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Gareth |
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geschrieben am: 31.01.2003 um 15:52 Uhr
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noch waehrrend des landeanflugs griffen knochige finger nach der kapuze ihres dunklen umhangs, um diese tief ins gesicht zu ziehen, so war sie nicht gewillt ihre wahre erscheinung gleich preis zu geben. Ein letztes mal suchten graue augen den kontakt zu den sternen, dann aber gab sie ihrem schlangengleichen, gefluegelten ross das zeichen zur landung
in einiger entfernung zu der kaiserstadt spuerte das kleine katzenaehnliche wesen endlich wieder boden unter ihren nackten fuessen und leise schickte sie karakil, der dunkelgruenen schlange mit den ledernen fledermausfluegeln, einen knappen gedanken, woraufhin sich diese abermals lautlos in die luft stieß und in der schwaerze des nachthimmels verschwand. Kurz liess sie pruefend ihren blick schweifen...nein, niemand hatte sie gesehen... und so lenkte sie ihre schritte geraeuschlos weiter den gewaltigen stadtmauern entgegen. Flink einem schatten gleich bewegte sie sich so dauerte es nicht lange bis sich die ersten gebaeude deutlich vor der kleinen gestalt abhoben, bereits da erkannte sie das maechtige amphietheater und die tuerme einiger tempel der altstadt. Und einige zeit spaeter erblickte sie auch letzten endes die stadttore ~verdammt~ entkam es ihr zischend als sie registrierte dass diese laengst geschlossen waren, doch es blieb ihr schliesslich keine andere wahl als in der nacht zu reisen, und so verharrte sie an einem alten baum gelehnt, muedigkeit spuerte sie nicht, ebenso keinen hunger...einzig und allein der mensch machte ihr zu schaffen, welcher sich ihrer wieder zu bemaechtigen versuchte ~Lass von deinem Vorhaben ab~ erklang die flehende piepsende kinderstimme in ihrem kopf ~Merkst du nicht dass es mein sowie dein verderben ist?~ ein heftiges kopfschuetteln ihrerseits folgte, woarauf sie wieder fauchend und animalisch zu zischen begann ~halt den mund, mir geht es nicht um dich. Du bist wie dreck der an mir hochkriecht und mich meines koerpers berauben will. Deine ausrottung wird mir der wohl schoenste augenblick meines daseins sein~ wieder verstummte sie und auch ihre menschliche seite, wahrscheinleich aus resignation. ...ja, deswegen hatte sie den weiten und gefaehrlichen weg auf sich genommen, die krone der herrin hesinde sollte sie beschaffen als gegenleistung wuerde man sie erloesen von dem „dreck“
schweigend und regungslos wartete sie bis sich die praiosscheibe – so nannte man die sonne in diesen gebieten – wieder aufhob. Schon laengere zeit sammelten sich haendler und reisende vor den mauern und so mischte sie sich unter diese, klein war sie zwischen all den menschen und kaum fiel sie auf . Und auch bei der Kontrolle der Wache stand ihr das Glueck bei, jeder Zweite wurde angehalten und kontrolliert, doch sie schlaengelte sich raschen schrittes zwischen der masse hin und her bis sie das Tor passierte ohne unangenehm angesprochen zu werden. Sie wusste genau wo das ziel ihrer suche war, inmitten der stadt in alt-gareth befand sich das artefakt - ein schmaler reif, welcher den gewundenen leib einer schlange zeigt und dem traeger die gabe verleiht arkane strukturen jedes gegenstandes in der naehe zu analysieren. Staendig erntete sie stechende blicke der passanten, obwohl ihr katzengleicher schwanz und die fellueberzogenen ohren von ihrem umhang sowie kapuze verborgen waren, doch stoerte sie sich nicht an ihnen..nein...denn schon laengst hatte sie einen laden focussiert, es schien eine buecherrei oder dergleichen zu sein mit einer hoelzernen werbetafel, auf welche in feinen buchstaben stand „geschichte gareths- alles was sie wissen wollen“ eine kurze gedankenpause ihrerseits, ihr eigentliches vorhaben hatte schliesslich noch zeit, vor allem war ihr das treiben auf der straße noch zu groß, wuerde sie wohl eher in der dunkelheit und stille der nacht zugreifen und so ging sie gemaechlich in den laden...
3 tage sind nun vergangen nachdem sie vom schwarzen turm aufgebrochen war. Und staende man nun an jenem wuerde man den schwarzen punkt am horizont bemerken, welcher sich in unglaublicher schnelligkeit auf einen zubewegt, je naeher er dem turm kommt, desto eher kann man erkennen dass es sich um karakil handelt. Alleine ist es zurueckgekehrt, einen kleinen zusammengerollten brief um den hals tragend, kurz und knapp war die nachricht...so war sie auch gedacht, wollte die verfasserin schliesslich nicht gleich all ihre wahren absichten verraten, waren ihre tage naemlich recht kurz in gareth, viel hatte sie zu erkunden und zu studieren
~my lord. Mein aufenthalt in gareth mag sich ein wenig in die laenge ziehen, ich habe interesse an dieser stadt und ihrer historie gefunden. Geduldet euch. Ich bin meinem ziel schon nahe~
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geschrieben am: 31.01.2003 um 22:24 Uhr
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schon lange bevor Karakil auf dem weichen erdboden vor dem turm landete, hatte er den dämon gespürt.schnellen schrittes, ja man könnte fast schon sagen, er eilete sich, stieg er die treppen des turmes hinab.auch die tatsache, dass Karakil alleine zu seinem herren zurückkehrte war ihm bewusst.doch als er die botschaft las, die ihm sein "partner" hinterließ, machte sich das gefühl der erleichterung in den glieder des alten magiers breit.er hatte damit gerechnet, dass zoenchen von den kaiserlichen wachen gestellt und enthauptet wurde.nicht das es ihm ans herz gegangen wäre nur war es schwer genug ein so verzweifeltes wesen zu finden, dass sich zu solch einer kamikaze aktion bereit erklärte.
Geh Karakil, flieg zurück und halte dich bereit, falls dich unser gemeinsamer freund braucht.
eine weile blickte er der dunkelgrünen schlange nach, wie sie sich mit kräftigen flügelschlägen in den himmel schraubte, bis sie schließlich nur noch als kleiner schwarzer punkt wahrzunehmen war.dann ging er zurück in seinen turm und studierte weiterhin das verhalten Kainitens, die unter blutmangel leiden.
Geändert am 31.01.2003 um 22:25 Uhr von Rakorium |
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geschrieben am: 07.02.2003 um 23:48 Uhr
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~verdammt~ ein gedankliches zischen als sie sich ruecklings an die marmorne wand des hesinde-tempels drueckte und keuchend nach luft rang. So hatte sie es nicht geplant.
Gewiss- sie war auf komplikationen vorbereitet, doch sie wollte mit sicherheit nicht jedem geweihten ,den sie auf ihrer diebestour begegnete, die silberne klinge ihres dolches in die brust jagen ~was muessen diese verdammten menschen auch mitten in der nacht in ihren bibliotheken hocken?~ kalt tropfte das rote blut die spitze der dolchesschneide herab auf den glaenzend-weissen marmorboden
Gezwungenermaßen hatte sie ihre studien in der großen kaiserstadt abbrechen muessen, denn ihrem menschlichen ich gelang es immer wieder sich gegen das tier zu behaupten. Zu lange hatte es in der ruhe des schlafes kraefte gesammelt. Das tier musste sich beeilen...
Hastig ließ das kleine Geschoepf den Blick ihrer dunkelgrauen Augen umherschweifen. Welchen weg sollte sie gehen? Vor ihr eine prachtvolle marmortreppe, welche hinauf auf ein weiteres plateau fuehrte... doch dies konnte unmoeglich ihr weg sein, so wusste sie schliesslich, dass sich der gesuchte reif in einem der unteren Stockwerke befinden musste, welche zweigung des ganges sollte sie waehlen? Den zu ihrer linken seite, oder... ~...was zum teufel...~ ein rasches zucken ihrer fellueberzogenen ohren... jemand naeherte sich – nein – es waren zwei paar fuesse die sie zu ihrer rechten hoerte. Sie konnte nicht weiter verharren, man wuerde sie entdecken. Nichts blieb von ihrer reglosigkeit, blitzschnell eilte sie die in den linken gang- nur das sanfte licht einiger fackeln erhellte diesen, bis sie letzten endes eine weitere treppe erreichte, beschienen von zahlreichen hell-strahlenden schlangenaugen, welche sich die gesamte decke umherschlaengelten ~endlich~ erleichternd zischelte die umhuellte gestalt und stolperte daraufhin hastig die schimmernden stufen hinab, so wusste sie, dass diese sie ihrem ziel naeher bringen wuerden. Schneller und schneller wurde ihr lauf, sie eilte sich ohne bewusst zu sein wie viele etagen sie nun schon unter der erde sein musste. Schon lange waren keine geraeusche anderer mehr zu hoeren, dennoch uebersprang sie katzengleich und in animalischer geschwindigkeit jede zweite stufe- vorbei an den vielen kleinen gottesstatuen, gehauen in stein oder glaenzendem marmor, ebenso hatte sie keinen blick fuer die zahlreichen verzierungen des immer-strahlenden gelaenders. Unendlich viele kleine schlangenkoerper wanden sich in ihm, bis auf die feinste einzelheit ausgearbeitet, von haenden der geweihten vergangener jahrhunderte. wahrlich – es war kein laut mehr zu hoeren – selbst das katzenwesen lief trotz ihrer hast lautlos.
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geschrieben am: 07.02.2003 um 23:49 Uhr
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Wieder erreichte sie ein plateau und just in diesem moment als sie herumwirbeln und weitere stufen hinab laufen wollte, registrierte sie aus den augenwinkeln heraus eine gestalt. Ruckartig verharrte sie, erst dann drang die durchgreifende stimme an ihr ohr „Stehenbleiben“ nun wandte sie sich vollends um, jedoch in betonter langsamkeit ein hoehnendes grinsen auf ihren schmalen lippen. Ein hochgewachsener mann stand ihr in einigen metern entfernung gegenueber „Ihr habt hier nichts verloren! Erst recht nicht um diese suendhafte Zeit“ er schien kaum seine 30 winter erlebt zu haben, dennoch stand weisheit in seinem gesicht geschrieben, ein blasses gesicht, er schien nicht oft an der freien luft zu sein, wohl vertrieb er seine zeit eher in der buecherrei, auch wirkte er eher schmaechtig als kraeftig, er war wirklich kein potentieller gegner fuer das katzenwesen, trotz seines silbern-funkelnden schwertes welches er mit seiner rechten am greif umschloss, er musste wohl als wache hier positioniert sein... und erst jetzt bemerkte sie das gitter vor welchem die wache stand, es versperrte den weg zu einer weiteren doppelseitigen tuer ~wie koennt ihr einfaeltiger mensch beurteilen welche zeit suendhaft ist? Kann nicht jede zeit suendhaft sein?~ ein kuhles schmunzeln legte sich auf ihre lippen als sich ihr stechender blick auf ihr gegenueber legte, langsam , fast genauso langsam wie sie sich zuvor umwendete, setzte sie nun ihre schritte in richtung der person
Verwirrtheit breitete sich in des menschen gesicht aus, unwissend welch wesen ihm gegenueber stand „wagt es nicht einen weiteren schritt zu tun“ zittrig war seine stimme, wohl aus ehrfurcht dem unbekannten gegenueber „ich habe ein schwert und weiss es zu benutzen“ sichtlich musste sie ein lachen unterdruecken, als sie ihre rechte kleine hand erhob, welche noch immer ihren dolch hielt und waehrrend sie diesen mit einem hieb fliegend durch die luft schickte fauchte es murmelnd ~wohl seid ihr aber nicht so rasch wie ich~ bevor ihr gegenueber agieren konnte sass auch schon ihr dolch inmitten seiner linken brusthaelfte, stoehnend sackte er in sich zusammen, sein schwert entglitt seiner hand und fiel hell scheppernd auf den weissen marmorboden, sogleich schritt sie weiter auf die leblose gestalt zu und entzog dieser wieder ihren dolch ~menschen sind so dumm~ ausdruckslos entkam es ihr ~vor allem diese seltsamen gelehrten~ und sie ging rasch in die knie, ihren blutueberstroemten dolch an dem schneeweissen gewand des toten abzuwischen, waehrrenddessen tastete ihre andere hand diesen nach dem schluessel fuer das tor ab. Schnell ward es gefunden und mit flinken handbewegungen war auch bald das dunkle eisengitter geoeffnet. Eilig – hastig ... ja sie durfte keine zeit verlieren. Mit aller kraft drueckte sie sich gegen das große tor, welches zuvor durch das gitter versperrt war... ihr reichte nur ein kleiner spalt und sie zwaengte sich hindruch, tief atmete sie hindurch, den schwersten teil ihrer mission hatte sie wohl schon hinter sich, doch was ihre grauen augen dann erblickten verschlug selbst dem abgebruehten tier in ihr die sprache...
[ich bin nun zu muede um weiter zu texten ;) fortsetzung folgt und dann kann das play im chat weitergehen lieben gruß zoe^^]
Geändert am 07.02.2003 um 23:52 Uhr von Zoenchen |
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