr   
Sie schluckt und für einen Moment erwachen Zweifel in ihr. Sie war die Beschützerin der Hirten und Herden, so viele waren mächtiger als sie. Doch im nächsten Augenblick fasst sie sich schon ein Herz und beschreitet den unheilvollen Pfad.
Immerhin war sie kein Niemand, und sie würde dem Gefallenen dort vor ihr deutlich zeigen, wie sehr er sie unterschätzte...und daß dies sein letzter Fehler sein sollte.

Sanft umgibt sie ihre friedliche Aura, und als sie an den gequälten Wesen vorbeigeht, erliegen jene ihren Leiden in Stille und Frieden.
Die Angst um ihr Kind lässt sie weitergehen, Schritt für Schritt, in die Tiefen der Unterwelt, mitten hinein in die Finsternis.



Geändert am 12.12.2002 um 19:40 Uhr von krishna
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Nutzer: Phaldor
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geschrieben am: 12.12.2002    um 19:54 Uhr   
...mit einem kalten lächeln folgt er mit düsteren verhassten blick Ihren Weg...die schwarzen Schwingen gespreitzt erhebt er die Arme in die höhe...

~Kommt...haucht er kalt, wie die Pest umschleichen die Worte alle Wesen hier schweigsam und wenn sie Ihn sich nicht beugen den sicheren Tode bringend...Kommt Göttin welche sich dem Licht zuwandte...lacht kalt auf...Was Ihr sicheres verderben bedeuten sollte...~

...der Stein mit SunnyŽs Seele erhebt sich über Ihn...Ihre Schreie erklingen erbährmlich überall, das es selbst die Anwesenden Dämonen dazu bringt, Ihrer Sicherheit die Waffen zu umklammern...

~Schrei nur ....flüstert kalt...Bald brauchst Du es nicht mehr tun...~
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Nutzer: krishna
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geschrieben am: 12.12.2002    um 20:00 Uhr   
Tock...Tock...
Das Geräusch ihres Stabes ist das einzige, was von ihr zu hören ist, während sie weitergeht, bis sie schliesslich den Vorsprung erreicht und davor stehenbleibt.


Sie gehört euch nicht.
Und ich werde sie jetzt mitnehmen. Gebt sie heraus.

Ihre Stimme klingt kalt und emotionslos, so wie auch ihrer Mimik jeglicher feuriger Hass fehlt. Sie blickt ihn ausdruckslos an, und es nicht zu erkennen, was in ihr vorgeht, als sie die Schreie des jungen Engelmädchens vernimmt...

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geschrieben am: 12.12.2002    um 20:18 Uhr   
...grinst kalt...springt zu Ihr hinunter und blickt Ihr kalt in die Augen...spricht still sichtlich amüsiert...

Ihr habt Humor...und Naiv, ja..lacht auf...Naiv ist wohl ein Wort bei dem Ihr nun die Grenzen gesprengt habt...spöttisch sagt...Aber ich mache Euch einen Vorschlag...blickt sie mit einem diabolischen grinsen an...Obwohl dies gar nicht meine Art ist...doch erlaube ich Euch, den Untergang, den Tod Ihre Erlösung...lacht kalt wie in Ekstase verfallen...Ihrem letzten Schmerzensschrei...dem winseln beizuwohnen... dieser elenden Kreatur....schaut sie Euch an...deutet mit einer Hand auf SunnyŽs Seele die immernoch erhoben des Vorsprunggs im Stein schwebt...Was sagt Ihr zu meinem großzügigen Angebot...GÖTTIN...verachtend sagt....
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Nutzer: krishna
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geschrieben am: 12.12.2002    um 20:23 Uhr   
Hört ihr sie schreien? fragt sie ihn leise.
Sie beugt sich etwas vor. Ihr Gesicht nah dem seinen, sieht sie ihn an.

Hört genau hin...denn bald wird sie wieder lachen.
Und das erste, über was sie lacht, wird euer Untergang sein.
Göttersklave.

Noch während sie redet, regt sich unbemerkt der Stab an ihrer Seite, wandelt sich, bis etwas weiches schuppiges im Dunkel verschwindet, ohne eine Spur oder einen Laut zu hinterlassen....

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geschrieben am: 12.12.2002    um 20:33 Uhr   
...reist die schwarzen Augen auf...blickt sie an und fährt gerreitzt schlagartig mit der rechten Hand an Ihre Kehle...drückt langsam zu...spricht entzürnt...

Ihr wagt es...lacht kalt...Singt noch ein letztes Lied für Eure so liebe da oben...ehe Euch die Luft ganz entflogen ist...

Göttersklave...was meint Ihr warum ich meinen himmlischen Rang einst verlor...Närrin...spreitzt wieder gerreitzt die schwarzen Schwingen...blickt sie an...haucht still...Ruft meinen Bruder...Krishna...ruft Ihn und Ihr und Euer Leiden soll ein schnelles Ende haben...nähert sich sacht Ihr Ohr...haucht sanft mit kaltem Atem...Göttin...Ihr braucht nur zu Rufen, vergesst doch Euren falschen Stolz, da Ihr Eurer Aufgabe so oder so abtrünnig wurdet...drückt etwas fester...
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geschrieben am: 12.12.2002    um 20:45 Uhr   
Ihr Blick ist ungerührt.
Narr. Glaubt ihr wirklich, eine Gottheit zu besiegen, in dem ihr sie...erdrosselt?
Das Lächeln, welches daraufhin folgt, sieht unwirklich aus. Sie legt eine Hand auf die des gefallenen Engels und im selben Moment schon kann er spüren, wie es ihn durchflutet. Wärme, Wohlbefinden, Liebe... grenzenlose Liebe.
Niemals hätte sie diesen Status, wüßte sie nicht, JEDES Wesen zu lieben. Ihre Stärke lag im Vergeben. Auch wenn sie etwas zittert, denn schwer fiel es ihr trotzdem.

Lautlos richtet sich derweil etwas auf hinter ihm. Ihre Kobra streckt sich nach oben, immer weiter und weiter, bis sie Sunnys Seele erreicht, welche sie vorsichtig ins Maul nimmt.
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geschrieben am: 12.12.2002    um 20:51 Uhr   
Ihr...schreit auf und schmeisst sie mit aller Kraft gegen eine Säule welche den alten in der Finsternis versunkenen Hof einst zierte...blickt dann hinauf zu der Kobra...lächelt kalt...

Eine Schlange...still spricht..Das listige Tier welches der Wahrheit einst folgte und von unserem achso göttlichen Vater wie wir verflucht, verbannt und verleugnet wurden...blickt kalt lächelnd zu der Schlange und streckt Ihr die Hand entgegen...Seid Weise edles Tier und vertraut nicht einem Wesen welches uns einst zu dem machte was wir sind...findet den Weg zu Eures gleichen...
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geschrieben am: 12.12.2002    um 20:57 Uhr   
Ihr wurde jetzt erst wirklich bewusst, daß auch sie nicht unbesiegbar war. Doch war es nur ihr Leib, der schmerzte, einige gebrochene Rippen, deren bohrende Spitzen sie das Gesicht verziehen liessen.
Mühsam richtet sie sich auf, Halt an der Säule findend, während ihre Kobra zurückkehrt zu ihr und in ihrer Hand sich wieder wandelt in den Hirtenstab.... nun ausser mit dem Rubin auch besetzt mit einem großen Stein, dem Gefängnis ihrer Tochter.


Warum tut ihr euch so schwer daran, euch zu lösen von der Finsternis..... ihr könntet so viel gewinnen...

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geschrieben am: 12.12.2002    um 21:04 Uhr   
...blickt mit Hass erfüllten Augen auf das treiben...ein greller finsterer Schrei zu hören ist...reist die schwarzen Schwingen auf...

Das werdet Ihr Büßen...

...macht einen Satz nach vorne in Ihre Richtung und zieht in der Luft ein schwarzes von Rauch umgebendes Schwert...
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geschrieben am: 12.12.2002    um 21:10 Uhr   
Wieder dieses Lächeln. Die Sanftmut und absolute Sicherheit. Die Wärme.... und die Liebe für dieses dunkle Wesen.
Seelenruhig steht sie vor ihm und breitet sanft die Arme aus, als wolle sie ihn willkommen heissen..
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geschrieben am: 12.12.2002    um 21:21 Uhr   
...Siegessicher mit einem kalten lachen gleitet er mit seinem Schwert wie ein Geier auf Aas zu Ihr hinab...

Närrin...

...angekommen bei Ihr läßt er es mit voller wucht auf Krish hinab sinken...
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Nutzer: krishna
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geschrieben am: 12.12.2002    um 21:36 Uhr   
Die Klinge schneidet durch ihren Leib wie durch Butter.
Als der schwarze Stahl hineinfährt, reißt der Körper auf, die Gestalt, die Hülle, in welcher sie auf Erden wandelte.

Statt Blut fährt gleissendes Licht aus der Wunde und als der menschliche Körper sich teilt und zu Boden fällt, sieht er ihre Gestalt, wie sie noch nie ein Wesen zuvor sah, weder Freunde, noch Gefährte oder Familie.

Das Wesen vor ihm ist gesichtslos, ein einziger strahlender, glänzender Leib... blendend greift das von ihm ausgehende Licht in die Dunkelheit über, breitet sich immer weiter aus, fährt in jeden Winkel.
Das sanfte, gutmütige, friedliche an ihr, was zuvor nur eine Aura war, das ist SIE.

Vergebung. Barmherzigkeit und Frieden.
Jeden Dämon hüllt es ein, jede der gequälten Seelen um sie herum und auch den schwarzen Engel mit dem Schwert.



Geändert am 12.12.2002 um 21:39 Uhr von krishna
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geschrieben am: 12.12.2002    um 21:40 Uhr   
...reist die arme vors Gesicht...schreit schmerzhaft...

Neeeeeiiiinnnn......

...lässt das schwarze Schwert zu Boden fallen...tritt mit den erhobenen Armen den blick verdeckt immer weiter zurück...langsam nicht wissend nähert er sich einen der abgründe...

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geschrieben am: 12.12.2002    um 21:44 Uhr   
In all der Helligkeit sieht man eine strahlende Hand sich langsam vorstrecken.
Komm....erklingt ihre Stimme warm und leise

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geschrieben am: 12.12.2002    um 21:53 Uhr   
...stößt abwertend Ihre Hand beiseite...spricht die augen immernoch verdeckt...

Eine heuchlerin seid Ihr wie all die anderen Gottheiten...
Glaubt bloß nicht das ich der letzte war....es werden welche meiner Art folgen und einer stärkeren Macht sein...lacht kalt auf und steht am Rande des Abgrunds...Und auch mein Bruder...der Narr, auch seine Stunden werden gezählt bleiben...reist die Hände vom Gesicht, spreitzt die schwarzen Schwingen und lässt sich mit einem kalten eisigen lachen rückwärts hinab in die tiefe fallen...ins Nichts...
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geschrieben am: 12.12.2002    um 22:03 Uhr   
Hochmut kommt vor dem Fall. Das war diesmal scheinbar wörtlich zu nehmen.
Sie reagiert nicht auf die Worte des Gefallenen, ihre Tochter war in Sicherheit, ihre Seele war zurückgewonnen, das war alles, was für sie zählte.

Mit ruhigen Bewegungen legt sie den menschlichen Körper an, als wäre es ein Kleidungsstück. Als der letzte Lichtstrahl darin versiegt ist, ist ihre Erscheinung die gleiche wie zuvor, ohne Narben, ohne Wunden. Eine einfache junge Frau in orientalischen Gewändern.

Sie lässt die Dämonen in den Ecken in Ruhe, dies war ihr Ort, ihr Unterschlupf, sie wollte niemandem etwas anhaben.

So gelangt sie auf dem selben Weg, wie sie kam, zurück in den Tempel und geht ins Hinterzimmer zum kranken, ausgemergelten und starren Körper ihrer Tochter, wo sie die Seele befreit, die sich windend und schlängelnd den Weg zurück in Sunnys Körper sucht.


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