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Ruhige Orte

Nutzer: Thacker_
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geschrieben am: 26.01.2003    um 23:00 Uhr   
Nicht sehr lange bewohnte er dieses Haus. Es war für ihn ein Zeichen tiefer Liebe und der Hoffung auf eine glückliche Zukunft. Doch was hatte er jetzt davon? Das Haus war ruhig. Sarah noch nicht wieder zurück und die Frau die er über alles liebte, hat diese Wälder verlassen. Konnte er weiterhin hier wohnen bleiben und auf sie warten? Hoffen, das sie den Weg zu ihm zurück findet?
Nein. Dieses Haus hatte sie gefunden. Alles darin und daran erinnerte ihn an sie.
Unruhe erfasst ihn, schnell steht er von seine Platz am Fenster auf und geht unruhig durch den Raum. Sein Blick fällt auf den Sessel, indem Ri am liebsten saß. Er hebt eine Hand und reibt sich über die Augen, in welchen Tränen brennen, die er jedoch nicht weinen kann. Ohne einen Blick zurück zu werfen verlässt er das Haus. Immer schneller tragen ihm seine Schritte durch das Tal, vorbei an der Höhle und dem See davor. Dann verschwindet er zwischen den Bäumen, einen Ort aufsuchend, an dem er endlich Ruhe finden wird. Ruhe zum Nachdenken und Trauern, denn mehr wird ihm wohl nicht übrigbleiben. Nachdenken, Warten und Hoffen. Hoffen, dass sie doch wieder zurückfinden wird, zurück zu ihm.
Er hält erst an, als er in mitten eines dunklen Waldes ist, kein Ton dringt zu ihm, weder sind hier andere Wesen noch Tiere zu hören. Erleichtert lässt er sich unter einem Baum nieder. Schließt seine Augen und versucht zu verstehen, was Heute geschah, was er erfahren musste. Seine Hand wandert dabei ungewollt, ohne das er sich dessen überhaupt bewusst wird, zu dem Ring an seiner anderen Hand, welchen er dann zu drehen beginnt. Den Ring durch den er verstand was Freundschaft und Liebe bedeutend. Doch was es für ihn bedeutet, welches Glück er empfand, das kam von der Frau, die ihm diesen Ring schenkte. Und die nun einfach ging, zu verwirrt war, zu sehr in ihrer angeblichen Schuld gefangen, dass sie sich nicht einmal von ihm verabschieden wollte. In einer Schuld, die keine war.
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Nutzer: Riyoa
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geschrieben am: 27.01.2003    um 13:32 Uhr   
fest schlugen die Hufe der Stute in den harten Boden der Wüste, welche sie durchquerte. Die Reiterin blickte nicht zurück, sah nur vor sich und trieb das Tier weiter an, strich sich aufgrund der unerbärmlichen Hitze nur hin und wieder eine blonde Haarsträhne aus dem Gesicht. Gefolgt von ihrem Hund ritt sie weiter, bis sie plötzlich das Gefühl hatte, etwas würde von ihrer Hand rutschen... Mit einem Mal kam die Stute schnaubend zu stehen, während der Blick der Frau auf dieser auf dem Ring an ihrer Hand ruhte, welcher plötzlich von ihrem Finger zu rutschen schien. Eine unnatürliche Blässe legte sich auf ihr Gesicht, als ihr klar wurde, was sie getan hatte. Sie war einfach gegangen, ohne zurück zu blicken, ohne auf andere zu achten... sie hatte nicht einmal dem Mann, den sie mehr als alles andere liebte, eine Nachricht zukommen lassen... Hatte sie damit alles verloren? Vielleicht war ihre Flucht vor sich selbst und ihren Fehlern ihr grösster Fehler gewesen. Augenblicklich spürte sie Tränen in ihre Augen steigen und drehte sich im Sattel um, doch war von ihrer neuen Heimat nichts mehr zu sehen... würde sie weiter reiten, wäre es das Ende. Sie wusste, dass sie nicht den Mut hätte, wiederzukehren und ihrem Verlobten in die Augen zu sehen, den sie einfach zurück gelassen hatte... sie würde ewig vor sich selber flüchten... wieder blickte sie auf den Verlobungsring an ihrer Hand, der unnatürlich zu schimmern schien, als wolle er sie warnen.
Es ging nicht mehr, auch wenn sie wusste, dass ihr jetzt die Kraft fehlte, sich ihren Fehlern zu stellen, so wusste sie doch auch, dass es eine Person für sie gab, die ihr genau diese Kraft geben konnte. So riss sie die Stute herum, die sofort die Ohren spitzte, als sie merkte, dass wieder die Heimat angestrebt werden sollte und so brauchte die Reiterin sie nicht einmal anzutreiben, da das nassgeschwitzte Tier von alleine lospreschte, wieder dicht gefolgt von dem buntgefleckten Hund... Es war ein weiter Weg, doch musste sie so schnell wie möglich zurück kommen... würde sie Thacker durch diese unüberlegte Handlung verlieren, hätte ihr Leben keinen Sinn mehr...

Es war bereits dunkel, als sie die Stute vor dem Haus zum Stoppen brachte und absprang um sofort ins Haus zu stürmen
Thacker? Thacker wo bist du? erklang ihr verzweifeltes Rufen, während sie durch alle Räume lief und sie spürte wie ihr Körper begann zu zittern, als ihr ins Bewusstsein schlich, dass er fort war... so wie sie, ohne eine Nachricht. Wie betäubt tratt sie wieder auf die Treppen vor dem Haus und sah zum Mond hoch, dann über den See hinweg Thacker?!? erklang nochmal ihr verzweifeltes Rufen, lauter und durch den Nebel hallend, doch brach ihre Stimme aufgrund der Tränen ab, die über ihre Wangen liefen Bitte...bitte nicht... nur noch über ihre Lippen kam, bevor sie sich auf die Treppen sinken liess, ihr Gesicht in den Händen verborgen... sie war zu spät...
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Nutzer: SarahKira
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geschrieben am: 27.01.2003    um 19:31 Uhr   
langsam kommt sie den weg zum haus entlang, ein gut verschnürtes paket auf dem arm haltend. lange zeit hat sie den blick auf dieses gerichtet, bis sie ein schnauben hört und aufsieht. ihr blickt fällt auf riyoa, die auf den treppen sitzt, und alles andere vergessend läuft sie zu ihr riyoa! du bist wieder da! dem himmel sei dank umarmt sie kurz, als sie aber merkt, dass ihre freundin weint, wird ihr wieder bewusst, warum. schnell kniet sie sich auf die stufen vor ri und zieht deren hände von ihrem gesicht thacker ist gegangen, als er erfahren hat, dass du fort bist. aber er ist nicht wirklich weg schnell dazusetzt er wollte nachdenken. leider weiss ich nicht wohin er ist leise sagt und sie entschuldigend ansieht es tut mir alles so leid senkt den blick und hofft, dass sich alles wieder zum positiven ändern wird. das ri und thacker sich wiederfinden und auch sie selbst ihr leben endlich in den griff bekommt
Geändert am 27.01.2003 um 19:37 Uhr von SarahKira
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Nutzer: Riyoa
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geschrieben am: 27.01.2003    um 20:23 Uhr   
verwirrt sieht sie Sarah an, springt dann aber auf und wischt sich die Tränen weg Ich muss ihn finden! Ich halte das nicht mehr aus sieht sich kurz um, umarmt Sarah dann Danke Kleines. Wünsch mir Glück springt damit hastig die Stufen runter und durch eine kleine Geste springt der Hund zu ihr Such Thacker, ich bitte dich! Such ihn! dem Tier eindringlich zuflüstert, welches sofort verstehend bellt und losrennt. Schnell wendet sich die junge Frau zu Sarah um Danke nochmal! immer noch liegt Angst in ihrem Blick, die Angst ihren Liebsten nicht zu finden, doch schimmert auch ein kleiner Funken Hoffnung in ihnen, während sie sich umdreht und dem Hund so schnell wie möglich folgt...
Ihre Schritte tragen sie dem Tier hinterher an der Höhle vorbei, bis sie den Wald erreicht, der völlig ruhig ist... unsicher lässt sie den Blick kurz schweifen, ist die Ruhe doch irgendwie erdrückend. Sie wendet ihre Augen auf den Hund, der sich am Waldrand hinsetzt und scheinbar nicht weitergehen will. So holt sie tief Luft und betritt langsam den Wald, alle ihre Sinne geschärft, doch wagt sie es nicht nach ihrem Verlobten zu rufen... so geht sie immer weiter, während sich wieder Tränen den Weg in ihre Augen bahnen... nur verschwommen erblickt sie so eine Gestalt durch die Bäume und ihre Schritte beschleunigen sich, bis sie rennt. Endlich kommt ihre Stimme wieder und sie bringt ein lautes
Thacker! hervor, ehe sie zu ihm stürzt... so schnell wie die Tränen über ihre Wangen rinnen
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Nutzer: Thacker_
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geschrieben am: 28.01.2003    um 07:32 Uhr   
Es dauert einen Moment, bevor das Rufen zu ihm dringt, welches die Stille durchbrach. Erschrocken springt er auf und sieht sich um, erblickt dann Ri, wie sie auf ihn zuläuft und geht ihr entgegen. Ri... Nur leise hervorbringt. Er sieht ihr tief in die Augen, während er ihr Gesicht in seine Hände nimmt und mit den Daumen ihre Tränen wegwischt. Nicht weinen Liebes. Nimmt sie dann in den Arm und drückt sie an sich, während er die Augen wieder schließt. Eine unsagbare Freude durchfährt ihn, sie wieder bei sich zu haben
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Nutzer: Riyoa
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geschrieben am: 28.01.2003    um 18:47 Uhr   
fest schmiegt sie sich an ihn und haucht einen Kuss auf seine Lippen Es tut mir leid... so unsagbar leid sieht ihm in die Augen Ich wollte dir nicht weh tun... ich wollte dich nicht verletzen! Bitte verzeih mir... legt ihre Arme um seine Hüften, schliesst dann mit einem Seufzen die Augen

(zwinkert ihrem Schatz mal zu Lieb dich... und schnell weg ist)
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Nutzer: Thacker_
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geschrieben am: 28.01.2003    um 18:51 Uhr   
Zieht sie fest an sich und wiegt sie leicht hin und her Ich bin nur froh, dass du wieder hier bist.

(off: Ich dich doch auch. feste drückt und dann auch verschwindet)
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Nutzer: Riyoa
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geschrieben am: 01.02.2003    um 10:06 Uhr   
nachdem endlich alles wieder in Ordnung zu sein scheint, setzt sie sich einige Tage später in ihren liebsten Sessel und schliesst die Augen. Alle sind versorgt und doch fühlt sie sich etwas erschöpft... als sie die Augen öffnet fällt ihr Blick nach draussen auf die winterliche Landschaft. Schnell greift sie nach einer Decke und kuschelt sich in diese, nimmt dabei ihre Tasse mit der heissen Milch und trinkt einen Schluck... runzelt dann aber die Stirn, als sie merkt, dass sie auf etwas sitzt und greift halb neben sich. Ein leises Seufzen kommt über ihre Lippen, als sie das Tagebuch von Siamanthe in den Händen hält, welches sie lesen sollte. Immer noch fragt sie sich nach dem Sinn, schlägt das Buch dann aber schweren Herzens auf und beginnt zu lesen, ihre Umgebung vergessend...
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Nutzer: Siamanthe
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geschrieben am: 01.02.2003    um 12:36 Uhr   
(off: wenn du denkst... das ich das ding jetzt hier rein setzte... hast du dich geirrt... ich schick es dir per mail rüber... bis denne)
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Nutzer: Riyoa
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geschrieben am: 04.02.2003    um 21:12 Uhr   
(lacht mal herzlich Ist mir klar, dass du es nicht hier rein setzt, zumal es wirklich nicht für jeden bestimmt ist. Und ich warte geduldig auf die Mail grinst und knuddelz Manu schnell noch, dann wieder weg ist Die Lisa)
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Nutzer: Siamanthe
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geschrieben am: 04.02.2003    um 21:26 Uhr   
(off: reknuddelz... nun es ist wirklich nur für auserwählte bestimmt... schmunzelt... sonst würde es wohl für einigen aufruhr sorgen... aber es geht auch um die länge... ich wünsche dir ein paar tage ruhe... zum lesen... sonst verstehst weder du noch dein char... was in siam vorging... schmunzelt)
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Nutzer: Riyoa
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geschrieben am: 04.02.2003    um 22:11 Uhr   
(Ach herrje, danke für das Vertrauen. Und ich glaube, ich versteh dich und auch die Handlungen deines Charas ziemlich gut. Wie auch immer. Ich werde mir die Zeit nehmen. Dafür gibt es schliesslich Wochenenden. Ich werd mir Mühe geben, alles aufmerksam zu lesen und zu verstehen mal ganz gross verspricht Freu mich dann schon auf ein Play mit dir, wenn ich es gelesen habe gg So, nun aber wieder ins Bettchen...)
Geändert am 04.02.2003 um 22:30 Uhr von Riyoa
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