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Fluch Gebrochen

Nutzer: Lillieth
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geschrieben am: 13.12.2002    um 19:10 Uhr   
Sie blinzelt, die rabenschwarzen wimpern auf dem elfenbeinweissen augenlid zucken. Um sie herum ist es feucht und dunkel, ein wenig licht, doch sie vermag es nicht zu orten. Sie versucht sich aufzurichten, ihr sonst glattes blondes haar fällt ihr verstrubbelt und lockig beinahe über die shcultern, was sie nicht bemerkt. Ihre schulter ist verbunden, sie schmerzt schrecklich, doch das scheint die junge, zerbrechliche frau nicht zu stören, sie blinzelt nur angestrengt, die himmelblauen augen sind wässrig, haben an farbe verloren. Sie sitzt auf einem strohbett, in einer dunklen hütte, draussen, unter der holz tür durch, scheint die sonne, stimmengewirr und pferde hufen klappern ständig.Sie fährt sich über die stirn, eine platzwunde, ein wenig blut.

Plötzlich, als hätte jemand ihr erwachen geahnt öffnet sich die tür. Lillieth schreit leise auf, automatisch zucken ihre augenlider zusammen, schmerzhaft das licht.


"Bei allen geistern der unterwelt... Sie ist wach und munter.. man glaubt es nicht!"

murmelt eine dunkle männerstimme, die wache hat eine hand vorm mund, als wollte er die gemurmelten worte wieder einfangen.


_______________________

Verdammt zu dem ewigen Leben als weisse Taube war sie. Doch dem drow war es entgangen das dieser fluch reiner diamant brechen kann. Die pfeile der bewohner Eyods wahren an der spitze aus eben diesem um rinder und raubkatzen zu töten. Doch als die frauen die weisse taube im geäst erblickten, und sie für federschmuck töten wollten, fanden sie kein anderen pfeil als einen mit diamantspitze, als er das tier im fluge noch traf, fiel statt der taubenbeute eine ziehrliche frau zu boden, ein pfeil in ihrer schulter. Sie war nicht grösser wie ein jugendlicher, doch schien es eine frau über 23 zu sein. Sobald man den pfeil anlangte, zerfiel er zu staub. Die bewohner trugen sie unter den starker bewachung ins dorf und wachten über sie, tag und nacht, bis heute......
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Nutzer: kanakuchikan
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geschrieben am: 13.12.2002    um 19:39 Uhr   
einsam sitzt sie in ihrem Haus..sie starrt in die Flammen des Kamins und seufzt tief.. was soll sie davon halten..?..Lillieth lebt.. sie kann es immer noch nicht recht glauben...Doch der Mann, der es erzählte, schien sicher.. er sprach die Wahrheit. Lillieth lebte.
Sie lässt sich zurück in den Sessel sinken und reibt sich die Augen. Wie sehr es sie nach der Geliebten verlangte.. niemand konnte auch nur erahnen, wie sie sich fühlte... Niemals hat sie die Leere ganz überwinden können, die nach Lillieths Verschwinden geblieben war.. egal, womit sie sie zu füllen versuchte..
Und doch.. er sagte, sie könne nicht zu ihr.. was konnte sie dann tun, um die Geliebte wiederzusehen?
..wollte sie das überhaupt? Gab es nicht einen Teil in ihr, der das erworbene Wissen einfach verleugnen wollte..? Ja, ihr Schuldbewusstsein plagte sie.. Die Gewissheit, dass sie Lillieth nicht ohne Bedenken gegenüber treten könne..
Ein tiefer Seufzer entweicht ihrer Kehle und sie starrt weiter nachdenklich in die Flammen. Wenn sie nur eine Ahnung hätte, wie es ihrer Geliebten ginge..nur ein einziges Wort von ihr.. sie würde eilen..fliegen.. um zu ihr zu kommen.. jeden Moment dieser Gewissheit wurde ihr Verlangen größer, Lillieth einfach wieder bei sich zu haben..koste es was es wolle...
Geändert am 13.12.2002 um 19:41 Uhr von kanakuchikan
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Nutzer: kanakuchikan
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geschrieben am: 14.12.2002    um 02:41 Uhr   
als sie am nächsten abend zu ihrem haus zurück kehrt, schwankt sie ein wenig.. sie lässt sich wieder in den sessel sinken.. nein..sie wünschte sich wahrlich gar nicht so sehr, Lillieth nun wieder zu sehen..es würde alles noch komplizierter machen.. nun, wo alles ein wenig klarer geworden war, würde es alles kaputt machen.. sie seufzt leise und fährt sich dann durchs Haar.. Aber es war ihre eigene Entscheidung. 'Und fälle keine Entscheidungen, hinter denen du nicht stehst.' erinnerte sie sich schmunzelnd.. ja, sie würde sich ihrer entscheidung stellen müssen..denn sie hatte sich schwer getan, diese zu fällen. Und Lillieth verdiente Ehrlichkeit, auch wenn es sie schmerzen könnte. Der Gedanke, Lillieth zu schmerzen, verletzt auch sie für einen moment. Doch es ließ sich wohl nicht ändern. keiner hatte gewusst, dass es so kommen würde...
Geändert am 14.12.2002 um 14:29 Uhr von kanakuchikan
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Nutzer: Liz_Mallon
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geschrieben am: 14.12.2002    um 12:52 Uhr   
konzentriert sitzt sie auf einer abgelegenen Wiese. Von ihren Händen gehen kleine Blitze aus, die einen kleinen weißen Lichtball bilden. Schweißperlen bilden sich auf ihrer Stirn, dann verschwindet plötzlich der Lichtball. Sie schaut auf. Was zum...murmelt sie. Dann schüttelt sie den Kopf, es geht sie nichts an. Egal was man ihr sagte. Sie steht auf, lehnt sich an den Baum. Sie wird nicht nachfragen, nichts soll noch ihr Glück zerstören...
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Nutzer: Lillieth
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geschrieben am: 16.12.2002    um 10:10 Uhr   
Weit entfernt schreckt die ziehrliche Frau im schlafe hoch, sie liegt nun in der taverne zum goldenen wildschwein. sie murmelt irgendetwas von Kana. Eine silberne träne schillert auf ihrer wange und zerschellt auf der kratzigen decke des strohbettes. Schweigend blickt sie auf die tränensplitter die wie gefrorenes eis wirken und langsam auf der Decke auftauen.

Bitte nicht...

Klar gesprochene worte, was übertönt sie das klopfende herz als sie stolpernd aus dem bett steigt, ihren mantel überzieht sowie die stiefel und handschuhe. Im stall der Taverne Standen einige pferde. Mit bebenden lippen flüstert sie einem haflinger etwas zu. Ihr tut schon der arme mann leid der am nächsten morgen sein kutschenpferd vermissen wird. sie schwingt sich auf den ungesattelten rücken, lenkt das schwerhufige tier mit ihrem gewicht und trabt in gleichmäßigen schritt fort.

Nach nachtlangem ritt überquert sie im langsamen schritt die lichtung des Zauberwalds, müde blinzelt sie, grüsst leiser stimme die übergebliebenen wesen am feuer und reitet weiter, richtung Mondpavillion.
Dort angekommen lässt sie sich von dem pony gleiten, stolpert zu boden und findet ein bett zwischen den weissen blumen, ihr langes haar ist nicht mal schwer genug die blüten zu knicken die sie berühren, noch ist es ihr kindlicher körper um diese zu brechen.


Kana....

murmelt sie noch leise, schläft ein.
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Nutzer: Liz_Mallon
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geschrieben am: 16.12.2002    um 16:30 Uhr   
hebt den Blick etwas unter der Kapuze, verharrt jedoch weiterhin im Schatten. Starrt nur auf das Wesen...sie macht einen Schritt seitwärts, sodass die rechte Hälfte von ihr hinter einem Baum versteckt ist. Mit Daumen und Zeigefinger zieht sie sich instinktiv die Kapuze weiter ins Gesicht... Ob sie das ist...murmelt sie leise vor sich hin...
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Nutzer: kanakuchikan
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geschrieben am: 16.12.2002    um 20:47 Uhr   
unruhig wirft sie sich auf dem Lager umher.. schließlich fährt sie auf und sieht sich verwirrt um..nein..sie ist in ihrem Haus.. sie fährt sich durch das nunmehr nur halblange Haar und kneift die augen zusammen...heftig klopft ihr herz und sie steigt aus dem bett... sie nimmt den langan weißen Mantel, der auf einem stuhl neben ihrem bett steht und und streift ihn sich hastig über.. irgend etwas treibt sie hinaus, eine furchtbare unruhe, die von ihr besitz ergriffen hat und ihr innerstes aufwühlt..eine bekannte Präsenz, die sie sich nicht eingestehen will, die sie zu ignorieren versucht und die sie trotzdem anzieht wie das licht die Motte...
Sie hinterlässt eine kurze Notiz auf dem Tisch für ihren Mitbewohner, weiß sie doch nicht, wann sie wiederkerhen wird und geht nach draußen..sie streckt den Kopf in die kühle luft und als sie ausatmet, bilden sich kleine, dampfende wolken.. schließlich entfaltet sie ihre silbrigen engelsflügel und erhebt sich über den Wald.. suchend kreist sie, während sie sich immer mehr dem einen Ort nähert, den sie eigentlich meiden wollte.. zu groß ist ihre Befürchtung,
sie könnte dort sein... schließlich lässt sie sich sanft hinunter gleiten und durchstreift den Wald per Fuß, schließlich zu der Wiese kommend...
still iegt sie im Mondlicht.. die weißen Blumen leuchten wieder und sie tritt vorsichtig darauf, den atem anhaltend.. doch stockt sie.. wagt nicht, einen weiteren schritt zu machen als sie Lillieths Körper auf den Blumen erblickt. Sie schluckt leicht und unwillkürlich geht sie in die Knie, die Wange ihrer Liebsten zu streicheln.. doch dann schreckt sie zurück und schüttelt stumm den kopf..drückt sich rückwärts an den Waldrand und starrt Lillieth stumm an.. Ist sie doch immer noch genauso schön wie damals, als sie sie zum letzten Mal menschlich sah.. ein bitterer Schmerz steigt in ihr auf, doch sie versucht ihn zu unterdrücken.. Einsam war sie gewesen trotz Lillieth.. und nun, da sie wieder jemanden gefunden hatte, der diese Einsamkeit, den Schmerz, zum verstummen bringen konnte, dies... was sollte sie tun...?
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Nutzer: Lillieth
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geschrieben am: 17.12.2002    um 13:02 Uhr   
...und in diesem moment zuckten die blassen augenlider der ziehrlichen frau. Ihre fein gezeichneten, hellbraunen augenbrauen ziehen sich zusammen, als ob sie schmerz und glück auf einmal empfinden würde.

Kan?

Fragend murmelt sie, öffnet blinzelnd die großen augen die sofort an farbe gewinnen. Unter ächzendem protest ihrer filigranen knochen setzt sie sich auf, sieht sich suchend um, die mandelförmigen augen im schneeweissen gesicht verengen sich leicht, um der dunkelheit zu widerstehen. Ein Hauch von einem lächeln verzaubert ihre gesichtszüge und ergreift sich langsam aber stätig ihrer hellen lippen besitz, die leise und bewusst das wort "liebste!" formen. Nur ein flüstern entrinnt ihr, doch gleichsam bebt ihr ganzer körper, ihr herz hammert gegen ihre brust wie eine gefangene taube gegen gitterstäbe. Und doch wagt sie es nicht sich zu erheben, einen schritt auf ihre liebste zuzumachen, könnte sie doch fortrennen, denken sie wär ein geist. So verharrt sie zitternd, auf den knien, umgeben von den weissen blumen. Ihr blick liegt sehnsüchtig auf kana... komm zu mir....
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Nutzer: kanakuchikan
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geschrieben am: 17.12.2002    um 20:18 Uhr   
Sie schluckt, als Lillieth sich erhebt, drückt sich fast ängstlich gegen die Bäume, die silbrigen Flügel eng und schützend um sich legend, um ihr Zittern zu verbergen..ihre Hände krampfen sich ineinander, als sie der Versuchung zu widerstehen versucht, auf ihre Liebste zuzulaufen und sie einfach nur wieder im Arm zu halten.....Lillieth... presst sie schließlich hervor, ihre Stimme rauh und zitternd,..bist..bist du es wirklich..? Natürlich hat sie keine Zweifel daran, dass ihre Geliebte vor ihr steht, doch hofft und fürchtet sie zugleich immer noch, es könnte ein Traum sein, nur ein Traum... Doch schon allein ihre Aura lässt keinen Zweifel daran, ihre Stimme, ihr Duft..alles vertraut und nicht vergessen, tief vergraben unter dem Schmerz, unter neuen, frischeren Erinnerungen.... unfähig, sich zu bewegen, starrt sie Lillieth aus ihren großen, tiefblauen Augen an.. der Ausdruck in ihnen scheint derselbe zu sein wie damals, warm und scheu, und doch scheint er anders, tiefer, genauso wie sie gereift wirkt, als wäre in der kurzen Zeit vieles geschehen, dass sie verändert hätte..ob sie überhaupt noch dieselbe Kana ist, die Lillieth damals verließ?
Geändert am 17.12.2002 um 20:21 Uhr von kanakuchikan
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Nutzer: Lillieth
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geschrieben am: 18.12.2002    um 09:11 Uhr   
Ein helles lächeln, in spiegelnder naivität eines kindes als ihre augen Kana endecken und betrachten. Ihre hand liegt auf ihrem rasenden herz. Nie hätte sie geglaubt sie dürfte sie einmal noch in ihrem leben wiedersehen, fiel doch jedes mal wenn über kana eine taube flog, egal welcher art, eine silbrige feder hinab? Ihre verbotenen Briefe aus dem reich der vergessenen. hat Kana sie nicht bemerkt? Hat sie sie nicht deuten können? Soviele gedanmken in ihrem kopf während der wind zärtlich das lange, feinblonde haar zerspielt, es hinauflockt um sanft in luftes höhe tanzen zu lassen.

Hier bin ich.. liebste...

Sie sprach es aus, das wort ihr am liebsten, ihre augen lachen wie immer als sie aufsteht, zwar schweren ganges und ächzenden knochen, eienr schmerzenden verbundenen schulter unter dem dünnen mantel. Sie lächelt immernoch herzerwärmenden als sie die ersten, noch zögernden schritte auf ihre Liebste zumacht. Ihre vertraute reaktion abwartend.
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Nutzer: kanakuchikan
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geschrieben am: 18.12.2002    um 10:33 Uhr   
Die Worte aus dem Mund ihrer früheren Geliebten scheinen sie tief zu erschüttern..ein tiefer Schauder geht durch ihren Körper... Die schwingen ziehen sich zurück, schmiegen sich eng an ihren Rücken, als sie Lillieth immer noch scheinbar fassungslos, ungläubig mustert... als Lillieth einen Schritt auf sie zugeht, scheint Kana wie aus einem Traum zu erwachen.. Langsam geht sie vorwärts, zuerst sehr zögernd, dann bestimmter, bis sie vor Lillieth steht und auf die Knie fällt, ihren kopf vor Lillieth neigend.. ....verzeih mir..wispert sie.. unklar, warum sie um Verzeihung bittet.. viele Gründe gibt es in ihrer Brust..dass sie der Liebsten nicht half.. dass sie den Schmerz über ihren Verlust verdrängt.. dass sie ihre Erinnerungen nicht hoch hielt, wie sie es hätte tun sollen..sie fühlt sich, als hätte sie Lillieth schändlich betrogen.. eine kleine Träne löst sich von ihren Augen und rinnt über ihre Wange...
Hatte sie doch versprochen, geschworen, Lillieth überwunden, vergessen zu haben, so sagen ihre Gefühle nun doch etwas anderes..sie kann nicht anders, als sich immer wieder aufs Neue in diese Frau zu verlieben, für die sie nie anders empfand, nie anders empfinden konnte...
sich erinnernd an ihre eigenen worte..~ich bin dein, so wie der letzte Stern der Nacht zu eigen ist, ob sie auch kaum von ihm weiß...~
Geändert am 18.12.2002 um 10:46 Uhr von kanakuchikan
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Nutzer: Lillieth
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geschrieben am: 18.12.2002    um 16:00 Uhr   
...und so erlöscht das helle lächeln auf ihren lippen langsam, sie blickt auf den kopf ihrer liebsten, wie sie so vor ihr kniet, legt die ziehrlich kleinen hände auf ihr haar, Kana reicht ihr immernoch kniend bis zu ihrem schoß, verwirrt sieht sie sie an. Ein ausdruck von verwirrung und liebe im makelosen gesicht.

So kniet sie sich bebenden körpers nieder, versucht in Kana's augen zu sehen und erschrickt.


Liebste... was weinst du wenn du doch lachen sollst, wie ich es tat? Ich bin hier, der fluch.. er hat sich gelöst... Kana...?

sanft gewisperte worte, ihr atem zitternd auf Kana's haut. Ebenso zitterhaft legt sie die kleine hand auf Kana's wange, angenehm kühl die seide ihrer haut. Schmerzend zieht sie die augenbrauen zusammen, wischt liebevoll die träne fort.

Was ist nur geschehen?
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Nutzer: Lady_Shade
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geschrieben am: 18.12.2002    um 20:44 Uhr   
ihr weg führt sie direkt richtung pavillion. je näher sie kommt desto langsamer wird sie. am rande der wiese bleibt sie schließlich stehen, blickt zu den beiden frauen und versteckt sich hinter einem baum.
war sie das? ihre gedanken beginnen sich zu überschlagen. ruhig verharrt sie da, nicht fähig sich zu bewegen oder ihren blick abzuwenden.
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Nutzer: kanakuchikan
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geschrieben am: 18.12.2002    um 22:18 Uhr   
zitternd hebt sie den Kopf... mit scheuem blick sieht sie Lillieth an, ihre augen so schmerzvoll und voller Trauer, doch ebenso liegt die alte wärme in ihrem blick... ich..ich bin so froh..dich zu sehen..gesund.. doch... Die Tränen strömen nun förmlich über ihr gesicht, als sie Lillieth fast verzweifelt ansieht...es hat sich alles verändert, Lillieth...vor allem ich.. warum jetzt... jetzt, wo alles so anders ist..so völlig anders.. Sie bringt es nicht über sich, Lillieth 'Liebste' zu nennen, wie sie es früher tat.. es drängt sie danach, doch sie fühlt sich, als würde sie jemanden verraten... sie scheint vollkommen blind für die auren um sich herum, die sehr wohl vertraute sind, statt dessen senkt sie wieder den kopf und verbirgt ihn in ihrer händen..ein leises schluchzen entrinnt ihr und schüttelt ihren körper...
Geändert am 19.12.2002 um 10:21 Uhr von kanakuchikan
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Nutzer: Lady_Shade
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geschrieben am: 18.12.2002    um 22:21 Uhr   
Schließlich reißt sie sich von dem Bild, das ihr geboten wird los und verschwindet im Wald.. So ist sie doch zu Kana zurück gekehrt...
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Nutzer: Lillieth
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geschrieben am: 19.12.2002    um 16:00 Uhr   
entgeistert sinkt sie zu boden, sieht mit fragendem, flatternden blick Kana an, eine hand auf ihre schulter, die zweite auf ihrer wange. Getroffen murmelt sie unverständliche worte, schüttelt den kopf

Warum verändert? Wie denn.. was ist geschehen, in so kurzer zeit? ...Nicht mal zwei monate trennen uns....

Verwirrt wispert sie, ausser den kürzeren haaren hat sich das abbild ihrer liebsten kaum verändert, sanft streicht ihr daumen über ihre wange, blinzelt schmerzhaft als sie sieht wie das schluchzen Kana's körper schüttelt.
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Nutzer: kanakuchikan
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geschrieben am: 20.12.2002    um 19:50 Uhr   
Sie zuckt fast ein wenig, als ihr Lillieth über die wange streicht... hat sie doch gespürt, wie shade gegangen ist und kurz huschen ihre Augen über den waldrand, als könne sie Shade noch irgendwo entdecken.. schien es ihr doch fast Kraft zu geben, Shade in ihrer Nähe zu wissen.. ..'nur' Zwei Monate?! entgegnet sie dann fast bitter und sieht Lillieth an...wenn man tief in ihre Augen blickt, scheinen diese noch leer, als wären die Gefühle darin frisch, und noch nicht tief genug in ihre Seele eingedrungen...zuviel ist geschehen, um es nun so schnell zu erklären.. doch.. ich habe mich verändert, Lillieth..sehr verändert...sagt sie leise, aber bestimmt und ein schuldbewusster blick legt sich in ihre augen
Geändert am 20.12.2002 um 20:15 Uhr von kanakuchikan
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Nutzer: Lillieth
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geschrieben am: 21.12.2002    um 15:55 Uhr   
Kurz folgt sie ihrem blick, schweigt als sie die noch warmen fußspuren am boden endeckt von ihrer gabe. sie senkt den blick, hebt ihn erst wieder als Kana Spricht

Sag liebste, waren 2 monate für dich zu lang? Selbst ich habe 60 mal die sonne auf und untergehen sehen, bevor ich zu dir durfte... und ich bin meinem versprechen treu geblieben....

Sie senkt ihren blick, schimmernde tränen, klein wie tautropfen suchen perlend ihren weg über ihre porzellan ägnlichen wangen, verschleiert hebt sie ihn wieder, unfassbare trauer in ihren augen

Bist du es etwa nicht?
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Nutzer: kanakuchikan
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geschrieben am: 21.12.2002    um 20:16 Uhr   
Die Frage, die sie gefürchtet hatte... ob der sie nicht lügen konnte vor Lillieth.. gerade nicht vor Lillieth. Und gerade nicht vor shade, auch wenn sie nicht mehr hier war. Und doch ist sie ein wenig zornig, auch wegen ihrem schmerz, der wieder wie damals in ihrer brust pulsiert, wie damals, als Lillieth ging... mit keinem Wort kam Lillieth auf ihre Veränderungen zu sprechen, als würde sie sie übersehen.. vielleicht tat sie das. Aber es gab Dinge, die Kana nicht ignorieren konnte. Dinge von denen sie vermutete, dass Lillieth sie nicht verstehen würde.. sie nicht nachvollziehen könnte, und auch die daraus resultierende Leere nicht füllen konnte... so seufzt sie nur leise und hebt ihren blick gen Lillieth, ihre augen dunkel und fast leer, hatte sie doch alle neugewonnene Menschlichkeit wieder verdrängt, nur um diese Worte in Lillieths Gesicht sprechen zu können..innerlich schmerzt es sie, dies tun zu müssen, doch steht ihre entscheidung fest..
..nein.. bin ich nicht... sagt sie dann mit dumpfer stimme und scheint irgendwie durch Lillieth hindurch zu sehen.. es war nicht ihre Absicht gewesen, das Versprechen zu brechen... unglückliche Dinge waren geschehen...
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Nutzer: Lillieth
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geschrieben am: 06.01.2003    um 16:31 Uhr   
Und so geschah es. Nicht wie gefürchtet tränen, gar schreie der verzweiflung.

Nur ihr blick brach.

Wie kristall, das man zu boden schmetterte.

Und ein flüstern verlässt die lippen, die auf einmal blass geworden sind.


Gut....

Sie wendet sich um, hebt den glasigen blick kurz gen himmel.

Ihre augenlider flattern wie die flügel junger tauben, und einen augenblick lang scheint es als wolle sie sich sinken lassen. Als wollen die zerbrechlichen beine ihr nachgeben und sie zu fall bringen, doch es schnaubt neben ihr, und der hafligner schiebt die weiche nüstern unter ihren arm.

Sie seufzt innerlich, greift in seine mähne und steigt auf.

Ein blick gen Kana... fragend? und schmerzhaft wendet sie den haflinger mit ihrem gewicht, galoppiert davon, unachtsam auf die weissen blüten.
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geschrieben am: 06.01.2003    um 17:46 Uhr   
sie sieht es, sieht Lillieths Blick brechen, möchte ihr so gerne helfen und kann doch nichts tun. So bleibt sie stumm und, bis Lillieth außer Sichtweite geritten ist, regungslos. Dann löst sich ein trockenes Schluchzen von ihren Lippen, als sie mit Lillieth nicht nur eine Geliebte, sondern einen ganzen Teil ihres Lebens verlässt, einfach so hinter sich zurücklässt. Dann dreht sie sich herum und sieht entschlossen auf den waldrand. Und in eine neue Zukuinft aufbricht. Wenn diese auch ungewiss ist.
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